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Rangliste – die beliebtesten und die weniger beliebten Autos

Erstellt von ub am 19. Januar 2012

Klar, der VW Golf ist das beliebteste Auto der Deutschen. Das ist schon lange keine Neuigkeit mehr. Auch 2011 zeigte der ewige Bestseller keine Schwächen.

Er hat 258 059 weitere Kunden zu einer Unterschrift unter einen Autokaufvertrag verführt. Auch der Passat auf dem zweiten Platz lockte mit 103 507 Einheiten eine sechsstellige Kundenzahl. Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Am untersten Ende der Hitliste steht der Infiniti EX37. Der SUV der Nissan-Edeltochter brachte es mit 30 Verkäufen auf den letzten Platz der Verkaufshitliste für 2011. Insgesamt elf Modelle schafften im abgelaufenen Jahr nicht einmal auf eine dreistellige Zulassungszahl.

Nicht jedes Auto im Tabellenkeller der Neuwagen-Zulassungen verdankt seine ungünstige Platzierung einem eklatanten Mangel an Nachfrage. In einigen Fällen verfälscht die Ungnade der späten Markteinführung die Rangfolge. So kam der Chevrolet Camaro erst gegen Ende des Jahres offiziell in den Handel. Das amerikanische Muscle-Car, per se eher ein Nischenangebot als Objekt der automobilen Begierden breiter Massen, taucht damit dann mit 44 Zulassungen auf dem drittletzen Platz auf. Einen Rang besser schnitt der winzige Roadster Copen von Daihatsu mit 50 Neuanmeldungen ab. Die Japaner hatten den Vertrieb des Copen freilich bereits im Frühjahr eingestellt.

Auf dem vorletzten Platz landete mit 33 frischen Zulassungen der Lexus LS. Dabei konnte offensichtlich weder die umfangreiche Ausstattung, die hervorragende Verarbeitung und Zuverlässigkeit, noch der innovative Hybridantrieb der japanischen Luxuslimousine zu mehr Verkäufen verhelfen. Das Abschneiden des großen Lexus zeigt unerbittlich, dass im automobilen Oberhaus Image alles bedeutet, Produktqualität jedoch praktisch keinen Stellenwert hat. Diese These unterstreicht einmal mehr ein Infiniti wie der EX30D. Auch ein Dieselmotor hat den SUV nicht wirklich auf Verkaufstouren gebracht. 64 Neuzulassungen qualifizieren für den fünfletzten Platz.

Eine Zulassung mehr rückt den Dodge Nitro auf Platz 6 der Mauerblümchen-Kandidaten. Auch der kantige Ami-Van musste der Einstellung des Vertriebs im Laufe des Jahres Rechnung tragen. 67 Mal verkaufte sich der SsangYong Rexton. Der koreanische SUV mit angegrauter Mercedes-Antriebstechnik floss mangels offiziellem Vertrieb ebenfalls nur in homöopathischen Tröpfchen auf den Markt. Aber auch anderen Marken ergeht es ähnlich. Gerade 69 Kunden fanden Geschmack an einem Citroen C6. Die 2005 gestartete Limousine sollte nach dem Willen des Herstellers mit avantgardistischen Anklängen in Technik und Design an die legendäre DS anknüpfen und den Markt der gehobenen Mittelklasse mit jährlich 6 000 Verkäufen aufrollen. Weiter können in der bunten Welt der automobilen Vertriebsträume Wunsch und Wirklichkeit wohl nicht auseinander driften.

Da hatte sich der DS5 von Citroen weit wackerer geschlagen, der 2011 zwar auch nur auf 75 Zulassungen kam, jedoch erst zum Ende des Jahres offiziell ins Verkaufsprogramm der Franzosen aufgenommen worden ist, und damit noch alle Chancen hat, sich in diesem Jahr zu bewähren. Zwei weitere japanische Autos, der Mazda CX-9 mit 87 Zulassungen und der Nissan Cube mit 97 Anmeldungen runden das Feld der Neuwagen mit den zweistelligen Jahre-Zulassungszahlen ab. Während der Mazda-SUV auf eine beschränkte Verfügbarkeit verweisen kann, muss der kleine Nissan-Van den mangelnden Zuspruch eher der gewöhnungsbedürftigen Form schulden. Damit wird Nissan leben können, denn in Japan gilt der Cube längst als Kult.

