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CO2-Sparer: Autohersteller Peugeot investiert in die Zukunft

Erstellt von ub am 27. Dezember 2010

Elektromobilität ist mehr als ein emissionsfreies Fahrzeug, welches zu 100% elektrisch angetrieben wird. Die Verknappung der Ressourcen gepaart mit den Folgen des globalen Klimawandels fordern alternative Konzepte und innovative Ideen. Peugeot hat sich dieser Herausforderung gestellt und an nachhaltigen Lösungen gefeilt.

Peugeot i0n: elektrisch, zuverlässig, real

Mit dem Peugeot i0n hat die Löwenmarke im Dezember 2010 ein Elektrofahrzeug der neuesten Generation mit Lithium-Ionen-Technologie auf den Markt gebracht. Der 3,48 Meter lange Stadtstromer leistet 49 kW (67 PS) und ist ausschließlich im Full-Service-Leasing inklusive Wartung, Garantie und Peugeot Assistance erhältlich. Und das ohne Anzahlung. Bei einer Laufzeit von 10.000 Kilometer pro Jahr und einem Zeitraum von 48 Monaten, beträgt die Leasingrate – inklusive Optiway ServicePlus – 491 Euro netto pro Monat (Kalkulationsbeispiel).

Zurzeit erfreut sich der Peugeot i0n großer Beliebtheit. Bei einem geplanten Kontingent von 800 Elektrofahrzeugen für den deutschen Markt 2011 – europaweit sind 3.500 vorgesehen – gibt es bereits 600 Vorbestellungen. Über 1.600 i0n-Interessierte haben sich auf der Homepage von Peugeot im Bereich „Vorreservierung“ angemeldet und werden bereits regelmäßig über Neuigkeiten per Newsletter informiert.

Umweltschutz ist ein strategisches Ziel der Peugeot-Markenpolitik. Innovative Konzepte werden kontinuierlich weiterentwickelt. So präsentiert die Löwenmarke bereits im nächsten Jahr unter der Bezeichnung „HYbrid4“ den ersten Full-Hybrid-Diesel der Welt im Peugeot 3008.

Auch die aktuelle Peugeot Modellpalette bietet eine Vielzahl umwelteffizienter Lösungen. Als „CO2-Sparer“ beweisen 107, 206+, 207 und Bipper Tepee diesen Anspruch. www.peugeot.de

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Elektromobilität: Fragwürdige Rekordfahrt mit Steuermitteln

Erstellt von ub am 29. November 2010

“Wunder von Berlin” noch nicht geklärt
ADAC: Fragwürdige Rekordfahrt mit Steuermitteln

Am 30. November stellt die Nationale Plattform für Elektromobilität ihren ersten Zwischenbericht vor. Für Forschung fordert die Plattform Medienberichten zufolge 4,5 Milliarden Euro. Bereits Ende Oktober hat ein von der Firma DBM Energy zum Elektroauto umgebauter Audi A2 die Rekordstrecke von München nach Berlin (rund 600 km) zurückgelegt, ohne die Batterien unterwegs aufzuladen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hatte dieses umgebaute Fahrzeug mit 275 000 Euro gefördert. Die Fahrt sorgte für viel Rummel, hinterließ allerdings eine Reihe unbeantworteter Fragen. “Bis heute bleibt die Fahrt ein nicht erklärtes Wunder, da nachprüfbare Informationen zur Akkutechnik nicht vorliegen”, kritisiert ADAC-Vizepräsident für Technik Thomas Burkhardt. “Wir sollten uns schon fragen, ob eine solche, mit Steuermitteln geförderte, Fahrt dem Standort Deutschland dient.”

