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Was “Elektromobilisten” wirklich wollen: Studie gestartet

Erstellt von ub am 3. September 2010

Welche Infrastruktur wünschen sich die Nutzer von Elektrofahrzeugen?

 Sind “Elektromobilisten” tatsächlich umweltbewusster als der Durchschnittsautofahrer? Und: Wer ist überhaupt für Elektrofahrzeuge zu begeistern? Diesen und anderen Fragen rund ums Thema Elektromobilität geht jetzt eine sozialwissenschaftliche Studie in der Rhein-Main-Region auf den Grund.

    Durchgeführt wird die breit angelegte Untersuchung von der Fachhochschule Frankfurt, der Goethe-Universität Frankfurt und dem Darmstädter Umwelt-Beratungsunternehmen “e-hoch-3″. Die Wissenschaftler werden hierzu in den kommenden Wochen Nutzer verschiedenster elektrischer Fahrzeuge – darunter E-Bikes, E-Roller und Elektrobusse – in der Rhein-Main-Region nach ihren Alltagserfahrungen und Wünschen befragen. Ziel der Forscher ist es, Elektromobilitätsangebote zu optimieren und sie besser an den Praxis-Bedürfnissen der Menschen auszurichten, die mit ihnen unterwegs sind.

    Die sozialwissenschaftliche Begleitstudie ist Teil des bundesweiten Programms “Modellregionen Elektromobilität in Deutschland”, das vom Bundesverkehrsministerium mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert wird.

mid/mah

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Mobilitätsmesse in München

Erstellt von ub am 26. August 2010

Über die Elektromobilität und ihr Zukunftspotenzial können sich Besucher der diesjährigen Fachmesse “eCarTec” (19. bis 21. Oktober) in München informieren. Erneut gibt es alternativ angetriebene Fahrzeuge zu bestaunen.

Über die Elektromobilität und ihr Zukunftspotenzial können sich Besucher der diesjährigen Fachmesse “eCarTec” (19. bis 21. Oktober) in München informieren. Erneut gibt es alternativ angetriebene Fahrzeuge zu bestaunen. Zudem stellen sich Experten der Diskussion über Energiespeicher, Reichweiten und Ladestationen. Geöffnet ist die Messe täglich von 9 bis 19 Uhr, sonntags schließt die Veranstaltung bereits um 17 Uhr.

Die Tageskarte kostet 24 Euro, für eine Dauerkarte werden 39 Euro fällig.  mid/bp

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Deutschland Spitzenreiter bei Stromtankstellen

Erstellt von ub am 20. August 2010

Elektroautos lassen sich derzeit in Deutschland an 695 Stromtankstellen aufladen. Ihre Betreiber sind große Energieversorger ebenso wie kleine Stadtwerke, Forschungseinrichtungen und private Anbieter.

Verglichen mit den über 14 000 herkömmlichen Tankstellen für Benzin-,

Diesel- und Erdgaskraftstoff ist ihr Verbreitungsgrad noch äußerst gering.

Vor allem in strukturschwachen Regionen sind momentan kaum Ladestationen zu finden. Doch in vielen anderen Ländern sind noch deutlich weniger Stromtankstellen in Betrieb. Frankreich kann derzeit nur 209 Ladestationen aufweisen, obwohl dort mit dem PSA-Konzern aus Peugeot und Citroen sowie der Renault-Nissan-Allianz zwei engagierte und in Produktion sowie Planung weit fortgeschrittene Herstellerverbünde von E-Fahrzeugen ihren Sitz haben.

Großbritannien kommt auf 80 Stromtankstellen, Italien gar nur auf 22 Stück.

mid/bp

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Elektromobilität bewährt sich im Alltag: BMW Feldversuch

Erstellt von ub am 18. August 2010

Ein BMW Feldversuch kommt zu dem Ergebniss, dass für die Mehrheit der Fahrer in Ballungsräumen eine Reichweite von rund 150 Kilometern bis 180 Kilometern ausreicht.

Knapp 100 Fahrer aus dem Großraum München haben bei einem einjährigen Feldversuch mit 15 Mini E über 150 000 Kilometer zurückgelegt.

Die rein elektrisch angetriebenen Versuchsträger bewährten sich im Alltag und lieferten dem bayerischen Automobilhersteller zahlreiche Erkenntnisse zu den Kundenanforderungen an die Elektromobilität. Für die meisten Fahrer in der Stadt reicht die Reichweite eines elektrischen Fahrzeugs von rund 150 Kilometern bis 180 Kilometern vollkommen aus. Beim Mini E soll die Reichweite zwischen 200 Kilometern und 250 Kilometern liegen.

