Logo Autosteuer.de
  • Abonnieren

Was “Elektromobilisten” wirklich wollen: Studie gestartet

Erstellt von ub am 3. September 2010

Welche Infrastruktur wünschen sich die Nutzer von Elektrofahrzeugen?

 Sind “Elektromobilisten” tatsächlich umweltbewusster als der Durchschnittsautofahrer? Und: Wer ist überhaupt für Elektrofahrzeuge zu begeistern? Diesen und anderen Fragen rund ums Thema Elektromobilität geht jetzt eine sozialwissenschaftliche Studie in der Rhein-Main-Region auf den Grund.

    Durchgeführt wird die breit angelegte Untersuchung von der Fachhochschule Frankfurt, der Goethe-Universität Frankfurt und dem Darmstädter Umwelt-Beratungsunternehmen “e-hoch-3″. Die Wissenschaftler werden hierzu in den kommenden Wochen Nutzer verschiedenster elektrischer Fahrzeuge – darunter E-Bikes, E-Roller und Elektrobusse – in der Rhein-Main-Region nach ihren Alltagserfahrungen und Wünschen befragen. Ziel der Forscher ist es, Elektromobilitätsangebote zu optimieren und sie besser an den Praxis-Bedürfnissen der Menschen auszurichten, die mit ihnen unterwegs sind.

    Die sozialwissenschaftliche Begleitstudie ist Teil des bundesweiten Programms “Modellregionen Elektromobilität in Deutschland”, das vom Bundesverkehrsministerium mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert wird.

mid/mah

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

BMW Elektroauto kommt 2013

Erstellt von ub am 23. April 2010

2013 will BMW sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen. Konzernchef Norbert Reithofer bekräftigte gestern im Vorfeld der Messe Auto China 2010 in Peking noch ein Mal, dass das Megacity Vehicle ein völlig neu konstruiertens Fahrzeug sein und unter einer neuen Sub-Marke angeboten wird.

Beim Karosseriematerial für das Stadtfahrzeug setzt BMW vor allem auf kohlefaserverstärkten Kunststoff.  Seit Mitte 2009 testet der Autokonzern mehr als 600 zweisitzige Mini E mit Elektroantrieb. 2011 wird eine weitere Flotte auf Basis des BMW Concept ActiveE an chinesische Kunden übergeben. Das renommierte China Automotive Technology and Research Center (CATARC) und das staatliche Energieversorgungsunternehmen State Grid fungieren als Partner für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Praxiseinsatzes der Fahrzeuge. Die chinesische und die deutsche Regierung unterstützen dieses Vorhaben.

Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung elektrisch angetriebener Fahrzeuge für den chinesischen Markt ein. „Künftig werden wir in China auch ein New Energy Vehicle anbieten. Dieses Fahrzeug werden wir zusammen mit unserem Joint Venture-Partner Brilliance lokal entwickeln und produzieren“, sagte Reithofer.

Erste Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen sammelte das Unternehmen bereits vor rund 40 Jahren mit einem umgerüsteten BMW 1602, der als Begleitfahrzeug die Langstreckengeher- und Marathonwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1972 anführte. automedienportal ampnet/jri

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Kabellos aufladbares Elektroauto in Seoul vorgestellt

Erstellt von ub am 17. März 2010

Ein kabellos aufladbares Elektroauto wurde am 9. März im Seoul Grand Park in Gwacheon in der Provinz Gyeonggi in Betrieb genommen. Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, und der Präsident des Korea Advanced Institute of Science and Technology, Suh Nam-pyo nahmen an einer Zeremonie im Park teil, bei der das Fahrzeug der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Als das On-Line Electric Vehicle (OLEV) ist das Fahrzeug ist bekannt. Es erhält Strom über einen elektrischen Ladestreifen, der ungefähr 5 cm unter der Strasse eingelassen ist. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt im Themenpark. Der Seoul Grand Park hat die Shuttle-Züge (auch bekannt als “Elefanten-Züge”), die über einen Dieselantrieb verfügen, mit dem umweltfreundlichen OLEV ersetzt.