In der Praxis spricht nichts gegen ein Fahrzeug aus der Mauerblümchenliga in der Neuzulassungstabelle. Für Individualisten und Schnäppchenjäger empfehlen sich die Vertreter sogar als Geheimtipp. Denn wenn die Nachfrage bei einem Neuwagen überschaubar bleibt, sinkt beim Verkäufer gleichzeitig die Toleranzschwelle beim Stichwort “Rabatt”. tl/mid Bildquelle:Infiniti

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Verbrauchsarme Automodelle von Mazda

Erstellt von ub am 14. Januar 2012

Sauberer Mazda-Dieselmotor: Mazda führt schrittweise eine neue Generation sauberer Dieselfahrzeuge ein.

Den Anfang macht im Frühjahr 2012 das Crossover-SUV Mazda CX-5. Der CX-5 und die anderen Modelle werden von einem neuartigen 2,2-Liter-Dieselmotor angetrieben, der die künftigen japanischen Diesel-Abgasvorschriften schon jetzt erfüllt und ohne aufwendige Stickoxid-Nachbehandliung auskommen soll. Das ‘Skyactiv-D 2.2′ genannte Aggregat ist mit einem Start/Stopp-System (Bezeichnung: i-Stop) ausgerüstet und produziert ein Drehmoment von 420 Nm, was nach Mazda-Angaben über dem Level eines 4,0-Liter-V6-Benziners liegt.

Auf dem japanischen Markt können, anders als in Europa, saubere Dieselfahrzeuge derzeit kaum Fuß fassen, weil die zur Zulassung erforderliche Abgasnachbehandlungs-Technik den Käufern zu teuer erscheint. Sie setzen lieber auf Benzinmotoren.

Mazda will diese in Europa verbreitete Technologie deshalb umgehen und mit dem neuen Antrieb eine innermotorische Verbrennung erreichen, die auch ohne Stickoxid-Nachbehandlung die Abgasvorschriften erfüllen kann. So sollen auch japanische Autofahrer in den Genuss des Verbrauchs- und Preisvorteils von Dieselkraftstoff kommen können. dv/mid -Bildquelle:Mazda

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Effizienzklasse A+ für alle Opel Insignia 2.0 CDTI ecoFLEX

Erstellt von ub am 4. Januar 2012

In der besten Energieeffizienzklasse A+ eingestuft sind alle drei Versionen des Opel Insignia 2.0 CDTI ecoFLEX Sports Tourer. Diese Einstufung erreicht der Insignia laut Hersteller als einziger deutscher Kombi in der populären Mittelklasse.

Das CO2-Label ist seit dem 1. Dezember vorgeschrieben und zeigt sich in der Gestaltung eng an das bereits bekannte EU-Label für Haushaltsgeräte angelehnt.

Hersteller, Autohändler und Leasingunternehmen sind zur Kennzeichnung aller Neuwagen verpflichtet, die zum Kauf oder Leasing angeboten werden. Alle drei Opel Insignia 2.0 CDTI-Turbodiesel mit 81 kW/110 PS, 96 kW/130 PS und 118 kW/160 PS verbrauchen als ecoFLEX-Sport Tourer nur 4,5 l/100 km und stoßen dabei 119 g/km CO2 aus. Aerodynamische Verkleidungen am Unterboden, eine um zehn Millimeter abgesenkte Karosserie, rollwiderstandsarme Reifen, der geschlossene Kühlergrill sowie Abrisskanten an der Heckscheibe helfen bei der Erzielung der niedrigen Verbrauchs- und Schadstoff-Ausstoßwerte. ld/mid  Bildquelle: Opel

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Fit EV: Neuer batteriebetriebener Cityfloh von Honda

Erstellt von ub am 18. November 2011

Das batteriebetriebene viertürige Stadtwägelchen Fit EV von Honda wurde jetzt auf der Los Angeles Motor Show vorgestellt. Der besonders effiziente “Econ-Modus” lässt die Reichweite gegenüber dem “Normal-Modus” um bis zu 17 Prozent steigen. Mehr Fahrspaß mit besseren Beschleunigungswerten bietet der “Sport-Modus”, dann purzeln die Restkilometer in der Anzeige im Cockpit aber zügig nach unten.

