Logo Autosteuer.de
  • Benutzerdefinierte Suche



  • Abonnieren

Leichter Autosteuer sparen mit dem H-Kennzeichen

Erstellt von ub am 21. September 2011

Nur ein altes Auto oder ein automobiler Klassiker? Diese Frage beschäftigt Kfz-Sachverständige regelmäßig, wenn sie über die Zuteilung eines H-Kennzeichens zu entscheiden haben. Der Buchstabe H in der Nummer kennzeichnet das Fahrzeug als historisch und es wird somit pauschal besteuert. Für Pkw werden jährlich beispielsweise 191 Euro fällig.

Mit der neuen Oldtimer-Richtlinie erhalten Sachverständige ab 1. November bei der Begutachtung des Fahrzeugs nach Angaben der Gesellschaft für Technische Überwachung jetzt mehr Freiraum bei der Beurteilung des Autos. Dabei wird die bisher vorgegebene Bewertungsskala zum Erhalt des begehrten H-Kennzeichens ersatzlos gestrichen. Das Fahrzeug muss allerdings weiterhin laut Definition vorwiegend zur “Pflege des Kfz-technischen Kulturgutes” eingesetzt werden. Außerdem muss die Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurückliegen.

Um den “Oldtimerstatus” zuerkannt zu bekommen, muss das Auto in einem guten Pflege- und Erhaltungszustand sein, also wesentlich besser als vergleichbare “alte” Fahrzeuge. Nach wie vor ist auch eine amtliche Begutachtung gemäß § 23 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung für die Zuteilung eines H-Kennzeichens erforderlich. Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten 10 Jahre nach Herstellungsdatum oder Erstzulassung vorgenommen worden sind, gelten als zeitgenössisch, werden aber anerkannt. mah/mid Bildquelle:GTÜ

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

H-Kennzeichen: Mehr als 200.000 Pkw auf Deutschlands Straßen

Erstellt von ub am 13. Juli 2011

In Deutschland sind erstmals mehr als 200.000 Pkw mit H-Kennzeichen angemeldet. Für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen fällt eine einheitliche Autoteuer von 191,73 Euro an. Darüber hinaus haben die Fahrzeuge freie Zufahrt zu den Umweltzonen.
Insgesamt gibt es in Deutschland 232 877 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen – neben Pkw zählen dazu auch Krafträder, Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und sonstige Fahrzeuge.

H-Kennzeichen sind für Oldtimerfahrzeuge vorgesehen, die mindestens 30 Jahre alt sind. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) beauftragt regelmäßig das Kraftfahrt-Bundesamt, eine detaillierte Auswertung der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen zu erstellen.

In der Rangliste der Modelle mit H-Kennzeichen steht der VW-Käfer mit 25 505 Fahrzeugen auf Platz eins. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Käfer mit H-Kennzeichen um neun Prozent. Danach folgen drei Modellreihen von Mercedes-Benz: Der „Strich-Acht“ mit 6725 Einheiten bleibt auf Platz zwei, gefolgt vom „SL“ der Baureihe 107 (6006 Exemplare), vor der Mercedes-Benz-„Heckflosse“ (4850 Einheiten). Auf Platz fünf bleibt der Porsche 911/912 mit 4629 Einheiten. Der schnellste Aufsteiger in den Top Ten der H-Kennzeichen-Oldtimer ist der Mercedes-Benz W 123, der Bestand kletterte um die Hälfte auf 4111. Das Modell wurde von 1975 bis 1986 gebaut, derzeit erreichen also viele Fahrzeuge dieser Modellreihe das Oldtimer-Alter von mindestens 30 Jahren.

Zwei Drittel der Autos mit H-Kennzeichen tragen die Marke eines deutschen Herstellers (135 801 Einheiten). Dabei belegt Mercedes-Benz Platz eins. Der Bestand von Oldtimern dieser Marke stieg gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 48 286 Einheiten. Danach folgen Volkswagen mit 39 769 (+ 14%), Opel mit 12 167, Ford mit 11 207 und Porsche mit 10 002 Fahrzeugen. Die zweitstärkste Gruppe sind Oldtimer aus England, die mit 28 321 Einheiten rund 14 Prozent des Bestands ausmachen. Danach folgen Autos mit H-Kennzeichen aus Italien mit sechs Prozent Anteil (13 201 Einheiten). Damit haben die Italiener die US-amerikanischen Oldtimer auf Platz vier verdrängt, von denen hierzulande 12 899 Exemplare angemeldet sind.

