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Kfz Steuer berechnen: Strafsteuer für Dieselfahrzeuge

Erstellt von ub am 30. März 2011

Schwere Vorwürfe erhebt die Deutsche Umwelthilfe gegen die Bundesregierung. Zum 01. April 2011 fällt nämlich eine seit 2006 geltende Malussteuer von 1,20 Euro pro 100 ccm Hubraum für ungefilterte Dieselfahrzeuge weg. Zudem ist zum Ende des vergangenen Jahres die Förderung auf Nachrüstungen mit Rußpartikelfiltern bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ausgelaufen.

Damit setze die schwarz-gelbe Regierung nach Meinung von Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer, Anreize für den Kauf solcher alten Kraftfahrzeuge. Bundesumweltminister Röttgen sei in dieser Frage vor seinen Parteifreunden sowie einer mächtigen Autolobby eingeknickt.

 

   Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen können Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen auslösen und verstärken auf der Nordhalbkugel die Klimaerwärmung. Die “Rückabwicklung” einer Luftreinhaltungspolitik gehe zu Lasten der Gesundheit von Millionen Menschen. Deshalb fordert der Verein, nun eine Strafsteuer für ungefilterte Dieselfahrzeuge einzuführen – zusätzlich zu der bereits jetzt beträchtlichen Steuerbelastung.

Dagegen sind die Auspuffabgase der Autos laut einer Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) nur für knapp die Hälfte des verkehrsbedingten Feinstaubs verantwortlich. Denn in den Städten sorgen mechanische Abriebprozesse an Bremsen, Reifen und Fahrbahnbeläge sowie die Wiederaufwirbelung von bereits auf der Straße liegendem “normalen” Staub für mehr als die Hälfte der Belastung.

Hinzu kommt, dass für viele der bis dato noch ungefilterten Dieselfahrzeuge keine Partikelfilter erhältlich sind und somit keine Umrüstungen an den mitunter sogar recht sparsamen Fahrzeugen vorgenommen werden können. Zudem müssen Eigner alter Selbstzünder mittlerweile durch die Umweltzonen in vielen Innenstädten große Einschränkungen bei der Nutzbarkeit ihrer Fahrzeuge hinnehmen.   mid/tm Bild:DVR

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Motorradkennzeichen 2011: Die deutschen Motorradkennzeichen werden endlich kleiner

Erstellt von ub am 20. März 2011

Der Bundesrat hat am 18. März 2011 einer Änderung der Fahrzeugzulassungsverordnung zugestimmt, durch die künftig deutlich kleinere Motorradkennzeichen möglich werden. Durch das Minimieren der Schriftgröße können die Schilder bis auf das Format 18 mal 20 Zentimeter schrumpfen, das gilt auch für die entsprechenden Saison- und Oldtimer-Kennzeichen.

Bislang waren die Nummernschilder, die von Bikern oft als “Kuchenbleche” verspottet wurden, bis zu 20 mal 28 Zentimeter groß. “Motorräder sind für die meisten Fahrer eine Herzensangelegenheit. Beim Kennzeichen darf es deshalb keine Kompromisse geben. Es muss zum Fahrzeug passen”, erklärt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

Die kleinen Kennzeichen sind jedoch nur eine Option. Wer möchte, kann sich weiterhin für die großen Schilder entscheiden. Die neuen Regelungen sollen an dem Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Erwartet wird das für Anfang April.  mid/sta

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Autokosten-Vergleich: E-Autos noch viel zu teuer

Erstellt von ub am 3. März 2011

Autokosten-Vergleich: Peugeot 107 Benziner und Elektrovariante Peugeot iOn. Hohe Anschaffungskosten sind ein wesentliches Hindernis für eine schnelle Verbreitung von Elektroautos. Der ADAC hat den Stromer von Peugeot, den iOn, einem vergleichbaren Modell mit Benzinmotor, dem Peugeot 107 70 Filou, gegenübergestellt. Das Ergebnis:

Das Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist bei den Gesamtkosten um rund die Hälfte günstiger als das vergleichbare E-Auto. Im Monat zahlt man mit dem iOn demnach rund 700 Euro. Beim Filou fallen unter vergleichbaren Rahmenbedingungen nur circa 335 Euro an.

Obwohl der iOn im Verbrauch günstiger ist, sprengen die Kosten für die Anschaffung des E-Autos den Rahmen. Der daraus resultierende Wertverlust entpuppt sich als größter Kostenfaktor.