In Frage steht letztlich steht die Beweiskraft der Langstreckenfahrt. Eine neutrale technische Abnahme des Fahrzeugs gab es bis heute nicht. Ein zur Beglaubigung der Rekordfahrt bestellter Notar hatte kurzfristig abgesagt. Ebenfalls wenig vertrauenerweckend: Mehrfach verschwand der A2 während der Tour für 20 bis 30 Minuten aus dem Sichtfeld mitfahrender Journalisten. Der ADAC hatte der Firma DBM Energy außerdem einen Reichweiten-Check angeboten. Das Berliner Unternehmen lehnt dies allerdings bis dato ab.

Laut ADAC sind bei der Entwicklung neuer Technologien in der Elektromobilität umfassende Labortests mit Tausenden Ladezyklen, Tieftemperaturtests, Sicherheitsprüfungen und Überladungen notwendig, bevor lange Testfahrten im Labor und auf der Straße stattfinden können. Der Club weist darauf hin, dass Deutschland eine noch bessere Vernetzung beim Thema Elektromobilität benötigt. Gerade auch das Know-how mittelständischer Unternehmen im Bereich der Elektrochemie, im Batteriemanagement sowie in der Informations- und Kommunikationstechnologie ist wichtig für ein Vorankommen in der Elektromobilität sowie die Zusammenarbeit zwischen Konzernen und kleineren Unternehmen. www.adac.de

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Mehr Geld für Marken-Elektroauto

Erstellt von ub am 16. November 2010

Für Elektrofahrzeuge bekannter etablierter Hersteller würden Autokäufer mehr Geld ausgeben als für E-Mobile unbekannten Fabrikats. Laut einer Studie werden Preisaufschläge von bis zu 31 Prozent gegenüber “No-Name-Elektroautos” akzeptiert.

Laut einer Studie des Center für Automobil-Management (CAMA) an der Universität Duisburg-Essen akzeptiert die Mehrheit der Befragten Preisaufschläge zwischen 15 Prozent und 31 Prozent gegenüber “No-Name-Elektroautos”. Abhängig von Größe und Leistung würden sie für diese im Durchschnitt zwischen rund 10 000 und 19 000 Euro ausgeben. Für eine höhere Reichweite oder kürzere Ladezeiten ziehen sie ähnliche Preisaufschläge in Betracht.

Die Elektromobilität steht derzeit im Fokus vieler verschiedener Umfragen. Ihre Ergebnisse ähneln sich in Grundzügen: Demnach sind viele Befragte bereit, sich beim nächsten Mal ein Elektroauto zu kaufen. Vor allem jüngere Personen sind gegenüber der neuen Antriebstechnik besonders aufgeschlossen. Allerdings sehen sie allesamt ein großes Manko: Der Preis ist viel zu hoch, da beispielsweise ein kompaktes E-Mobil fast genauso viel kostet wie ein konventionell angetriebener Mittelklassewagen. Außerdem bemängeln die Befragten regelmäßig auch die unzureichende Leistung. Die

Reichweite ist zu gering, die Ladezeit zu lang.   mid/bp

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Umfrage: Elektrofahrzeuge noch zu teuer

Erstellt von ub am 27. Oktober 2010

Über Elektrofahrzeuge wird derzeit überall geredet, nur zum Kaufen tiefer in die Tasche greifen wollen die wenigsten Autofahrer dafür. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.

So lassen sich die jetzt veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsunternehmen Tema-Q zusammenfassen. Zwar gab mit 52 Prozent gut die Hälfte der Befragten an, den Kauf eines “E-Mobils” in Betracht zu ziehen. Allerdings wäre aber nur knapp ein Viertel der Teilnehmer der Befragung bereit, dafür mehr als für ein normales Automobil zu bezahlen. Für einen Großteil der Verbraucher müsste ein Elektroauto preisgleich mit handelsüblichen Pkw sein. 13 Prozent von ihnen stellen sich sogar vor, dass ein E-Mobil günstiger als ein Wagen mit Verbrennungsmotor sein müsste, um für einen Kauf in Frage zu kommen.

