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am 30. September 2010
Strom ins Netz einspeisen will künftig Opel mit dem Mini-Van Elektro-Meriva. Bei dem Forschungsfahrzeug geht es nicht mehr nur darum, die Akkus schnell und effizient aufzuladen, sondern auch Strom zur Verfügung zu stellen.
Was visionär klingt, erprobt der Automobilhersteller als eine in zwei Richtungen funktionierende Ladetechnologie im Rahmen des Projekts “MeRegioMobil”. Daran beteiligt sind auch unter anderem EnBW, Daimler, Bosch und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Zudem soll bei dem Forschungsprojekt herausgefunden werden, wie Elektrofahrzeuge in die intelligenten Stromnetze von morgen, sogenannte Smart Grid, integriert werden können. Dafür verfügt der Elektro-Meriva als Versuchsträger über eine Steuerelektronik, die das Strom-Tanken in besonders kurzer Zeit sowohl mit 230-Volt-Haushaltsstrom als auch mit 400-Volt-Drehstrom zulässt. Das System soll so ausgelegt sein, dass es sich in ein Smart Grid einfügt und die Batterie immer dann auflädt, wenn Strom aus regenerativer Produktion wie Wind- oder Sonnenenergie zur Verfügung steht und besonders günstig ist. Wie genau dies vonstatten geht, teilte Opel jedoch nicht mit.
Zudem kann das Auto mittels der bidirektionalen Ladetechnologie Strom ins Netz zurückspeisen, wenn das Fahrzeug gerade nicht genutzt wird und der Fahrzeugnutzer dies erlaubt. Die Demonstration dieser Zwei-Wege-Ladetechnologie soll klären, wie die in einer leistungsfähigen Autobatterie gespeicherte Energie zu Hause sinnvoll genutzt werden kann.
In den drei Versuchsfahrzeugen arbeitet ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor mit einem Drehmoment von 215 Nm. Aufgrund der Batteriekapazität von 16 Kilowattstunden sollen Reichweiten bis zu 64 Kilometer und eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h möglich sein. Erprobt wird unter anderem das Laden mit hohen Strömen in weniger als einer Stunde und die dazu notwendigen Kommunikationsprotokolle zwischen Fahrzeug und Ladestation. Der erste elektrische Meriva kommt beim Karlsruher Institut für Technologie zum Einsatz. Zwei weitere nehmen in Kürze den Dienst bei den Stadtwerken Karlsruhe und der EnBW auf.
Die beteiligten Energiedienstleister errichten derzeit mehrere Hundert öffentliche Ladestationen in der Projektregion Baden-Württemberg. Dort können die Versuchsfahrzeuge jederzeit regenerativ erzeugte Energie laden.
Ziel dieser Ladeinfrastruktur ist auch, ein neues Datenkommunikations- und Abrechnungssystem zu erproben. Ähnlich wie beim Mobilfunk-Roaming-Verfahren sollen Halter von Elektrofahrzeugen künftig bei jedem Anbieter Strom tanken können. Die Gesamtrechnung erhalten sie dann von ihrem Energiedienstleister.mid/kosi
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am 17. September 2010
Die Studie eines möglichen neuen Elektroautos präsentiert Nissan auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober 2010).
Das auf den Namen “Townpod” hörende Fahrzeug soll über einen besonders großen und variablen Innenraum verfügen, der auch als Büro nutzbar ist. Außerdem präsentieren die Japaner die Serienversion ihres kompakten Elektroautos Leaf, das Anfang 2011 in Europa auf den Markt kommt. Mit konventionellem Antrieb fahren der neue Mini-Crossover Juke sowie das überarbeitete SUV X-Trail vor. mid/hh
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am 3. September 2010
Welche Infrastruktur wünschen sich die Nutzer von Elektrofahrzeugen?
Sind “Elektromobilisten” tatsächlich umweltbewusster als der Durchschnittsautofahrer? Und: Wer ist überhaupt für Elektrofahrzeuge zu begeistern? Diesen und anderen Fragen rund ums Thema Elektromobilität geht jetzt eine sozialwissenschaftliche Studie in der Rhein-Main-Region auf den Grund.
