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Neuer VW Golf GTI Edition 35: Wolfsburger Vulkan

Erstellt von ub am 29. Juli 2011

Als Mittdreißiger, so heißt es ja eigentlich, ist der Fitness-Zenit bereits überschritten. Das stimmt beim Auto nicht ganz. Der VW Golf GTI feiert in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag und lässt es auf der Straße so richtig krachen.

18 kW/25 PS mehr als sein “normaler” GTI-Bruder und ein paar Schönheitsoperationen hier und da – der Golf GTI “Edition 35″ ist insgesamt etwas maskuliner geworden.

Das liegt zum einen an der veränderten Front, die dem Motor noch etwas mehr Luft zum Atmen einräumt und in Verbindung mit seinem neuen Diffusor ein Quäntchen mehr Aggressivität versprüht. Zum anderen an der Geräuschkulisse im Inneren, die jetzt etwas kerniger geworden ist. Den Sounddesignern sei Dank. Die Außenspiegel sind schwarz gehalten und unter ihnen steht in verchromten Ziffern eine kleine “35″. Nach dem ersten Einsteigen in den ab sofort zu erhaltenden Volkswagen stellt der Fahrer sofort fest, dass sich im Vergleich zum Normalo-GTI im Innenraum nur Kleinigkeiten geändert haben. Da wären die Einstiegsleisten und die Sitze, auf denen die Alterszahl prangert. Anschnallgurte, die nun über rote Ränder verfügen und neue Zierleisten auf der Beifahrerseite. Die Stoff-Seriensitze wirken auf den ersten Blick etwas billig, sorgen jedoch auch nach längeren Fahrten für einen sehr guten Seitenhalt und eine ausreichende Beinauflage. Gleiches gilt für die Rückbank im Fond. Hier werden auch großgewachsene Mitfahrer locker verstaut ? solange sie sich den Platz nur zu zweit teilen. Selbstverständlich gibt es auch eine Top-Ledersitzausstattung. Der Aufpreis: 1 920 Euro.

Beim Anlassen ziehen sich die Mundwinkel des Fahrers bereits in Richtung der Ohren, denn er scheint zu ahnen, dass die nun folgenden Kilometer in Kombination mit den 300 Nm Drehmoment pure Freude versprechen. Der erste Spurt von null auf Hundert ist nach 6,6 Sekunden bereits Geschichte. Ein Ende der Tempohatz ist erst bei 247 km/h erreicht. Da soll noch einer sagen, die 18 kW/25 Mehr-PS sind nicht zu spüren. Seine nun 173 kW/235 PS holt sich der mindestens 30 425 Euro teure Wolfsburger im Übrigen aus demselben 2,0 Turbobenzin-Motor, der bereits im 270 PS starken R-Golf arbeitet. Diese direkte Verwandtschaft scheint auch seinen großen Durst zu erklären. Bei sanfter Fahrt, mit braver Befolgung aller Schalthinweise und raschem Hochschalten in den sechsten Gang, schaffen es nur wirkliche Sparfüchsen, einen einstelligen Verbrauchswert zu erzielen. Die werksseitig angegebenen acht Liter pro 100 Kilometer werden locker übertroffen. Das Faszinierende ist allerdings dabei, dass bei einer rasanten Kurvenhatz im dritten Gang der Unterschied zur gemütlichen “Oma-Ausfahrt” lediglich knappe drei Liter beträgt. Interessanterweise scheint das Geburtstagskind bei leistungsangemessenen Landstraßenfahrten sowieso nur einen Gang zu benötigen. Der “Dritte” erfüllt nämlich zwischen 4 000 und 7 000 Umdrehungen pro Minute, also von Tempo 60 bis 120, jeden noch so spontanen Gasfuß-Wunsch. Für besonders sportliche Fahrer hält der “Edition 35″-GTI noch ein weiteres Feature parat: ein abschaltbares ESP. Auch im absoluten Grenzbereich hält der imaginäre Copilot seinen Bremsfuß still. Erst nach einem aktiven Bremsen des Fahrers stabilisiert das ESP das Fahrzeug wieder, um sich direkt danach wieder zurückzuziehen. In Verbindung mit dem optional erhältlichen, perfekt arbeitenden Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe wird jede Landstraße zur Rennstrecke. Die Art und Weise, wie es die Automatik schafft, beim Anbremsen einer Kurve genau im richtigen Augenblick zurückzuschalten, ist beeindruckend. So beeindruckend, dass bereits in der ersten Kurve nach der ersten Pause das Versprechen, die nächsten Kilometer ruhiger zu fahren, vergessen ist.