Den iOn kann man bisher nur leasen. Die Rate beträgt 584 Euro pro Monat. Das Angebot umfasst eine Haltedauer von 48 Monaten bei einer jährlichen Fahrleistung von 10 000 Kilometern, inklusive Wartungs-, Verschleiß- und Reifenkosten. Bei den Stromkosten hat der ADAC die Verbrauchsangaben des Herstellers bei einem durchschnittlichen Strompreis von 22 Cent pro Kilowattstunde zugrunde gelegt. Beim Peugeot mit Verbrennungsmotor wird ein Neukauf des Autos (ab 10 990 Euro) mit identischer Haltedauer sowie gleicher Jahreslaufleistung angenommen, inklusive Wertverlust und ebenso eingerechneten Ausgaben für Werkstatt und Reifen. Auch Kfz Versicherung und Autosteuer sind im Vergleich berücksichtigt, wobei beim E-Auto die Kraftfahrzeugsteuer für die ersten fünf Jahre entfällt.

Der Kostenvergleich der beiden Peugeotmodelle lässt sich auch auf andere Elektroautos, die 2011 auf dem Markt sind, übertragen. Durch die hohen Anschaffungskosten mit bis zu 60 000 Euro für kleine E-Autos bleibt die Elektromobilität einer kaufkräftigen, umweltbewussten Elite vorbehalten. Bei allen Kostenbetrachtungen ist zudem zu bedenken, dass es noch keine verlässlichen Daten zur Haltbarkeit von Batterien in E-Autos gibt. Hier könnten zusätzliche Kosten entstehen, die bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht anfallen.

Elektrofahrzeuge müssen nach Ansicht des ADAC deutlich günstiger werden, um konkurrenzfähig zu sein. Umweltfreundlicher Betrieb von E-Autos ist außerdem nur mit Strom aus regenerativer Energie gegeben. Deshalb muss mehr Strom aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden. adac.de

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Clever fahren 2011: Kostenlose Spritspartrainings in vielen Städten Deutschlands

Erstellt von ub am 23. Februar 2011

In diesem Jahr bieten Volkswagen und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) wieder in vielen Städten unentgeltliche Spritspartrainings an. Experten zeigen dabei Autofahrern, wie man durch eine effiziente Fahrweise Verbrauch und Emissionen senken kann.

Pro Trainingstag lernen etwa 36 Teilnehmer, wie man durch eine effiziente Fahrweise den Spritverbrauch um bis zu 25 Prozent senkt. Somit trägt cleveres Fahrverhalten zur Umweltentlastung bei und spart Geld. Wegen der aktuellen Klimadebatte und den hohen Spritpreisen stoßen die Trainingstage von Jahr zu Jahr auf größere Resonanz.

Autofahrer können sich bei Interesse an die Volkswagen Partner oder die lokale NABU-Gruppe wenden. Die kostenlosen Trainings finden jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr statt. Durchgeführt werden sie von Trainern der Volkswagen driving experience, die dafür Fahrzeuge mit besonderer Messtechnik bereitstellen.

Volkswagen und der NABU kooperieren schon seit 1999. Zu den gemeinsamen Projekten gehören neben den Spritspartrainings auch die Artenschutz-Initiative „Willkommen Wolf!” sowie das Diskussionsforum „Mobil im Dialog” rund um das Themenfeld Umwelt und Verkehr.

Die bisher terminierten Spritspartrainings 2011 von Volkswagen und dem NABU im Überblick:

 2. April: Wetter
9. April: Itzehoe
7. Mai: Laupheim
14. Mai: Engen
28. Mai: Bremen
2. Juli: Heilbronn
3. September: Wernigerode
10.September: Essen
17.September: Köthen
24. September: Wittlich
8. Oktober: Heidenheim
15. Oktober: Stuttgart
29. Oktober: Bordesholm

Anmeldungen werden sechs Wochen vor dem jeweiligen Trainingstermin entgegengenommen und gesammelt. Sollten mehr Anmeldungen als Trainingsplätze vorliegen, entscheidet das Los. Infos zum energie-effizienten Fahren sowie den Trainingsorten und -terminen gibt es im Internet unter www.sparsprit.info volkswagen.de

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Neue Sicherheitsvorschrift: Alle Neuwagen mit speziellem Tagfahrlicht

Erstellt von ub am 8. Februar 2011

Seit 07.02.2011 müssen  alle in der EU zugelassenen Neufahrzeuge mit Tagfahrlicht ausgestattet sein. Dabei handelt es sich um eine Beleuchtung, die während der Fahrt bei Tageslicht automatisch eingeschaltet ist.

Die Vorteile des neuen Tagfahrlichtes: Es macht die Fahrt besonders sicher, da der Wagen besser gesehen wird. Das Unfallrisiko sinkt deutlich, vor allem beim Linksabbiegen, bei Kreuzungsverkehr und schlechten Sichtverhältnissen. Da das Licht nicht so hell sein muss wie das Abblendlicht, können z.B. sparsame LED-Lampen eingesetzt werden. So bleibt der zusätzliche Benzinverbrauch gering.