Das 150 kW/204 PS leistende Elektroaggregat mit einem maximalen Drehmoment von 220 Newtonmetern beschleunigt den Mini E innerhalb von 8,5 Sekunden fast geräuschlos aus dem Stand auf Tempo 100. Elektronisch wird die Höchstgeschwindigkeit des im Handel nicht erhältlichen “Elektro-Mini” bei

152 km/h begrenzt. Auch das Batterieladeverhalten der Nutzer wurde bei dem Pilotprojekt untersucht. Zumeist schlossen die Testfahrer die Fahrzeuge in der heimischen Garage und an ihrem Arbeitsplatz an das Stromnetz an, sozusagen an Orten, an denen die Autos ohnehin länger stehen. Die im Feldversuch in München zur Verfügung stehenden öffentlichen Stromladesäulen steuerten die Fahrer eher selten an. Viele Teilnehmer äußerten den Wunsch, Strom aus erneuerbaren Energien nutzen zu wollen, um vollkommen emissionsfrei und umweltfreundlicher fahren zu können.

BMW wird die bei dem einjährigen Feldversuch gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklung des voraussichtlich im Jahr 2013 präsentierten Megacity Vehicle einfließen lassen. Die Komponenten des Elektroantriebs sollen hierfür in einem Antriebsmodul verbaut werden, so dass es keinerlei Einschränkungen mehr in Bezug auf Stauraum oder Sitzplätze gibt. Bei den weltweit mehr als 600 eingesetzten Mini E handelt es sich dagegen um reine Zweisitzer. Die für den Elektroantrieb benötigte große Batterie füllt den kompletten Platz der Rückbank aus.   mid/cs

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Autokauf – Elektroautos in Deutschland gefragt

Erstellt von ub am 10. August 2010

Insbesondere junge Fahrer interessieren sich für die neue Fahrzeuggeneration.

Ein Bild mit Seltenheitswert sind bisher sind Elektromobile auf deutschen Straßen. Das könnte sich allerdings in naher Zukunft ändern: Denn vier von zehn Deutschen können sich vorstellen, sich beim nächsten Autokauf für ein Elektroauto zu entscheiden. Dies geht aus einer aktuellen OmniQuest-Studie im Auftrag der Fondsgesellschaft Carlson Funds hervor. Auffällig ist, dass sich vor allem junge Menschen stark für den Erwerb der neuen Technik interessieren. In der Altersgruppe der 25- bis 29-jährigen beträgt der Anteil 63 Prozent. Zum Vergleich: In der Gruppe der Befragten im Alter zwischen 50 und 59 Jahren erwägen nur 27 Prozent den Kauf eines Elektroautos.

Das meistgenannte Motiv für den Kauf eines solchen Fahrzeugs ist der Umweltschutz (65 Prozent). Darüber hinaus spielen private Gründe eine wichtige Rolle – vor allem die Kosten: 19 Prozent der an Elektroautos Interessierten rechnen damit, dass diese günstiger sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. 7 Prozent der Befragten, für die ein Kauf in Frage kommt, erwarten einen steigenden Benzinpreis – ebenso hoch ist der Anteil derjenigen, die der neuen Technik die besten Chancen in der Zukunft zusprechen.

Von den Befragten, die sich gegen ein Elektroautos entscheiden würden, war fast jeder Fünfte der Meinung, dass die Technik noch nicht ausgereift sei. 16 Prozent stört die geringere Reichweite der Batterien gegenüber der klassischen Tankfüllung. Dementsprechend antworteten auch 8 Prozent, dass sie das Aufladen als lästig empfinden würden. Auffällig ist, dass 13 Prozent die Technik als zu teuer bezeichneten – der Anteil der Befürworter, die mit günstigen Kosten der neuen Fahrzeuge rechnen, ist nur 6 Prozentpunkte höher.