Zunächst wird er nur in den USA erhältlich und ab Sommer nächsten Jahres in ausgesuchten Märkten Kaliforniens und Oregons zu haben sein.

Bis Anfang 2013 soll der batteriebetriebene Kleinwagen in sechs US-Staaten eingeführt werden. Den Preis für den Honda Fit EV – bei uns als Honda Jazz bekannt – hat Honda mit 36 625 US-Dollar, umgerechnet rund 27 200 Euro, angegeben. Allerdings kann der Fit EV nicht gekauft, sondern nur geleast werden. Die monatliche Leasing-Rate soll rund 399 US-Dollar, entsprechend knapp 300 Euro, betragen.

Angetrieben wird der Cityfloh von einem 92 kW/124 PS starken Elektromotor. Die Leistung der platzsparend unter dem Fahrzeugboden installierten Lithium-Ionen-Batterien liegt bei 20 Kilowattstunden. Damit kommt der Fit EV laut Honda auf eine Reichweite von knapp 200 Kilometern – sofern er nur im Stadtverkehr bewegt wird. Das ist mehr als beispielsweise für den Mitsubishi i-MiEV oder aber den Renault Fluence Z.E. angegeben wird. Kommen Fahrten auf Landstraßen und Highways hinzu, reduziert sich die Reichweite auf rund 120 Kilometer. Über drei verschiedene Fahrmodi, die per Knopfdruck angesteuert werden, kann der Fahrer die Restkilometer beeinflussen.

Aufgeladen wird der kleine Stromer nach Honda-Angaben mit einem eingebauten 6,6 kW-32 Ampere Ladegerät. Mit einem 240 Volt-Ladegerät kann der Akku dann sogar in weniger als drei Stunden voll Energie gepumpt werden.

Für die nächsten drei Jahre rechnet Honda mit einem Produktionsvolumen von rund 1 100 Fahrzeugen. www.FitEV.Honda.com. goer/mid

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Toyota erwartet das Telefonzellen-Stadtauto

Erstellt von ub am 11. November 2011

Das Stadtauto der Zukunft soll im Vergleich zum Toyota iQ in der Grundfläche halb so groß und in der Höhe doppelt so hoch sein. Das Stadtauto gleicht eher einer rollenden Telefonzelle im klassisch-englischen Design als einem Kleinwagen heutiger Abmessungen. Davon sind die Zukunftsforscher von Toyota überzeugt.

Für die hochstehende quadratische Glaszelle würden die praktischen Gründe sprechen: Beförderung einer Person mit dem üblichen Einkauf für den täglichen Bedarf, Einbau von Heizung und Klimaanlage, Schutz vor Regen, Schnee und anderen Witterungseinflüsse, geringer Parkplatzbedarf.

Das Fehlen einer Knautschzone wäre kein Problem. IT-Lösungen und Sensoren verhinderten Unfälle: Zum einen durch die fahrerunabhängige Kommunikation von Zelle zu Zelle, wodurch zum Beispiel Vorfahrten geregelt werden; zum anderen durch Assistenzsysteme, die beispielsweise eigenständige Abbremsungen bis zum Stillstand einleiten. Doch dies nur, wenn der Fahrer nicht zuvor auf einen Reaktionsvorschlag, der ihm in einem Display angezeigt oder per Sprache übermittelt wurde, eingegangen ist.

Für den Vortrieb sorge ein Elektromotor. Seine Maximalgeschwindigkeit liege bei 30 km/h, was ausreichend wäre. Denn in den Städten der Zukunft sei nur Tempo 30 erlaubt. Gelenkt wird mit einem Joystick.

Wer keine Fahrsäule besitzen möchte, der kann sich eine spontan mieten. Auf öffentlichen Parkplätzen, vor Supermärkten oder auf speziellen Flächen, analog den heutigen Taxiständen. Die Batterie ist dann stets aufgeladen. Der Stromzufluss erfolgt kabellos über ein Magnetfeld, in der heutigen Expertensprache heißt das: induktives Laden. gz/mid Bildquelle:Toyota

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Elektrofahrzeuge: Renault, ein Stromer für alle

Erstellt von ub am 26. Oktober 2011

Die Familie der alltagstauglichen Elektrofahrzeuge bekommt Zuwachs. Renault schickt den Stadtlieferwagen Kangoo Z.E. und die Stufenhecklimousine Fluence Z.E. ins Rennen. Z. E. steht dabei für “Zero Emission”. Der Kangoo steht schon ab November 2011 bei den Händler, der Fluence kommt erst im Februar 2012 auf den Markt.

