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Kraftstoffsparende Alternativen prüfen

Erstellt von ub am 25. Februar 2010

Günstig mobil mit reduziertem CO2-Ausstoß. Auch wenn Brennstoffzellen und andere revolutionäre Antriebskonzepte noch auf sich warten lassen, so gibt es auch heute schon effiziente und umweltfreundliche Optionen beim Kauf eines Neuwagens.

Denn selbst mit bewährter Ottomotor-Technik lassen sich sowohl Kraftstoffkosten als auch Kohlendioxid-Ausstoß bereits deutlich senken: Jeder normale Benzinmotor lässt sich auf Erdgas umrüsten, und immer mehr Autohersteller haben Serienfahrzeuge mit Erdgastank und -anlage im Angebot. Die etwas höheren Kosten bei der Anschaffung können sich je nach Nutzungsverhalten schnell bezahlt machen, da der Preis für Gas weit unter dem für konventionelle Kraftstoffe liegt. Mehr Infos dazu und viele weitere Tipps zum sparsamen Kauf und Betrieb eines Pkw gibt die Deutsche Energie-Agentur unter www.ichundmeinauto.info

Klimafreundlich und sparsam

Der CO2-Ausstoß bei einem Gasantrieb ist um rund ein Viertel niedriger als bei Benzin. In absehbarer Zukunft ist damit zu rechnen, dass der Betrieb mit Bioerdgas eine immer größere Rolle spielen wird. Da dieses Gas aus nachwachsender Biomasse gewonnen wird, bewegt sich ein Fahrzeug damit nahezu CO2-neutral. Denn das Kohlendioxid, das aus dem Auspuff kommt, haben die Pflanzen zuvor aus der Luft entzogen und bis zur Verwertung im Motor gespeichert.

Kraftstoffsparende Alternativen prüfen

Neben dem Gasantrieb bieten sich bei der Neuanschaffung eines Kfz aber auch andere Alternativen an. Hybridmotoren beispielsweise sorgen mit ihrer Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektromotor für eine Kraftstoffersparnis von bis zu 15 Prozent. Allerdings gilt hier wie bei konventionellen Antrieben: Kleiner und leichter ist sparsamer. Schwergewichtige Hybrid-SUVs oder -Geländewagen bringen bis zu einer Tonne mehr auf die Waage und verbrauchen so deutlich mehr als Kombifahrzeuge mit vergleichbarem Platzangebot. Und wer einen notwendigen Zweitwagen vor allem nach der Devise “small is beautiful” auswählt, bleibt umweltfreundlich mobil, spart Steuern und Versicherungsprämien und erleichtert sich die Parkplatzsuche im Stadtverkehr.

djd pt / Deutsche Energie-Agentur GmbH

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Premieren zum Genfer Autosalon

Erstellt von ub am 17. Februar 2010

Vom 04. bis 14. März öffnet der Genfer Autosalon seine Tore.

Neben vielen anderen Automarken, wartet auch Porsche dieses Jahr mit einer sensationellen Neuheit auf: Einer Hybridversion des 911 GT3 R. Das Kfz-Portal auto.de berichtet, welche Besonderheiten dieses System für Rennsportwagen aufweist.

 
In der Hybridversion ergänzen zwei Elektromotoren als Vorderachsenabtrieb den 480 PS starken Sechszylinder im Heck des Wagens. Gewöhnliche Hybrid-Straßenfahrzeuge werden über Batterie betrieben. Im 911 GT3 R Hybrid jedoch, wird die Energie über einen Schwungradspeicher gewonnen, der sich im Innenraum neben dem Fahrer befindet und dessen Rotor bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute erreicht. Aufgeladen wird dieser Speicher während der Bremsvorgänge. Dabei kehren die bereits erwähnten Elektromaschinen ihre Funktion um und arbeiten als Generatoren. Die gespeicherte Energie kann nach Bedarf abgerufen werden und liefert nach jedem Ladevorgang für etwa sechs bis acht Sekunden bis zu 120 kW Zusatzleistung für die beiden Elektromotoren an der Vorderachse. Beim Bremsvorgang bisher ungenutzte Energie wird somit nun in zusätzliche Antriebskraft umgewandelt. Dies wirkt sich sowohl auf die Leistung als auch auf den Verbrauch positiv aus. Denn durch die gesteigerte Effizienz werden eine verringerte Tanklast oder spätere Boxenstopps möglich.

