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Archiv für die 'Steuernews' Kategorie

Ein Kfz Kennzeichen für das ganze Autoleben

Erstellt von ub am 22. Januar 2012

Was in Hessen schon an der Tagesordnung ist, will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer jetzt zur allgemein gültigen Regel in Deutschland machen: Autofahrer, die in eine andere Stadt umziehen, sollen demnach beim Ummelden im Einwohnermeldeamt auch den Fahrzeugschein gleich umgeschrieben bekommen.

Das Autokennzeichen muss dann nicht mehr ausgetauscht werden, wenn die neue Regelung greift. Wer also von München nach Hamburg zieht, bekommt nur den Fahrzeugschein neu und behält sein Münchner Kennzeichen auch in Hamburg. Diese neue Regelung würde für den Autofahrer viel Zeit und vor allem Geld sparen, da er nicht mehr zum Straßenverkehrsamt fahren und kein neues Kennzeichen mehr kaufen muss. Die einmal für ein Fahrzeug erworbenen Kennzeichen bleiben dann dem Auto zugeordnet – auch beim Verkauf des Fahrzeugs. js/mid

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Zahlt sich die Filternachrüstung aus? Der Staat macht 330 Euro Zuschuss locker

Erstellt von ub am 20. Januar 2012

Fragen und Antworten zur Filternachrüstung.  Rechnet sich  das Nachrüsten, wann ist Abgabefrist, was muss ich tun, um den Förderbetrag in Höhe von 330 Euro zu erhalten und welche Fahrzeuge werden gefördert?   

Die erneute Auflage des Förderprogramms 2012 zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit einem Partikelfiltersystem startete mit dem Inkrafttreten der entsprechenden Förderrichtlinie zu Jahresbeginn. Ziel ist es (neben der Aktivierung weiterer Umweltzonen), die Luftqualität in Innenstädten und Ballungszentren auch durch Reduzieren des Ausstoßes gesundheitsschädlicher Dieselpartikel noch weiter zu verbessern und die von der EU vorgegebenen Grenzwerte zu erreichen. Für die zwischen dem 1.1. und dem 31.12.12 nachgerüsteten Fahrzeuge führt die mit 330 Euro geförderte Umrüstung zu einer günstigeren Umweltplakette und damit – je nach Plakette und Ausgestaltung der Umweltzone – künftig oder auch weiterhin zu freier Fahrt in Umweltzonen.

Die Förderung kann für Pkw (Erstzulassung vor 1.1.07) sowie andere Fahrzeuge bis zu 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht mit besonderer Zweckbestimmung (Wohnmobil, Krankenwagen, Leichenwagen, rollstuhlgerechtes Fahrzeug, EZ vor 1.1.07) oder leichte Nutzfahrzeuge (EZ vor 17.12.09) beantragt werden. Die 30 Mio. Euro, die das Bundesumweltministerium (BMU) für die Förderung bereitstellt, reichen für über 90.000 Nachrüstungen, die 2012 durchgeführt und von der Zulassungsbehörde in die Kfz-Papiere eingetragen werden. Die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms erfolgt durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Abgabefrist für Förderanträge: 1. Februar 2012 bis 15. Februar 2013

In diesem Zusammenhang weist die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung darauf hin, dass für die beim BAFA einzureichenden Förderanträge der früheste Termin für Ausgabe der Antragsformulare und Antragstellung inzwischen vom 15. Februar dieses Jahres auf den 1. Februar vorgezogen wurde. Die Abgabe- bzw. Ausschlussfrist zur Vorlage der vollständigen Antragsunterlagen endet weiterhin mit Ablauf des 15. Februar 2013. Unternehmen müssen zusätzlich zum Förderantrag die unterschriebene „De-minimis“-Erklärung vorlegen.

Antragsformulare und „De-minimis“-Vordrucke werden vom BAFA sowohl online als auch nach schriftlicher Anforderung zur Verfügung stellt. Kontakt: Referat 514, Frankfurter Straße 29 – 35, 65760 Eschborn, www.bafa.de, Fax 06196 908777.