Investoren, die auf erneuerbare Energien setzen möchten, bietet der Sektor Elektromobilität interessante Renditechancen. “Der Bedarf für diese Fahrzeuge wird wachsen – allein weil der Preis für Öl künftig stärker steigen wird als der für Strom”, sagt Jon Sigurdsen, Manager des Carlson Fund – DnB NOR Renewable Energy (ISIN: LU0302296149). Damit bestätigt der Fondsmanager die Meinung der Umfrageteilnehmer, die ebenfalls mit einem dauerhaft steigenden Ölpreis rechnen. Für Sigurdsen dürften insbesondere Batteriehersteller und deren Zulieferer zu den Gewinnern eines Nachfrage-Booms zählen. Zum Hintergrund: Energiespeicher stellen in der Produktion bisher einen großen Kostenblock dar – und nur wenn es den Herstellern gelingt, den finanziellen Aufwand zu senken, dürften die neuen Fahrzeuge gekauft werden: Laut einer Untersuchung des Volkswagen-Konzerns liegt die akzeptierte Höhe der Mehrkosten, die Verbraucher für Elektroautos investieren wollen, bei rund 3.000 Euro.  Sven Schickor, ergo-komm.de 

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Förderung des Erwerbs von Elektroautos

Erstellt von ub am 6. August 2010

 Für eine Förderung des Erwerbs von Elektrofahrzeugen spricht sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) aus. Anders sei das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 etwa eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen, kaum zu erreichen, so ein Sprecher. In einem Positionspapier zur Elektromobilität regt das Kfz-Gewerbe an, außer Kaufanreizen analog der Umweltprämie auch zinslose Kredite und steuerliche Vergünstigungen beim Kauf eines Elektrofahrzeugs zu gewähren.

Weitere positive Effekte für das Elektroauto könnten – so der ZDK – durch freies oder billigeres Parken in den Innenstädten und mit der Einführung von Wechselkennzeichen erzielt werden. Das Kfz-Gewerbe sei als etablierte Schnittstelle zu den Kunden bei Vertrieb und Service von Elektrofahrzeugen heute bereits gut aufgestellt. Die bestehende, flächendeckende Infrastruktur der Autohäuser und Werkstätten und die daraus resultierende Nähe zum Kunden könne zur Akzeptanz von Elektroautos beitragen.

Der Zentralverband begleitet den Prozess zur Unterstützung der Ziele der Bundesregierung gemäß des „Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität“ durch die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen 6 (Nachwuchs/Qualifizierung) und 7 (Rahmenbedingungen/Markteinführung) und engagiert sich außerdem in verschiedenen Gremien und Modellregionen. Bei der Qualifizierung ihrer technischen Mitarbeiter sehen sich die Kfz-Betriebe für die Anforderungen der Elektromobilität gut gerüstet. Mit den vorhandenen dualen Ausbildungsberufen „Kfz-Mechatroniker“ und „Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik“ sieht der ZDK inhaltlich die Anforderungen der Elektromobilität grundsätzlich erfüllt. Durch ergänzende überbetriebliche Lehrgänge würden die Auszubildenden schon heute an die neue Elektrotechnologie herangeführt.

Als Ziel formuliert der ZDK, die aufgrund der Ausbildungsverordnungen zu erlangenden Fertigkeiten und Fähigkeiten noch deutlicher hervorzuheben und zu beschreiben sowie vorhandenes Lehr- und Lernmaterial der Berufsschulen noch präziser zu formulieren. Bereits verankert und etabliert seien – so der Verband – zusätzliche Schulungsmaßnahmen, die das gefahrlose Arbeiten an Hybrid- und anderen Hochvolt(HV)-Systemen in Kraftfahrzeugen. Dafür wurde der zweitägige Lehrgang „Fachkundiger für Arbeiten an HV-eigensicheren Systemen in Kfz-Servicewerkstätten“ in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft entwickelt. Er wird unter anderem von der Akademie Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (TAK) angeboten.  ampnet/Sm

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Aktuelles zu Umwelt- und Technologiethemen

Erstellt von ub am 4. August 2010

Neue Ausgabe der Zero Emission News Aktuelles zu Umwelt- und Das Thema Elektromobilität ist weiter in aller Munde und auch die aktuelle Ausgabe des Zero Emission Newsletter beschäftigt sich ausgiebig damit. So widmet sich unser Experte Dirk Breuer dem aktuellen Stand der Elektro-Entwicklung bei Toyota, und natürlich ist auch die Kooperation mit Tesla ein Thema.

Passend dazu gibt es auch einige Artikel rund um das Thema Strom, angefangen von regenerativen Kraftwerken bis hin zu Carports, die Solarenergie erzeugen. Und auch das Thema Brennstoffzelle bleibt weiter im Fokus der Entwicklung von alternativen Antrieben.

