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Toyota Sieger im Umwelt-Ranking des ADAC-AutomarxX

Erstellt von ub am 27. Juni 2009

Seit acht Jahren ermittelt der ADAC-AutomarxX die Stärke der Automarken in Deutschland.

Beim Thema Umwelt der zweimal pro Jahr erscheinenden Studie steht Toyota an erster Stelle: „Die Nase vorn im neuen Umwelt-Ranking des AutoMarxX hat Toyota: Die Autos des weltgrößten Fahrzeugherstellers schneiden beim EcoTest am besten ab.“ („ADACmotorwelt“ 6/09). In der Gesamtwertung konnte Toyota sich um zwei Plätze verbessern und liegt jetzt als bester Importeur auf Platz vier.

Die Kategorie Umwelt, wie auch die Kategorie Sicherheit sind im AutomarxX neu und ersetzen die bisher abgefragten Technik- und Markentrends. Schwerpunkte in der Bewertung sind nun Zuverlässigkeit, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit; alles Eigenschaften, auf die Kunden laut einer ADAC-Untersuchung beim Autokauf besonders Wert legen. Für Toyota sind genau diese Eigenschaften Kernkompetenzen, in denen sich Toyota zum Wohl der Kunden ständig weiter verbessern will. toyota.de

Alle Ergebnisse finden Sie in auch unter: www.adac.de

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Autotest/Umfrage: die zufriedensten Van-Autofahrer

Erstellt von ub am 26. Juni 2009

Die Besitzer des Skoda Roomster sind in der Klasse der Vans die zufriedensten Autofahrer Deutschlands.

Dies ergab die aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstitutes J.D. Power and Associates. Die Autozeitschrift “Auto Test” präsentierte jetzt die Ergebnisse in Frankfurt und lobte den Skoda mit dem Plus an Platz und Variabilität. Auch in der Einzeldisziplin Fahrzeugqualität erreicht er unter allen Wettbewerbern den ersten Platz. Darüber hinaus erhielt der Roomster durchweg Bestnoten in den Kategorien Unterhaltskosten, Attraktivität des Fahrzeuges und für den Service. Der von J.D. Power ermittelte “Zufriedenheits-Index” summiert sich so auf 84,6 Prozent.

Neben der Präsentation der J.D. Power Studie verlieh die Zeitschrift “Auto Test” in Frankfurt einen eigenen Redaktionspreis. Hier sicherte sich der Skoda Fabia den dritten Rang. Nach einer Auswertung von 500 Tests und Kaufberatungen kam der clevere Kompaktwagen der Marke mit dem geflügelten Pfeil auf einen hervorragenden Podestplatz hinter dem VW Golf und der Mercedes E-Klasse.

Das Marktforschungsunternehmen J.D. Power befragte für seine Studie rund 17.000 Autofahrer zu ihrer Zufriedenheit mit ihrem über zwei Jahre alten Fahrzeug, mit dem sie mindestens 30.000 Kilometer zurückgelegt haben mussten. Von den Autokäufern wurden ebenso die Werkstattleistung sowie die Automarke beurteilt. In der Gesamtwertung belegt Skoda Auto einen ausgezeichneten siebten Platz und liegt mit einem “Zufriedenheits-Index” von 83 Prozent über dem Durchschnitt der Wettbewerber. presseportal.de www.skoda.de Pressekontakt: Nikolaus Reichert
Telefon 06150 / 133120

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Null-Emissions-Fahrzeuge

Erstellt von ub am 11. März 2009

Nissan startet Initiative für Null-Emissions-Fahrzeuge in den USA

Nissan und die Regionalvertretung des Ballungsraums Tuscon, die Pima Association of Governments (PAG), wollen gemeinsam die Entwicklung eines Netzwerks von Batterieladestationen vorantreiben. Damit soll die Grundlage für eine abgasfreie Mobilität im Großraum Arizona gelegt werden. Unterstützung erhält das Projekt dabei von „ECOtality”, einem Spezialunternehmen für elektronische Antriebe und Stromspeichermedien.

Nissan-null-emission

Die PAG arbeitet seit geraumer Zeit an einem ökologischen Stadtkonzept, das den Aufbau eines Ladenetzes für Elektrofahrzeuge vorsieht. Nissan unterstützt die Regionalvertretung beim Aufbau einer Elektrofahrzeugflotte und bei der Entwicklung einer geeigneten Infrastruktur.

