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Auto Bild Qualitätsreport – Diese Automarken schneiden am besten ab

Erstellt von ub am 23. Dezember 2011

Korea vorn, Frankreich am Schluss. Den ersten Platz im Auto Bild Qualitätsreport 2011 konnte Hyundai vor drei japanischen Automarken belegen und damit den Vorjahressieg wiederholen. Die deutschen Premiummarken erreichten nur Platz sechs.

Hyundai hat 2011 wieder den ersten Platz im Dauer- und Werkstatt-Test des Fachmagazins Auto Bild belegt. Dieser Qualitätsreport spiegelt das Ergebnis einer Rundfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 8 610 Autofahrern, die Anzahl von Fahrzeug-Rückrufen, aber auch der Beschwerden im Auto Bild-Kummerkasten, das Abschneiden in den TÜV-Hauptuntersuchungen sowie in den Werkstatt- und 100 000-Kilometer-Dauertests des Fachmagazins und die Hersteller-Garantieleistungen wider. Betrachtet wurden vor allem die drei bis sieben Jahre alten Autos.

Diese Tests hätten sämtliche bisher getesteten Hyundai-Modelle ohne Technik-Pannen passiert, merkt Hyundai in einer ersten Stellungnahme voller Stolz an und fügt hinzu, dass die Garantie ohne Kilometerbegrenzung für die Modelle ix20, ix35, Veloster, Genesis Coupe sowie die Baureihen i30 und i40 fünf Jahre betrage.

Honda, Mazda und Toyota erreichen mit dem gleichen Notenschnitt gemeinsam den zweiten Platz. Während Volkswagen im Mittelfeld hinter Suzuki und Seat landet, kann die Konzernmarke Skoda einen beachtlichen fünften Rang erzielen. Audi, BMW und Mercedes teilen sich den sechsten Rang. Kia landete wie Ford auf Rang 14. Knapp dahinter erscheint Renault in der Bewertungsliste. Die französischen Marken Citroen auf dem vorletzten und Peugeot auf dem letzten Platz liegen hinter Fiat.

Die Bewertung der 20 Automarken erfolgte mit Schulnoten von 1 bis 5, bester, auf zwei Stellen hinter dem Komma gerundeter Wert, ist die Note 2,43 für Hyundai, Schlusslicht Peugeot hat die Note 3,86. mid/gfm

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Verbraucherhinweis Premiumhersteller: Welche Automarken gehören zu den Top 10

Erstellt von ub am 28. November 2011

ADAC AutoMarxX – Spitzenränge für Premiumhersteller. Unter den 33 Pkw-Marken auf dem deutschen Markt, die der ADAC regelmäßig bewertet, ist Audi derzeit die stärkste.

Laut der neuesten AutoMarxX genannten Untersuchung hat sich der Premium-Pkw-Hersteller aus Ingolstadt bei Absatz und Kundenzufriedenheit so verbessert, dass er Mercedes-Benz als den Spitzenreiter der Juni-Auswertung auf den zweiten Platz verwies, und BMW, damals die Nummer 2, jetzt nur noch Rang 3 belegt.

Den vierten Rang sicherte sich einer von zwei Neuzugängen im Markenindex: Lexus liegt damit vor Volkswagen, Volvo, Skoda, Porsche, Toyota und – erstmals unter den Zehn: Honda. Dacia, wie Lexus erstmals in der Wertung, landete am Ende des Felds. Zwar hatte der Neueinsteiger bei der Frage nach dem besten Preis/Leistungsverhältnis, die Teil der Image-Untersuchung ist, am besten abgeschnitten, doch zum Gesamterfolg, betont der ADAC, gehöre mehr: Im stark gewichteten Bewertungsmodul Sicherheit belege die Marke den letzten Platz. Der japanische Nobel-Pkw-Hersteller Lexus konnte hingegen mit hohem Sicherheitsniveau, Produkt-Qualität und Kundenzufriedenheit entscheidende Punkte sammeln. gfm/mid Bildquelle:Lexus

