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Autoausstellung IAA 2011 – Im Zeichen der Elektromobilität

Erstellt von ub am 23. August 2011

In rund einem Monat öffnet die 64. Internationale Autoausstellung (IAA) in Frankfurt ihre Tore. Sie steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Elektromobilität. Insgesamt 900 nationale und internationale Aussteller werden vom 15. bis 25. September 2011 ihre Weltneuheiten auf ca. 210 000 Quadratmeter präsentieren.

Innovationen beim klassischen Antriebe, bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen sowie beim Wasserstoffantrieb werden ebenso zu sehen sein, wie ein ganzer Blumenstrauß von elektronischen Helferlein in und am Auto. Die internationale Leitmesse für Mobilität und Verkehr wird am 15. September von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet und steht unter dem Motto “Zukunft serienmäßig”.

Zusätzlich zu den E-Autos, die die Hersteller auf ihren Ständen zeigen, wird es erstmals auf einer IAA eine eigene Halle für Elektromobilität geben, mit Informationen rund um das Elektroauto sowie der Möglichkeit zu Testfahrten. Hier können die Besucher das Ecosystem Elektromobilität mit den dazugehörigen Produkten und Dienstleistungen erleben.

Die Ticketpreise bleiben für die IAA Pkw seit zwölf Jahren in Folge stabil. Um weiterhin möglichst vielen interessierten Gästen den IAA-Besuch zu ermöglichen, werden auch in diesem Jahr wieder ermäßigte Karten angeboten.

Während der IAA Publikumstage vom 17. bis 23. September kostet eine Tageskarte werktags 13 Euro, an den beiden Wochenenden jeweils 15 Euro. Einen kurzen Blick auf die automobile Welt erlaubt das günstige Feierabendticket. Es gilt in der zweiten IAA Woche von Montag, 19. September bis Freitag, 23. September, ab 15.00 Uhr und kann für 8 Euro an der Tageskasse erworben werden.

Für Schüler, Auszubildende, Studenten, Wehrdienst- und Bundesfreiwilligendienstleistende gibt es weitere Sondertarife: Sie zahlen an allen Publikumstagen 7,50 Euro für einen ganzen IAA Tag und erhalten ein Feierabendticket für nur 4,50 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Für Menschen mit Behinderung (mit Zusatz “B” im Ausweis) ist der IAA-Besuch kostenlos. Behinderte, die auf eine Begleitperson angewiesen sind, zahlen ebenso wie Rollstuhlfahrer inklusive Begleitperson keinen Eintritt. Wer den IAA Besuch als geschäftlichen Termin wahrnimmt, kann die Fachbesuchertage am 15. und 16. September 2011 nutzen, für die eine Tageskarte 45 Euro kostet. Das Messegelände ist an allen Publikums- und Fachbesuchertagen von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. hs/mid Bildquelle: IAA

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Sind Hybridfahrzeuge sicher?

Erstellt von ub am 27. Juli 2011

Alternativ angetriebene Autos sind sicher. Wer beispielsweise ein Hybridfahrzeug fährt, muss bei einem Unfall grundsätzlich keinen elektrischen Schlag fürchten. Trotz Spannungen zwischen 200 und 650 Volt setzt der E-Antrieb im Doppelmotor-Auto die Karosserie selbst bei besonders folgenschweren Crashs nicht unter Strom. Entsprechende Sicherheitstechnik macht es möglich.

Der kompakte Toyota Prius beispielsweise verfügt über Crashsensoren. Sobald das Hybridauto in einen Unfall verwickelt ist und zum Beispiel gegen ein anderes Fahrzeug prallt, wird die Batterie umgehend vom Hochvolt-Stromnetz getrennt. Dies verhindert, dass Karosserie oder Kabel unter Strom gesetzt werden. Mögliche Helfer oder der aus dem Auto steigende Fahrer können also keinen Schlag bekommen. Die Wirksamkeit dieses Systems, das in ähnlicher Form auch in anderen alternativ angetriebenen Fahrzeugen zum Einsatz kommt, hat sich in verschiedene Crashtests bewährt. So hatte die Sachverständigenorganisation Dekra bei einem Frontalcrash mit Tempo 50 gegen eine Wand in Sachen Batteriensicherheit bei dem Japaner nichts zu beanstanden gehabt. Hinzu kommt, dass alle Fahrzeughersteller konsequent weiter an neuen Sicherheitsstandards forschen. bp/mid Bildquelle:Toyota

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Neues Entwicklungszentrum: Akkus für die E-Mobile von morgen

Erstellt von ub am 25. April 2011

Ein neues Entwicklungs- und Testzentrum für Energiespeichersysteme für Elektroautos ist jetzt bei der Firma Hoppecke in Zwickau feierlich eröffnet worden. Dort sollen im Rahmen des mit rund 2,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln geförderten Projekts künftig leistungsfähigere Lithium-Ionen- und Nickel-Metall-Hydrid-Akkus entwickelt werden, die über eine höhere Energiedichte verfügen.