Ähnliche Initiativen hat Nissan bereits in den US-Bundesstaaten Tennessee, Oregon und Kalifornien begonnen. Auch in Israel, Dänemark, Portugal, Monaco und in Japan (Kanawaga Präfektur und Yokohama) ist das Unternehmen aktiv. In Frankreich und England laufen in diversen Kooperationen ebenfalls Vorbereitungen für eine zukunftsweisende Mobilität ohne umweltschädigende Emissionen.

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Skoda Fabia Combi ist “Auto der Vernunft” 2009

Erstellt von ub am 5. Februar 2009

Ausschlaggebend hierfür waren der günstige Verbrauch, der geringe CO2-Ausstoß und niedrige Unterhaltskosten.

Der Skoda Fabia Combi ist von den Lesern des größten deutschen Verbrauchermagazins “Guter Rat” in der Kategorie Kombi/Van zum “Auto der Vernunft” gewählt worden. Den Ausschlag gaben der niedrige Kraftstoff-Verbrauch, der familiengerechte Preis und das großzügige Raumangebot des Fabia Combi.

Bei einer Gesamtlänge von 4239 Millimeter bietet der Innenraum reichlich Platz für Gepäck und Passagiere. Insbesondere die Kopffreiheit über den vorderen Sitzen und der Rückbank ist ein Wohlfühl-Faktor. Die so entstandene luftig leichte Atmosphäre bringt einen wesentlichen Komfortgewinn, nicht nur für große Fabia Combi-Mitfahrer. Der Grund für das üppige Plus an Raumangebot ist die im Vergleich zum Vorgängermodell vergrößerte Fahrzeughöhe von rund 1,50 Metern. Dies kommt auch dem Heck zugute. Das Volumen des Kofferraums beträgt 1460 Liter. Dieses Ladevolumen sichert dem Fabia Combi einen Spitzenplatz in seinem Segment, mehr noch: Er besteht den Vergleich mit Kombis, die um zwei Klassen höher eingestuft sind. Die maximale Laderaumlänge von 1690 Millimetern ist ebenfalls rekordverdächtig.

Ab 10.880 Euro ist der Skoda Fabia Combi zu haben. Außerdem sorgen der günstige Verbrauch sowie der geringe CO2-Ausstoß für niedrige Unterhaltskosten beim Skoda Fabia Combi.

Zum neunten Mal hatte “Guter Rat” zur Stimmabgabe aufgerufen. 35 Neuerscheinungen standen zur Auswahl. Für die Marke Skoda ist es bereits der vierte Erfolg: 2001 erhielt der Fabia Combi den begehrten Preis in der Kategorie Kombis und Vans, im Jahr 2005 siegte der Octavia in der Kategorie “Limousinen”, 2007 wurde der Skoda Roomster zum “Auto der Vernunft” gekürt. www.skoda.de

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Feinstaubbelastung – schadstoffarme Autos – Kfz Steuerbefreiung

Erstellt von ub am 2. Februar 2009

Feinstaubbelastung – schadstoffarme Autos – Kfz Steuerbefreiung 

“Bereits heute werden Kraftfahrzeuge angeboten, welche die ab 2014 geltende Euronorm 6 erfüllen. Dies sind Autos, für die das Konjunkturpaket besondere Entlastungen vorsieht”, sagte Conrad. Wer ein besonders schadstoffarmes Fahrzeug kaufe, profitiere befristet von der Befreiung von der Autosteuer.

Die Belastung durch Feinstaub sinkt. Wie schon 2007 so wurden auch 2008 an allen 25 rheinland-pfälzischen Feinstaub-Messstationen keine Überschreitungen der strengen Grenzwerte festgestellt. “Hier zeichnen sich deutlich die Rückgänge bei den Emissionen vor allem des Straßenverkehrs ab”, stellt Umweltministerin Margit Conrad fest. Einen Anteil hätten daneben die günstige Witterungsbedingungen in den vergangenen beiden Jahren.