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Die größten Autohersteller der Welt: VW auf dem Weg zur Nummer zwei

Erstellt von ub am 14. Oktober 2011

Autohersteller VW hat erstmals in den ersten neun Monaten eines Jahres mehr als sechs Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Von Januar bis September 2011 verkaufte der Konzern 6,11 Millionen Autos, das sind 13,9 Pozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit 5,36 Millionen Einheiten. Damit hat Volkswagen gute Chancen, in diesem Jahr an Toyota vorbeizuziehen und zweitgrößter Autohersteller der Welt hinter General Motors zu werden.

In Europa erreichten die Marken des Konzerns per September insgesamt ein Plus von 10,8 Prozent auf 2,77 Millionen Verkäufe. In Westeuropa (ohne Deutschland) übernahmen 1,52 (1,43; +6,3 Prozent) Millionen Kunden (+ 6,3 %) ein neues Fahrzeug der Konzernmarken . Im Heimatmarkt Deutschland steigerte Europas größter Autokonzern seine Auslieferungen um 12,3 Prozent auf 864 400 Einheiten. Ein erneut hohes Wachstum verzeichnete das Unternehmen in Zentral- und Osteuropa. Dort wurden bis September 390 000 Fahrzeuge (+ 28,3 %) an Kunden übergeben.

In der Region Asien / Pazifik verzeichnete der Konzern nach neun Monaten ein Wachstum von 17,3 Prozent auf 1,92 Millionen Fahrzeugauslieferungen. Auf den größten Einzelmarkt der Region, China, entfielen dabei 1,69 Einheiten (+ 14,6 %).

In Nordamerika stiegen die Verkäufe von Januar bis September um 21,4 Prozent auf 485.400 Fahrzeuge. Auf die USA entfielen 322.000 Verkäufe (+ 20,4 %). In Südamerika wurden 700 900 Fahrzeuge verkauft (+ 9,5%) Fahrzeuge an Kunden.

Die Marke Volkswagen lieferte von Januar bis September weltweit 3,81 Pkw (+ 12,3 %) aus. Besonders positiv entwickelte sich die Marke in den Regionen Zentral- und Osteuropa (+ 46,0 %), Nordamerika (+ 22,2 %) und Asien / Pazifik (+ 13,9 %).

Audi verkaufte in den ersten drei Quartalen weltweit 973 200 Fahrzeuge (17,4 %). Besonders positiv entwickelte sich für die Automarke der Raum Asien / Pazifik mit einem Plus von 27,9 Prozent) sowie Nord- (+ 17,2 %) und Südamerika (+ 35,8 %).

Škoda lieferte in den ersten drei Quartalen weltweit 664 800 Fahrzeuge (+ 16,8 %)aus. Der tschechische Automobilhersteller legte dabei vor allem in den Regionen Zentral- und Osteuropa (+ 16,7 %) sowie im asiatisch-pazifischen Raum (+ 29,6 %) zu.

Seat verkaufte in den neun Monaten weltweit 266 800 Fahrzeuge und wuchs damit um 3,1 Prozent. Zulegen konnte die spanische Automarke vor allem in Deutschland (+ 26,8 %), Frankreich (+ 17,4 %) und Großbritannien (+ 10,4 %).

Volkswagen Nutzfahrzeuge steigerte seine Auslieferungen von Januar bis September um 25,5 Prozent auf 389 900 Fahrzeuge. Gute Verkäufe verzeichnete die Nutzfahrzeugsparte vor allem in den Regionen Zentral- und Osteuropa (+ 43,3 %), Asien / Pazifik (+ 47,1 %) und Südamerika (+ 30,1 %). auto-medienportal/jri

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Brasilien: Automarkt der Zukunft?