Diese Größe gibt an, wie viel Masse eine Batterie braucht, um eine bestimmte Energiemenge zu speichern. Das Problem dabei: Je mehr Energie eine Batterie liefern soll, desto mehr Gewicht muss ins Auto gepackt und vom Elektromotor bewegt werden. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren limitiert die Reichweite von Elektroautos derzeit auf maximal 150 Kilometer.

Bisher haben die Asiaten bei der Speichertechnik klar die Nase vorn. Auch die meisten deutschen Hersteller greifen bei der Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten derzeit auf Lithium-Ionen-Akkus von japanischen oder koreanischen Elektronik-Zulieferern wie Sanyo oder Samsung zurück, die ihr Know-How aus der Entwicklung von Laptop-Akkus beziehen. Daher sei es wichtig, dass die heimische Industrie bei der Batterieentwicklung “nicht auf der Strecke bleibt”, so Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. “Wir brauchen leistungsfähige Batterien, um Elektromobilität für die Menschen attraktiv und alltagstauglich zu gestalten”. mah/mid Bildquelle:Opel

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PS-Power und E-Autos: BMW schielt nach China

Erstellt von ub am 19. April 2011

Das lang gehütete Geheimnis um die endgültige Motorisierung seines seriennahen M5 Concepts hat BMW entgegen der Hoffnungen vieler “M”-Fans auch auf der China-Messe Auto Schanghai nicht gelüftet. Die Vorschau auf die leistungsoptimierte Topversion des 5ers steht dennoch im Mittelpunkt des Interesses.

Unter seiner Haube arbeitet ein neu entwickelter, hochdrehender V8-Motor mit Twin-Turboaufladung. Dessen Leistung soll in der finalen Version von den 373 kW/507 PS des Vorgängers dem Vernehmen nach auf einen Wert zwischen 390 kW/530 PS und 405kW/550 PS gesteigert werden. Damit würde er sich in etwa auf Augenhöhe mit der AMG-Version des Mercedes-CLS befinden, der bis zu 410 kW/557 PS in die Waagschale wirft.

Die Kraftübertragung erfolgt beim neuen M5 über ein eigens entwickeltes Siebengang-Doppelkupplungssportgetriebe. Das Auto, dem man wegen seiner elegant-sportlichen Linienführung die schiere PS-Power nicht ansieht, ist einer der unangefochten Hingucker in China. Das Land ist jetzt schon viertwichtigster Absatzmarkt für die M-Serie. Gut 1 000 Autos ihrer Top-Versionen haben die Münchner an den zahlungskräftigen Kunden in Fernost gebracht.

Jetzt schon Serien-Wirklichkeit ist das ebenfalls in Schanghai Premiere feiernde BMW 6er Coupé. Die laut Hersteller von fließenden Wellen inspirierte Formgebung der Karosserie und der luxuriöse Innnenraum machen den 2+2-Sitzer zu einem echten Hingucker. Kraftvolle Motoren und eine hochmoderne Fahrwerkstechnik sollen neue Maßstäbe in Sachen Dynamik und Fahrkomfort setzen. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Radstand um 7,5 Zentimeter auf 4,89 Meter verlängert worden. Das kommt dem Fahrkomfort sicher zu Gute. Auf den hinteren Sitzen finden trotzdem höchstens Zwerge Platz. Das Coupé platzt vor Hightech-Helferlein fast aus allen Nähten: Neben Rückfahrkamera, Parkassistent, neuem Nachtsichtgerät mit Personenerkennung, Tempolimit-Scanner, Spurwechselwarner ist ab sofort auch die neue Version des Head-Up-Displays erhältlich, bei dem alle relevanten Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert werden.