 Die Auswertung der Messreihen des rheinland-pfälzischen Zentralen Immissions-Messnetzes “ZIMEN” zur Luftqualitätssituation zeigt 2008 die weitere Entspannung an – auch wenn zum Jahresanfang 2009 eine ausgeprägte Inversionswetterlage kurzzeitig die Schadstoffwerte ansteigen ließ. Die Europäische Luftqualitätsrichtlinie begrenzt die Feinstaubkonzentrati-on auf 50 µg/m³ (Millionstel Gramm pro Kubikmeter) im Tagesmittel. Dieser Wert darf an höchstens 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Der Grenzwert für den Jahresmittelwert liegt bei 40 µg/m³.

Die höchste Belastung wurde im vergangenen Jahr an der stark verkehrsbelasteten Mess-Station in der Mainzer Parcusstraße ermittelt: An 23 Tagen gab es Überschreitungen des Tagesmittelwertes; zulässig sind 35 Tage.

Conrad: “Der Jahresmittelwert wurde bislang an allen Stationen sicher eingehalten. Aus diesem Grund mussten in den aktuellen Luftreinhalteplänen der Städte auch keine Umweltzonen festgelegt werden.” Luftreinhaltepläne gibt es in den Städten Mainz, Ludwigshafen und Koblenz. Die Pläne wurden von den betroffenen Städten nach Überschreitungen zwischen 2003 und 2006 von Grenzwerten für Feinstaub und Stickstoffdioxid erstellt.

Generell zeigt sich der rückläufige und damit positive Trend beim Feinstaub im gesamten Bundesgebiet. Lediglich an 19 von insgesamt 421 Messstationen bundesweit wurden mehr als 35 Überschreitungen festgestellt.

Ein ähnlicher Rückgang ist auch bei den Immissionskonzentrationen von Stickstoffdioxid festzustellen. Allerdings besteht hier noch Handlungsbedarf – vor allem an innerstädtischen Verkehrsbrennpunkten. Mit einer Verbesserung ist dann zu rechnen, wenn die Euronorm 6 bei Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen greift. Auch für die Feinstaubbelastung werden hierdurch weitere positive Effekte erwartet.

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Umfrage: CO2 Emissionen

Erstellt von ub am 5. Januar 2009

DIALOG-Umfrage: Die meisten kennen die CO2-Emissionen ihres Autos nicht

Das Umweltbewusstsein von Deutschlands Autofahrern ist noch nicht sehr ausgeprägt: Nur 13 Prozent wissen, mit wie viel Kohlendioxid – CO2 ihr Auto die Luft belastet. Und dies, obwohl die Automobilhersteller die CO2 Emissionen von Neufahrzeugen schon seit einigen Jahren in ihren Verkaufsunterlagen angeben müssen. Das ist das Ergebnis einer Repräsentativ-Umfrage der Kölner Direktmarketinggesellschaft Jäger + Schmitter DIALOG.

Kaum bekannt ist der Befragung zu Folge auch die Bedeutung der grünen Plakette an der Autofrontscheibe, ohne die viele Innenstädte gar nicht mehr befahren werden dürfen. Der größte Teil der 1.000 Befragten war der Überzeugung, sie attestiere, dass Autos grundsätzlich besonders umweltverträglich sind. Nur die wenigsten wussten, dass die grüne Plakette ausschließlich die Feinstaub- und zum Beispiel nicht die CO2 Emissionen berücksichtigt.

Nur zehn Prozent der Befragten waren bereit, für ein besonders umweltschonendes neues Auto auch mehr Geld zu bezahlen. Ein Trost für den Handel: Immerhin 18 Prozent tragen sich mit der ernsten Absicht, im neuen Jahr ein neues Auto zu kaufen. auto-medienportal.net

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Umweltzone – Dieselstinker mit roter Plakette

Erstellt von ub am 3. Januar 2009

Feinstaub-Kontrollteams - Fahrverbote in  den nun 32 ausgewiesenen Umweltzonen

“Feinstaub-Kontrollteams” der Deutschen Umwelthilfe erleben hohe Zustimmungsquote von bis zu 93,7 Prozent korrekt gekennzeichneten Fahrzeugen bei der Überwachung der acht neu hinzugekommenen Umweltzonen – Augsburg Schlusslicht mit nur 67,4 Prozent Plaketten, sauberste Pkw Flotte in Ludwigsburg mit 90,2 Prozent grünen Plaketten – In Hannover gilt seit dem 1. Januar Fahrverbot für Dieselstinker mit roter Plakette – Zulassungsstatistik belegt Wirkung der Umweltzonen auf Nachrüstung der Dieselstinker – DUH-Bundesgeschäftsführer Resch fordert von Politik und Industrie in 2009 “Neustart der Partikelfilter-Nachrüstung”, um die Fahrzeugflotte auf die “Scharfstellung der Umweltzonen in 2010″ rechtzeitig vorzubereiten.