Ein kleiner Wehrmutstropfen für alle 35er GTI-Fahrer ist sein geringer Wiedererkennungswert. Der liegt nämlich, fährt er vor einem, genauer gesagt bei null, denn an seinem Heck ist alles beim alten geblieben. Die ursprünglich vorgesehene Sonderfarbe “Fire Spark Chroma Rot” ist aufgrund der Katastrophe in Japan nicht zu haben. Das Werk des Lackpartikel-Zulieferers Merck liegt nur 40 Kilometer vom Unglücksreaktor Fukushima entfernt. Die zur Verfügungen stehenden neun Farben lassen ihn aber auch schick auf der heimischen Auffahrt aussehen. Bildquelle Marcel Sommer/mid

Bewertung:
Plus: Der neue Sound lässt ihn eine Spur männlicher wirken als den ?normalen? GTI, perfektes DSG-Getriebe.
Minus: Verbrauch

Technische Daten Golf GTI Edition 35:
Drei- oder fünftüriger Kompaktklässler, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,20 Meter/1,78 Meter/1,50 Meter/2,58 Meter;
2,0-Liter-Direkteinspritzer mit 173 kW/ 235 PS, max. Drehmoment 300 Nm bei 2 200 – 5 500 U/min, 0-100 km/h in 6,6 s, Höchstgeschwindigkeit 247 km/h, Verbrauch 8,0 Liter/100 km, CO2-Ausstoß 185 g/km, Schadstoffnorm Euro 6; Preis ab 30 425 Euro. som/mid

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Neuwagen werden billiger – zumindest auf dem Papier

Erstellt von ub am 28. Juli 2011

Neuwagen werden immer billiger. Was viele angesichts der Preislisten der Hersteller kaum glauben mögen, hat nun eine Studie der EU-Komission unter Beweis gestellt.

Demzufolge stiegen die Automobilpreise von Januar 2010 bis Januar 2011 zwar um 0,3 Prozent, doch da die Gesamtinflation in der EU 2,8 Prozent betragen hat, sind die realen Pkw-Preise inklusive Rabatte und Mehrwert- sowie Zulassungssteuern rein rechnerisch um 2,5 Prozent gesunken.

Von den 24 EU-Ländern, in denen die Preise zurückgegangen sind, haben die Slowakei mit 17,4 Prozent, Bulgarien mit 13,5 Prozent, Slowenien mit 11,6 Prozent und die Tschechische Republik mit 9,0 Prozent die größten Preisrückgänge zu verzeichnen. Auf den großen Absatzmärkten haben die realen Preise im Vereinigten Königreich am stärksten mit 3,7 Prozent abgenommen. In Deutschland haben sich die Preise um 1,9 Prozent, in Spanien um 1,6 Prozent und in Frankreich um 0,9 Prozent reduziert.

Zudem sind die Preisunterschiede der einzelnen Mitgliedsstaaten geringer geworden. Dennoch gibt es eklatante Differenzen. So kostete laut einer Auswertung des Magazins “kfz-betrieb” der Fiat Evo Punto ausgerechnet in Italien 18 Prozent mehr als im EU-Schnitt. Auch der Opel Astra war in seinem Heimatland besonders teuer und kostete hierzulande 30,6 Prozent mehr als im EU-Schnitt. sta/mid Bildquelle:Opel

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Autokauf: Deutsche spendierfreudig wie nie zuvor

Erstellt von ub am 11. Juli 2011

Ein neues Auto ist den Deutschen im Schnitt mehr als 25 500 Euro wert und damit so viel wie noch nie zuvor. Dies ergab eine Statistik des Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen auf Basis der Listenpreise aller in Deutschland gekauften Neuwagen. Demzufolge kostete ein neuer Pkw im Jahr 2010 im Schnitt 24 913 Euro, in den ersten fünf Monaten dieses Jahres lag der Durchschnittspreis dagegen bei 25 740 Euro.