Ein weiteres Highlight am Messestand der Münchner ist das Elektro-Versuchsfahrzeug BMW Active E, das in Schanghai seine Asienpremiere feiert. Die Erkenntnisse der ersten Feldversuche, die in Europa noch in diesem und in Asien im nächsten Jahr beginnen sollen, fließen in die weitere Entwicklung des von den Bajuwaren für 2013 zur Serienreife vorgemerkten Megacity Vehicle ein. Zunächst aber soll der Active E die Grenzen des mit alternativen Antrieben Machbaren ausloten. Das auf Basis des BMW 1er Coupé entwickelte und von einem 125 kW/170 PS starken Elektromotor angetriebene E-Mobil verfügt über vier Sitzplätze, einen rund 200 Liter fassenden Gepäckraum sowie den markentypischen Hinterradantrieb, der den Stromer in beachtlichen neun Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt. Die maximale Reichweite soll im Alltagsbetrieb rund 160 Kilometer betragen. Genug Energie für einen Ausflug von einer der ausladenden Satelliten-Vorstädte von Peking oder Schanghai ins Stadtzentrum. Markus Henrichs/mid Bildquelle: mid/mah

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Deloitte-Studie zeigt: Elektrofahrzeuge auf absehbare Zeit nicht massenmarkttauglich

Erstellt von ub am 9. März 2011

Die deutschen Autofahrer gehören zu den Europäern, die am ehesten bereit sind, mehr Geld für ein Elektrofahrzeuge auszugeben als für ein konventionelles Fahrzeug. Auch spielt hierfür der Benzinpreis in Deutschland eine nicht so entscheidende Rolle wie in anderen europäischen Ländern.

Länderübergreifend liegt die Hürde für eine breitenwirksame Adaption von batteriebetriebenen Automobilen aber hoch und wird von den aktuellen Angeboten im Markt (noch) nicht adressiert. Zwei Eckdaten sind entscheidend: Einerseits liegt die “Schmerzgrenze” bei einem Benzinpreis von 2 Euro pro Liter – ab diesem Punkt wäre ein Elektrofahrzeug für deutlich mehr Verbraucher attraktiv. Würden andererseits aber konventionelle Fahrzeuge einen Verbrauch von drei Litern pro 100 km nicht überschreiten, würde das Interesse an Elektroautos drastisch abnehmen, wie der aktuelle Deloitte-Report “A new era. Accelerating toward 2020 – An automotive industry transformed”, für den 4.760 Verbraucher in sieben Ländern befragt wurden, zeigt.

“Elektroautos sind noch weit davon entfernt, erste Wahl bei den Verbrauchern zu sein. Das zeigt sich bereits daran, dass für ihre breite Akzeptanz vor allem die Faktoren ‘Benzinpreis’ und ‘technische Entwicklung des Verbrennungsmotors’ die maßgebliche Rolle spielen. Derzeit ist die massenhafte Einführung des Elektroantriebs noch ein Wunschziel”, erklärt Siegfried Frick, Partner Automotive bei Deloitte.

First Mover: jung und Lifestyle-orientiert

Laut Studie sind mit 31 Prozent etwa ein Drittel der Befragten generell eher nicht interessiert an Fahrzeugen mit Elektronantrieb. Etwas über die Hälfte (53%) könnte sich das durchaus vorstellen, während 16 Prozent als potenzielle Vorreiter infrage kämen. Letztere rekrutieren sich vor allem aus der Altersgruppe 18 bis 34 Jahre, der sogenannten “Generation Y”. Dabei spielen nicht nur ökonomische und umweltbedingte, sondern auch Lifestyle-Aspekte eine Rolle.

Spritpreis über 2 Euro/Liter ist K.o.-Kriterium

Kraftstoffpreise beeinflussen eine potenzielle Kaufentscheidung für das Elektroauto. Den Studienteilnehmern zufolge liegt die “magische Schwelle” bei 2 Euro pro Liter. Allerdings gibt es auch hier regionale bzw. nationale Differenzierungen: So ist der Benzinpreis sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien etwas weniger wichtig als in Ländern wie z.B. Belgien, Spanien oder Frankreich.