Das OLEV wurde vom Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) entwickelt; es wird kabellos über eine 400 Meter lange Strecke mittels Elektrostreifen aufgeladen und kann weitere 400 Meter mit vollgeladenem Akku zurücklegen. Der spezielle Elektrostreifen erzeugt ein Magnetfeld, durch dass eine Magnetkraft entsteht. Die Magnetkraft wird kabellos an das Fahrzeug übertragen und in Elektrizität umgewandelt, die dann zum Antrieb des Fahrzeugs genutzt wird. Das OLEV wird im Seoul Grand Park zum Befahren einer 2,2 Kilometer langen Rundstrecke eingesetzt werden.

Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass durch das beim Antrieb erzeugte Magnetfeld keine Gesundheitsrisiken entstehen. Durch eine Segmentierungstechnologie, bei der Strom nur abschnittsweise erzeugt wird, entsteht ein nur minimales Magnetfeld. Laut Stadtverwaltung wurden während eines zweimonatigen Tests im Monat Februar Messungen durchgeführt, die unterhalb des internationalen Standards von 62.5 mG lagen.

Die Stadtregierung von Seoul (The Seoul Metropolitan Government) hat die Absicht, das OLEV als Teil seines öffentlichen Busverkehrs einzusetzen. In Seoul werden ungefähr 30 Prozent des Personennahverkehrs über Busse abgewickelt; mit einem Gesamtstreckennetz von insgesamt 90,2 Kilometern an Busfahrspuren in 25 Stadtgebieten wären kabellos aufladbare Elektrobusse daher eine attraktive grüne Alternative für Seoul.

Die Stadtregierung hat vor, 2010 die Voraussetzungen für die Einführung OLEV zu schaffen. Die Stadt plant, bis zum Jahr 2020 umweltfreundliche Fahrzeuge im gesamten öffentlichen Personennahverkehr, einschliesslich Taxis und Busse, einzusetzen, um so die Luftverschmutzung und die Entstehung von Treibhausgasen zu verringern. Auch der offizielle Fuhrpark der Stadtregierung wird durch umweltfreundliche Autos ersetzt werden.

Zuständige Abteilung Abteilung für Massnahmen zur Reinhaltung der Luft: Yoonjin Cho  Tel.: +82-2-2115-7796   seoul.go.kr

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Erster Grand Prix für Elektroautos

Erstellt von ub am 19. Januar 2010

Der Veranstalter schätzt, dass mehr als 100.000 Zuschauer kommen werden. Angesichts dessen, dass der Eintritt bei diesem E-Grand Prix frei ist, könnte der Publikumsandrang aber durchaus noch größer werden, heißt es.

Anfang Juni, vom 4. bis 6. Juni 2010, sei es so weit. Dann starte der Straßenrennsport in eine neue Dimension. Paris erlebe den ersten Grand Prix für elektrisch angetriebene Automobile. So lautet die Botschaft des Online-Magazins „Wir Klimaretter“. Gefahren werde – ähnlich wie in Monaco – auf einem Stadtkurs von drei Kilometer Länge. Es gibt einen Tunnel, eine 800 Meter lange Gerade und acht Kurven. Starten können Fahrzeuge, die als Energiequelle eine Batterie an Bord haben. Es gelten die Standards der FIA.

Ein Vertrag über das Vorhaben unterzeichneten der Bürgermeister von Paris/Levallois, M. Patrick Balkany, und die englischen bzw. französischen Organisatoren TTXGP/Azhar Hussain und GPelec/Philippe Poincloux. Die Mithilfe der Stadt Paris ist etwa durch die 3-tägige Absperrung der Rennstrecke an der Seine gewährleistet. Dafür werden 700 Polizisten abgestellt, die für die Sicherheit an der Strecke sorgen sollen.

Es lockt ein attraktives Rahmenprogramm, an dem sich auch Prominenz aktiv beteiligt. Der nicht nur in Frankreich bekannte Skiweltmeister- und Rallyefahrer Luc Alphan ist Teammanager der Veranstaltung. Als bislang einziger Quereinsteiger schaffte es Alphan, die Rallye Paris-Dakar zu gewinnen.