Erstellt von ub am 2. Oktober 2011

Brasiliens florierende Wirtschaft und der daraus resultierende Wohlstand für weite Teile der Bevölkerung wirken sich positiv auf den dortigen Automarkt aus. Die Anzahl der Pkw-Verkäufe in dem südamerikanischen Land könnte sich daher bis 2020 von derzeit gut drei auf 6,6 Millionen Fahrzeuge jährlich mehr als verdoppeln.

Zu dieser Prognose kommt die Unternehmensberatung Roland Berger in einer Analyse in der Ausgabe ihres Magazins “think:act Content”.

Aber nicht nur die Absatzzahlen, auch die Angebotsstruktur wird sich demnach wandeln: Die steigenden Ansprüche der Käufer erzeugen auch eine hohe Nachfrage im Premiumbereich. So werden laut der Prognose im Jahr 2014 bis zu eine Millionen Ober-, Mittel- und Kompaktklassefahrzeuge in Brasilien verkauft. Davon können auch die deutschen Automobilhersteller und Zulieferer profitieren. “Bei andauerndem Wachstum könnte Brasilien hinter China und den USA schon 2015 der drittgrößte Pkw-Markt der Welt sein”, prophezeit Stephan Keese, Automobilexperte in Reihen der Unternehmensberatung. Speziell für die deutschen Autobauer heißt das: Sie können sich nicht darauf beschränken, auf technisch “abgespeckte”, aber zuverlässige Basismodelle zu setzen, wie dies beispielsweise VW jahrzehntelang erfolgreich in Brasilien praktiziert hat. Der zwischen VW Polo und Golf angesiedelte und seit 1981 gebaute VW “Gol” beispielsweise ist mit über sechs Millionen Verkäufen das erfolgreichste Modell Brasiliens.

Doch etablierte Unternehmen auf dem brasilianischen Markt müssen sich auch auf neue Wettbewerber einstellen – allen voran aus China und Indien. “Besonders die Marktführer aus Europa und den USA werden die Konkurrenz deutlich zu spüren bekommen. Ihr Produktionsanteil lag in 2007 noch bei 84 Prozent. Für 2015 rechnen wir aber nur noch mit einem Anteil von 70 Prozent”, warnt Keese. Mit Preisen von bis zu 30 Prozent unter den üblichen Angeboten setzen chinesische und indische Autohersteller ihre Mitbewerber im Massenmarkt unter Druck. Bis 2020 könnten sie daher einen zehnprozentigen Marktanteil in Brasilien erobern. mah/mid

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Green Car Awards: Opel Ampera ist das grünste Auto 2011

Erstellt von ub am 12. September 2011

Es grünt so grün – und zwar auf dem Automarkt. Denn die Zahl der umweltfreundlichen Autos steigt stetig an. Doch welche Fahrzeugmodelle haben die Bezeichnung “grün” wirklich verdient?

Dieser Frage ist mal wieder das britsche Magazin “What Car” auf den Grund gegangen und hat die “Green Car Awards” verliehen. Zum besten Öko-Auto haben die Fachredakteure den Opel Ampera gewählt. Dies begründet der Chefredakteur des Magazins damit, dass der in Großbritannien unter der Marke Vauxhall vertriebene Stromer mit Range Extender einen “großen Schritt in Richtung alternativ betriebene Autos repräsentiere”. Dank des reichweitenverlängernden Verbrennungsmotors, der die Batterien während der Fahrt wieder auflädt, bietet der Ampera “alle Vorteile eines Elektroautos ohne dessen Nachteile”, so Chas Hallett. “Das Auto ermöglicht eine hohe Reduktion der Emissionen, ohne dass der Fahrer seinen Lebenstil ändern muss – und das ist genau das, was grüne Autos bieten sollten”.