Das H-Kennzeichen wurde 1997 eingeführt, um kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut in der Bundesrepublik zu schützen. Voraussetzung für ein H-Kennzeichen ist neben dem Mindestfahrzeugalter von 30 Jahren ein guter Pflege- und Erhaltungszustand. Außerdem muss das Fahrzeug seit der Auslieferung weitgehend unverändert sein.

Nicht alle Autos, die älter als 30 Jahre sind, tragen ein H-Kennzeichen. Der Anteil der H-Kennzeichen an allen Fahrzeugen, die älter als 30 Jahre sind und über eine Zulassung verfügen, beläuft sich auf rund 58 Prozent. auto-medienportal ampnet/nic

Weitere Infos rund um das Thema H-Kennzeichen finden Sie hier:

http://www.autosteuer.de/rote-kennzeichen/

 

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Steuerliche Vorteile bei Kfz- und Dienstwagenbesteuerung

Erstellt von ub am 20. Mai 2011

Das Bundeskabinett hat am 18. Mai 2011 ein “Regierungsprogramm Elektromobilität” verabschiedet. Mit dem Programm antwortet die Bundesregierung auf die Empfehlungen im zweiten Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), der am 16.05.2011 der Bundeskanzlerin übergeben worden ist.
Das Regierungsprogramm setzt die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Elektromobilität in den kommenden Jahren.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler:
“Das Thema Elektromobilität steht ganz oben auf unserer Agenda. Das neue Regierungsprogramm bündelt unsere Aktivitäten in diesem Bereich für die kommenden Jahre. Klar ist: Der Staat setzt die Rahmenbedingungen, die Entwicklung der E-Mobilität liegt in der Hand der Wirtschaft. Der beste Treiber für Innovationen ist immer noch der Wettbewerb.”

Die Bundesregierung setzt bei ihrer Arbeit einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung und verdoppelt deshalb ihre Anstrengungen in diesem Bereich. Bis zum Ende der Legislaturperiode steht hierfür eine weitere Milliarde Euro zur Verfügung. Für die Koordinierung sämtlicher Forschungsaktivitäten richtet die Bundesregierung eine eigene Lotsenstelle ein. Die Aktivitäten der Bundesregierung sind dabei in europäische und internationale Prozesse eingebettet.

Bundesminister Dr. Rösler:
“Im Bereich Forschung und Entwicklung gibt es noch großen Bedarf. Um hier Fortschritte zu erzielen, möchten wir mit dem Regierungsprogramm eine Forschungsarbeit aus einem Guss erreichen. Zu diesem Zwecke wird es eine Lotsenstelle geben. Sie soll insbesondere Mittelständler bei der Suche nach geeigneten Förderprogrammen unterstützen. Wichtig ist uns außerdem, internationale Kooperationen zu unterstützen. Das betrifft strategische Partnerschaften mit anderen Ländern ebenso wie die internationale Zusammenarbeit im Bereich Normung und Standardisierung. Die Auslandshandelskammern unterstützen schon heute die exportstarke deutsche Wirtschaft. Sie werden in Zukunft verstärkt als Plattform für Wirtschaft und Politik dienen können und dabei mit “Germany Trade and Invest”
kooperieren.”

Neben den bewährten Maßnahmen der Ressorts im Bereich Forschung und Entwicklung sollen mit dem Aufbau von regionalen Schaufenstern und der Entwicklung von technischen Leuchtturmprojekten zwei weitere innovative Instrumente etabliert werden, die Synergieeffekte liefern.

Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer:
“Wir greifen hier auf die guten Erfahrungen in unseren Modellregionen zurück und bauen darauf auf.
Die neuen Schaufenster werden dank ihrer Größe, Rückschlüsse auf die Massentauglichkeit der getesteten Elektromobilitätslösungen liefern. Schaufenster dienen auch dazu, die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie international sichtbar und erlebbar zu machen. Wir werden die Schaufenster noch in diesem Jahr in einem offenen Bewerbungsverfahren ausschreiben. Eines der Kriterien wird ein belastbares – auch finanzielles – Engagement der Beteiligten vor Ort sein:  D. h. ein angemessener
Mittel- und Fahrzeugeinsatz der Industrie und die Bereitschaft der Kommunen, neue Rahmenbedingungen zu schaffen. Mittelständische Unternehmen, die oft besonders innovative Ansätze verfolgen, sollen angemessen berücksichtigt werden.”

Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahmen ist die Schaffung attraktiver ordnungspolitischer Rahmenbedingungen, die die Entstehung eines Leitmarktes für die E-Mobilität in Deutschland unterstützen.

Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer:
“Mobilität muss bezahlbar bleiben – das gilt auch für die Elektromobilität. Deshalb wollen wir neben Forschung, Entwicklung und Demonstration auch Anreize setzen. Neben steuerlichen Vorteilen bei der KFZ- und Dienstwagenbesteuerung werden das vor allem nicht-monetäre Nutzeranreize – meist im Straßenverkehrsrecht – sein.  Das sind z. B. Sonderparkplätze für Elektrofahrzeuge. Dafür haben wir bereits ein neues Verkehrszeichen eingeführt. Ein Anreiz könnte aber auch die Aufhebung von Zufahrtsverboten für E-Fahrzeuge sein, um den sauberen Lieferverkehr in den Städten zu fördern.
Auch die Freigabe von Busspuren oder die Ausweisung von Sonder- oder Ladespuren wollen wir prüfen.
Um Erkenntnisse über mögliche Nutzungskonflikte zu sammeln wollen wir diese Anreize zunächst in den Schaufenstern einführen und erproben. Damit wollen wir auch die Auswirkungen auf den ÖPNV so gering wie möglich halten.” bmvbs.de

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

10 Jahre lang keine Kfz Steuer – Steuerbefreiung soll Elektroautos anschieben

Erstellt von ub am 17. Mai 2011

Eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 – das ist bekanntermaßen das Ziel der Bundesregierung. Die akutellen Zulassungszahlen lassen jedoch Zweifel daran aufkommen, ob dieses Ziel erreicht werden kann. Von Januar bis April sind in Deutschland 1,03 Millionen Pkw zugelassen worden, unter ihnen gerade einmal 785 Elektroautos.

Um den Absatz anzukurbeln, hat die Bundesregierung nun verschiedene Maßnahmen ausgearbeitet und im “Regierungsprogramm Elektromobilität” zusammengefasst. Darin wird beispielsweise eine Steuerbefreiung von zehn Jahren gefordert, für Fahrzeuge, die bis Ende 2015 gekauft werden und weniger als 50 Gramm CO2 ausstoßen. Zudem sollen Dienstwagen nicht mehr nach ihrem Listenpreis von den Angestellten versteuert werden müssen. Denn dies bedeutet angesichts des hohen Neupreises von E-Mobilen einen Wettbewerbsnachteil für die alternativ betriebenen Fahrzeuge.

Wer sich einen Stromer als Zweitwagen zulegt, soll in Zukunft nur ein Nummernschild benötigen und somit auch nur für ein Auto die Kfz Versicherung bezahlen müssen. Außerdem soll es laut “bild.de” Sonderparkflächen, Ausnahmeregelungen für zufahrtsbeschränkte Zonen und die Mitbenutzung von Busspuren geben.
Und auch die Regierung will mithelfen, die anvisierte Stückzahl zu erreichen, indem ab 2013 mindestens zehn Prozent aller neu angeschafften Autos weniger als 50 Gramm CO2 ausstoßen. Über das Regierungsprogramm soll in den kommenden Tagen das Kabinett beraten. Zudem wird die Regierung den Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) entgegennehmen, indem Experten über die Mobilität der Zukunft spekulieren. sta/mid Bildquelle:Mitsubishi

 

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Kommentar: Verpuffter Dieseltraum

Erstellt von ub am 9. April 2011

Mit welchem Treibstoff wird das Auto der Zukunft angetrieben? Keiner kann diese Frage derzeit eindeutig beantworten. Nur bei einem sind sich alle einig: Der Verbrennungsmotor wird noch viele Jahre der Standardantrieb bleiben. Deshalb investiert die Autoindustrie nicht nur in die Erforschung der Brennstoffzelle und des Elektromotors, sondern auch in die Verbesserung von Verbrennungsantrieben, allen voran dem Diesel.

Doch nun bekommen die Hersteller Gegenwind in Form von Plänen der EU-Kommission, die alle bisherigen Bemühung um den als Sparer geltenden Diesel zunichte machen könnten. Denn einem aktuellen Bericht zufolge soll der Kraftstoff für die Selbstzünder bald 28 Cent je Liter teurer werden. Damit verblüht die Attraktivität der Diesel-Pkw aus finanzieller Sicht noch schneller als die mancher Leinwand-Diva.

Schließlich sind die Fahrzeuge in der Anschaffung und bei der Autosteuer ohnehin schon recht teuer und nur noch einzig wegen der günstigen Spritverwertung derart beliebt. Eine Preissteigerung von 28 Cent je Liter würde jedoch für einen Vielfahrer mit 30 000 Kilometern Fahrleistung pro Jahr und einem Verbrauch von sieben Litern Mehrausgaben von 588 Euro bedeuten.