Am Veranstaltungsort, in Paris-Levallois, gibt es zahlreiche Produktionsstätten der französischen Automobilindustrie. Unter anderem wurde hier 40 Jahre lang das legendäre Citroën-Modell 2CV,die „Ente“, gebaut. auto-reporter.net,Fröbelstraße 5c, 50767 Köln /wr

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Mobilitätskonzept – Elektroauto UC

Erstellt von ub am 16. Dezember 2009

Genf 2010: Rinspeed präsentiert intelligentes Verkehrskonzept rund ums Elektroauto „UC?“

Zum ersten Mal in seiner langjährigen Concept Car-Historie entwickelt die Schweizer Auto- und Konzeptschmiede Rinspeed für den Genfer Auto Salon 2010 (4.-14 März 2010) nicht nur ein Fahrzeug, sondern gleich ein komplettes Mobilitätskonzept. Unter dem Namen „UC?“ (steht für:„Urban Commuter“ -„You see?“) zeigen die Schweizer einen sympathische Zweisitzer mit Elektroantrieb, der einer künftigen Serienfertigung schon sehr nahe ist.

Der gerade mal 2.50 Meter kurze Flitzer soll helfen den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Dazu gehört ein zukunftsweisendes Waggon-Ladesystem mit dem per Zug große Strecken bequem, stau- und stressfrei zurückgelegt werden. Gebucht wird der gewünschte mobile Stellplatz mit Batterieladeanschluss bequem per Internet. Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht: „UC? – das ist eine neue hoch emotionale, Web-basierte Autowelt, die Individual- und öffentlichen Personenverkehr intelligent miteinander verzahnt. Wir wollen eine Community mit Menschen schaffen, die offen sind für eine neu definierte Mobilität.“

Die mittels zentralem Joysticks gesteuerte *Knutschkugel” bringt ein Drehmoment von 124 Newtonmeter auf die Straße, ist 110 Stundenkilometer schnell und hat eine Reichweite von 120 Kilometern. Das Konzept ist so ausgelegt, dass Großserienhersteller es leicht adaptieren und integrieren können. Auf höchster Ebene laufen dafür bereits die Gespräche. Quelle: Auto-Reporter.net, Fröbelstraße 5c, 50767 Köln

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Elektrofahrzeuge – Standard für Ladestecker

Erstellt von ub am 16. November 2009

Auch Elektrofahrzeuge müssen “tanken”

Ein Meilenstein auf dem Weg zum weltweit einheitlichen Ladestecker für Elektroautos ist der präsentierte VDE-Standard, der von Dr. Ingo Diefenbach, Leiter Standardisierung E-Mobility der RWE AG, Dr.-Ing. Bernhard Thies, Sprecher der Geschäftsführung der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Informationstechnik im DIN und VDE, und Axel Willikens, Leiter Vorentwicklung Leistungselektronik Daimler AG, (v.l.) vorgestellt wurde. Foto: VDE/auto-reporter.net
 
Ganz entscheidend ist beim Tanken von Elektrofahrzeuge, wie der Strom aus dem Netz in die Batterien der Stromer gelangt. Und besonders wichtig ist, dass es hierfür eine weltweit einheitliche Norm gibt – und damit einen Ladestecker, der überall passt, egal, in welchem Land mit welchem Stromversorgungssystem auch immer man Strom für das Nachfüllen der Batterien an Bord künftiger Elektrofahrzeuge zapfen möchte. Ebenso wichtig ist es, dass dieser Stecker ohne große Probleme von jedermann bedient werden kann.

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) hat sich zum Ziel gesetzt, die hiefür erforderliche weltweit gültige Norm zu erarbeiten. Und als einen entscheidenden Meilenstein zu einem weltweit einheitlichen Ladestecker hat seine Normungsorganisation DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE) inzwischen einen VDE-Standard konzipiert, der alle national unterschiedlichen Sicherheitsaspekte sowie physischen Aufbau- und Kompatibilitätsanforderungen berücksichtigt.

Dieser soeben in Frankfurt am Main vorgestellte VDE-Standard wurde bereits bei der internationalen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) eingereicht. Er definiert Stecker und Schnittstellen für höchst unterschiedliche Ladebetriebsarten. So wird ein „Betanken“ mit Ladeströmen von 20, 32 und 63 Ampere mit Einphasen- und Drehstrom und mit 70 Ampere mit Einphasenstrom bei einer Betriebsspannung von maximal 500 Volt und einer Netzfrequenz von 50 bis 60 Hertz möglich.

Zukunftsweisend beim jetzt entwickelten Standard ist auch die Berücksichtigung der doppeltgerichteten Energieübertragung. Das heißt, dass Fahrzeuge sowohl Energie aus dem Versorgungsnetz aufnehmen als auch dorthin abgeben können. Das eröffnet die Möglichkeit, dass Elektrofahrzeuge als mobiler Bestandteil eines künftigen intelligenten Stromnetzes. 