Beiden gemeinsam ist ein auf den ersten Blick günstiger Preis. Den Kangoo gibt es schon ab 23 800 Euro, den Fluence ab 25 690 Euro. Diese Preise sind allerdings Augenwischerei. Denn zum Anschaffungspreis kommen noch die Kosten für die Batterien dazu. Sie müssen jeweils extra bezahlt werden und sind nur im Leasingverfahren zu bekommen. Die Energiespender kosten für den Kangoo bei einem Vierjahresvertrag und einer Laufleistung von 10 000 Kilometern pro Jahr ab 86 Euro monatlich. Wer 30 000 Kilometer jährlich zurücklegt, muss 149 Euro hinblättern. Für die Limousine betragen die vergleichbaren Monatsraten 82 Euro und 148 Euro. Zudem sollte man auch nicht auf eine heimische Ladestation verzichten. Diese hängt ein autorisierter Elektriker für rund 1 000 Euro an die Wand. Ansonsten ist man auf die derzeit noch wenigen öffentlichen “Strom-Tankstellen” angewiesen.

Beide Franzosen weisen die Vorteile der Elektro-Mobilität auf, wie emissionsfreier Betrieb, mächtiger Antritt, geräuscharmes Fahren und begrenzte Reichweite. Äußerlich unterscheiden sich die Fahrzeuge nur marginal von ihren Brüdern mit Verbrennungsmotoren. So verzeichnet der Fluence einen Längenzuwachs um 13 Zentimeter auf 4,75 Meter, um die Lithium-Ionen Batterien zwischen Rücksitzbank und Gepäckabteil unterzubringen. In der Armaturentafel ersetzt ein Display mit Informationen zum Ladestatus, Fahrweise und Reichweite den Drehzahlmesser. Dass Renault seinen beiden ersten Elektrofahrzeugen ? weitere zwei Modelle sollen noch im Jahr 2012 folgen – einiges zutraut, zeigt die Tatsache, dass es zwei Jahre Neuwagen-Garantie ohne Kilometer-Begrenzung sowie eine Garantie von fünf Jahren oder 100 000 Kilometern auf den elektrischen Antrieb gibt.

Ansonsten bewegt der E-Motor mit seinen 70 kW/95 PS und einem Drehmoment von 226 Nm die 1,6 Tonnen Leergewicht der geräumige Limousine zügig per Frontantrieb durch die Stadt. Dass nur durch Reifen- und Windgeräusche begleitete Dahingleiten könnte so sorglos sein, wenn nicht immer wieder der Blick zur Reichweiten-Anzeige ginge. Versprochen werden im Normalbetrieb eine Reichweite von 185 Kilometer. Aber forciertes Tempo, Stromfressern wie Klimaanlage oder Heizung oder selbst das Radio lassen den Energiespeicher nicht unbeeindruckt, auch wenn ein Teil der Bremsenergie zurückgewonnen und gespeichert wird. Und wenn auch der Arbeitsweg eines Normalbürgers selten mehr als 180 Kilometer beträgt, sollte es aber mit der Energie am Ende nicht reichen, ist es nicht damit getan, eben mal fünf Liter Sprit an einer beliebigen Tankstelle nachzufüllen. Das ist bei einem reinen Elektrofahrzeug eben noch nicht drin.

Der normale Ladevorgang dauert je nach Kapazität der Steckdose sechs bis zwölf Stunden und sollte damit der Nacht und der heimischen Garage vorbehalten bleiben. Immerhin: Renault beabsichtigt nach eigenen Angaben, in einigen europäischen Ländern Batterie-Wechselstationen aufzubauen, die einen Austausch der Energiequellen innerhalb von drei Minuten ermöglichen sollen, ohne dass der Fahrer das Fahrzeug verlassen muss.