Die Spendierfreudigkeit ist unter anderem auf die gute Konjunktur zurückzuführen. Zudem sind die Rabatte auf Neuwagen gesunken und die Nachfrage nach größeren und somit teureren Autos ist gestiegen. In den vergangenen 30 Jahren gaben die Deutschen kontinuierlich immer mehr Geld für Neuwagen aus, mit Ausnahme des Abwrackjahres 2009.

Das meiste Geld haben die Deutschen in den ersten vier Monaten dieses Jahres bei den Mercedes-Händlern gelassen, nämlich 41 065 Euro je Auto. Für einen BMW bezahlten die Kunden im Schnitt 39 898 Euro, für einen Audi hingegen nur 36 281 Euro. Am wenigsten Geld ist laut der Statistik mit 11 847 Euro je Pkw in die Kassen der Smart-Verkäufer geflossen, womit die Kleinstwagen-Spezialisten hinter Dacia zurückfielen. Das liegt an dem deutlichen Preisschub, den die Rumänen hinlegten: 12 121 Euro pro Pkw entsprechen einem Kostenanstieg von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. sta/mid

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China im Fokus der Deutschen Autohersteller

Erstellt von ub am 30. Juni 2011

Mit der Genehmigung der chinesischen Regierung zum Bau zweier Fabriken ist VW auf dem besten Weg, seine langfristige Wachstumsstrategie auf dem größten  Automarkt der Welt voranzutreiben. Geplant ist eine Kapazität von 300 000 Fahrzeugen im Jahr. Die beiden neuen Werke im ostchinesischen Yizheng und dem südchinesischen Foshan starten ihre Produktion im Jahr 2013.

“Die neuen Fabriken sind ein wichtiger Bestandteil unserer Planung, gemeinsam mit den lokalen Partnern die Fertigungskapazität in China mittelfristig auf drei Millionen Fahrzeuge zu erhöhen”, sagte Karl-Thomas Neumann, Präsident und CEO der Volkswagen Group China.

Auch Daimler baut sein chinesisches Engagement weiter aus. Daimler und ihr chinesischer Partner Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) haben heute einen strategischen Rahmenplan unterzeichnet. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und des chinesischen Premierministers Wen Jiabao äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche sehr sicher: “Mit diesem Rahmenvertrag stellen wir entscheidende strategische Weichen, um am Wachstum des Schlüsselmarkts China langfristig und maßgeblich teilzuhaben.” Der Plan sieht einen Bau einer Motorenfabrik für Pkw und Vans sowie eine Erweiterung ihrer technischen Kapazität auf 250 000 Einheit vor. som/mid Bildquelle:VW

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Spartipps – Die zehn verbrauchsgünstigsten Autos in Deutschland

Erstellt von ub am 31. Mai 2011

Die verbrauchsgünstigsten Autos sollen Käufer künftig an einem entsprechenden Energielabel erkennen. Wie bei Waschmaschinen und Kühlschränken würden besonders umweltfreundliche Kraftfahrzeuge dann mit “A+” gekennzeichnet, schlechte dagegen mit weiter hinten im Alphabet stehenden Buchstaben.

Auch wenn die EU-Verordnung noch nicht endgültig verabschiedet ist, hat der Fahrzeugbewerter Schwacke nun die aktuelle Modellpalette unter die Lupe genommen. Das erfreuliche Ergebnis: Schon heute gibt es sehr effiziente Autos.