RWE AG/ DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Informationstechnik/Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE)

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Kompaktes Elektroauto von Renault

Erstellt von ub am 8. November 2009

Renault baut ab 2012 kompaktes Elektroauto in Flins

Renault wird ab 2012 sein erstes Elektroauto in der Kompaktklasse im Werk Flins bei Paris produzieren. Die im September 2009 auf der IAA vorgestellte Studie Zoe Z.E. Concept gibt einen ersten Eindruck davon, wie das neue Modell aussehen könnte. Noch vor der Einführung des neuen kompakten Volumenmodells werden die ersten Renault-Elektroautos, unter anderem die Limousine Fluence Z.E., 2011 auf den Markt starten.

Das Werk Flins, in dem die Modelle Clio und Clio Campus gebaut werden, ist auf die Fertigung von Kompaktmodellen spezialisiert. Darüber hinaus hat sich Renault für die Produktion in der Nähe der europäischen Absatzmärkte entschieden, was die Transportwege entscheidend verkürzt. In Flins wird auch eine Fertigungslinie für die Batterien und ihr Recycling entstehen.

Renault hat mit Nissan, der CEA (Commissariat à l’Energie Atomique) und der F.S.I. (Fonds Stratégique d’Investissement) außerdem eine Absichtserklärung unterzeichnet: Ziel ist ein französisches Joint Venture zur Entwicklung, Produktion und Wiederaufbereitung von Batterien für Elektrofahrzeuge. Renault hat auf der IAA ein Konzept vorgestellt, bei dem die Fahrzeuge nicht nachgeladen werden, sondern innerhalb weniger Minuten die alte gegen eine neue Batterie ausgetauscht wird. auto-medienreporter.net ampnet/jri

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Lithium-Ionen-Batterien von Elektrofahrzeugen

Erstellt von ub am 4. November 2009

Nissan will ausrangierte Akkus von Elektroautos neu verwenden

Nissan will ausrangierte Lithium-Ionen-Batterien von Elektrofahrzeugen für andere Zwecke wieder neu verwenden. Gemeinsam mit dem Mischkonzern Sumitomo Corporation arbeitet der japanische Automobilhersteller an einem neuen Geschäftsmodell, das die Applikation ausgedienter EV-Energieträger in unterschiedlichen Branchenlösungen ermöglichen soll. Geplant ist ein Joint Venture, das sich der Wiederverwendung, dem Wiederverkauf, der Aufbereitung und der Wiederverwertung der Akkumulatoren widmet.

Das Unternehmen soll bereits 2010 in den USA und Japan seine Aktivitäten auf. In Europa treibt Nissan das Projekt in Zusammenarbeit mit Allianzpartner Renault voran.

Das Modell beruht auf vier Säulen: Wiederverwendung gebrauchter Batterien mit hoher Restleistung, Weiterverkauf an Interessenten, Zerlegung und Weiterverwendung in neuen Batteriestapeln für alternative Zwecke sowie das klassische Recycling der Alt-Akkus zur Wiedergewinnung der Rohstoffe.

Nissan will mit dem Bau von Elektroautos in Großserie beginnen und geht davon aus, dass selbst nach einem durchschnittlichen Autoleben rechnet Nissan damit, dass die Restleistung der Hochleistungsbatterien rund 70 bis 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität beträgt. Folglich können sie in anderen Bereichen noch weiter als Stromspeicher genutzt werden.

Nissan hat Anfang August 2009 mit dem Leaf ein Elektroauto der Kompaktklasse vorgestellt. Es hat eine Reichweite von mehr als 160 Kilometern. Der Nissan Leaf kommt Ende 2010 in Japan, den Vereinigten Staaten und Europa auf den Markt.  auto-medienreporter.net ampnet/jri

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Powerplay beim Elektrofahrzeug

Erstellt von ub am 9. September 2009

Oliver Wyman-Studie “Elektromobilität 2025″
Powerplay beim Elektrofahrzeug

   - Das Elektrofahrzeug fährt auch in den nächsten Jahren noch in
     der Verlustzone
   - Bis 2025 werden reine Elektrofahrzeuge weltweit nur einen
     Marktanteil von rund drei Prozent erzielen
   - Neue Geschäftsmodelle bieten Chancen für den erfolgreichen
     Einstieg ins Elektrozeitalter
   - Der Staat muss massiv in einen "Deutschlandpakt 2025 für
     Elektromobilität" investieren