Auch der Stadtflitzer Kangoo hat mit den gleichen Gegebenheiten zu kämpfen. Bei 130 km/h ist für den 44 kW/60 PS starken Franzosen, elektronisch abgeregelt, mit dem Vortrieb Schluss. Nach rund 170 Kilometer sollte der Fahrer alle Päckchen ausgeliefert haben, sonst muss der Kunde bis zum nächsten Tag warten, weil der Kleintransporter für mehrere Stunden an der Ladeschnur festhängt.

Unter dem Strich bleibt: Die Franzosen bereichern den Markt um zwei Autos, die keine Emissionen ausstoßen und somit Innenstädte und die Umwelt vor Verschmutzung schonen. Der Trick mit dem Leasing-System für die Batterien führt zu einem Fahrzeugpreis, der nicht abschrecken soll. Wer dann einen monatlichen Betrag von rund 100 Euro für die Batterie plus Geld für die Stromkosten beiseite legt, kommt in den Besitz eines Stromers, der sich zumindest als Zweit-Auto eignet.
Helmut Weinand/mid

Plus: keine Emissionen, alltagstauglich bei Berücksichtigung der angegebenen Reichweiten
Minus: teure Unterhaltskosten (Batterie und Strom), Urlaubsfahrten nicht ohne Probleme möglich.

Technische Daten Renault Kangoo Z.E.: zwei- bis fünfsitziger Lieferwagen, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,21 Meter/1,83 Meter/1,84 Meter/2,70 Meter; Leergewicht: 1 483 kg, Ladevolumen: 3 000 bis 3 500 Liter,
Motor: Elektro-Synchronmotor mit 44 kW/60 PS, Batterietyp: Lithium-Ionen, Frontantrieb, max. Drehmoment: 226 Nm bei 400 U/min, Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h (abgeregelt), Reichweite 170 km, Preis: 23 800 Euro plus monatliche Leasingkosten für die Batterie.

Technische Autodaten Renault Fluence Z.E.: fünfsitzige Stufenhecklimousine, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,75 Meter/1,81 Meter/1,46 Meter/2,70 Meter; Leergewicht: 1 605 kg, Gepäckraumvolumen: 317 Liter,
Motor: Elektro-Synchronmotor mit 70 kW/95 PS, Batterietyp: Lithium-Ionen, Frontantrieb, max. Drehmoment: 226 Nm bei 400 U/min, Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h (abgeregelt), Reichweite 185 km, Preis: 25 690 Euro plus monatliche Leasingkosten für die Batterie. hw/mid Bildquelle:Renault

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Elektroauto Neuheit 2013: GM plant kleines Elektroauto auf Spark-Basis

Erstellt von ub am 12. Oktober 2011

Ein Elektroauto auf Basis des Chevrolet-Kleinwagens Spark hat offenbar der GM-Konzern in Planung. Der Stromer soll laut eines Berichts der Zeitung Detroit News 2013 zunächst auf dem US-Markt sein Debüt feiern.

Der rein batteriebetriebene Cityflitzer ist als Ergänzung zu den Elektroautos Chevrolet Volt und Opel Ampera gedacht.

Zudem sollen laut GM-Chef Dan Akerson als Ableger des Volt-Antriebskonzepts, bei dem ein Verbrennungsmotor als Stromerzeuger einspringt, wenn die Akkus leer sind, ab Ende 2012 zwei weitere Modelle mit Range Extender folgen: eine Fließhecklimousine und ein Minivan, der als Studie unter dem Titel “Volt MPV5″ auf der Peking Auto Show gezeigt worden ist. mah/mid Bildquelle:Chevrolet

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Das beste Auto für die Familie

Erstellt von ub am 14. September 2011

Vans, Kombis und SUV sind die typischen Familienautos. Unter 127 derartiger Automodelle mit mindestens 400 Litern Kofferraum haben 12 600 Leser von “Auto Straßenverkehr” nun ihre Favoriten gewählt, unterteilt in Preiskategorien. Die Sieger werden auf der IAA in Frankfurt gekürt.