Durchgeführt wird die breit angelegte Untersuchung von der Fachhochschule Frankfurt, der Goethe-Universität Frankfurt und dem Darmstädter Umwelt-Beratungsunternehmen “e-hoch-3″. Die Wissenschaftler werden hierzu in den kommenden Wochen Nutzer verschiedenster elektrischer Fahrzeuge – darunter E-Bikes, E-Roller und Elektrobusse – in der Rhein-Main-Region nach ihren Alltagserfahrungen und Wünschen befragen. Ziel der Forscher ist es, Elektromobilitätsangebote zu optimieren und sie besser an den Praxis-Bedürfnissen der Menschen auszurichten, die mit ihnen unterwegs sind.
Die sozialwissenschaftliche Begleitstudie ist Teil des bundesweiten Programms “Modellregionen Elektromobilität in Deutschland”, das vom Bundesverkehrsministerium mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert wird.
mid/mah
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am 23. April 2010
2013 will BMW sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen. Konzernchef Norbert Reithofer bekräftigte gestern im Vorfeld der Messe Auto China 2010 in Peking noch ein Mal, dass das Megacity Vehicle ein völlig neu konstruiertens Fahrzeug sein und unter einer neuen Sub-Marke angeboten wird.
Beim Karosseriematerial für das Stadtfahrzeug setzt BMW vor allem auf kohlefaserverstärkten Kunststoff. Seit Mitte 2009 testet der Autokonzern mehr als 600 zweisitzige Mini E mit Elektroantrieb. 2011 wird eine weitere Flotte auf Basis des BMW Concept ActiveE an chinesische Kunden übergeben. Das renommierte China Automotive Technology and Research Center (CATARC) und das staatliche Energieversorgungsunternehmen State Grid fungieren als Partner für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Praxiseinsatzes der Fahrzeuge. Die chinesische und die deutsche Regierung unterstützen dieses Vorhaben.
Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung elektrisch angetriebener Fahrzeuge für den chinesischen Markt ein. „Künftig werden wir in China auch ein New Energy Vehicle anbieten. Dieses Fahrzeug werden wir zusammen mit unserem Joint Venture-Partner Brilliance lokal entwickeln und produzieren“, sagte Reithofer.
Erste Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen sammelte das Unternehmen bereits vor rund 40 Jahren mit einem umgerüsteten BMW 1602, der als Begleitfahrzeug die Langstreckengeher- und Marathonwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1972 anführte. automedienportal ampnet/jri
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am 17. März 2010
Ein kabellos aufladbares Elektroauto wurde am 9. März im Seoul Grand Park in Gwacheon in der Provinz Gyeonggi in Betrieb genommen. Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, und der Präsident des Korea Advanced Institute of Science and Technology, Suh Nam-pyo nahmen an einer Zeremonie im Park teil, bei der das Fahrzeug der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Als das On-Line Electric Vehicle (OLEV) ist das Fahrzeug ist bekannt. Es erhält Strom über einen elektrischen Ladestreifen, der ungefähr 5 cm unter der Strasse eingelassen ist. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt im Themenpark. Der Seoul Grand Park hat die Shuttle-Züge (auch bekannt als “Elefanten-Züge”), die über einen Dieselantrieb verfügen, mit dem umweltfreundlichen OLEV ersetzt.
Das OLEV wurde vom Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) entwickelt; es wird kabellos über eine 400 Meter lange Strecke mittels Elektrostreifen aufgeladen und kann weitere 400 Meter mit vollgeladenem Akku zurücklegen. Der spezielle Elektrostreifen erzeugt ein Magnetfeld, durch dass eine Magnetkraft entsteht. Die Magnetkraft wird kabellos an das Fahrzeug übertragen und in Elektrizität umgewandelt, die dann zum Antrieb des Fahrzeugs genutzt wird. Das OLEV wird im Seoul Grand Park zum Befahren einer 2,2 Kilometer langen Rundstrecke eingesetzt werden.
Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass durch das beim Antrieb erzeugte Magnetfeld keine Gesundheitsrisiken entstehen. Durch eine Segmentierungstechnologie, bei der Strom nur abschnittsweise erzeugt wird, entsteht ein nur minimales Magnetfeld. Laut Stadtverwaltung wurden während eines zweimonatigen Tests im Monat Februar Messungen durchgeführt, die unterhalb des internationalen Standards von 62.5 mG lagen.
Die Stadtregierung von Seoul (The Seoul Metropolitan Government) hat die Absicht, das OLEV als Teil seines öffentlichen Busverkehrs einzusetzen. In Seoul werden ungefähr 30 Prozent des Personennahverkehrs über Busse abgewickelt; mit einem Gesamtstreckennetz von insgesamt 90,2 Kilometern an Busfahrspuren in 25 Stadtgebieten wären kabellos aufladbare Elektrobusse daher eine attraktive grüne Alternative für Seoul.
Die Stadtregierung hat vor, 2010 die Voraussetzungen für die Einführung OLEV zu schaffen. Die Stadt plant, bis zum Jahr 2020 umweltfreundliche Fahrzeuge im gesamten öffentlichen Personennahverkehr, einschliesslich Taxis und Busse, einzusetzen, um so die Luftverschmutzung und die Entstehung von Treibhausgasen zu verringern. Auch der offizielle Fuhrpark der Stadtregierung wird durch umweltfreundliche Autos ersetzt werden.
Zuständige Abteilung Abteilung für Massnahmen zur Reinhaltung der Luft: Yoonjin Cho Tel.: +82-2-2115-7796 seoul.go.kr
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am 19. Januar 2010
Der Veranstalter schätzt, dass mehr als 100.000 Zuschauer kommen werden. Angesichts dessen, dass der Eintritt bei diesem E-Grand Prix frei ist, könnte der Publikumsandrang aber durchaus noch größer werden, heißt es.
Anfang Juni, vom 4. bis 6. Juni 2010, sei es so weit. Dann starte der Straßenrennsport in eine neue Dimension. Paris erlebe den ersten Grand Prix für elektrisch angetriebene Automobile. So lautet die Botschaft des Online-Magazins „Wir Klimaretter“. Gefahren werde – ähnlich wie in Monaco – auf einem Stadtkurs von drei Kilometer Länge. Es gibt einen Tunnel, eine 800 Meter lange Gerade und acht Kurven. Starten können Fahrzeuge, die als Energiequelle eine Batterie an Bord haben. Es gelten die Standards der FIA.
Ein Vertrag über das Vorhaben unterzeichneten der Bürgermeister von Paris/Levallois, M. Patrick Balkany, und die englischen bzw. französischen Organisatoren TTXGP/Azhar Hussain und GPelec/Philippe Poincloux. Die Mithilfe der Stadt Paris ist etwa durch die 3-tägige Absperrung der Rennstrecke an der Seine gewährleistet. Dafür werden 700 Polizisten abgestellt, die für die Sicherheit an der Strecke sorgen sollen.
Es lockt ein attraktives Rahmenprogramm, an dem sich auch Prominenz aktiv beteiligt. Der nicht nur in Frankreich bekannte Skiweltmeister- und Rallyefahrer Luc Alphan ist Teammanager der Veranstaltung. Als bislang einziger Quereinsteiger schaffte es Alphan, die Rallye Paris-Dakar zu gewinnen.