In einigen beliebten Urlaubsländern müssen Autofahrer grundsätzlich beim Fahren das Licht einschalten. Dabei ist es egal, ob das Auto mit Tagfahrlicht ausgestattet ist, oder lediglich über Abblendlicht verfügt. Diese Länder sind z.B. Dänemark, Italien (außerorts), Finnland, Kroatien und Norwegen. Eine umfangreiche Liste mit allen Ländern finden Interessierte hier: http://www.oeamtc.at/?id=2500%2C1100083%2C%2C 

Mietwagen-Kunden werden bald bei jedem Auto Tagfahrlicht vorfinden, da die Vermieter Ihre Flotten häufig erneuern. www.billiger-mietwagen.de

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VW Ein-Liter-Auto XL1: 0,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern

Erstellt von ub am 31. Januar 2011

An der diesjährigen “Ideen Expo” in Hannover (27. August bis 4. September) beteiligt sich der Automobilhersteller Volkswagen mit 50 Exponaten und Themen. Auf der Messe für junge Menschen, denen Naturwissenschaften und Technik nahe gebracht werden sollen, wird auch das Ein-Liter-Auto XL1 gezeigt.

Der derzeit erstmals in Katar gezeigte Zweisitzer verbraucht dank der Kombination aus Elektro- und Dieselmotor nur 0,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Außerdem gibt es weitere Konzeptfahrzeuge zu bestaunen, die Antriebs- und Mobilitätsentwürfe der näheren Zukunft zeigen (www.ideenexpo.de).  mid/bp Bild:VW

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Sieben Jahre keine Kfz-Steuer

Erstellt von ub am 25. Januar 2011

Autobauer Kia spielt mit Zahlen: Sieben Jahre keine  Autosteuer. Mit attraktiven Zahlenspielen rund um die Ziffer “7″ möchte Kia jetzt sein Neuwagengeschäft ankurbeln: So verspricht der koreanische Importeur allen Kunden, die bis Ende März dieses Jahres bei ihm einen Neuwagen kaufen, die Kfz-Steuer für die ersten sieben Jahre zu erstatten. Bei einem Venga mit 1,4-Liter-Ottomotor und 66 kW/90 PS beträgt die Steuererstattung laut einer Beispielrechnung des Importeurs 574 Euro.

Wie bisher gewährt Kia auch weiterhin über sieben Jahre hinweg eine Herstellergarantie. Auch werden Finanzierungsangebote mit Monatsraten ab 77 Euro angeboten.  mid/mah

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Erdumrundung im Brennstoffzellenauto

Erstellt von ub am 11. Januar 2011

Eine Erdumrundung mit dem Brennstoffzellenauto B-Klasse F-Cell startet Mercedes-Benz Ende Januar 2011.

Ausschließlich angetrieben von einem 100 kW/136 PS starkem Brennstoffzellen-Elektroantrieb umrunden drei Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell ab Ende Januar die Erde. Im Rahmen dieser Tour soll die Langstrecken- und Alltagstauglichkeit der alternativen Antriebstechnik belegt werden.

Insgesamt fahren dafür drei derart alternativ angetriebene Fahrzeuge 125 Tage lang über vier Kontinente und durch 14 Länder. Rund 30 000 Kilometer gilt es jeweils zu bewältigen.

Der Brennstoffzellen-Antrieb wird vom Stuttgarter Hersteller als eine der automobilen Zukunftstechniken angesehen. Ebenso wird jedoch auch die Elektromobilität unterstützt: Ab 2013 soll sich der elektrifizierte Supersportwagen Mercedes SLS AMG E-Cell beim Händler bestellen lassen. Für den Vortrieb stehen ihm 392 kW/ 533 PS Leistung zur Verfügung.   mid/bp Daimler

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Mit welchem Sprit fährt man am saubersten und billigsten?

Erstellt von ub am 28. Dezember 2010

Neuer Ratgeber über die günstigste Kraftstoff-Alternative
Elektromobilität ist in aller Munde. Angesichts wieder steigender Mineralölpreise ist dies kein Wunder. Auch Biokraftstoffe stehen erneut im Mittelpunkt des Interesses, denn Anfang 2011 bekommt E10-Sprit eine neue Chance:

Bis zu zehn Prozent Bioethanol dürfen dann dem Benzin beigemischt werden. Der aktuelle Trend im Mobilitätssektor – weg vom Mineralöl – wird dadurch untermauert. Heute geht es stärker als jemals zuvor um mehr Effizienz, weniger Schadstoffe und gleichzeitig günstigen Sprit. Um bei all den heutigen Alternativen den Überblick behalten zu können, hat der Maschinenbau-Ingenieur Sven Geitmann jetzt eine Neuauflage seines Buches „Alternative Kraftstoffe – Womit fahre ich am besten?“ herausgebracht. In dem überarbeiteten und aktualisierten Ratgeber erklärt der Autor, für wen Flüssiggas, Biodiesel, Erdgas, Rapsöl, Wasserstoff oder Strom am besten geeignet sind.