Auf Kaufanreize und Subventionen aus der Politik können die Deutschen dabei allerdings nach wie vor nicht setzen. Zuletzt hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) einer Kaufprämie für Elektroautos wie in Frankreich praktiziert, erneut eine klare Absage erteilt. “Es gibt nur eine Anschubfinanzierung für die Grundlagenforschung”, erklärte der Minister anlässlich des kürzlich stattgefundenen “Internationalen Tag der Elektromobilität”. Alles weitere müsse der Markt regeln.   mid/mah

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Preisverleihung für E-Mobilität

Erstellt von ub am 21. Oktober 2010

Der Bayerische Staatspreis für innovative und nachhaltige Elektromobilität wurde jetzt vergeben. Kein deutscher Automobil- und Nutzfahrzeughersteller hat eine Auszeichnung erhalten.

Der Bayerische Staatspreis für innovative und nachhaltige Elektromobilität wurde jetzt vergeben. Kein deutscher Automobil- und Nutzfahrzeughersteller hat eine Auszeichnung erhalten. Die schwäbische Zweirad-Manufaktur Elmoto wurde mit dem mit 7 500 Euro dotierten Preis in der Kategorie Motorrad für ihr in Deutschland gefertigtes E-Mofa “HR-2 EV II” ausgezeichnet.

In der Sparte Elektrofahrzeug ist die Auszeichnung an das mit einer Batterieladung rund 150 Kilometer weit fahrende E-Auto “i-MiEV” von Mitsubishi gegangen. Ebenfalls einen Preis hat der französische Hersteller Peugeot für das baugleiche Elektromobil “iOn” bekommen. Nach Frankreich ist ein weiterer Preis vergeben worden: Das auf die Herstellung von elektrifizierten Nutzfahrzeugen spezialisierte Unternehmen Goupil hat in seiner Kategorie für seinen nur 1,10 Meter schmalen Kipplaster “Goupil G3″

einen Preis in Empfang genommen. Der leichte Lkw kann bis zu 700 Kilogramm Nutzlast bewegen und mit verschiedenen Aufbauten ausgerüstet werden.

 Der sogenannte “eCarTec Award 2010″ wurde des Weiteren für die Kategorien “Antriebstechnologie, Systemelektrik, Testsysteme”; “Speichertechnologie, Systemintegration” und “Energie, Infrastruktur, Anschlusstechnik” an weitere Unternehmen vergeben. Im Rahmen der Veranstaltung überreichte der Schirmherr und bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil einen Sonderpreis für “Nachhaltige Mobilitätskonzepte”. Diesen erhielten e-Flinkster und e-Call a Bike für die Integration  von  Elektroautos und Elektrofahrräder in Carsharing-Angebote.  mid/cs

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E-Mobil Buddy: Stromer für drei

Erstellt von ub am 14. Oktober 2010

Das Trendthema Elektromobilität ermöglicht auch kleinen Automobilherstellern die Chance, am Markt  mitzumischen.

Auf der Messe eCarTec in München (19. bis 21. Oktober) präsentiert jetzt der norwegische Hersteller Pure Mobility AS seine Interpretation von künftiger urbaner

 Mobilität: den Buddy. Das 2,43 Meter lange und 1,5 Meter breite “Elektroauto” mit eckiger und futuristisch aussehender Karosserie kann bis zu 120 Kilometer weit fahren und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 80 km/h. Eine Garantie vom Hersteller gibt es für 100 000 Kilometer. Im Innenraum können maximal drei Personen auf einer durchgängigen Sitzbank nebeneinander Platz nehmen. Das Fahrzeug ist nach Angaben des Herstellers bereits serienreif und kann ab kommendem Jahr ab rund 26 000 Euro auch in Deutschland erworben werden.  mid/sta Pure Mobility AS

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“Bestes Autojahr der Geschichte” erwartet

Erstellt von ub am 6. Oktober 2010

Rekordgewinne prophezeit Stephan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management, der Automobilbranche weltweit. Mit einem zählbaren Markterfolg des Elektroautos rechnet der Experte in absehbarer Zeit aber nicht.