In wenigen Schritten zum Förderbetrag

Der erfolgreiche Weg zum Förderbetrag und zur Schadstoffplakette Schritt für Schritt:

  • Möglichst viele Informationen über die am Markt erhältlichen Nachrüstpartikelfilter, die für das betroffene Fahrzeug am Markt erhältlich sind, einholen, sie gründlich miteinander vergleichen und prüfen, um dann die “richtige” Kauf- bzw. Einbauentscheidung treffen zu können.
  • Nachrüstung des Fahrzeugs mit Partikelfilter oder Partikelfilter-Katalysator in der Kfz-Fachwerkstatt durchführen.
  • Mit der Einbaubescheinigung der Werkstatt zur Kfz-Zulassungsstelle, um die Partikelfilter-Nachrüstung im Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung (Teil 1) eintragen zu lassen.
  • Dann den BAFA-Förderantrag ausfüllen und zusammen mit einer Kopie der geänderten Zulassung per Post beim BAFA (bis spätestens 15. Februar 2013) einreichen.
  • Nach der Bearbeitung und Anerkennung wird der Barzuschuss von 330 Euro aufs Halterkonto überwiesen.

Nachrüsten rechnet sich meist

Zuvor ist allerdings zu klären, ob sich – abgesehen von der freien Fahrt in Umweltzonen sowie dem persönlichen Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz – im konkreten Einzelfall das Nachrüsten auch lohnt. Die Frage also, ob ein jüngeres oder neues Fahrzeug nicht die bessere Lösung ist. Das hängt im Wesentlichen vom momentanen Zeitwert des Fahrzeugs bzw. seinem Allgemeinzustand ab – und natürlich dem Geldbeutel des Halters: Die Sachverständigen der GTÜ weisen darauf hin, dass die reinen Teilepreise (je nach Fahrzeug) für Zusatz-Partikelfilter zwischen rund 300 bis 1.200 Euro liegen und bei Austausch-Oxidationskatalysatoren mit integriertem Partikelminderer sogar bis zu 2.200 Euro kosten können. Falls der vorhandene Oxi-Kat über fünf Jahre alt ist oder über 80.000 km in Betrieb ist, ist dessen Austausch im Zusammenhang mit der Partikelfilternachrüstung übrigens vorgeschrieben. Hinzu kommen noch die Kosten für den Einbau in der Werkstatt sowie der Verwaltungs- und Zeitaufwand. Das kann dann teuer werden. Bei gepflegten, bis zu zehn Jahre alten Fahrzeugen lohnt sich jedoch in der Regel die Nachrüstung, die zudem den Wiederverkaufswert, sprich die späteren Verkaufschancen, deutlich erhöht.

GTÜ-Onlinedatenbank – optimale Marktübersicht für vollen Durchblick

Die kostenfrei nutzbare GTÜ-Onlinedatenbank „Plakettensuche mit Nachrüst-Informationen“ unter feinstaub.gtue.de informiert einfach, schnell – und vor allem beispielhaft umfassend – über die aktuell am Markt tatsächlich erhältlichen und per allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zugelassenen Partikelfilter-Nachrüstlösungen. Also keine Nachrüstsätze, die nur geplant oder in Vorbereitung sind oder inzwischen wieder aus dem Programm genommen wurden. Allein für die von der Förderung betroffenen Fahrzeuge sind in der GTÜ-Datenbank, die auch vom ADAC empfohlen wird, die laufend aktualisierten Lieferprogramme von über 20 Partikelfilterherstellern bzw. Exklusivanbietern gelistet.

Die übersichtliche Online-Ergebnisanzeige wird quasi „mit einem Klick auf einen Blick“ erstellt: entweder über die benutzergeführte HSN/TSN-Suche (Eingabe von Herstellerschlüsselnummer HSN und Typ-Schlüsselnummer TSN) oder, falls diese Angaben fehlen (z. B. Oldtimer, Wohnmobile, Sonderfahrzeuge, Importfahrzeuge), per Alternative-Suche über Fzg-Hersteller, Modell, Motorleistung, Hubraum etc.). Zur Anzeige kommen für alle Treffer: Hersteller, Preis (UVP), Bestellnummer, Partikelfilter-ABE, Fzg-Modell- und -typ, Leistung, Hubraum, Baujahr, Motorcode, OE-Teilenummer und Fahrgestellnummer und ggf. besondere Hinweise sowie ein direkter Link auf die jeweilige Anbieter-Webseite für weitere Informationen oder die Kontaktaufnahme.