Ob Kleinwagen, Kompaktfahrzeug oder Mittelklässler, in allen drei Fahrzeugklassen gibt es sehr verbrauchsfreundliche Autos. Die Fahrzeuge weisen also einen besonders niedrigen CO2-Ausstoß in Relation zur Fahrzeugmasse auf. Wer ein kleines Stadtauto sucht, greift zum Skoda Fabia oder zum VW Polo, die beide mit dem 55 kW/75 PS starken 1,2-Liter-Turbodiesel und der Spritspartechnik des Hauses zu den Effizienz-Zwergen zählen. Kommt das Energielabel wie geplant, erhalten beide Modelle die Bewertung “A+”.

Die Kompaktklasse dominiert dagegen Toyota mit gleich drei Hybridautos. Die Modelle Auris Hybrid und Prius sowie der CT 200h der Tochtermarke Lexus, die allesamt einen Doppelmotor unter der Haube haben, sind besonders effizient und umweltfreundlich. Wer dagegen einen konventionellen Antrieb bevorzugt, wählt den Audi A3 mit 77 kW/105 PS starkem 1,6-Liter-Turbodiesel oder den Peugeot 308 SW mit 1,6-Liter-Triebwerk, das 82 kW/112 PS leistet. Gemessen an ihrer Fahrzeugmasse und ihrem CO2-Ausstoß sind sie ebenso energieeffizient wie die hybriden Japaner.

Bei den größeren Fahrzeugen finden sich nur noch in der Mittelklasse drei “Öko-Autos”: der Skoda Octavia mit Spritspartechnik und 77 kW/105 PS starkem 1,6-Liter-Turbodiesel sowie die Volvo-Modelle S40 und V50 in der “DRIVe”-Spritsparversion, die ebenfalls von einem 1,6-Liter-Diesel mit 84 kW/114 PS. angetrieben wird

Wer nicht immer das effizienteste Auto fahren muss, findet eine noch größere Auswahl. Mit “A” und “B” werden selbst Oberklassefahrzeuge, Großraumlimousinen und SUV bewertet. Energieeffizienz bedeutet somit noch lange keinen Verzicht auf den gewohnten Luxus und Komfort, den große Fahrzeuge bieten. bp/mid Bildquelle:Toyota

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Entdecke die Langsamkeit: Hitliste der “Top-Anti-Sprinter”

Erstellt von ub am 2. Mai 2011

Der Sprint “0 auf 100 km/h in…” ist nicht nur beim Autoquartett spielen das Maß aller Dinge. Das weiß auch das Magazin “Auto, Motor und Sport” und hat jetzt eine Hitliste der “Top-Anti-Sprinter” zusammengetragen. Spurtschwächstes deutsches Auto auf dem Markt ist demnach der Smart Electric Drive, der stolze 26,7 Sekunden braucht, um aus dem Stand die Tempo 100-Marke zu durchbrechen.

“In dieser Zeit könnte ein Bugatti Veyron theoretisch fast elf Mal den Standardsprint hinter sich bringen”, rechnet das Magazin augenzwinkernd vor. Allerdings muss zur Ehrenrettung des kleinen Schwaben hinzugefügt werden, dass er als ausgewiesener Stadtflitzer auch nur in Ausnahmefällen die Autobahn benutzen dürfte. Und dank seines anfahrfreudigen 30 kW/41PS-Elektromotors, der den City-Sprint von null auf 60 km/h in 6,5 Sekunden erledigt, stellt er auch an der umspringenden Ampel alles andere als ein rollendes Verkehrshindernis dar.

Zur Langsamkeit bekennen sich aber nicht nur Elektroautos oder träge Transporter, sondern auch etliche, vor allem dieselbetriebene Kleinwagen. So benötigt Fiats Hochdachkombi Qubo 1,3-Liter-Selbstzünder exakt 18,1 Sekunden, um auf Tempo 100 zu kommen. Auch beim Smart fortwo Coupé cdi könnte es mit einer Spurtzeit von 17,6 Sekunden heißen: ent- statt beschleunigen. Genau 15 Sekunden braucht die Tachonadel im VW Polo 1,2-Liter-Benziner mit 51 kW/70 PS, um dieselbe Distanz zurückzulegen. Damit ist er genau eine Sekunde langsamer als sein sparsamer Bruder. Der VW Polo 1.2 TDI Blue Motion schafft den Sprint in glatten 14 Sekunden, kommt dabei aber immerhin mit nicht mehr als 87 Gramm CO2 pro Kilometer aus. mid/mah Bildquelle:Daimler

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Mobilitätskonzepte: Aus für konventionelle Autos in Innenstädten?