Für kleine Betriebe und vor allem für die ohnehin schon geschröpften Speditionen könnte die Erhöhung teilweise sogar das Aus bedeuten. Aber auch die Industrie bekommt den Diesel-Hammer zu spüren: Denn das seit Jahren betriebene Aufhübschen von Dieselmotoren durch das “Ent-Nageln” und “Ent-Rußen” wäre mit der Erhöhung umsonst gewesen und der Traum vom schönen, sauberen Selbstzünder würde einfach in Flammen aufgehen. Und übrig bliebe, wie könnte es beim Diesel anders sein: schwarzer Rauch. Sabine Stahl/mid

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Kfz Steuer berechnen: Strafsteuer für Dieselfahrzeuge

Erstellt von ub am 30. März 2011

Schwere Vorwürfe erhebt die Deutsche Umwelthilfe gegen die Bundesregierung. Zum 01. April 2011 fällt nämlich eine seit 2006 geltende Malussteuer von 1,20 Euro pro 100 ccm Hubraum für ungefilterte Dieselfahrzeuge weg. Zudem ist zum Ende des vergangenen Jahres die Förderung auf Nachrüstungen mit Rußpartikelfiltern bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ausgelaufen.

Damit setze die schwarz-gelbe Regierung nach Meinung von Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer, Anreize für den Kauf solcher alten Kraftfahrzeuge. Bundesumweltminister Röttgen sei in dieser Frage vor seinen Parteifreunden sowie einer mächtigen Autolobby eingeknickt.

 

   Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen können Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen auslösen und verstärken auf der Nordhalbkugel die Klimaerwärmung. Die “Rückabwicklung” einer Luftreinhaltungspolitik gehe zu Lasten der Gesundheit von Millionen Menschen. Deshalb fordert der Verein, nun eine Strafsteuer für ungefilterte Dieselfahrzeuge einzuführen – zusätzlich zu der bereits jetzt beträchtlichen Steuerbelastung.

Dagegen sind die Auspuffabgase der Autos laut einer Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) nur für knapp die Hälfte des verkehrsbedingten Feinstaubs verantwortlich. Denn in den Städten sorgen mechanische Abriebprozesse an Bremsen, Reifen und Fahrbahnbeläge sowie die Wiederaufwirbelung von bereits auf der Straße liegendem “normalen” Staub für mehr als die Hälfte der Belastung.

Hinzu kommt, dass für viele der bis dato noch ungefilterten Dieselfahrzeuge keine Partikelfilter erhältlich sind und somit keine Umrüstungen an den mitunter sogar recht sparsamen Fahrzeugen vorgenommen werden können. Zudem müssen Eigner alter Selbstzünder mittlerweile durch die Umweltzonen in vielen Innenstädten große Einschränkungen bei der Nutzbarkeit ihrer Fahrzeuge hinnehmen.   mid/tm Bild:DVR

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Sieben Jahre keine Kfz-Steuer

Erstellt von ub am 25. Januar 2011

Autobauer Kia spielt mit Zahlen: Sieben Jahre keine  Autosteuer. Mit attraktiven Zahlenspielen rund um die Ziffer “7″ möchte Kia jetzt sein Neuwagengeschäft ankurbeln: So verspricht der koreanische Importeur allen Kunden, die bis Ende März dieses Jahres bei ihm einen Neuwagen kaufen, die Kfz-Steuer für die ersten sieben Jahre zu erstatten. Bei einem Venga mit 1,4-Liter-Ottomotor und 66 kW/90 PS beträgt die Steuererstattung laut einer Beispielrechnung des Importeurs 574 Euro.

Wie bisher gewährt Kia auch weiterhin über sieben Jahre hinweg eine Herstellergarantie. Auch werden Finanzierungsangebote mit Monatsraten ab 77 Euro angeboten.  mid/mah

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Endspurt: Fördergelder für Filternachrüstung

Erstellt von ub am 23. September 2010

Nur noch bis Jahresende erhält jeder Halter eines Diesel-Pkw, Wohnmobils oder leichten Nutzfahrzeugs für die Nachrüstung des Abgasreinigungssystems 330 Euro aus der Staatskasse.

Das Geld wird wahlweise in bar ausgezahlt oder mit der

Autosteuer verrechnet. Außerdem kann sich durch die Nachrüstung die

Einstufung bei den Feinstaubplaketten ändern, so dass einige Fahrzeuge

wieder freie Fahrt in Umweltzonen erhalten.

   Bislang sind laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) erst rund 40

Prozent des zur Verfügung stehenden Budgets ausgeschöpft. Insgesamt ist Geld

für 160 000 Fahrzeuge bereitgestellt worden. Die Nachrüstung muss bis

spätestens 31. Dezember 2010 vorgenommen werden, Förderanträge nimmt das

zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zum 15.