Nur ein Viertel akzeptiert Zuschlag beim Kaufpreis

Mit 53 Prozent ist die Gruppe derer, die über den Kauf eines Elektroautos nachdenken würde, nicht klein – neben dem Spritpreis hängt die Kaufbereitschaft aber eng mit der erwarteten Preisgestaltung für Elektro-Neuwagen zusammen. Mehr als die Hälfte würde insgesamt nicht mehr als 15.000 Euro ausgeben – einschließlich erwarteter Steuervorteile oder Subventionen. Nur 24 Prozent wären bereit, einen Aufschlag von 1.500 Euro gegenüber einem vergleichbaren konventionellen Auto zu akzeptieren. Auch hier liegen die Toleranzschwellen bei Deutschen und Briten höher als im europäischen Durchschnitt.

Reichweite sollte mindestens 480 Kilometer betragen

Unabhängig davon ist für rund drei Viertel der Studienteilnehmer Mindestbedingung für einen möglichen Kauf, dass eine Wiederaufladung der Batterien frühestens nach 480 gefahrenen Kilometern erforderlich ist. Mehr als zwei Drittel fordern, dass der Aufladeprozess höchstens zwei Stunden dauern dürfte – Zahlen, von denen die Industrie derzeit noch weit entfernt ist.

Handling und Convenience

Neben dem Anschaffungspreis für ein Elektroauto sind Fragen nach der Convenience entscheidend: Wie oft muss nachgeladen werden? Wie lange dauert das? Und auch: Was kostet der Strom fürs Auto? Rund 80 Prozent nannten diese Kriterien als ausschlaggebend dafür, ein Elektroauto zu kaufen oder zu leasen. Dazu gehören auch die Leistungsfähigkeit der Batterien bzw. Akkus sowie die Kosten eines Wechsels.

“Prinzipiell stehen die Verbraucher dem Thema Elektrofahrzeug aufgeschlossen gegenüber. Allerdings liegen die Ansprüche noch weit über dem, was die Industrie bisher liefern kann. Jedoch könnten Innovationen sowohl bei der Elektro- als auch bei den klassischen Antriebstechnologie sowie sich verändernde regulatorische Rahmenbedingungen das vorhandene Käuferpotenzial jederzeit aktivieren. Es bleibt somit spannend, was die traditionelle und die neu entstehende Automotiveindustrie in den nächsten Monaten auf den Markt bringt um neue Absatzmärkte zu erschließen”, resümiert Siegfried Frick. deloitte.de

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Autohersteller Toyota: Elektroauto für China

Erstellt von ub am 6. Dezember 2010

Bislang beweist Toyota vor allem in Sachen Hybridantrieb Kompetenz. Doch nun wollen die Japaner anscheinend auch bei den Elektroantrieben mitmischen.

Einem Bericht der japanischen Zeitung “Nikkei” zufolge will der Autohersteller ab 2012 ein rein elektrisches Auto auf den chinesischen Markt bringen. Das Fahrzeug soll auf dem in China angebotenen Kleinwagen Vios basieren.

Allerdings wird das im Rahmen eines Joint Venture mit der China FAW Group angebotene Elektroauto voraussichtlich nicht mit einem Toyota-Logo zu den Händler rollen.  mid/sta

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Elektromobilität hautnah erleben

Erstellt von ub am 16. Juli 2010

e-miglia schlägt Fahrerlager bei TÜV SÜD auf. Elektromobilität hautnah erleben können Besucher am Montag, 2. August, im e-miglia- Fahrerlager bei TÜV SÜD in der Ridlerstraße 57 in München. Dort werden die 31 E-Fahrzeuge technisch abgenommen, bevor sie – am 3. August vom TÜV SÜD-Gelände startend -  in vier Etappen die 560 Kilometer von München bis Rovereto unter die Räder nehmen.  Höhepunkt des ab 15:30 Uhr öffentlichen Fahrerlagers ist die Präsentation der Fahrzeuge und Teams auf dem TÜV SÜD-Gelände durch SWR-Moderator Constantin Beims. TÜV SÜD ist nicht nur technischer Partner der von 3. bis 6. August dauernden e-miglia, sondern schickt auch zwei Teams auf die Strecke. Mit dabei: Vorstandsvorsitzender Dr. Axel Stepken.