In den nächsten 15 Jahren kommen Elektrofahrzeuge im weltweiten Fahrzeuggeschäft gerade einmal auf einen Marktanteil von drei Prozent. Enorme Mehrkosten von derzeit bis zu 20.000 Euro für ein Fahrzeug der Golf-Klasse und beschränkte Reichweiten im realen Fahrbetrieb verhindern eine starke Verbreitung. Laut der aktuellen Studie von Oliver Wyman “Elektromobilität 2025″ sollte der momentane Hype um das Elektrofahrzeug zwar beendet werden, auf lange Sicht geht aber am Elektroantrieb kein Weg vorbei – denn Elektroautos entscheiden über die langfristige Überlebensfähigkeit der Automobilindustrie. Bis dahin steht ein nie gekannter Investitionsbedarf dem äußerst geringen Ertragspotenzial gegenüber. Gerade in der Autokrise ist der Staat gefordert, massiv in die Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie zu investieren, da ansonsten aufstrebende Nationen wie China hier rechts überholen. presseportal

www.oliverwyman.com

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Die Autowelt von Morgen

Erstellt von ub am 8. September 2009

An alternativen Energiequellen fehlt es nicht – oft jedoch an Ideen

Das Ziel der Autoindustrie ist klar: Die CO2-Emissionen müssen drastisch gesenkt werden. Nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch, um der Verkehrsverdichtung in unseren Städten gerecht zu werden. CO2 – kaum eine andere Abkürzung erregt die Gemüter mehr, als die des Kohlenstoffdioxid. Dabei entsteht die Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff immer und fast überall: Bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Substanzen – wozu auch alle fossilen Brennstoffe zählen – genauso wie beim Atmen von Lebewesen, der Zementproduktion oder der Bier-Gärung.

Doch kommen wir zurück zum Automobil. Der Stadtverkehr dürfte sich bis zum Jahr 2020 enorm ausgebreitet und verdichtet haben, denn der Trend zum Leben in Metropolen nimmt ständig zu.
Experten sagen voraus, dass es den Verbrennungsmotor weiterhin geben wird. Er wird neben umweltfreundlicheren Antriebstechnologien bestehen bleiben. Für eine steigende Anzahl Fahrzeuge hingegen werden wir auf Strom als Antriebsquelle umsteigen.

Um Strom in genügenden Mengen produzieren zu können, müssen wir uns sauberen Energiequellen, zuwenden – Wind und Sonne. Diese „saubere“ Elektrizität wird zur Erreichung des Entwicklungsziels „Senkung um 50 Prozent der CO2-Emission bis ins Jahr 2050“ beitragen. Strom wird jedoch nicht die einzige Quelle bleiben: Erdgas und Bioethanol der zweiten Generation (nicht auf Kosten von Lebensmitteln produziert) werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Zudem arbeiten findige Tüftler schon lange an erstaunlichen Lösungen, die jetzt von der Automobilindustrie endlich Ernst genommen werden.

Neue Technologien

Das Verteilernetz muss natürlich ausgebaut werden, um den nötigen Strom zu liefern, die Stromlieferanten sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen. Erste Versuche in London und bald auch in Berlin zeigen das. Doch für die Hersteller von Elektroautos liegt das Hauptproblem bei der Batterie. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, kompakte Batterien zu entwickeln, die genügend Energie aufnehmen können, um Elektromobilen eine mit herkömmlichen Autos vergleichbare Reichweite zu ermöglichen.

Dafür sind mehrere Lösungen denkbar: sowohl Lithium-Ionen- als auch Nickel-Metallhydrid-Batterien. Man könnte auch Lithium durch das weiter verbreitete und kostengünstigere Natrium ersetzen.