Zusätzlich zur Plakettensuche und dem aktuellen Angebot an Partikelfiltern hält die GTÜ-Datenbank noch weitere umfassende Informationen zu diesem Themenblock bereit: Gesundheitsgefahren durch Feinstaub, gesetzliche Regelungen, Schadstoffplaketten/-gruppen nach Emissionsschlüsselnummern bzw. Partikelminderungsklassen, Umweltzonen in Deutschland und Nach- bzw. Umrüstung sowie Antworten auf häufig in diesen Zusammenhängen gestellte Fragen.

Die Sachverständigen der GTÜ empfehlen interessierten Autofahrern und Einbauwerkstätten aus den aufgezeigten Gründen, sich über die GTÜ-Onlinedatenbank unter feinstaub.gtue.de schlau zu machen: Sie erleichtert Umrüst- bzw. Kaufentscheidungen mit umfassenden, aktuellen Informationen über am Markt erhältliche Nachrüstungen, Förderungsdetails und allem, was im Zusammenhang mit Schadstoffplaketten und Umweltzonen wichtig ist. Angesichts begrenzter Fördermittel und -fristen raten die GTÜ-Experten mit der Nachrüstung und der Antragstellung nicht zu lange zu warten. Denn je früher der Antrag gestellt wird, desto schneller ist der Staatszuschuss auf dem Konto.. www.gtue.de

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Rangliste – die beliebtesten und die weniger beliebten Autos

Erstellt von ub am 19. Januar 2012

Klar, der VW Golf ist das beliebteste Auto der Deutschen. Das ist schon lange keine Neuigkeit mehr. Auch 2011 zeigte der ewige Bestseller keine Schwächen.

Er hat 258 059 weitere Kunden zu einer Unterschrift unter einen Autokaufvertrag verführt. Auch der Passat auf dem zweiten Platz lockte mit 103 507 Einheiten eine sechsstellige Kundenzahl. Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Am untersten Ende der Hitliste steht der Infiniti EX37. Der SUV der Nissan-Edeltochter brachte es mit 30 Verkäufen auf den letzten Platz der Verkaufshitliste für 2011. Insgesamt elf Modelle schafften im abgelaufenen Jahr nicht einmal auf eine dreistellige Zulassungszahl.

Nicht jedes Auto im Tabellenkeller der Neuwagen-Zulassungen verdankt seine ungünstige Platzierung einem eklatanten Mangel an Nachfrage. In einigen Fällen verfälscht die Ungnade der späten Markteinführung die Rangfolge. So kam der Chevrolet Camaro erst gegen Ende des Jahres offiziell in den Handel. Das amerikanische Muscle-Car, per se eher ein Nischenangebot als Objekt der automobilen Begierden breiter Massen, taucht damit dann mit 44 Zulassungen auf dem drittletzen Platz auf. Einen Rang besser schnitt der winzige Roadster Copen von Daihatsu mit 50 Neuanmeldungen ab. Die Japaner hatten den Vertrieb des Copen freilich bereits im Frühjahr eingestellt.

Auf dem vorletzten Platz landete mit 33 frischen Zulassungen der Lexus LS. Dabei konnte offensichtlich weder die umfangreiche Ausstattung, die hervorragende Verarbeitung und Zuverlässigkeit, noch der innovative Hybridantrieb der japanischen Luxuslimousine zu mehr Verkäufen verhelfen. Das Abschneiden des großen Lexus zeigt unerbittlich, dass im automobilen Oberhaus Image alles bedeutet, Produktqualität jedoch praktisch keinen Stellenwert hat. Diese These unterstreicht einmal mehr ein Infiniti wie der EX30D. Auch ein Dieselmotor hat den SUV nicht wirklich auf Verkaufstouren gebracht. 64 Neuzulassungen qualifizieren für den fünfletzten Platz.

Eine Zulassung mehr rückt den Dodge Nitro auf Platz 6 der Mauerblümchen-Kandidaten. Auch der kantige Ami-Van musste der Einstellung des Vertriebs im Laufe des Jahres Rechnung tragen. 67 Mal verkaufte sich der SsangYong Rexton. Der koreanische SUV mit angegrauter Mercedes-Antriebstechnik floss mangels offiziellem Vertrieb ebenfalls nur in homöopathischen Tröpfchen auf den Markt. Aber auch anderen Marken ergeht es ähnlich. Gerade 69 Kunden fanden Geschmack an einem Citroen C6. Die 2005 gestartete Limousine sollte nach dem Willen des Herstellers mit avantgardistischen Anklängen in Technik und Design an die legendäre DS anknüpfen und den Markt der gehobenen Mittelklasse mit jährlich 6 000 Verkäufen aufrollen. Weiter können in der bunten Welt der automobilen Vertriebsträume Wunsch und Wirklichkeit wohl nicht auseinander driften.