Erstellt von ub am 22. März 2011

AutoScout24-Umfrage: 61 Prozent lehnen Pläne der EU-Kommission ab, bis 2050 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus Innenstädten zu verbannen

Im Kampf gegen den Klimawandel setzt die EU-Kommission in ihrem aktuellen Weißbuch laut Handelsblatt darauf, die Zahl konventionell betriebener Fahrzeuge in den Innenstädten bis 2030 zu halbieren. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sollen bis 2050 sogar komplett aus den Stadtzentren verschwinden. Das AutoScout24-Magazin befragte 1.411 Leser, ob sie diesen Ansatz richtig finden.

Eine deutliche Mehrheit (61 Prozent) zeigt sich dabei ablehnend, während jeder Vierte (26 Prozent) diesen Schritt aus Umweltgründen begrüßt. Für eine Minderheit von 13 Prozent sind Umweltthemen an sich nicht relevant. Thomas Weiss, Chefredakteur des AutoScout24-Magazins, erklärt: “Natürlich herrscht zunächst eine Verunsicherung bei den Bürgern, wenn sie von derartigen Plänen hören. Diese Sorgen müssen adressiert und berücksichtigt werden.” Er ergänzt jedoch: “2030 und insbesondere 2050 sind sehr weite Horizonte. Sollten sich diese Pläne konkretisieren, haben Automobilhersteller noch Zeit, mit entsprechenden Fahrzeug- und Mobilitätskonzepten zu reagieren. Mercedes-Benz und BMW beispielsweise arbeiten bereits mit Hochdruck an Konzepten, damit Automobilität in der Stadt nicht ein Privileg von wenigen wird.”

Über die Umfrage:

DasAutoScout24-Magazin befragte vom 11. bis 17. März 2011 insgesamt 1.411Leser online. Die Fragestellung lautete “Die EU-Kommission plant, den Anteil konventionell betriebener Autos in Innenstädten bis 2030 zu halbieren; spätestens 2050 sollen sie ganz verschwinden. Was halten Sie davon?”. Finde ich gut, hätte schon früher umgesetzt werden sollen (26%); Finde ich nicht gut, das ist Bevormundung der Bürger (61%); Die ganze Umwelt-Diskussion ist mir gleichgültig (13%).  autoscout24.com

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Fahrerloses Auto: Forschungsauto Leonie denkt und lenkt selbstständig

Erstellt von ub am 9. Oktober 2010

Mit seinem Forschungsfahrzeug Leonie schickt die Technische Universität (TU) Braunschweig jetzt erstmals ein automatisches Auto ins echte Leben auf deutsche Straßen. Basisauto ist ein VW Passat Variant mit 2,0-Liter-TDI-Motor.

Ausgestattet mit Laserscanner und Radarsensoren soll das Erprobungsfahrzeug zu jeder Zeit “sehen”, wo es sich befindet, um unfallfrei im Stadtverkehr “mitzuschwimmen”.   Die Anforderungen an das jüngste “Kind” des TU-nahen Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik sind enorm: Bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h soll “Leonie” auf der zweispurigen Fahrbahn des Braunschweiger Stadtrings selbstständig die Spur halten, Kreuzungen berücksichtigen, Hindernisse beachten, sowie Abstand und Geschwindigkeit dem fließenden Verkehr anpassen. Ein Sicherheitsfahrer, der im äußersten Notfall von Hand eingreifen kann, ist ebenfalls mit an Bord.

Was jeder menschliche Autofahrer dank seiner Führerschein-Ausbildung und gesammelter Fahrpraxis nebenher erledigt, führt ein “fahrerloses” Auto schnell an seine Grenzen: “Leonie muss nicht nur die Verkehrsregeln beherrschen, sondern auch all das, was auch ein Mensch zum Autofahren braucht. Sie muss Entscheidungen treffen und alleine Gaspedal, Bremse und Lenkrad bedienen”, sagt Projektleiter Jörn Marten Wille. Nur an roten Ampeln anhalten kann das automatische Auto bisher noch nicht. Die entsprechenden Befehle müssen manuell eingegeben werden.