Rekordgewinne prophezeit Stephan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management, der Automobilbranche weltweit. “Wir erwarten, dass das Jahr 2010 hinsichtlich der Gewinne zum besten Autojahr der Geschichte wird”, prophezeite der Hochschulprofessor aus Bergisch-Gladbach jetzt in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Der

Grund: Im Zeichen der Krise hätten die Hersteller massiv Kosten gesenkt, was sich jetzt bei gestiegenen Absatzzahlen doppelt positiv auswirke.

Davon, dass Hybrid- und Elektrofahrzeuge in absehbarer Zeit einen nennenswerten Beitrag am Gewinn beitragen werden, geht der Automobilexperte allerdings nicht aus. Zwar seien die alternativen Antriebe derzeit in aller Munde, doch speziell das Elektroauto könne man momentan “noch vergessen”.

Vielmehr werde es noch viele Jahre dauern, bis derartige Fahrzeuge “auch nur ansatzweise konkurrenzfähig” seien. Dies liege vor allem an zu teuren Batteriepreisen und der fehlenden flächendeckenden Lade-Infrastruktur.

Langfristig sieht Bratzel die Branche aber inmitten eines “langsamen, aber vermutlich kaum aufzuhaltenden Paradigmenwechsels” hin zur Hybrid- und Elektromobilität.

E ine Einschätzung, die auch die Experten auf dem von der Wolfsburg AG veranstalteten “Forum Elektromobilität” am Rande der derzeit stattfindenden Automobilzuliefererbörse IZB teilten. Neben der Einführung und Weiterentwicklung neuer Hybridmodelle müsse “das Ziel ein Null-Emissions-Fahrzeug sein, das mit Strom aus regenerativen Energiequellen angetrieben wird” , sagte etwa Dr. Rudolf Krebs, VW’s Konzernbeauftragter für Elektro-Traktion.

Dass der Buchstabe “E”, der inzwischen den meisten alternativen Antriebskonzepten vorangestellt wird, nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit “Elektromobilität” sein müsse, betonte Dr. Ingolf Gröning, Entwicklungsleiter beim Antriebsspezialisten Witttgenstein AG. Die Betonung liege vielmehr auf “E” wie “Effizienz”. So benötigten die Antriebe von morgen neue ökonomische Lösungen, in denen Motor, Getriebe und Elektronik “bestens miteinander harmonieren und einen höchstmöglichen Wirkungsgrad erreichen”, so der Ingenieur.   mid/mah

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Laufsteg der Mobilität von Morgen

Erstellt von ub am 1. Oktober 2010

Die alternativen Antriebe von Morgen stehen auch auf dem Pariser Salon (bis 17. Oktober) im Rampenlicht. Kaum ein Hersteller, der nicht mit einem E-Auto oder einem Hybridfahrzeug von sich Reden macht. Das Schöne daran, die vorgestellten Konzepte und Studien haben auch den Fahrspaß im Blick.

Audi definiert mit dem e-tron Spyder den Allradantrieb quattro völlig neu. Der superflache Roadster vertraut neben seinen beiden 64 kW/88 PS-Elektromotoren noch auf einen Biturbo-3,0-Liter-V6-Dieseltriebwerk.

Allein dieser ist mit seinen 221 kW/300 PS nicht gerade schwach motorisiert und mobilisiert über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe 650 Nm Drehmoment an die Hinterachse. Sollte bei dieser Kraftentfaltung einmal die Traktion an der Hinterachse in Mitleidenschaft gezogen werden, wirken 352 Nm aus den beiden Stromaggregaten an der Vorderachse dagegen. Im reinen Stadtbetrieb bewegt allein die 9,1-kWh-Batterie den Plug-in-Hybrid-Sportwagen bis zu 50 Kilometer weit mit Strom. Ist die Batterie leer, wird sie entweder per Steckdose aufgeladen oder der Selbstzünder lädt im Betrieb den Akku auf. Mehr Spaß verspricht das Zusammenspiel der beiden Antriebsarten: Innerhalb von 4,4 Sekunden beschleunigt der Plug-in-Hybrid-Roadster auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 250 km/h begrenzt. Durchschnittlich benötigt der Audi e-tron Spyder 2,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Pro Kilometer soll der Diesel-Hybrid nur 59 Gramm emittieren.