Abgerundet wird die aktuelle Ausgabe mit einem Bericht über die Einweihung des grünen Pilot-Händlerbetriebes in La Rochelle, Frankreich und einem kurzen Bericht über den Produktionsstart des Auris Hybrid im englischen Werk in Burnaston. Die dortige Produktionsstätte steht vorbildlich für nachhaltige Fahrzeugproduktion. Susanne Weigelt  toyota.de

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Elektromobile in den Startlöchern

Erstellt von ub am 29. Juli 2010

Bei der “e-miglia” queren sowohl alltagstaugliche Kleinwagen und sportlichen Roadster als auch elektrisierte Motorräder oder dreirädrige Twikes die Alpen © e-miglia.

  • In einer Woche startet in München die “e-miglia”, eine Straßenrallye für Elektromobile, die die Alpen überquert und vom Automobilclub von Deutschland (AvD) unterstützt wird. Faszinierende Zukunftsmobile – vom sportlichen Roadster über elektrisierte Motorräder, dreirädrige Twikes bis hin zu einem Multitruck – machen sich am 3. August 2010 auf den Weg ins norditalienische Rovereto. Im Minutentakt wird AvD-Präsident Rudolf Graf von der Schulenburg die Fahrzeuge ab 9 Uhr auf die Strecke bringen und somit die automobile Geschichte fortschreiben. Denn der Name der Veranstaltung impliziert nicht zufällig ein Stück Motorsporthistorie und knüpft an die legendäre Straßenrallye “Mille Miglia” an.

An diesem Kult-Wettbewerb nahmen zwischen 1927 und 1957 auch zahlreiche AvD-Motorsportler erfolgreich teil. Allen voran der ehemalige AvD-Sportpräsident Fritz Huschke von Hanstein, der die “Mille Miglia” 1940 gewann. Somit ist das Engagement des AvD als offiziellem Partner der “e-miglia” nur logisch und konsequent. Der modifizierte Klassiker, die neue E-Rallye, wird auf eindrucksvolle Weise zeigen, wie konkurrenz- und leistungsfähig Elektrofahrzeuge sind.

Die ganze Bandbreite können Zuschauer bereits am Vorabend des Starts erleben. Auf dem Gelände des TÜV Süd in der Ridlerstraße in München werden die E-Mobile und Teams in einem offenen Fahrerlager um 17 Uhr präsentiert. Rund um die technische Abnahme können Interessierte die Zukunftstechnologie hautnah unter die Lupe nehmen, auch deutsche Entwicklungen wie beispielsweise das aerodynamische Jetcar aus Brandenburg oder den familientauglichen Stromos von German-E-Cars. Die zwei- und dreirädrigen Modelle sind nicht weniger spannend: Die Ex-Motorrad-Rennfahrerin Katja Poensgen wird z.B. mit einer Elektro-Enduro die Alpen queren. Die Route der E-Straßenrallye führt unter anderem über den Fernpass und den Jaufenpass, den mit 2094 Metern höchsten Punkt der “e-miglia”.

Insgesamt 560 Kilometer werden die rund 30 Teilnehmer bis zur Zieleinfahrt am 6. August in Rovereto zurücklegen. Nachladen oder ein Batterie-Tausch ist auf den einzelnen Etappen selbstverständlich erlaubt. Mobile Ladestationen stehen den Teilnehmern entlang der Strecke und am jeweiligen Etappenziel zur Verfügung. Schließlich sollen auch neue Erkenntnisse gewonnen werden, wie alltagstauglich die Elektroflotte inzwischen ist. Einige teilnehmende Fahrzeuge haben bereits Reichweiten von bis zu 250 Kilometern und werden die Tagesetappen auch ohne eine “Extraportion Strom” meistern.

 www.avd.de

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Winterkorn: “Für jeden Kunden erreichbare Elektrofahrzeuge anbieten”

Erstellt von ub am 22. Juli 2010

Ein Knopfdruck auf dem iPhone und schon biegt der blaue Passat Variant, wie von Geisterhand gesteuert, um die Ecke. Nach 50 Metern stoppt das Fahrzeug. Die weißen Leuchten Signalisieren:

 Rückwärtsgang. Und wenige Sekunden später steht der Volkswagen akkurat in der Parklücke. Nein es ist kein Film oder Zaubertrick. Es ist eines von vielen Forschungsprojekten des Volkswagen Konzerns am Electronics Research Laboratory (ERL) im kalifornischen Palo Alto. Hier im Silicon Valley entwickeln Spezialisten die automobile Technik von morgen.