Die Festlegung auf eine neue Antriebstechnik fällt vielen Autofahrern schwer: Gibt es heute schon bezahlbare Elektroautos? Lohnt sich bei meinem gebrauchten Benziner noch die Umrüstung auf Flüssiggas? Verträgt mein PKW Biodiesel?  Wo kann ich überall Bioethanol tanken?

Sven Geitmann hat in der neuen Auflage von „Alternative Kraftstoffe“ alle notwendigen Informationen zur Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen zusammengetragen. Herausgekommen ist ein handlicher Ratgeber, in dem die Vor- und Nachteile der wichtigsten heutigen Kraftstoffalternativen leicht verständlich erklärt werden, sei es Autogas oder Erdgas, Biodiesel oder Pflanzenöl oder Strom für Elektrofahrzeuge, egal ob mit Brennstoffzelle oder allein mit Batterie.

Das Buch liefert wertvolle Tipps, um beim Autokauf sowie der Umrüstung Energie und Geld sparen zu können – sowohl für den Normalbürger als auch für den Auto-Freak. Der Autor und Verleger trägt mit der jetzt vorgelegten zweiten Auflage wesentlich dazu bei, die Entscheidungsfindung zwischen all den Alternativen erheblich zu erleichtern.

„übersichtlicher und prägnanter Ratgeber“ – Technology Review
„präzise und sehr gut verständlich“ – BW agrar
„angesichts der Lage der Autoindustrie besonders aktuell“, „rundum empfehlenswert“ – ekz-Informationsdienst
„mit leicht verständlichen Worten“ – Sonne Wind & Wärme

Alternative Kraftstoffe – Womit fahre ich am besten?
Erdgas & Flüssiggas – Biodiesel & Pflanzenöl – Wasserstoff & Strom
216 Seiten, 51 Abbildungen, 30 Tabellen, Hydrogeit Verlag, Oberkrämer, November 2010
von Dipl.-Ing. Sven Geitmann, ISBN 978-3-937863-15-3, Preis: 19,90 Euro

Weitere Informationen unter: www.hydrogeit-verlag.de/ratgeber.htm
Bestellen im Buchhandel oder im Online-Shop unter: www.hydrogeit-verlag.de/shop/

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Verbrauchertipp – Welches Fahrzeug bietet die beste Qualität?

Erstellt von ub am 16. Dezember 2010

Zum dritten Mal in Folge wurde der Audi A6 in der Kategorie „Bester aller Klassen“ im Dekra-Mängelreport 2011 zum Sieger gekürt. Er holte sich mit einer 84,2 Prozent) den Titel als das Fahrzeug mit der besten Qualität über alle Laufleistungsbereiche. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen der BMW 3er (81,7 Prozent) und der Volkswagen Passat (81,1 Prozent). Deutsche Automobile besetzen über alle Fahrzeugklassen und Laufleistungsbereiche 18 von 24 ersten Plätzen. Bester der Einzelwertung war der Opel Insignia.

Mit dem Mängelreport 2011 führen die Sachverständigen den neuen Dekra-Mängelindex (DMI) ein. Diese Kennzahl berücksichtigt neben dem Anteil „ohne relevante Mängel“ zusätzlich den Anteil der erheblichen Mängel und erhöht so die Genauigkeit des Rankings. Zeigt ein Fahrzeug erhebliche Mängel, so zieht das in der Regel einen größeren zeitlichen und finanziellen Aufwand für die Instandsetzung nach sich.

Die meisten Mängel stellten die Sachverständigen an Minis und Kleinwagen mit einem Anteil von durchschnittlich 31,2 Prozent fest. Mit deutlichem Abstand folgen die Kompakten mit 27,1 Prozent, die Oberklasse mit 26,6 Prozent, die Sportwagen mit 26,2 Prozent, die Vans 25,3 Prozent und die Mittelklasse mit 24,2 Prozent. Am besten schneiden die Geländewagen ab, von denen nur gut jeder fünfte (22,2 Prozent) Mängel zeigte.

Erneut zeigte sich, dass der Anteil der Fahrzeugmängel mit zunehmender Laufleistung stark ansteigt. In der Kompaktklasse zum Beispiel ist der Anteil der mängelbehafteten Fahrzeuge im Laufleistungsbereich 100 000 bis 150 000 Kilometer mit durchschnittlich 46,3 Prozent fast viermal so hoch wie im Bereich bis 50 000 Kilometer (11,9 Prozent). Der Anteil der erheblichen Mängel steigt sogar auf den fast fünffachen Wert.  automedienportal.net/jri

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