Da hatte sich der DS5 von Citroen weit wackerer geschlagen, der 2011 zwar auch nur auf 75 Zulassungen kam, jedoch erst zum Ende des Jahres offiziell ins Verkaufsprogramm der Franzosen aufgenommen worden ist, und damit noch alle Chancen hat, sich in diesem Jahr zu bewähren. Zwei weitere japanische Autos, der Mazda CX-9 mit 87 Zulassungen und der Nissan Cube mit 97 Anmeldungen runden das Feld der Neuwagen mit den zweistelligen Jahre-Zulassungszahlen ab. Während der Mazda-SUV auf eine beschränkte Verfügbarkeit verweisen kann, muss der kleine Nissan-Van den mangelnden Zuspruch eher der gewöhnungsbedürftigen Form schulden. Damit wird Nissan leben können, denn in Japan gilt der Cube längst als Kult.

In der Praxis spricht nichts gegen ein Fahrzeug aus der Mauerblümchenliga in der Neuzulassungstabelle. Für Individualisten und Schnäppchenjäger empfehlen sich die Vertreter sogar als Geheimtipp. Denn wenn die Nachfrage bei einem Neuwagen überschaubar bleibt, sinkt beim Verkäufer gleichzeitig die Toleranzschwelle beim Stichwort “Rabatt”. tl/mid Bildquelle:Infiniti

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Automarkt – Über 65 Millionen Neuwagen wurden weltweit verkauft

Erstellt von ub am 18. Januar 2012

Der Weltmarkt für Neuwagen ist 2011 nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) um 6 Prozent auf 65,4 Millionen Einheiten gestiegen. Während die USA, China, Indien und Russland zum Teil zweistellige Zuwachsraten aufwiesen, ging der westeuropäische Pkw-Markt leicht um 1 Prozent auf 12,8 Millionen Einheiten zurück. Der japanische Pkw-Markt erholte sich nach der Naturkatastrophe schneller als erwartet.