Umweltsheriffs

Ein Jahr nach dem Start der ersten Umweltzonen in Deutschland setzen 32 Kommunen und Ballungszentren auf das Instrument “Umweltzone”. Zum Jahresbeginn 2009 kamen allein acht Städte mit Einfahrbeschränkungen für “Dieselstinker” hinzu. “Feinstaub-Kontrollteams” der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) haben in allen Umweltzonen die Einhaltung durch die Autohalter kontrolliert und diese vor Ort über Möglichkeiten der Nachrüstung informiert. Die meisten Autohalter haben sich dabei positiv zur Umweltzone geäußert, die insbesondere von den unter hohen Feinstaubbelastungen leidenden Anwohnern mit großen Hoffnungen gefordert wurden. Bei den Feinstaub-Kontrollen am Morgen des 2. Januar 2009 zeigte sich, dass 67,4 bis 93,7 Prozent der Autohalter bereits ein korrekt plakettiertes Fahrzeug aufweisen. Während Hannover zum 1. Januar seine Umweltzone für Fahrzeuge mit roter Plakette sperrte, können vorerst noch in den übrigen Umweltzonen Pkw und Nutzfahrzeuge mit einer roten, gelben oder grünen Feinstaubplakette einfahren. Dies gilt auch für die acht neu hinzugekommenen Städte Augsburg, Bremen, Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Mühlacker, Pforzheim und Ulm.

Die heutigen Zählungen der DUH brachten eine Spannbreite von knapp 70 Prozent bis über 93 Prozent an Ausstattung mit Plaketten zutage. Während Augsburg noch Nachholbedarf offenbart – auch die Ausstattung mit grünen Plaketten bleibt mit nur 55,4 Prozent hinter den anderen Städten zurück. Beste Ergebnisse der heutigen Zählung weist Herrenberg auf. Die räumliche Nähe zu Stuttgart, in dem die Umweltzone seit 1. März 2008 besteht, mag zu einer Gesamtausstattung von 93,7 Prozent beitragen, mit grünen Plaketten sind hier knapp 76 Prozent der gekennzeichneten Fahrzeuge ausgestattet.

Das ist das Ergebnis erster Zählungen, die “Feinstaub-Kontrollteams” der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am heutigen (Freitag-)Vormittag durchgeführt haben und deren Ergebnisse die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation in Berlin präsentierte.

Diese Zahlen seien nur als erste Tendenz zu verstehen, betonte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Nach einer Serie von Zählstaffeln in allen 24 Umweltzonen seit Anfang 2008 seien jedoch einige allgemeine Aussagen möglich. “Die Umweltzonen werden von den Autohaltern sehr breit akzeptiert. Die Regelungen werden dann von Anfang an gut eingehalten, wenn die Kommunen die Wichtigkeit des neuen Instruments zur Luftreinhaltung offensiv vertreten und eine konsequente Überwachung sicherstellen. Besonders positiv hat sich dabei der Senat von Berlin hervorgetan. Umgekehrt reicht es nicht aus, Schilder aufzustellen und wie in Köln oder München auf die Kontrolle der Einhaltung weitgehend zu verzichten”, sagte Resch.

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Umwelthilfe in allen Umweltzonen wiederholt Kontrollen durchgeführt und ein Ranking erstellt. Die baden-württembergische Stadt Pleidelsheim liegt ganz vorne, hier haben 99,8 Prozent der Fahrzeuge eine Feinstaubplakette -davon sind allerdings nur 51,5 Prozent grün, damit bildet die Stadt in dieser Kategorie das Schlusslicht. Spitzenreiter mit grünen Plaketten ist Ludwigsburg, das mit einer Gesamtausstattung von 98,1 Prozent den dritten Platz belegt. Den letzten Platz in der Gesamtausstattung belegt Gelsenkirchen, hier wurden im Dezember 2008 immer noch mehr als 11 Prozent der Fahrzeuge ohne Plakette angetroffen.