Neben dem Gesamtsieger gibt es noch andere Gewinner in verschiedenen Unterkategorien. Der Kia Picanto setzt sich im Bereich der Superminis durch und der VW Golf Blue Motion bei den kleinen Familienautos. Unter den großen Familienautos hat der Ford Mondeo die Fahrzeugfront vorn. Der BMW 3er gewinnt bei den Premiumautos und der Peugeot 3008 mit Dieselhybrid bei den SUV. Renaults Scenic ist der grünste Van, und der Mini Cooper mit 1,6-Liter-Diesel gewinnt den Preis für das umweltfreundlichste Spaßauto. sta/mid Bildquelle:Opel

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Alpträume beim Elektroautohersteller BYD

Erstellt von ub am 2. September 2011

Der chinesische Autobauer BYD (Build Your Dreams) schwächelt, obwohl man die Marktführerschaft bei Elektroautos anvisierte. Wie das “Handelsblatt” unter Berufung auf die Pekinger Wochenzeitung “Economic Observer” meldet, will BYD mehr als zwei Drittel seiner Mitarbeiter in der Vertriebssparte abbauen.

Bei einem Gewinneinbruch von 90 Prozent ist von weiteren Maßnahmen die Rede, beispielsweise werden wohl rund 1 000 Verkäufer ebenfalls gehen müssen. BYD kämpft gegen den Absatzschwund: In der ersten Jahreshälfte lieferte man fast ein Fünftel weniger Autos aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn sank zwangsläufig um fast 90 Prozent.

Dagegen konnten die direkten chinesischen Konkurrenten Great Wall und Geely zulegen. Dabei hatte das Management von BYD viele Träume. Der weltgrößte Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus wollte beispielsweise in Kooperation mit Daimler bis 2013 auf der Basis der Mercedes-Benz B-Klasse ein Elektroauto für den chinesischen Markt entwickeln. Hoffnungsvoll klingt auch die Partnerschaft mit RWE aus dem letzten Jahr, die für einen Flottenversuch eine Strom-Partnerschaft vorsieht. Zudem engagierte man sich kürzlich mit Autovermieter Hertz, der als erster Autovermieter in China ins Elektroautogeschäft einsteigen will.

Probleme wischt man bei BYD weg: Es gäbe derzeit keine Pläne für den Umbau der Verkaufsabteilung, man wolle nur die Verkaufsabteilung umstrukturieren, heißt es aus dem Unternehmen. Bis dahin verzögert sich auch der Start des oft angekündigte Elektroautos e6 (Reichweite 300 Kilometer!), das mit mindestens einem Jahr Verspätung nach Europa kommen wird. rawi/mid

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Pkw-Markt: Audi und Skoda holen auf

Erstellt von ub am 3. August 2011

Der mit Abstand erfolgreichste Automobilhersteller auf dem deutschen Markt ist und bleibt VW. Das unterstrichen die Wolfsburger im Juli mit einem Absatzplus von 32,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 59 389 Einheiten. Der Ranglistenzweite, Mercedes-Benz, verkaufte nicht mal halb so viele Autos.

Dennoch können sich die Schwaben über ein Plus von 7,7 Prozent auf 26 275 Einheiten freuen. BMW lieferte gemeinsam mit Mini 23 192 Pkw aus und damit 0,9 Prozent weniger als im Juli 2010. Demgegenüber legte Audi um 11,1 Prozent auf 21 234 Pkw zu und rückte damit ganz nah an den Konkurrenten aus München heran. Auch Opel verzeichnete ein Plus von 11,1 Prozent und zwar mit 20 579 Pkw, während bei Ford die Verkäufe um 5,9 Prozent auf 18 283 Fahrzeuge nach oben kletterten. Steil bergab ging es bei Porsche, hier fiel der Absatz um 23,2 Prozent auf 1 802 Autos. Auch die Kleinwagenmarke Smart lieferte weniger Fahrzeuge aus als im Vorjahresmonat: 2 719 Pkw entsprechen laut des Kraftfahrt-Bundesamtes einem Minus von 0,9 Prozent.