Am Veranstaltungsort, in Paris-Levallois, gibt es zahlreiche Produktionsstätten der französischen Automobilindustrie. Unter anderem wurde hier 40 Jahre lang das legendäre Citroën-Modell 2CV,die „Ente“, gebaut. auto-reporter.net,Fröbelstraße 5c, 50767 Köln /wr
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am 16. Dezember 2009
Genf 2010: Rinspeed präsentiert intelligentes Verkehrskonzept rund ums Elektroauto „UC?“
Zum ersten Mal in seiner langjährigen Concept Car-Historie entwickelt die Schweizer Auto- und Konzeptschmiede Rinspeed für den Genfer Auto Salon 2010 (4.-14 März 2010) nicht nur ein Fahrzeug, sondern gleich ein komplettes Mobilitätskonzept. Unter dem Namen „UC?“ (steht für:„Urban Commuter“ -„You see?“) zeigen die Schweizer einen sympathische Zweisitzer mit Elektroantrieb, der einer künftigen Serienfertigung schon sehr nahe ist.
Der gerade mal 2.50 Meter kurze Flitzer soll helfen den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Dazu gehört ein zukunftsweisendes Waggon-Ladesystem mit dem per Zug große Strecken bequem, stau- und stressfrei zurückgelegt werden. Gebucht wird der gewünschte mobile Stellplatz mit Batterieladeanschluss bequem per Internet. Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht: „UC? – das ist eine neue hoch emotionale, Web-basierte Autowelt, die Individual- und öffentlichen Personenverkehr intelligent miteinander verzahnt. Wir wollen eine Community mit Menschen schaffen, die offen sind für eine neu definierte Mobilität.“
Die mittels zentralem Joysticks gesteuerte *Knutschkugel” bringt ein Drehmoment von 124 Newtonmeter auf die Straße, ist 110 Stundenkilometer schnell und hat eine Reichweite von 120 Kilometern. Das Konzept ist so ausgelegt, dass Großserienhersteller es leicht adaptieren und integrieren können. Auf höchster Ebene laufen dafür bereits die Gespräche. Quelle: Auto-Reporter.net, Fröbelstraße 5c, 50767 Köln
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am 16. November 2009
Auch Elektrofahrzeuge müssen “tanken”
Ein Meilenstein auf dem Weg zum weltweit einheitlichen Ladestecker für Elektroautos ist der präsentierte VDE-Standard, der von Dr. Ingo Diefenbach, Leiter Standardisierung E-Mobility der RWE AG, Dr.-Ing. Bernhard Thies, Sprecher der Geschäftsführung der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Informationstechnik im DIN und VDE, und Axel Willikens, Leiter Vorentwicklung Leistungselektronik Daimler AG, (v.l.) vorgestellt wurde. Foto: VDE/auto-reporter.net
Ganz entscheidend ist beim Tanken von Elektrofahrzeuge, wie der Strom aus dem Netz in die Batterien der Stromer gelangt. Und besonders wichtig ist, dass es hierfür eine weltweit einheitliche Norm gibt – und damit einen Ladestecker, der überall passt, egal, in welchem Land mit welchem Stromversorgungssystem auch immer man Strom für das Nachfüllen der Batterien an Bord künftiger Elektrofahrzeuge zapfen möchte. Ebenso wichtig ist es, dass dieser Stecker ohne große Probleme von jedermann bedient werden kann.
Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) hat sich zum Ziel gesetzt, die hiefür erforderliche weltweit gültige Norm zu erarbeiten. Und als einen entscheidenden Meilenstein zu einem weltweit einheitlichen Ladestecker hat seine Normungsorganisation DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE) inzwischen einen VDE-Standard konzipiert, der alle national unterschiedlichen Sicherheitsaspekte sowie physischen Aufbau- und Kompatibilitätsanforderungen berücksichtigt.
Dieser soeben in Frankfurt am Main vorgestellte VDE-Standard wurde bereits bei der internationalen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) eingereicht. Er definiert Stecker und Schnittstellen für höchst unterschiedliche Ladebetriebsarten. So wird ein „Betanken“ mit Ladeströmen von 20, 32 und 63 Ampere mit Einphasen- und Drehstrom und mit 70 Ampere mit Einphasenstrom bei einer Betriebsspannung von maximal 500 Volt und einer Netzfrequenz von 50 bis 60 Hertz möglich.