Der US-Markt für Light Vehikels (Pkw und Light Trucks) stieg im Dezember 2011 um 9 Prozent auf 1,24 Millionen Einheiten. Im gesamten Jahr 2011 lag der Absatz mit 12,7 Millionen Fahrzeugen 10 Prozent über dem Vorjahreswert. Erstmals verkauften die deutschen Hersteller mehr als 1 Millionen Light Vehicles in den USA. Sie erhöhten damit ihren Marktanteil im siebten Jahr in Folge auf nun 8,2 Prozent. Der chinesische Markt ist nach starken Wachstumsjahren auf Normalisierungskurs. Im Dezember wurden knapp 1,2 Millionen Pkw verkauft, ein Plus von gut 6 Prozent. Das Volumen des Gesamtjahres lag mit 12,2 Millionen Autos 8 Prozent über dem Vorjahreswert. In Indien wurden mit 207 300 Autos knapp 9 Prozent mehr als vor einem Jahr abgesetzt. Trotz einer restriktiveren Geldpolitik und höherer Spritpreise stieg der indische Pkw-Markt im Gesamtjahr 2011 um 6 Prozent auf 2,5 Millionen Neuzulassungen. Die deutschen Hersteller gewannen auch hier Marktanteile hinzu. Die Dynamik auf dem russischen Light-Vehikels-Markt setzte sich im Dezember mit einem Plus von 23 Prozent auf 251 400 Einheiten fort. Im Gesamtjahr stieg der Neuwagen-Absatz um 39 Prozent auf knapp 2,7 Millionen Fahrzeuge. Die deutschen Konzernmarken erhöhten ihren Marktanteil von 16,1 auf 18 Prozent und verkauften rund eine halbe Millionen Autos. Der brasilianische Markt – auf dem die deutschen Konzernmarken einen Marktanteil von mehr als einem Fünftel haben – konnte 2011 um 3 Prozent auf gut 3,4 Millionen Light Vehikels zulegen. Allerdings ging der Absatz im Dezember um 9 Prozent auf 329 200 Einheiten zurück. Der westeuropäische Pkw-Markt zeigte sich erwartungsgemäß mit mehr als 12,8 Millionen Neuzulassungen nahezu stabil (- 1 %). Im Dezember ging der Absatz um 4 Prozent auf 927 000 Pkw zurück. Während der deutsche Markt um 6 Prozent auf 244.500 Einheiten zulegte, blieben die Absatzzahlen der anderen großen westeuropäischen Märkte unter den jeweiligen Vorjahreswerten: Frankreich verzeichnete einen Rückgang um knapp 18 Prozent, Italien um 15 Prozent, Großbritannien und Spanien um jeweils 4 Prozent. Einige kleinere EU-Staaten erzielten hingegen im Dezember zweistellige Zuwachsraten. Dazu gehörten Belgien (+ 67 %), die Niederlande (+ 53 %) und Griechenland (+ 50 %). Allerdings brach der griechische Markt im Gesamtjahr 2011 um 31 Prozent ein. Während im gesamten Jahresverlauf der Pkw-Absatz in den neuen EU-Ländern mit 760 700 Einheiten nur leicht unter dem Vorjahreswert blieb, gab es im Dezember ein Minus von 23 Prozent. In Polen ging der Absatz zum Jahresende um 35 Prozent zurück, in den baltischen Staaten hingegen konnten kräftige Zuwächse erzielt werden: Der Absatz in Estland wuchs im Dezember um 59 Prozent, in Lettland um 50 Prozent, und in Litauen um 21 Prozent. Zweistellige Wachstumsraten im dritten Monat in Folge verzeichnete der japanische Pkw-Markt. Rund 290 000 neu zugelassene Pkw im Dezember 2011 bedeuten ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit 3,5 Millionen Fahrzeugen lag das Jahresvolumen allerdings noch 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dabei bauten die die deutschen Marken ihren Marktanteil aus. auto-medienportal.net/jri

 

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Dekra Gebrauchtwagenreport 2012 – Die Mängelzwerge

Erstellt von ub am 16. Januar 2012

Der Toyota Prius und der Toyota Auris sind die Kompaktwagen mit den geringsten Mängeln unter den Modellen mit einer Laufleistung zwischen 50.000 und 100.000 Kilometern. Das geht aus dem jährlich erscheinenden Gebrauchtwagenreport der Dekra hervor.

 Der Yaris komplettiert die Siegerliste der Marke Toyota mit einem ersten Platz bei den Kleinwagen gleicher Laufleistung.

Der Prius wurde mit dem Mängelindex 87,5 bewertet. Der Wert setzt sich aus dem Anteil der Fahrzeuge ohne relevante Mängel – beim Prius sind dies exakt 90 Prozent – abzüglich des Anteils für erhebliche Mängel – hier 2,5 Prozent – zusammen. Der Auris erreichte einen Mängelindex von 84,5 Prozent, der Yaris kommt auf 74,8. Im Schnitt aller untersuchten Pkw liegt der Mängelindex der vergleichbaren Laufleistungsklasse bei lediglich 56,5 Prozent. Der Gebrauchtwagenreport der Dekra bestätigt interne Toyota Statistiken, wonach der Prius das Modell mit den geringsten Garantiekosten im gesamten Konzern ist.

Die Sachverständigenorganisation wertete 15 Millionen Hauptuntersuchungen von 230 Modellen der vergangenen zwei Jahre aus. Dabei unterscheidet sie nach drei Laufleistungs- und acht Fahrzeugklassen. Berücksichtigt werden aber nur gebrauchtwagentypische Mängel. Fehler, die auf eine mangelhafte Wartung durch den Besitzer zurückzuführen sind, wie etwa abgefahrene Reifen, werden nicht bewertet. toyota.de

Restwert und Wertverlust sind wichtige Kaufkriterien: Gehört mein neues Auto zu den Klassenbesten?  Die kostenlose Fahrzeugbewertung hilft Ihnen dabei.

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Verbrauchsarme Automodelle von Mazda

Erstellt von ub am 14. Januar 2012

Sauberer Mazda-Dieselmotor: Mazda führt schrittweise eine neue Generation sauberer Dieselfahrzeuge ein.