Äußerst spannend war der Kampf um die Import-Vormachtstellung. Dank eines Absatzsprungs von 42,1 Prozent auf 10 898 Einheiten rückte Skoda sehr nahe an Konkurrent Renault heran, der gemeinsam mit Tochter Dacia einen Rückgang von 21,9 Prozent auf 11 989 Einheiten hinnehmen musste.

Insgesamt wurden im Juli in Deutschland 260 907 Pkw neu zugelassen und damit 9,9 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Besonders stark war die Nachfrage nach Großraum-Vans, die im Vergleich zum Juli 2010 um 106 Prozent zulegten. Auch bei der Oberen Mittelklasse stieg die Nachfrage, und zwar um 25,3 Prozent. Rückläufig waren hingegen die Absatzzahlen bei den Kleinstwagen mit minus 20,6 Prozent und bei den Sportwagen mit minus 4,9 Prozent. sta/mid

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Neuer VW Golf GTI Edition 35: Wolfsburger Vulkan

Erstellt von ub am 29. Juli 2011

Als Mittdreißiger, so heißt es ja eigentlich, ist der Fitness-Zenit bereits überschritten. Das stimmt beim Auto nicht ganz. Der VW Golf GTI feiert in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag und lässt es auf der Straße so richtig krachen.

18 kW/25 PS mehr als sein “normaler” GTI-Bruder und ein paar Schönheitsoperationen hier und da – der Golf GTI “Edition 35″ ist insgesamt etwas maskuliner geworden.

Das liegt zum einen an der veränderten Front, die dem Motor noch etwas mehr Luft zum Atmen einräumt und in Verbindung mit seinem neuen Diffusor ein Quäntchen mehr Aggressivität versprüht. Zum anderen an der Geräuschkulisse im Inneren, die jetzt etwas kerniger geworden ist. Den Sounddesignern sei Dank. Die Außenspiegel sind schwarz gehalten und unter ihnen steht in verchromten Ziffern eine kleine “35″. Nach dem ersten Einsteigen in den ab sofort zu erhaltenden Volkswagen stellt der Fahrer sofort fest, dass sich im Vergleich zum Normalo-GTI im Innenraum nur Kleinigkeiten geändert haben. Da wären die Einstiegsleisten und die Sitze, auf denen die Alterszahl prangert. Anschnallgurte, die nun über rote Ränder verfügen und neue Zierleisten auf der Beifahrerseite. Die Stoff-Seriensitze wirken auf den ersten Blick etwas billig, sorgen jedoch auch nach längeren Fahrten für einen sehr guten Seitenhalt und eine ausreichende Beinauflage. Gleiches gilt für die Rückbank im Fond. Hier werden auch großgewachsene Mitfahrer locker verstaut ? solange sie sich den Platz nur zu zweit teilen. Selbstverständlich gibt es auch eine Top-Ledersitzausstattung. Der Aufpreis: 1 920 Euro.