Tesla Roadster, Jetcar, Tazzari, Karabag 500e, Multitruck Van – vom PS-starken Roadster über Kleinwagen bis zum Transporter und Zwei- und Dreirad – die Vielfalt der bei der e-miglia startenden Fahrzeuge zeigt: Die Umsetzung der E-Mobilität ist ideenreich. Zur Präsentation der Elektrofahrzeuge heißt TÜV SÜD ab 15:30 Uhr alle Interessierten  auf seinem Gelände in der Ridlerstraße 57 in München willkommen. „Wir freuen uns, dass die e-miglia hier bei TÜV SÜD startet. Für uns die Möglichkeit, die E-Mobilität der Öffentlichkeit zu präsentieren. So viele E-Fahrzeuge auf einmal – das gab es hierzulande wohl noch nie“, so Dr. Stepken. Er nimmt zusammen mit Co-Pilot Markus Wimmer, Marketing-Leiter bei TÜV SÜD, im Karabag 500e Platz. Zweites TÜV SÜD-Team: Klaus Balow, Geschäftsführer von TÜV Hanse , und Sirri Karabag, der die elektrische Version des Fiat 500, den Karabag 500e, gemeinsam mit TÜV SÜD auf die Straße gebracht hat. Wimmer zu der emissionsfreien Rallye: „Die e-miglia steht in der Tradition der großen Rallyes wie etwa der Mille Miglia. Hier können die Elektroautos unter Beweis stellen, wie alltagstauglich sie sind.“

 

Buntes Spektrum der Mobilität von morgen

Nach der Registrierung der Teilnehmer, der technischen Abnahme der Fahrzeuge durch TÜV SÜD-Experten und der offiziellen Pressekonferenz zur e-miglia ist die Öffentlichkeit eingeladen, E-Mobilität live zu erleben.

Los geht es um 15:30 Uhr mit Musik im großen Festzelt und auf dem Freigelände, wo die Teams ihr Fahrerlager errichtet haben. Von 17-18 Uhr werden Teams und Technik von SWR3-Moderator Constantin Beims vorgestellt. Weitere Attraktion: Auf einem eingerichteten Parcours können Elektro-Zweiräder Probe gefahren werden.

Im Fahrerlager besteht die Möglichkeit, bei „Strom“-Gesprächen mit Piloten, Co-Piloten und den TÜV SÜD-Experten mehr über das Thema E-Mobilität zu erfahren. Reichweiten, Lademöglichkeiten,  Rekuperationstechnik, bei der die Verzögerungsenergie während der Fahrt die Akkus wieder auflädt, oder auch darüber, dass beim Elektroauto gleichmäßiges Fahren und Verzögern die Reichweite erhöht. Aspekte, die jeden interessieren und die auch bei der bisher härtesten Rallye für Elektrofahrzeuge eine wichtige Rolle für den Erfolg spielen. Denn bei der emissionsfreien Rallye geht es nicht darum, die Etappen in Höchstgeschwindigkeit zu bewältigen, sondern schonend mit den Ressourcen umzugehen. Das wird auch nötig sein: Inzwischen gibt es zwar einige Rallyes für Elektroautos, keine verlangt der Technik jedoch so viel ab wie die e-miglia. Richard Schalber, Rallye-Organisator und zweifacher Paris-Dakar Sieger: „Wir wollen keine Ausflugsfahrt veranstalten, die e-miglia ist ein richtiger Härtetest für E-Mobile.“ So liegen die Tagesstrecken bei 100 bis 170 Kilometer. Wer Technik und Strecke am besten im Griff hat, der wird am 6. August im italienischen Rovereto den Sieger-Cup in der Hand halten und das Preisgeld von 10.000 Euro erhalten.

Vor dem Härtetest steht der Auftakt auf dem TÜV SÜD-Gelände in der Ridlerstraße 57 in München. Der Ablauf dort im Überblick:

Montag, 2. August:

Ab 13 Uhr                     Eintreffen der Fahrzeuge

Ab 13:30 Uhr                Technische Abnahme der Fahrzeuge und Branding

14:30-15:30 Uhr Eröffnungs-Pressekonferenz

Ab 15.30                      Fahrerlager geöffnet für Gäste

16-18 Uhr                     Elektrozweirad-Parcours

17-18 Uhr                     Constantin Beims, SWR, präsentiert Teams und Fahrzeuge

Ab 18 Uhr                     Aufladen der Fahrzeuge

Dienstag, 3. August:

9 Uhr                            Start der e-miglia – Ausfahrt vom TÜV SÜD-Gelände im Minuten-Takt

Ca. 9:30:                      Ankunft der ersten Teams am TÜV SÜD Service-Center in Starnberg

Ausführliche Informationen zur e-miglia unter www.e-miglia.com

Weitere Informationen zum Thema Elektro-Mobilität unter www.tuev-sued.de

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Elektromobilität – Fortschritt durch Rückschritt?