Der DUH-Bundesgeschäftsführer berichtete über Erfahrungen in den vor einem Jahr eingerichteten Umweltzonen. Danach habe sich gezeigt, dass dort deutlich mehr Dieselstinker mit Partikelfiltern nachgerüstet bzw. saubere Autos zugelassen werden, wo Einfahrverbote drohen. Für 2009 rechnet die DUH mit einem deutlichen Boom bei der Filternachrüstung: “Die Umweltzonen werden ab 2010 scharf gestellt, das heißt, freie Fahrt haben nunmehr Fahrzeuge mit grüner Feinstaubplakette. Schon in 2009 werden die Preise für Gebrauchtfahrzeuge ohne grüner Plakette um bis zu mehrere tausend Euro einbrechen”, so Resch. Das sei exakt die Lenkungswirkung, die man sich von den Umweltzonen in ihrer “momentan noch sanften Ausprägung” erhofft habe. Die DUH wies in diesem Zusammenhang Kritiker scharf zurück, die Umweltzonen als nicht wirksam bezeichneten. Dies sei ein “interessengeleitetes Scheinargument, weil der große Einfluss wechselnder Wetterlagen einen solchen Vergleich mit Sicherheit erst nach einigen Jahren zulässt und weil die Zahl der bisher aus den Umweltzonen verbannten Fahrzeuge noch viel zu gering ist, um einen messbaren Effekt zu ergeben.” Dies werde sich allerdings schnell ändern, wenn in einem Jahr – wie in Berlin und Hannover die Umweltzonen “scharf gestellt” werden.

Damit Umweltzonen flächendeckend zu “Garanten für mehr Lebensqualität in unseren Städten werden, brauchen wir einen gemeinsamen Kraftakt von Bund, Ländern und Gemeinden, von Autohaltern, Gebrauchtwagenhändlern und Werkstätten”, forderte Resch. Um die Fahrzeugflotte fit zu machen für die zweite Stufe der Umweltzonen, sei insbesondere ein Neustart bei der Partikelfilternachrüstung nötig, so dass die Entgiftung sowohl über saubere Neuwagen als auch über den nachgerüsteten Fahrzeugbestand vorankomme.  Die Scharfstellung der Umweltzonen ab 2010 werde faktisch dazu führen, dass praktisch alle Diesel-Pkw mit gelber Plakette in diesem Jahr mit einem Dieselpartikelfilter nachgerüstet und damit ‘entgiftet’ werden. Nur noch in 2009 gelte zudem die steuerliche Förderung in Höhe von 330 EUR.

Nachdem die Behörden zwischenzeitlich Nachrüstfilter genau überprüften und Betrugsfilter vom Markt verbannt sind, besteht jetzt auch die hierfür notwendige Sicherheit. Die Politik müsse diesen Neustart der Filternachrüstung auf allen Ebenen aktiv unterstützen, Autohandel und Werkstätten müssten offensiv für die Umrüstung werben, sagte Resch.

Die Koordinatorin für die Feinstaub-Kontrollteams der DUH, Barbara Göppel, verwies darauf, dass die Autohalter, die von den Teams mit Informationen zu den Umweltzonen versorgt wurden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit viel Verständnis auf die Umweltzonen und die Aktivitäten der DUH-Teams reagierten. “Wie schon im vergangenen Jahr erleben unsere Teams vor Ort sehr viel Bereitschaft, zu einer insgesamt weniger gesundheitsschädlichen Mobilität in den Städten beizutragen.” Im Gegensatz zu manchen Skeptikern hätte auch die Mehrzahl der Autofahrer begriffen, dass Umweltzonen notwendig seien, um das schwerwiegendste Luftreinhalteproblem in Deutschland einzudämmen. “Die wahren Betroffenen des Feinstauproblems sind nicht die Autohalter, die sich mit Beschränkungen ihres Verschmutzungsprivilegs auseinandersetzen müssen, sondern die Menschen, die in Zonen überhöhter Feinstaubbelastung leben müssen”, erklärte Frau Göppel.

www.duh.de

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