Zukunftsweisend beim jetzt entwickelten Standard ist auch die Berücksichtigung der doppeltgerichteten Energieübertragung. Das heißt, dass Fahrzeuge sowohl Energie aus dem Versorgungsnetz aufnehmen als auch dorthin abgeben können. Das eröffnet die Möglichkeit, dass Elektrofahrzeuge als mobiler Bestandteil eines künftigen intelligenten Stromnetzes.
RWE AG/ DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Informationstechnik/Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE)
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am 8. November 2009
Renault baut ab 2012 kompaktes Elektroauto in Flins
Renault wird ab 2012 sein erstes Elektroauto in der Kompaktklasse im Werk Flins bei Paris produzieren. Die im September 2009 auf der IAA vorgestellte Studie Zoe Z.E. Concept gibt einen ersten Eindruck davon, wie das neue Modell aussehen könnte. Noch vor der Einführung des neuen kompakten Volumenmodells werden die ersten Renault-Elektroautos, unter anderem die Limousine Fluence Z.E., 2011 auf den Markt starten.
Das Werk Flins, in dem die Modelle Clio und Clio Campus gebaut werden, ist auf die Fertigung von Kompaktmodellen spezialisiert. Darüber hinaus hat sich Renault für die Produktion in der Nähe der europäischen Absatzmärkte entschieden, was die Transportwege entscheidend verkürzt. In Flins wird auch eine Fertigungslinie für die Batterien und ihr Recycling entstehen.
Renault hat mit Nissan, der CEA (Commissariat à l’Energie Atomique) und der F.S.I. (Fonds Stratégique d’Investissement) außerdem eine Absichtserklärung unterzeichnet: Ziel ist ein französisches Joint Venture zur Entwicklung, Produktion und Wiederaufbereitung von Batterien für Elektrofahrzeuge. Renault hat auf der IAA ein Konzept vorgestellt, bei dem die Fahrzeuge nicht nachgeladen werden, sondern innerhalb weniger Minuten die alte gegen eine neue Batterie ausgetauscht wird. auto-medienreporter.net ampnet/jri
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am 4. November 2009
Nissan will ausrangierte Akkus von Elektroautos neu verwenden
Nissan will ausrangierte Lithium-Ionen-Batterien von Elektrofahrzeugen für andere Zwecke wieder neu verwenden. Gemeinsam mit dem Mischkonzern Sumitomo Corporation arbeitet der japanische Automobilhersteller an einem neuen Geschäftsmodell, das die Applikation ausgedienter EV-Energieträger in unterschiedlichen Branchenlösungen ermöglichen soll. Geplant ist ein Joint Venture, das sich der Wiederverwendung, dem Wiederverkauf, der Aufbereitung und der Wiederverwertung der Akkumulatoren widmet.
Das Unternehmen soll bereits 2010 in den USA und Japan seine Aktivitäten auf. In Europa treibt Nissan das Projekt in Zusammenarbeit mit Allianzpartner Renault voran.
Das Modell beruht auf vier Säulen: Wiederverwendung gebrauchter Batterien mit hoher Restleistung, Weiterverkauf an Interessenten, Zerlegung und Weiterverwendung in neuen Batteriestapeln für alternative Zwecke sowie das klassische Recycling der Alt-Akkus zur Wiedergewinnung der Rohstoffe.
Nissan will mit dem Bau von Elektroautos in Großserie beginnen und geht davon aus, dass selbst nach einem durchschnittlichen Autoleben rechnet Nissan damit, dass die Restleistung der Hochleistungsbatterien rund 70 bis 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität beträgt. Folglich können sie in anderen Bereichen noch weiter als Stromspeicher genutzt werden.
Nissan hat Anfang August 2009 mit dem Leaf ein Elektroauto der Kompaktklasse vorgestellt. Es hat eine Reichweite von mehr als 160 Kilometern. Der Nissan Leaf kommt Ende 2010 in Japan, den Vereinigten Staaten und Europa auf den Markt. auto-medienreporter.net ampnet/jri
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