Der Hybrid ist reif

Nachdem Toyota, Lexus und Honda bereits seit einiger Zeit Hybrid-Modelle anbieten, zieht jetzt Mercedes-Benz nun mit dem S 400 Hybrid nach. Doch das Maß aller Dinge ist eindeutig der neue Toyota Prius bietet. Er bietet Mini-Verbrauchswerte weit unter fünf Liter und Spitzentechnologie der Avant-Garde – z.B. ein Dach mit integrierten Sonnenkollektoren. Damit produziert das Auto einen Teil des benötigten Stroms gleich selbst. Honda hat mit dem Modell Insight einen entscheidenden Schritt in Richtung bezahlbares Hybridmodell getan. Doch wie ist dies möglich? Das Fahrzeug wurde von Anfang an mit Alternativ-Antrieb konzipiert. Eingesetzt werden einfache, extrem rationalisierte Teile, die den Preis senken und die Qualität gleichzeitig erhöhen. Das Resultat: ein funktionelles und praktisches Familienauto, das auch den Fahrspaß nicht vermissen lässt.

Elektrizität ist Trumpf

Mitsubishi und Nissan liefern sich mit den Modellen iMEV und Leaf ein Kopf an Kopf Rennen. Doch wer wird als erster ein Elektroauto in Serie produzieren? Beide Hersteller sind schon fast am Ziel angelangt. Die Fragen bezüglich Technologie sind praktisch gelöst. Nun gilt es, Detailprobleme zu regeln. Sollen die Autos teuer und inklusive Batterie verkauft werden, oder wäre es wünschenswert, das Auto zum aktuellen Preis zu verkaufen und die Batterie mit Leasing anzubieten? Auch hier steht noch alles offen.

Ein interessantes Konzept kommt von Better Place, eine Firma des ehemaligen SAP-Vorstands Shai Agassi (Info: www.betterplace.com). Der will keine eigenen Fahrzeuge herstellen (die kommen von Nissan und Renault), sondern will der Tankwart des kommenden Elektroauto-Zeitalters werden. Better Place plant gleich in mehreren Ländern den flächendeckenden Aufbau von Ladestationen für Elektrovehikel. Agassi geht zwar davon aus, dass viele Autobesitzer in Zukunft ihre Fahrzeuge über Nacht an der Steckdose aufladen werden. Für lange Fahrten setzt er jedoch auf automatisierte Servicestationen, an denen Fahrzeugbesitzer ihre Akkublöcke austauschen lassen können. Ein Prototyp ist bereits auf der IAA in Frankfurt zu sehen. Das Robotersystem arbeitet mit zwei Schlitten, die sich auf einem automatischen Schienensystem bewegen. Einer hält die geladene Batterie, während der andere die leere entfernt. Sie wandert automatisch in eine Ladevorrichtung und wird für den Einsatz im nächsten Fahrzeug vorbereitet.

Inzwischen gehen Wissenschaftler in ihren Labors noch einen Schritt weiter. So präsentierte beispielsweise Marco Piffaretti den LAMPO, ein Prototyp mit zwei optimierten Elektromotoren, die keine Gelegenheit auslassen, ein Maximum an Energie zurückgewinnen (Info: www.protoscar.com). Der Protoscar Lampo Roadster muss erst nach 200 Kilometern an normalen Steckdosen aufladen. Außerdem wird das Auto mit einer unabhängigen Ladestation (Photovoltaik-Anlage) geliefert. So kann er sich mit Sonnenergie selbst versorgen.

Schaut man sich einmal alle Faktoren an, dann zeichnet sich das Auto kurz- und längerfristig als Elektromobil ab. Stromlieferanten und Autohersteller werden deshalb zusammenarbeiten müssen, um die Frage nach der Stromproduktion und -Lieferung für diese Fahrzeuge beantworten zu können. Außerdem müssen die sicher noch länger existierenden Verbrennungsmotoren optimiert und weiter an alternative Treibstoffe (Gas, Bioethanol) angepasst werden.

Fazit: Die CO2-Emissionen sollen bis ins Jahr 2020 auf 95 g/km reduziert werden, da gibt es noch viel zu tun. Wirtschaftskrise hin oder her, wir können es uns nicht erlauben, die technologische Entwicklung zu stoppen. Egal ob aus Umweltschutzgründen oder aus Gründen der Energiesicherheit – es ist Zeit für ein Umdenken. „Wir haben das Auto erfunden, wir werden das Auto erneut erfinden“, sagt Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche. Seine Ingenieure sind intensiv dran, so wie andere rund um unseren Globus. Bleibt abzuwarten, wer der erste ist, der am Ende mit der Serienproduktion in großen Stückzahlen beginnt. pressetreff djd

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

 
Autosteuer.de is powered by WordPress | Design von Andreas Viklund | Portiert von Ainslie Johnson | Deutsche Übersetzung von Tim Zylinski