Erstellt von ub am 3. Juli 2010

Wer treibt den Fortschritt bei der Elektromobilität wohl mehr voran? AMG, die bei Mercedes-Benz für die PS-Kraftprotze zuständig sind oder die vielen neuen und oft kleinen Unternehmen, die darauf hinweisen, dass ihre E-Zwerge für nur zwei Euro 100 Kilometer weit fahren können. Die einen sprechen von Verzicht, die anderen von der puren Lust an Kraft und Geschwindigkeit – letztere Begriffe, die heute die gesellschaftliche Ächtung in sich tragen.

In einer offenbar vom Bundesverkehrsministerium mit getragenen „Mediaplanet“-Beilage mit dem Titel „Zukunftsfähige Städte“ durfte auch Karl Nestmeier, Chef der Smiles AG, seine Sicht der Elektromobilität der Zukunft beschreiben: Geringes Gewicht werden die Elektroautos haben, auf Fahrkomfort, Geräuschdämmung und anderen Luxus werden ihre Benutzer verzichten müssen. Liegt der Fortschritt also im Rückschritt? Brauchen wir keine Knautschzonen und stabilen Fahrgastzellen mehr? Wollen wir auf Raum für Passagiere und Gepäck verzichten, ohne Klimaanlage und Raumklang leben und die Navigation wieder dem Beifahrer mit Generalkarte überlassen?

In der Tat erinnert so manches Elektromobil, das heute schon seine Käufer sucht, an die führerscheinfreien Autos der fünfziger Jahre. Fahren möchte man mit Ihnen nicht, gegen ein Hindernis fahren schon gar nicht. Masse zu bewegen, kostet eben Energie, und die hat man auch bei modernen Batterien nie genug. Wer eine Batterie an Bord haben will, die so viel Energie liefern soll wie ein herkömmölicher Benzintank im Personenwagen, der muss sich mit einem Batteriegewicht von rund anderthalb Tonnen abfinden.

Daran ändert auch die Lithiumionen-Technologie nicht. Die ist zwar um ein Mehrfaches besser als der alte Blei-Säure-Akku. Aber Reichweiten, wie man sie heute gewohnt ist, wird auch sie nicht bieten. Fachleute halten bei ihr mittelfristig nur eine Verdopplung des Energievorrats für möglich.

Wer heute schon ein Elektroauto besitzt, mag sich damit trösten, dass er daheim in seiner Garage sein Auto über Nacht mit Strom versorgen kann, mit dem er am nächsten Tag weit genug fahren kann, um auch vom Land zum städtischen Arbeitsplatz und zurück zu pendeln. 80 Prozent aller Fahrten pro Tag führen über weniger als 50 Kilometer. Pendelt man tatsächlich rein batterieelektrisch, sind das schon einmal rund zwei Stunden im Elektroauto pro Tag – bei den zitierten Schlichtautos ohne Knautschzone, ohne Klimaanlage, ohne Musik und ohne Spaß. Da werden sich viele mit dem Preis für die Fahrt trösten müssen, um über die mitleidigen Blick der anderen hinwegschauen zu können.

Ein oder zwei Euro kostet das heute pro Tag. Aber dieser Preis gilt nur solange, wie das Elektroauto keine Massenerscheinung wird. Niemand wird so naiv sein zu glauben, dass die Energiekonzerne für Auto-Strom in Zukunft immer noch denselben Preis nehmen werden wie heute, wenn sie wissen, dass sich ein Auto vollsaugt. Spezialstecker und Kundenkarten werden das verhindern. Auch der Staat wird nicht auf irgendeine Art von Mobilitätssteuer verzichten wollen, wenn seine Einnahmen aus der Mineralölsteuer eines Tages wegen der Elektroautos deutlich sinken. Entweder wird er gleich an der Steckdose mitkassieren oder eine Pkw-Maut erheben.

Auch, wenn die Freunde des Elektroautos uns noch höhere Benznpreise an den Hals wünschen, damit wir unser Herz für die Elektromobilität entdecken – Mobilität wird zukünftig auch im Elektroauto ein teures Gut bleiben. In dieser Hinsicht ist kein Fortschritt zu erwarten.