Den Weg eines Crossovers mit Flügeltüren geht das Peugeot HR1 Concept Car. Es versucht sich mit seinem Allrad- und Hybridantrieb als Stadtauto, Coupé, Mini-Van, SUV und mehr. Der variable Innenraum des HR1 bietet normalerweise zwei Personen und einem Gepäckraumvolumen von bis zu 734 Liter Platz. Wollen weitere Mitfahrer auf eine emissionsfreie Reise im Stop-and-Go-Verkehr der Großstädte gehen, lassen sich auf Kosten des Kofferraums zwei weitere Sitze aus dem Innenraumboden hervorklappen. Während in der Audi e-tron Spyder Studie der Verbrennungsmotor hinten sitzt, ist bei dem beflügelten Showcar der 81 kW/110 PS-1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner traditionell unter der Motorhaube platziert. In Verbindung mit dem 27 kW/37 PS starken Elektromotor an der Hinterachse benötigt der Peugeot HR1 im EU-Normzyklus 3,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Sein CO2-Ausstoß liegt dabei bei 80 Gramm pro Kilometer.

 Mit der 3,90 Meter kurzen Konzeptstudie FT-CH präsentiert Toyota in Frankreich einen Voll-Hybrid im Kleinwagensegment. Sein Radstand von 2,55 Metern lässt auf einen geräumigen Innenraum schließen. Der kleine Bruder des Prius soll bei einer möglichen Markteinführung deutlich günstiger als der seit 1997 angebotene Voll-Hybrid Prius sein.

Während Audi e-tron Spyder, Peugeot HR1 und Toyota FT-CH reinrassige Hybrid-Showcars sind, tritt Renault mit serienreifen Elektrofahrzeugen an.

Bis spätestens zum Jahreswechsel 2011/2012 ist die Einführung der Fluence Z.E. Limousine, des Kangoo Rapid Z.E. Transporters und des zweisitzigen City-Mobils Twizy geplant. Daneben zeigen die Franzosen zwei Elektro-Studien. Der ZOE Preview soll zu 90 Prozent auf dem kommenden Renault Clio basieren und wird von einem 60 kW/82 PS leistenden Elektromotor angetrieben. Ein reiner Zweisitzer ist die Studie DeZir, die durch die vorwiegende Nutzung von Leichtbaukomponenten wie zum Beispiel Kevlar auf ein Leergewicht von 830 Kilogramm kommt. Das im DeZir verwendete Elektroaggregat ist ein Heckmotor. Er beschleunigt das als Stadtauto konzipierte E-Mobil innerhalb von zwei Sekunden auf Tempo 50. Die auswechselbare Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 24 kWh und ermöglicht bei einer Motorleistung von 110 kW/150 PS eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Als Höchstgeschwindigkeit spricht Renault von 180 km/h.

 Auch Seat ist in Paris mit einer Elektrostudie vor Ort, die die Spanier bereits auf dem Genfer Automobilsalon präsentierten. Für den Auftritt in Frankreich haben sie das Design des Seat IBE etwas überarbeitet. Das sportliche Elektro-Coupé verfügt über eine maximale Leistung von 75 kW/102 PS und kommt innerhalb von 9,7 Sekunden auf Tempo 100. Durch die Begrenzung der Motorleistung im Dauerbetrieb auf 50 kW/68 PS reicht die Batteriekapazität von 18 kWh dem 2+2-Sitzer für eine Fahrstrecke von rund 130 Kilometern.