Den Anfang macht im Frühjahr 2012 das Crossover-SUV Mazda CX-5. Der CX-5 und die anderen Modelle werden von einem neuartigen 2,2-Liter-Dieselmotor angetrieben, der die künftigen japanischen Diesel-Abgasvorschriften schon jetzt erfüllt und ohne aufwendige Stickoxid-Nachbehandliung auskommen soll. Das ‘Skyactiv-D 2.2′ genannte Aggregat ist mit einem Start/Stopp-System (Bezeichnung: i-Stop) ausgerüstet und produziert ein Drehmoment von 420 Nm, was nach Mazda-Angaben über dem Level eines 4,0-Liter-V6-Benziners liegt.

Auf dem japanischen Markt können, anders als in Europa, saubere Dieselfahrzeuge derzeit kaum Fuß fassen, weil die zur Zulassung erforderliche Abgasnachbehandlungs-Technik den Käufern zu teuer erscheint. Sie setzen lieber auf Benzinmotoren.

Mazda will diese in Europa verbreitete Technologie deshalb umgehen und mit dem neuen Antrieb eine innermotorische Verbrennung erreichen, die auch ohne Stickoxid-Nachbehandlung die Abgasvorschriften erfüllen kann. So sollen auch japanische Autofahrer in den Genuss des Verbrauchs- und Preisvorteils von Dieselkraftstoff kommen können. dv/mid -Bildquelle:Mazda

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Ratgeber – Autowaschen im Winter verhindert Tausalz-Schäden

Erstellt von ub am 13. Januar 2012

Der Winter 2011/2012 war bis dato keiner, doch er ist noch lange nicht vorbei. Deshalb erinnert der TÜV Süd die bisher weitgehend von Schnee und ?

Eis verschonten Autofahrer daran, was zu tun ist, wenn er zurück kommt und das derzeit noch Silos lagernde Taumittel Autolack und Unterboden, Dichtungen und Felgen angreift. Der wichtigste und am einfachsten nachzuvollziehende Ratschlag lautet: häufiger durch die Waschanlage fahren und dabei auf ordentliche Vorwäsche achten. Dieser Punkt sei wichtig, betonen die Experten, weil eine unzureichend beseitigte Schmutzschicht bei der eigentlichen Wäsche von den Textilwalzen über den Lack gezogen werde und dabei kleine Kratzer verursachen kann.

Dass die meisten Waschanlagen inzwischen Textillappen einsetzen, mindere diese Gefahr jedoch: Im Gegensatz zu den Bürsten früherer Tage schonen sie gerade im Winter den Lack. Nach dem Reinigungsprozess sei es unbedingt erforderlich, dass der Fahrer die Türgummis trockenreibe und gegebenenfalls nachfette. So werde verhindert, dass bei Minusgraden die Türen zufrieren. Wer vor einigen Monaten als Wintervorbereitung, die Wachsschicht erneuert hat, sollte jetzt prüfen, ob Wasser nach wie vor abperlt, das heisst, der aufgetragene Schutzfilm noch ausreicht. Empfohlen wird außerdem, die andauernde Schonzeit zu nutzen, um Lack und Unterboden nochmals auf Steinschlag- und andere Schäden zu untersuchen und kleine Defekte auszubessern.

Um dem zukünftigen Salz die Angriffsflächen zu nehmen, hält der Fachhandel Miniatur-Reparatursets mit integriertem Pinsel bereit. Rostgefährdet ist laut TÜV Süd nicht nur der untere Fahrzeugbereich, sondern auch Motorhaube und Außenspiegeln, denn auch dort hinterlassen aufgewirbelter Schmutz und Splitt kleine Krater, in denen sich das Salz festsetzen und sein Zerstörungswerk beginnen kann. gfm/mid

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Verbraucherhinweis – Spritpreise stiegen um 3,7 Cent je Liter

Erstellt von ub am 12. Januar 2012

ADAC: Kraftstoffpreise in Deutschland

Autofahrer müssen an der Tankstelle wieder deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor einer Woche. Wie der ADAC ermittelt hat, stieg der Preis sowohl für Super E10 als auch für Diesel gegenüber der Vorwoche um 3,7 Cent je Liter. Damit kostet ein Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,546 Euro, ein Liter Diesel 1,455 Euro.