Ähnliches kann man heute auch für das Design der Elektroautos feststellen. Beginnend mit den ersten milden Elekroautos, den Hybridfahrzeugen à la Prius sah man das Bemühen an, dem Betrachter schon über das Design zu zeigen, dass es sich um eine neue Fahrzeugklasse handelte, die niemand mit Diesel-Stinkern oder Benzin-Fressern verwechseln konnte.

Die Idee war richtig. Eine neue, zukunftweisende Mobilität braucht eine neue Ästhetik, aber doch nicht so eine abwegige, die fast nur unschöne und langweilige Autos zustande bringt. All diese ideenlosen Karossen, die überdachten Krankenfahrstühle für zwei bis vier Passagiere werden den Fortschritt des Elektroautos behindern, weil sie ihren Besitzer zwar als Öko outen, aber ihn gleichzeitig der alten Jesus-Latschen-Fraktion zuordnen. Die neue Öko-Fraktion sieht das anders.

5000 Computerbatterien mögen zwar eine schwer zu beherrschende Energiequelle sein. Aber in einer Lotus-Karosse und unter dem Namen Tesla für rund 100 000 Euro machen sie der Idee von der Elektromobilität gehörig Dampf. Auch der Volt von General Motors, der Ende 2011 als Opel Ampera auch nach Europa kommen wird, bringt die Elektromobilität nach vorn, auch wenn sein Konzept mit dem kleinen Motor und Generator als „Rangeextender“ für die Batterie eher exotisch wirkt.

Selbst der Smart Electric Drive wird der E-Mobilität Rückenwind verschaffen, auch wenn ein berühmter Rallyefahrer den kleinen Zweisitzer einst als Rollstuhl mit Motor bezeichnet hatte. Der Smart hat sich einen festen Platz als Lifestyle-Typ erobert. Da passt auch der Elektroantrieb. Mit seiner Kleinserie von 1500 Stück steht er heute prototypisch für Innenstadtfahrzeuge der Zukunft. Da er schon als Benziner oder Diesel trendy war, kann er es als E-Smart auch werden. Reichweite sind für ihn kein Kriterium, und bei aktuellen E-Smart muss auch niemand auf Komfort verzichten. Soviel bietet er nicht und ist trotzdem beliebt.

Vom Tesla Roadster führt ein direkter Weg zum Mercedes-Benz SLS AMG E-Cell, dem Supersportwagen mit Elektroantrieb. Der beschleunigt in rund vier Sekunden von null auf 100 km/h, fährt – gedrosselt – 250 km/h schnell und zeigte schon als Prototyp (noch mit den falschen Motoren und einer nicht technologisch ganz taufrischen Batterie) erstaunliche Fahreigenschaften. Aber mehr noch als diese Daten fasziniert das Gefühl, einen Supersportwagen zu fahren, mit allem Komfort, einem tollen Rundumsound in der Kabine, dem sagenhaften Fahrverhalten eines Allradlers.

Niemand wird behaupten, dass die Zukunft des Elekroautos nur von einem E-SLS belebt werden kann. Aber wir brauchen Autos, die elektrisch fahren und uns in puncto Sicherheit und Komfort nicht in die Kleinwagen der fünfziger Jahre zurückbefördern. Der E-SLS steht als Beispiel für Elekroautos, die uns nicht die Freude am Fahren nehmen werden, sondern unserer bisherigen Erfahrung eine neue hinzufügen, die Vorfreude generieren mag.

Fortschritt ensteht nicht durch Verzicht; Mobilität ist kein Spielfeld für Auto-Asketen. Wie schrieb unser Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr.Peter Ramsauer (CSU), im Vorwort zur Beilage „Zukunftsfähige Städte“: „Die Vernetzung unserer Städte durch ein gut ausgebautes Straßen- und Schienennetz ist eine Voraussetzung für die Entwicklung unseres Landes und unserer Städte.“ Er fügt hinzu: „Stadt und Verkehr gehören zusammen – nicht nur in meinem Ressort, sondern in jedem Rathaus.“ Beim Minister ist nicht die Rede davon, dass wir uns die Freude an der Mobilität von lustfeindlichen Autos in hässlichen Karossen vergällen lassen sollen. Was wir brauchen sind neue Konzepte auch beim Auto, so dass wir uns auf unsere Zukunft freuen können. automedienportal /P.Schwerdtmann

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Energieeinsparung beim Bremsen?