Der große Gewinner der Wahl heißt Skoda. Die Tschechen belegten in drei von sieben Kategorien den ersten Platz und zwar mit den Automodellen Roomster, Octavia Combi und Superb Combi. Immerhin zwei erste Plätze gingen an VW mit dem Passat Variant und dem Multivan. Zudem gab es je eine Goldmedaille für den Audi A6 Avant und das Mercedes E-Klasse T-Modell. sta/mid
Bildquelle: Skoda

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Toyota Elektrofahrzeuge Neuheit 2012: Toyota und Tesla produzieren RAV4 mit Elektroantrieb

Erstellt von ub am 8. August 2011

Toyota und Tesla Motors, Inc., werden gemeinsam eine Elektrofahrzeug-Version des RAV4 entwickeln und auf den Markt bringen. Das Elektrofahrzeug soll ab 2012 produziert werden.

“Wir werden das Fahrzeug auf der gleichen Linie montieren, wie den benzingetriebenen RAV4″, erläutert Ray Tanguay, Chairman von TMMC. “Dies verschlankt und vereinfacht den Produktionsprozess und garantiert ein höchstmögliches Qualitätsniveau. Die Vereinbarung ist ein gutes Beispiel für unsere Strategie einer Zusammenarbeit mit Unternehmen, die in ihrem Bereich Spitzentechnologie anbieten können.”

Toyota unterstützt Tesla mit 100 Millionen US-Dollar bei der Entwicklung eines elektrischen Antriebsstrangs. Dazu zählen sowohl die Batterie und der E-Motor, als auch das Getriebe und die Leistungselektronik für den RAV4. Tesla wird den elektrischen Antriebsstrang in seinem Werk im kalifornischen Palo Alto produzieren und dann zur Endmontage nach Woodstock liefern.

Der Elektro-RAV4 wird ab 2012 in den USA auf den Markt kommen. Nähere Details zu Preisen, Produktionsvolumen und regionalem Vertrieb werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Toyota Engineering and Manufacturing, America (TEMA) und Tesla hatten im Juli letzten Jahres vereinbart, zunächst 32 RAV4 mit Benzinantrieb als Prototypen in Elektro-Fahrzeuge umzubauen.

Toyota fährt derzeit eine breit angelegte Strategie für nachhaltige Mobilität. Der Elektro-RAV4 ist nur eines von vielen Beispielen für den Einsatz fortschrittlicher Technologien in neuen Produkten. Zusätzlich zur anstehenden Erweiterung der Prius-Familie um die Varianten Prius+ und Prius Plug-in-Hybrid, wird Toyota 2012 eine elektrische Version des iQ und 2015 ein per Brennstoffzelle angetriebenes Fahrzeug vorstellen. www.toyota.de

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Neuer VW Golf GTI Edition 35: Wolfsburger Vulkan

Erstellt von ub am 29. Juli 2011

Als Mittdreißiger, so heißt es ja eigentlich, ist der Fitness-Zenit bereits überschritten. Das stimmt beim Auto nicht ganz. Der VW Golf GTI feiert in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag und lässt es auf der Straße so richtig krachen.

18 kW/25 PS mehr als sein “normaler” GTI-Bruder und ein paar Schönheitsoperationen hier und da – der Golf GTI “Edition 35″ ist insgesamt etwas maskuliner geworden.

Das liegt zum einen an der veränderten Front, die dem Motor noch etwas mehr Luft zum Atmen einräumt und in Verbindung mit seinem neuen Diffusor ein Quäntchen mehr Aggressivität versprüht. Zum anderen an der Geräuschkulisse im Inneren, die jetzt etwas kerniger geworden ist. Den Sounddesignern sei Dank. Die Außenspiegel sind schwarz gehalten und unter ihnen steht in verchromten Ziffern eine kleine “35″. Nach dem ersten Einsteigen in den ab sofort zu erhaltenden Volkswagen stellt der Fahrer sofort fest, dass sich im Vergleich zum Normalo-GTI im Innenraum nur Kleinigkeiten geändert haben. Da wären die Einstiegsleisten und die Sitze, auf denen die Alterszahl prangert. Anschnallgurte, die nun über rote Ränder verfügen und neue Zierleisten auf der Beifahrerseite. Die Stoff-Seriensitze wirken auf den ersten Blick etwas billig, sorgen jedoch auch nach längeren Fahrten für einen sehr guten Seitenhalt und eine ausreichende Beinauflage. Gleiches gilt für die Rückbank im Fond. Hier werden auch großgewachsene Mitfahrer locker verstaut ? solange sie sich den Platz nur zu zweit teilen. Selbstverständlich gibt es auch eine Top-Ledersitzausstattung. Der Aufpreis: 1 920 Euro.