Im ERL spielt die Elektromobilität eine tragende Rolle. Das Herz von Volkswagen wird künftig auch elektrisch schlagen, und unsere Ingenieure in Amerika, Europa und Asien schaffen im Forschungsverbund die Grundlagen dafür“, sagte Konzernchef Martin Winterkorn bei seinem Besuch in Palo Alto und weiter: „Volkswagen wird der Autohersteller sein, der das für jeden Kunden erreichbare Elektrofahrzeuge anbietet.“ Die Meilensteine für dieses Ziel sind gesetzt. „Seit diesem Jahr wird der Hybrid-Touareg in Serie gefertigt. Und es wird weitere Hybridmodelle geben, wie beispielsweise den Jetta Hybrid“, wirft Winterkorn einen Blick auf 2012.

Doch auch die anderen Konzernmarken „sind auf der Überholspur. Audi beispielsweise wird Ende dieses Jahres den Q5-Hybrid starten und arbeitet am A8-Hybrid. Auch Porsche macht mit dem Cayenne und dem 918 Spyder große Fortschritte“, lobt Winterkorn und weist dabei gleich auf die Eigenständigkeit aller Marken hin. Das Ziel: 2018 sollen rund drei Prozent aller verkauften Fahrzeuge der Volkswagengruppe mit Elektroantrieb ausgestattet sein.

Schon 2013 folgen die nächsten Innovationen. Dann wird Volkswagen den E-Up und den E-Golf präsentieren. Bei diesen beiden Forschungsprojekten ist immer noch die Batterie das größte Problem. „Batterien müssen nicht nur kleiner und leichter werden, sondern vor allem günstiger. Darum erweitern wir unser Wissen zusammen mit Herstellern wie Sanyo, Toshiba, Bosch-Samsung und BYD“, erklärt Winterkorn. In Palo Alto liegen die Schwerpunkte in zwei Kernfeldern. Erstens Fahrerassistenzsysteme und zweitens Elektromobilität und Batterietechnik. In der größten Forschungseinrichtung außerhalb Wolfsburgs sind rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Ein spektakuläres Projekt im ERL ist ohne Zweifel der „Pikes-Peak-Audi“. Dieser TT soll ohne Fahrer – nur gesteuert durch Elektronik – den berüchtigten und selbst unter gestandenen Rallye-Piloten gefürchteten Bergpass in den USA hoch flitzen. Im Herbst soll es soweit sein.

Und auch in der Region Wolfsburg-Gifhorn wird intensiv an diversen Projekten und vor allem der E-Mobilität gearbeitet. Neben dem ERL in Palo Alto forschen die Ingenieure in Isenbüttel für den „Elektro-Plan“. Mehr als 5 Milliarden Euro investiert Europas größter Automobilhersteller weltweit jährlich in seine Forschung und Entwicklung. automedienportal/tw

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Elektromobilität hautnah erleben

Erstellt von ub am 16. Juli 2010

e-miglia schlägt Fahrerlager bei TÜV SÜD auf. Elektromobilität hautnah erleben können Besucher am Montag, 2. August, im e-miglia- Fahrerlager bei TÜV SÜD in der Ridlerstraße 57 in München. Dort werden die 31 E-Fahrzeuge technisch abgenommen, bevor sie – am 3. August vom TÜV SÜD-Gelände startend -  in vier Etappen die 560 Kilometer von München bis Rovereto unter die Räder nehmen.  Höhepunkt des ab 15:30 Uhr öffentlichen Fahrerlagers ist die Präsentation der Fahrzeuge und Teams auf dem TÜV SÜD-Gelände durch SWR-Moderator Constantin Beims. TÜV SÜD ist nicht nur technischer Partner der von 3. bis 6. August dauernden e-miglia, sondern schickt auch zwei Teams auf die Strecke. Mit dabei: Vorstandsvorsitzender Dr. Axel Stepken.