Erstellt von ub am 8. Juni 2010

Die TMD Friction-Studie zeigt, dass sich eine Senkung des Energieverbrauchs der Bremsanlage auf drei Arten erreichen lässt: Alternative Antriebe ermöglichen energieeffizientere Reibungskonzepte

 TMD Friction beteiligte sich mit einem Fachvortrag an der Chassis.tech 2010. Auf dem internationalen Fahrwerk-Symposium referierten Jürgen Lange, Director Product Portfolio Management, und Roland Steege, Senior Engineer Brake Systems, über die Auswirkung von Elektro- und Hybridantrieben auf die Entwicklung von Bremsbelägen.

Mit zunehmender Bedeutung von Elektro- und Hybridantrieben ergeben sich neue Möglichkeiten, die beim Bremsen umgesetzte Energie effektiver zu nutzen. Bislang wird diese Energie im Wesentlichen in Reibungsenergie umgewandelt und als Wärme an die Umwelt abgegeben. Die Reibbelagspezialisten von TMD Friction zeigen in ihrem Vortrag auf, wie sich bei Elektro- und Hybridfahrzeugen durch eine intelligente Gestaltung des Bremssystems Energie einsparen lässt und wie sich dies auf die Entwicklung und das Design künftiger Bremsanlagen auswirken wird.

Ausgehend von der Analyse der Bremsvorgänge in verschiedensten Fahrzyklen werden unterschiedliche Modelle zur Energieeinsparung beim Bremsen herausgearbeitet. Über ein Simulationsmodell der Gesamtbremsanlage wird der Einfluss der regenerativen Energienutzung beim Bremsen auf Fahrdynamik und Wärmehaushalt der Bremsanlage dargestellt.

Die TMD Friction-Studie zeigt, dass sich eine Senkung des Energieverbrauchs der Bremsanlage auf drei Arten erreichen lässt: die Gewichtsreduzierung des Gesamtsystems und damit der Reibpartner, die Vermeidung von Restschleifmomenten im ungebremsten Zustand und eben das Prinzip des regenerativen Bremsens mit teilweiser Rekuperation der Bremsenergie. Energieeinsparungen werden darüber hinaus auch durch eine Reduzierung des Verschleißes der Reibpartner und damit eine effizientere Nutzung der beim Bremsen umgesetzten Energie möglich.  automedienportal jri

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Studie sieht Hybridfahrzeuge vor E-Autos

Erstellt von ub am 6. Mai 2010

Dem Hybridantrieb gehört die Zukunft. Dieser Meinung sind 46,7 Prozent der Befragten einer aktuellen Trendstudie des Marktforschungsunternehmens Puls zu den Chancen von Elektroantrieben.

Vor einem Jahr haben sich nur 29,7 Prozent der 1.000 Befragten so geäußert. Auf Rang zwei folgt mit 37,2 Prozent der Elektroantrieb. Auch hier konstatierten die Analysten eine deutliche Steigerung. Den klassischen Antrieben Otto- oder Dieselmotor wurden weniger Zukunftschancen zugesprochen.

Bei der Frage welches Unternehmen führend bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen ist, wurde Toyota am häufigsten genannt. Mit 29,2 Prozent lag dieser Wert über zehn Punkte vor dem Zweitgenannten. Die Befragten honorieren damit Toyotas Erfahrung mit drei Generationen Vollhybridtechnik, über 2,5 Millionen verkauften Hybridfahrzeugen und zwölf Jahren Serienfertigung.

Die Hybridtechnik, wie Toyota sie einsetzt, ist bereits heute die ideale Plattform für den rein elektrischen Antrieb. Der Prius Plug-in Hybrid, der zurzeit seine Erprobung in den Händen ausgewählter Kunden erfährt, ist ein aktuelles Beispiel für die innovative Verknüpfung von Hybridtechnik und Elektroantrieb. Im Stadtverkehr fährt der Plug-in Hybrid eine Strecke von 20 Kilometern rein elektrisch und das mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Liegt die Geschwindigkeit höher, oder sind die Lithium-Ionen-Batterien ausgeschöpft, arbeitet das normale Hybridsystem. Insgesamt kommt der Plug-in Hybrid mit seinen 100 kW/136 PS so auf einen Durchschnittsverbrauch von 2,6 Litern und CO2-Emissionen von 59 g/km. www.toyota.de

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