Februar 2011 an.  mid/hh

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Steuerersparnis – Jährlich bis zu 50 % Autosteuer sparen

Erstellt von ub am 30. April 2010

Mit LPG-Modelle von Opel – Opel in Deutschland Marktführer bei Autogas.

Seit dem Opel im Herbst 2009 damit begonnen hat, Autogas-Fahrzeuge ab Werk anzubieten, erfreuen sich die LPG-Modelle wachsender Beliebtheit.  Durch die Steuerbegünstigung lassen sich die Kraftstoffkosten um rund 40 Prozent senken. Da Autogas etwa 15 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht als Benzin, sparen die Kunden je nach Motorvariante zudem jährlich bis zu 50 Prozent der Autosteuer.

In Deutschland ist Opel im Dezember 2009 und im ersten Quartal 2010 nach eigenen Angaben Marktführer gewesen. Für den europäischen Markt wurden bereits rund 4500 Fahrzeuge produziert, über 2200 weitere Bestellungen liegen vor.

Basis für den Markterfolg ist die umfangreiche Modellpalette, die mittlerweile mit Agila, Corsa, Astra Caravan und Zafira insgesamt sieben Versionen umfasst. Alle LPG-Modelle werden bei der Opel Tochter OSV (Opel Special Vehicles) produziert und tragen die Zusatzbezeichnung Ecoflex für effiziente, CO2- und verbrauchsreduzierte Antriebe. Das Leistungsspektrum reicht von 48 kW / 65 PS beim Agila 1.0 LPG Ecoflex bis hin zu 101 kW / 137 PS beim Zafira 1.8 LPG Ecoflex.

Als Einführungsangebot zahlen Kunden seit Anfang April bei teilnehmenden Opel-Händlern nur die Hälfte des Aufpreises für die Autogas-Umrüstung. Das ergibt einen Preisvorteil von bis zu 1100 Euro.  automedienportal ampnet/jri

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Steueraufschlag? CO2-Steuer Diskussion in Europa

Erstellt von ub am 26. April 2010

Autofahrer nicht noch mehr belasten: Die EU will durch eine neue Richtlinie die Besteuerung der Autofahrer stärker an den Belangen der Umwelt und am CO2-Ausstoß festmachen. Dies ist nach Ansicht des ADAC hierzulande längst geschehen.

So wurde bereits 1999 die Ökosteuer als Bestandteil der Mineralölsteuer eingeführt, die den Liter Benzin und Dieselkraftstoff für den Endabnehmer um insgesamt 18,3 Cent verteuert. Somit gibt es schon seit über zehn Jahren eine ökologisch begründete Zusatzsteuerlast für Autofahrer, die über den Kraftstoffverbrauch direkt an der CO2-Emission ansetzt. „Diese Tatsache“, so Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr, „muss bei der Diskussion der geplanten EU-Energiesteuerrichtlinie unbedingt berücksichtigt werden. Eine zusätzliche Belastung der Autofahrer in Deutschland wäre nicht hinnehmbar. Bereits heute sind die deutschen Autofahrer im europäischen Vergleich durch eine sehr hohe Energiesteuer belastet.“
Eine Umsetzung der EU-Pläne würde ab dem Jahr 2013 zu einem wirksamen Steueraufschlag von drei Cent je ausgestoßenem Kilogramm CO2, also rund sieben bis acht Cent je Liter Kraftstoff (zzgl. Umsatzsteuer) führen. Damit rückt das vom ADAC unterstützte Ziel der Steuerharmonisierung innerhalb der Gemeinschaft in noch weitere Ferne, der ökologisch unerwünschte Tanktourismus beziehungsweise der Grauimport von Kraftstoffen werden gefördert. Dies kann nicht Ziel der EU sein.
Im Übrigen weist der ADAC darauf hin, dass die in Deutschland 2009 umgesetzte CO2-basierte Reform der Autosteuer für Pkw, die sich in zentralen Punkten an einem ADAC-Konzept orientiert hat, ebenfalls eine starke CO2-Komponente aufweist. Durch sie werden verbrauchsarme Fahrzeuge begünstigt, was sich sowohl auf das Kaufverhalten wie auch auf die Modellpolitik der Hersteller positiv auswirkt.  ADAC,  Maximilian Maurer

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

 
Autosteuer.de is powered by WordPress | Design von Andreas Viklund | Portiert von Ainslie Johnson | Deutsche Übersetzung von Tim Zylinski