Tesla Roadster, Jetcar, Tazzari, Karabag 500e, Multitruck Van – vom PS-starken Roadster über Kleinwagen bis zum Transporter und Zwei- und Dreirad – die Vielfalt der bei der e-miglia startenden Fahrzeuge zeigt: Die Umsetzung der E-Mobilität ist ideenreich. Zur Präsentation der Elektrofahrzeuge heißt TÜV SÜD ab 15:30 Uhr alle Interessierten  auf seinem Gelände in der Ridlerstraße 57 in München willkommen. „Wir freuen uns, dass die e-miglia hier bei TÜV SÜD startet. Für uns die Möglichkeit, die E-Mobilität der Öffentlichkeit zu präsentieren. So viele E-Fahrzeuge auf einmal – das gab es hierzulande wohl noch nie“, so Dr. Stepken. Er nimmt zusammen mit Co-Pilot Markus Wimmer, Marketing-Leiter bei TÜV SÜD, im Karabag 500e Platz. Zweites TÜV SÜD-Team: Klaus Balow, Geschäftsführer von TÜV Hanse , und Sirri Karabag, der die elektrische Version des Fiat 500, den Karabag 500e, gemeinsam mit TÜV SÜD auf die Straße gebracht hat. Wimmer zu der emissionsfreien Rallye: „Die e-miglia steht in der Tradition der großen Rallyes wie etwa der Mille Miglia. Hier können die Elektroautos unter Beweis stellen, wie alltagstauglich sie sind.“

 

Buntes Spektrum der Mobilität von morgen

Nach der Registrierung der Teilnehmer, der technischen Abnahme der Fahrzeuge durch TÜV SÜD-Experten und der offiziellen Pressekonferenz zur e-miglia ist die Öffentlichkeit eingeladen, E-Mobilität live zu erleben.

Los geht es um 15:30 Uhr mit Musik im großen Festzelt und auf dem Freigelände, wo die Teams ihr Fahrerlager errichtet haben. Von 17-18 Uhr werden Teams und Technik von SWR3-Moderator Constantin Beims vorgestellt. Weitere Attraktion: Auf einem eingerichteten Parcours können Elektro-Zweiräder Probe gefahren werden.

Im Fahrerlager besteht die Möglichkeit, bei „Strom“-Gesprächen mit Piloten, Co-Piloten und den TÜV SÜD-Experten mehr über das Thema E-Mobilität zu erfahren. Reichweiten, Lademöglichkeiten,  Rekuperationstechnik, bei der die Verzögerungsenergie während der Fahrt die Akkus wieder auflädt, oder auch darüber, dass beim Elektroauto gleichmäßiges Fahren und Verzögern die Reichweite erhöht. Aspekte, die jeden interessieren und die auch bei der bisher härtesten Rallye für Elektrofahrzeuge eine wichtige Rolle für den Erfolg spielen. Denn bei der emissionsfreien Rallye geht es nicht darum, die Etappen in Höchstgeschwindigkeit zu bewältigen, sondern schonend mit den Ressourcen umzugehen. Das wird auch nötig sein: Inzwischen gibt es zwar einige Rallyes für Elektroautos, keine verlangt der Technik jedoch so viel ab wie die e-miglia. Richard Schalber, Rallye-Organisator und zweifacher Paris-Dakar Sieger: „Wir wollen keine Ausflugsfahrt veranstalten, die e-miglia ist ein richtiger Härtetest für E-Mobile.“ So liegen die Tagesstrecken bei 100 bis 170 Kilometer. Wer Technik und Strecke am besten im Griff hat, der wird am 6. August im italienischen Rovereto den Sieger-Cup in der Hand halten und das Preisgeld von 10.000 Euro erhalten.

Vor dem Härtetest steht der Auftakt auf dem TÜV SÜD-Gelände in der Ridlerstraße 57 in München. Der Ablauf dort im Überblick:

Montag, 2. August:

Ab 13 Uhr                     Eintreffen der Fahrzeuge

Ab 13:30 Uhr                Technische Abnahme der Fahrzeuge und Branding

14:30-15:30 Uhr Eröffnungs-Pressekonferenz

Ab 15.30                      Fahrerlager geöffnet für Gäste

16-18 Uhr                     Elektrozweirad-Parcours

17-18 Uhr                     Constantin Beims, SWR, präsentiert Teams und Fahrzeuge

Ab 18 Uhr                     Aufladen der Fahrzeuge

Dienstag, 3. August:

9 Uhr                            Start der e-miglia – Ausfahrt vom TÜV SÜD-Gelände im Minuten-Takt

Ca. 9:30:                      Ankunft der ersten Teams am TÜV SÜD Service-Center in Starnberg

Ausführliche Informationen zur e-miglia unter www.e-miglia.com

Weitere Informationen zum Thema Elektro-Mobilität unter www.tuev-sued.de

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