Beim Anlassen ziehen sich die Mundwinkel des Fahrers bereits in Richtung der Ohren, denn er scheint zu ahnen, dass die nun folgenden Kilometer in Kombination mit den 300 Nm Drehmoment pure Freude versprechen. Der erste Spurt von null auf Hundert ist nach 6,6 Sekunden bereits Geschichte. Ein Ende der Tempohatz ist erst bei 247 km/h erreicht. Da soll noch einer sagen, die 18 kW/25 Mehr-PS sind nicht zu spüren. Seine nun 173 kW/235 PS holt sich der mindestens 30 425 Euro teure Wolfsburger im Übrigen aus demselben 2,0 Turbobenzin-Motor, der bereits im 270 PS starken R-Golf arbeitet. Diese direkte Verwandtschaft scheint auch seinen großen Durst zu erklären. Bei sanfter Fahrt, mit braver Befolgung aller Schalthinweise und raschem Hochschalten in den sechsten Gang, schaffen es nur wirkliche Sparfüchsen, einen einstelligen Verbrauchswert zu erzielen. Die werksseitig angegebenen acht Liter pro 100 Kilometer werden locker übertroffen. Das Faszinierende ist allerdings dabei, dass bei einer rasanten Kurvenhatz im dritten Gang der Unterschied zur gemütlichen “Oma-Ausfahrt” lediglich knappe drei Liter beträgt. Interessanterweise scheint das Geburtstagskind bei leistungsangemessenen Landstraßenfahrten sowieso nur einen Gang zu benötigen. Der “Dritte” erfüllt nämlich zwischen 4 000 und 7 000 Umdrehungen pro Minute, also von Tempo 60 bis 120, jeden noch so spontanen Gasfuß-Wunsch. Für besonders sportliche Fahrer hält der “Edition 35″-GTI noch ein weiteres Feature parat: ein abschaltbares ESP. Auch im absoluten Grenzbereich hält der imaginäre Copilot seinen Bremsfuß still. Erst nach einem aktiven Bremsen des Fahrers stabilisiert das ESP das Fahrzeug wieder, um sich direkt danach wieder zurückzuziehen. In Verbindung mit dem optional erhältlichen, perfekt arbeitenden Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe wird jede Landstraße zur Rennstrecke. Die Art und Weise, wie es die Automatik schafft, beim Anbremsen einer Kurve genau im richtigen Augenblick zurückzuschalten, ist beeindruckend. So beeindruckend, dass bereits in der ersten Kurve nach der ersten Pause das Versprechen, die nächsten Kilometer ruhiger zu fahren, vergessen ist.

Ein kleiner Wehrmutstropfen für alle 35er GTI-Fahrer ist sein geringer Wiedererkennungswert. Der liegt nämlich, fährt er vor einem, genauer gesagt bei null, denn an seinem Heck ist alles beim alten geblieben. Die ursprünglich vorgesehene Sonderfarbe “Fire Spark Chroma Rot” ist aufgrund der Katastrophe in Japan nicht zu haben. Das Werk des Lackpartikel-Zulieferers Merck liegt nur 40 Kilometer vom Unglücksreaktor Fukushima entfernt. Die zur Verfügungen stehenden neun Farben lassen ihn aber auch schick auf der heimischen Auffahrt aussehen. Bildquelle Marcel Sommer/mid

Bewertung:
Plus: Der neue Sound lässt ihn eine Spur männlicher wirken als den ?normalen? GTI, perfektes DSG-Getriebe.
Minus: Verbrauch

Technische Daten Golf GTI Edition 35:
Drei- oder fünftüriger Kompaktklässler, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,20 Meter/1,78 Meter/1,50 Meter/2,58 Meter;
2,0-Liter-Direkteinspritzer mit 173 kW/ 235 PS, max. Drehmoment 300 Nm bei 2 200 – 5 500 U/min, 0-100 km/h in 6,6 s, Höchstgeschwindigkeit 247 km/h, Verbrauch 8,0 Liter/100 km, CO2-Ausstoß 185 g/km, Schadstoffnorm Euro 6; Preis ab 30 425 Euro. som/mid

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China im Fokus der Deutschen Autohersteller

Erstellt von ub am 30. Juni 2011

Mit der Genehmigung der chinesischen Regierung zum Bau zweier Fabriken ist VW auf dem besten Weg, seine langfristige Wachstumsstrategie auf dem größten  Automarkt der Welt voranzutreiben. Geplant ist eine Kapazität von 300 000 Fahrzeugen im Jahr. Die beiden neuen Werke im ostchinesischen Yizheng und dem südchinesischen Foshan starten ihre Produktion im Jahr 2013.

“Die neuen Fabriken sind ein wichtiger Bestandteil unserer Planung, gemeinsam mit den lokalen Partnern die Fertigungskapazität in China mittelfristig auf drei Millionen Fahrzeuge zu erhöhen”, sagte Karl-Thomas Neumann, Präsident und CEO der Volkswagen Group China.