Aber nicht nur die Automobilhersteller sind in Paris mit alternativen Antrieben vertreten, auch der eine oder andere Zulieferer präsentiert Elektrofahrzeuge. So hat beispielsweise Valeo ein Showcar aufgebaut, das anschaulich verschiedene Technologien zur Reichweitenerhöhung von E-Mobilen zeigt. Der eingesetzte Elektromotor wird von einem Wechselrichter kontrolliert, um den Energieverbrauch des Antriebs zu senken. Zum einen erhöht sich dadurch die Reichweite der Batterien, zum anderen trägt die gemeinsame Nutzung bestimmter Bauteile für Motor, Batterie-Ladegerät und Wechselrichter zur Gewichtsminderung und laut Hersteller zur Kostenreduzierung bei. Auch wird die im Betrieb entstehende Wärme zwischengespeichert, um sie als unabhängige Heizenergiequelle nutzen zu können. Allein dadurch soll sich die Reichweite bei kaltem Wetter um bis zu zehn Prozent erhöhen. Um den Wirkungsgrad von in Elektroautos eingesetzten Batterien effizienter zu gestalten, kombinierten die Entwickler den Energiespeicher mit einem Kühl-Wärmekreislauf. Je nach Bedarf werden die Akkus gekühlt oder erwärmt. Zudem finden in dem ausgestellten Querschnitt-Modell energiesparende Leuchtdioden für das Abblendlicht Verwendung. Bei einer Leistung von 20 Watt sollen sie die gleiche Lichtstärke wie 60 Watt Halogenleuchten besitzen. Christian Schmidt/mid Valeo

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Was “Elektromobilisten” wirklich wollen: Studie gestartet

Erstellt von ub am 3. September 2010

Welche Infrastruktur wünschen sich die Nutzer von Elektrofahrzeugen?

 Sind “Elektromobilisten” tatsächlich umweltbewusster als der Durchschnittsautofahrer? Und: Wer ist überhaupt für Elektrofahrzeuge zu begeistern? Diesen und anderen Fragen rund ums Thema Elektromobilität geht jetzt eine sozialwissenschaftliche Studie in der Rhein-Main-Region auf den Grund.

    Durchgeführt wird die breit angelegte Untersuchung von der Fachhochschule Frankfurt, der Goethe-Universität Frankfurt und dem Darmstädter Umwelt-Beratungsunternehmen “e-hoch-3″. Die Wissenschaftler werden hierzu in den kommenden Wochen Nutzer verschiedenster elektrischer Fahrzeuge – darunter E-Bikes, E-Roller und Elektrobusse – in der Rhein-Main-Region nach ihren Alltagserfahrungen und Wünschen befragen. Ziel der Forscher ist es, Elektromobilitätsangebote zu optimieren und sie besser an den Praxis-Bedürfnissen der Menschen auszurichten, die mit ihnen unterwegs sind.

    Die sozialwissenschaftliche Begleitstudie ist Teil des bundesweiten Programms “Modellregionen Elektromobilität in Deutschland”, das vom Bundesverkehrsministerium mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert wird.

mid/mah

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Mobilitätsmesse in München

Erstellt von ub am 26. August 2010

Über die Elektromobilität und ihr Zukunftspotenzial können sich Besucher der diesjährigen Fachmesse “eCarTec” (19. bis 21. Oktober) in München informieren. Erneut gibt es alternativ angetriebene Fahrzeuge zu bestaunen.

Über die Elektromobilität und ihr Zukunftspotenzial können sich Besucher der diesjährigen Fachmesse “eCarTec” (19. bis 21. Oktober) in München informieren. Erneut gibt es alternativ angetriebene Fahrzeuge zu bestaunen. Zudem stellen sich Experten der Diskussion über Energiespeicher, Reichweiten und Ladestationen. Geöffnet ist die Messe täglich von 9 bis 19 Uhr, sonntags schließt die Veranstaltung bereits um 17 Uhr.

Die Tageskarte kostet 24 Euro, für eine Dauerkarte werden 39 Euro fällig.  mid/bp

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