Geschuldet ist die aktuelle Verteuerung laut ADAC insbesondere dem Anstieg des Rohölpreises auf knapp 113 Dollar je Barrel sowie dem Kursverlust des Euro. auto-medienportal/jri

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Pack die Alge in den Tank

Erstellt von ub am 11. Januar 2012

Bio-Öle aus Mikroalgen lassen sich nunmehr effektiv in Dieselkraftstoffe umwandeln. Diesen Nachweis führten Chemiker der technischen Universität München. Pflanzenöle, beispielsweise aus Sojabohnen und Raps sind bereits als Ausgangsprodukte für die Herstellung von Biotreibstoffen bekannt.

Da jedoch die Treibstoffgewinnung aus Pflanzen, die auch die Grundlage wichtiger Lebensmitttel bilden, sowohl ökologisch wie ethisch ebenso fragwürdig wie bedenklich ist, rücken alternative Pflanzen, die Öle produzieren, in den Fokus der Forscher.

Die entsprechenden Mikroalgen kommen zwar praktisch in jedem Gewässer vor und lassen sich leicht in industriellen Maßstäben kultivieren, die daraus gewonnen Kraftstoffe weisen bislang jedoch erhebliche Nachteile wie schlechte Fließfähigkeit bei niederen Temperaturen oder Unverträglichkeiten mit gängigen Katalysatoren für die Abgasreinigung auf. Die Wissenschaftler aus München entwickelten nun ein Verfahren, das es erlaubt, das rohe Algenöl quasi verlustfrei umzuwandeln, sodass laut Projektleiter Johannes A. Lercher “gesättigte Kohlenwasserstoffe im Dieselbereich entstehen, die sich als hochwertige Kraftstoffe für Fahrzeuge eignen.” tl/mid

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Motorgeräusch: Elektrofahrzeuge brauchen einen Sound

Erstellt von ub am 10. Januar 2012

Damit auch Fußgänger die leisen Elektrofahrzeuge hören, ist eine einheitliche Regelung der Geräuschentwicklung erforderlich. Doch das ist technisch schwierig. Akustikforscher beim japanischen Hersteller Toyota können sich vorstellen, dass 2012 in den USA, Europa und Japan Eckpunkte für ein sogenanntes Wahrnehmungsgeräusch für E-Mobile im Straßenverkehr festgelegt werden.

Gemeint ist unter anderem, wann ein solches Geräusch eingesetzt wird und wie laut es sein darf. So kann das Auto mit Hilfe von Sensoren Fußgänger erkennen und ein Motorgeräusch auslösen. In  Fußgänger-intensiven Umgebungen, wie Ortschaften ist dann permanent ein Motorsound zu hören.

Die Toyota-Ingenieure betonen den Begriff  Motorgeräusch, denn dieses sei ein typisches Kfz-Wahrnehmungssignal. Nicht autotypische Geräusche wie zum Beispiel eine Melodie, ein Tierlaut oder fallende Regentropfen, dürften keinen Zuspruch erfahren. Man könne nicht davon ausgehen, dass ein Fußgänger beispielsweise bei der Geräuschkulisse eines Regens sofort oder überhaupt auf ein fahrendes Auto schließe. Schon aus Gründen der Verkehrssicherheit und Unfallvermeidung wäre aber die innerhalb von Sekundenbruchteilen mögliche Zuordnung eines Geräusches sehr wichtig.

Doch unabhängig davon, welche Geräuschauflagen irgendwann für welches Land verbindlich seien werden, beim Finden des richtigen Motorsounds bestehe ein Zielkonflikt. Für dessen Lösung gebe es noch kein Patentrezept. Laut den Akustikexperten von Toyota muss das Geräusch auffallen und gefallen; also von Fußgängern registriert und klar zugeordnet werden können. Zudem darf es nicht aufreizend, belästigend oder nervend sein. Gefragt sei ein Sound, der angenehm klingt und speziell beim Fahrer des Elektroautos ein positives Lebensgefühl unterstreicht. Dieses Lebensgefühl basiere unter anderem auf das gelebte, positive Umweltbewusstsein, das mit dem Chauffieren eines E-Fahrzeugs verbunden wäre. Bei einem Fahrer eines Sportwagens mit Benzin- oder Elektroantrieb gelte gleichermaßen: Die Triebwerkakustik sollte für eine schnellere Herzschlagfrequenz sorgen können. Gerd Zimmermann/mid gz/mid

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