Beim Anlassen ziehen sich die Mundwinkel des Fahrers bereits in Richtung der Ohren, denn er scheint zu ahnen, dass die nun folgenden Kilometer in Kombination mit den 300 Nm Drehmoment pure Freude versprechen. Der erste Spurt von null auf Hundert ist nach 6,6 Sekunden bereits Geschichte. Ein Ende der Tempohatz ist erst bei 247 km/h erreicht. Da soll noch einer sagen, die 18 kW/25 Mehr-PS sind nicht zu spüren. Seine nun 173 kW/235 PS holt sich der mindestens 30 425 Euro teure Wolfsburger im Übrigen aus demselben 2,0 Turbobenzin-Motor, der bereits im 270 PS starken R-Golf arbeitet. Diese direkte Verwandtschaft scheint auch seinen großen Durst zu erklären. Bei sanfter Fahrt, mit braver Befolgung aller Schalthinweise und raschem Hochschalten in den sechsten Gang, schaffen es nur wirkliche Sparfüchsen, einen einstelligen Verbrauchswert zu erzielen. Die werksseitig angegebenen acht Liter pro 100 Kilometer werden locker übertroffen. Das Faszinierende ist allerdings dabei, dass bei einer rasanten Kurvenhatz im dritten Gang der Unterschied zur gemütlichen “Oma-Ausfahrt” lediglich knappe drei Liter beträgt. Interessanterweise scheint das Geburtstagskind bei leistungsangemessenen Landstraßenfahrten sowieso nur einen Gang zu benötigen. Der “Dritte” erfüllt nämlich zwischen 4 000 und 7 000 Umdrehungen pro Minute, also von Tempo 60 bis 120, jeden noch so spontanen Gasfuß-Wunsch. Für besonders sportliche Fahrer hält der “Edition 35″-GTI noch ein weiteres Feature parat: ein abschaltbares ESP. Auch im absoluten Grenzbereich hält der imaginäre Copilot seinen Bremsfuß still. Erst nach einem aktiven Bremsen des Fahrers stabilisiert das ESP das Fahrzeug wieder, um sich direkt danach wieder zurückzuziehen. In Verbindung mit dem optional erhältlichen, perfekt arbeitenden Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe wird jede Landstraße zur Rennstrecke. Die Art und Weise, wie es die Automatik schafft, beim Anbremsen einer Kurve genau im richtigen Augenblick zurückzuschalten, ist beeindruckend. So beeindruckend, dass bereits in der ersten Kurve nach der ersten Pause das Versprechen, die nächsten Kilometer ruhiger zu fahren, vergessen ist.

Ein kleiner Wehrmutstropfen für alle 35er GTI-Fahrer ist sein geringer Wiedererkennungswert. Der liegt nämlich, fährt er vor einem, genauer gesagt bei null, denn an seinem Heck ist alles beim alten geblieben. Die ursprünglich vorgesehene Sonderfarbe “Fire Spark Chroma Rot” ist aufgrund der Katastrophe in Japan nicht zu haben. Das Werk des Lackpartikel-Zulieferers Merck liegt nur 40 Kilometer vom Unglücksreaktor Fukushima entfernt. Die zur Verfügungen stehenden neun Farben lassen ihn aber auch schick auf der heimischen Auffahrt aussehen. Bildquelle Marcel Sommer/mid

Bewertung:
Plus: Der neue Sound lässt ihn eine Spur männlicher wirken als den ?normalen? GTI, perfektes DSG-Getriebe.
Minus: Verbrauch

Technische Daten Golf GTI Edition 35:
Drei- oder fünftüriger Kompaktklässler, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,20 Meter/1,78 Meter/1,50 Meter/2,58 Meter;
2,0-Liter-Direkteinspritzer mit 173 kW/ 235 PS, max. Drehmoment 300 Nm bei 2 200 – 5 500 U/min, 0-100 km/h in 6,6 s, Höchstgeschwindigkeit 247 km/h, Verbrauch 8,0 Liter/100 km, CO2-Ausstoß 185 g/km, Schadstoffnorm Euro 6; Preis ab 30 425 Euro. som/mid

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