Auch Daimler baut sein chinesisches Engagement weiter aus. Daimler und ihr chinesischer Partner Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) haben heute einen strategischen Rahmenplan unterzeichnet. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und des chinesischen Premierministers Wen Jiabao äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche sehr sicher: “Mit diesem Rahmenvertrag stellen wir entscheidende strategische Weichen, um am Wachstum des Schlüsselmarkts China langfristig und maßgeblich teilzuhaben.” Der Plan sieht einen Bau einer Motorenfabrik für Pkw und Vans sowie eine Erweiterung ihrer technischen Kapazität auf 250 000 Einheit vor. som/mid Bildquelle:VW

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Verbrauchertipps: ADAC AutoMarxX, Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze

Erstellt von ub am 30. Mai 2011

ADAC Markenuntersuchung AutoMarxX - Hier die Sieger der jeweiligen Kategorien und deren Gewichtung in Prozent: Mercedes hat erneut seinen Anspruch als stärkste Automarke auf dem deutschen Markt unter Beweis gestellt.

Dies zeigt die aktuelle ADAC Markenuntersuchung AutoMarxX, bei der die 33 wichtigsten Automarken auf dem deutschen Markt bewertet werden. Hier die Sieger der jeweiligen Kategorien und deren Gewichtung in Prozent:

Dabei haben die Stuttgarter insbesondere bei den Umwelteigenschaften ihrer Modelle zugelegt. Effizientere Motorvarianten – auch bei den Volumenmodellen – haben die Automarke mit dem Stern in der CO2-Wertung um elf Plätze auf Rang vier nach vorne gebracht. In der Gesamtwertung teilen sich Audi und BMW Platz zwei. Dank Volkswagen (Rang vier) und Porsche (Rang sieben) haben es fünf deutsche Marken unter die ersten zehn geschafft. Neu unter den Top Ten: Mitsubishi (Rang neun). Die Japaner haben damit Seat verdrängt.

Mit dem AutoMarxX bewertet der ADAC seit 2001 Ansehen und Marktstärke der für Deutschland relevanten Fahrzeughersteller. Er setzt sich aus den Einzelkriterien Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit, Produktstärke, Umweltverhalten und Sicherheitsniveau zusammen und liefert ein Gesamtbild des aktuellen Leistungsniveaus der wichtigsten Automarken.

Nachfolgend die Sieger der jeweiligen Kategorien und deren Gewichtung in Prozent:

Markenimage (10 Prozent): Audi
Marktstärke (10): Volkswagen
Kundenzufriedenheit (15): Subaru
Produktstärke/Fzg.-Qualität (30): Audi
Umweltverhalten (15): Skoda
Aktive und passive Sicherheit (20): Mercedes

Das Image einer Marke verändert sich über viele Jahre kaum. Mit einer Ausnahme: dem Umwelt-Image. So hat es zum Beispiel Toyota dank seiner Hybridtechnik geschafft, sich in dieser Kategorie von Platz zehn kontinuierlich auf Platz zwei hochzuarbeiten. Dass eine neue Technik kein Garant für eine dauerhaft positive Wahrnehmung ist, zeigt Peugeot. Von 2003 bis 2005 wurde dem Hersteller der erstmalige Einsatz des Rußpartikelfilters im Pkw hoch angerechnet. Weitere Innovationen blieben danach aus – also wurde die Marke beim Umwelt-Image von Rang zwei auf Platz neun durchgereicht.

Der ADAC AutoMarxX wurde bisher 24 Mal veröffentlicht. In mehr als der Hälfte der Fälle (dreizehn Mal) lag Mercedes vorne, sieben Mal Audi und vier Mal BMW. Die ausführlichen AutoMarxX-Ergebnisse können unter www.adac.de/AutoMarxX nachgelesen werden.

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