Bereits vor drei Jahren hatte die TU Braunschweig mit dem VW Passat “Caroline” erfolgreich an der DARPA Urban Challenge teilgenommen, dem weltweit führenden Wettbewerb autonomer Fahrzeuge. “Der Sprung von unserem ersten Fahrzeug zu ‘Leonie’ ist groß”, erläutert Professor Markus Maurer.

“Während ‘Caroline’ beim Wettbewerb in einem kontrollierten Szenario gefahren ist, hat es ‘Leonie’ hier mit realen Verkehrsteilnehmern zu tun, die unterschiedlich und manchmal sogar regelwidrig fahren.” Ziel des Projekts “Stadtpilot” in den nächsten Jahren ist es, den Braunschweiger Stadtring vollständig autonom umfahren zu können. Auf diesem Wege wollen die Forscher weitere wichtige Erfahrungen für die Automobilkonzepte von morgen zu sammeln.  mid/mah

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Die Deutschen taufen ihr Auto bevorzugt “Baby”

Erstellt von ub am 1. Oktober 2010

Laut einer Umfrage von “Autoscout24″ taufen 40 Prozent aller Frauen und 24 Prozent aller Männer ihr Gefährt, knapp ein Drittel davon auf einen gängigen Kosenamen wie “Baby”, “Schnucki” oder “mein Dicker”. “Baby” ist der am weitesten verbreitete Spitzname und wird bevorzugt von Männern vergeben.

Wenn eine “Rosamöhre” Seite an Seite mit einem “Passerati” steht, dann haben zufälligerweise zwei äußerst kreative Autofahrer einen Parkplatz nebeneinander gefunden.  Denn die beiden Begriffe sind Spitznamen, die deutsche Autofahrer ihren fahrenden Untersetzern geben. Doch so einfallsreich sind nur zwölf Prozent derjenigen, die ihrem Auto einen Namen geben.

Einen Frauennamen wie “Susi” und “Emma” für ihr Auto präferieren zehn Prozent der Namensgeber, sechs Prozent sprechen ihr Gefährt mit einem männlichen Vornamen wie “Hugo” oder “Helmut” an. Elf Prozent benennen den Pkw nach der Marke wie mein “VW” oder den Modellnamen wie mein “Golf” und acht Prozent betiteln das Auto mit abwertenden Bezeichnungen wie “Schrottkarre”, “Olle Dreggschleuder” oder “hässliches Entlein”.  mid/sta

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Mobilität hat ihren Preis

Erstellt von ub am 22. September 2010

Die Preise für die verschiedenen Verkehrsmittel haben sich seit dem ersten europäischen autofreien Tag im Jahr 2000 unterschiedlich entwickelt.

Die Preise für die verschiedenen Verkehrsmittel haben sich seit dem ersten europäischen autofreien Tag im Jahr 2000 unterschiedlich entwickelt. Bei einer  durchschnittlichen Erhöhung der Verbraucherpreise in Deutschland zwischen 2000 und 2010 um 16,8 Prozent stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen laut dem Statistischen Bundesamt um 24,5 Prozent. Dieses deutliche Plus ist vor allem durch die Verteuerung bei Kraftstoffen bedingt. Der Preis für Superbenzin stieg um 36,9 Prozent und Diesel ist heute sogar um 53,8 Prozent teurer. Dagegen stiegen die Preise für neue Autos unterdurchschnittlich um

12,2 Prozent.

Mit einer Steigerung um 43,8 Prozent legten die Preise im öffentlichen Personennahverkehr stärker zu. Die Preise für Bahntickets wurden in diesen zehn Jahren um 34,9 Prozent teurer. Erfreulich für alle, die auf das Fahrrad umgestiegen sind: Die Preise für Fahrräder kletterten nur um 7,0 Prozent.

mid/hs

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