Der neue Hybrid soll nach der Premiere bei Langstreckenrennen auf dem Nürburgring getestet werden. Dafür ist unter anderem ein Start beim 24-Stunden-Rennen am 15. und 16. Mai 2010 geplant.
Unister GmbH, Lisa Neumann, Leipzig
auto.de

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Elektrofahrzeuge im Testbetrieb

Erstellt von ub am 10. Februar 2010

Das Interesse an Elektromobilität ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, stellte Dr. Knut Zschiedrich, Vorstandsvorsitzender der RWE Vertrieb AG, auf der gestrigen gestarteten Energiemesse „E-World energy & water“ in Essen fest.

Nach Zschiedrichs Auffassung ist aber nicht nur das Interesse, sondern auch die Bereitschaft gewachsen, mehr für ein Auto mit Elektromotor zu bezahlen als für eines nur mit Verbrennungsmotor. Einer Studie zufolge seien die Verbraucher durchaus bereit, mehr Geld dafür auszugeben. Zschiedrich: „Das wird ein interessanter Markt werden, da bin ich sicher.“

Beim Gemeinschaftsprojekt „Elektromobilität Berlin“ (RWE und Kooperationspartner Daimler AG) wurde die nächste Phase eingeläutet. „Wir haben den realen Testbetrieb bereits gestartet“, sagte Carolin Reichert, Projektleiterin bei der RWE Effizienz GmbH,  in einer Podiumsdiskussion auf der Messe. Insgesamt 75 Ladepunkte seien in Berlin inzwischen installiert, für weitere 100 seien die Genehmigungen beantragt.
„Bis Ende des Jahres planen wir insgesamt 500 Ladepunkte in der ganzen Stadt“, sagte Reichert. RWE und Daimler hatten das Projekt im September 2008 in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und der Stadt Berlin gestartet. Stadtwerke und Regionalversorger unterstützt RWE beim Aufbau der Infrastruktur für Elektromobilität in deren Regionen. Darüber hinaus vermittelt RWE dieser Zielgruppe Elektrofahrzeuge im Leasingverfahren. Harald Fletcher, Tel.: 0201 1215-247
www.rwe.com

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Elektroautohersteller Think mit seinem neuen Modell Think City

Erstellt von ub am 7. Januar 2010

Der norwegische Elektroautohersteller Think will sein Modell City ab 2011 auch in den USA produzieren. Das Unternehmen kündigte gestern Investitionen in Höhe von umgerechnet rund 30 Millionen Euro in den Bau einer Fabrik in Elkhart County in Indiana an. Die Kapazität soll bei mehr als 20 000 Fahrzeugen im Jahr liegen.

Der Think City wird in der kommenden Woche auch auf der Detroit Motor Show (11.-24.1.2010) präsentiert. Der 3,12 Meter lange Zweisitzer leistet 30 kW / 41 PS, ist 100 km/h schnell und hat eine Reichweite von maximal 180 Kilometern. Er beschleunigt in 6,5 Sekunden von null auf 50 km/h und in 16 Sekunden auf 80 km/h. Ausgerüstet ist der Wagen mit ABS und Frontairbags. Optional können zwei Rücksitze geordert werden. Eine Vollaufladung der Lithium-Ionen-Batterie dauert etwa 13 Stunden. Nach neuneinhalb Stunden sind 80 Prozent der Kapazität erreicht.

Die Produktion für Europa hat Valmet in Finnland übernommen. Angeboten wird der Think City zunächst in ausgewählten Märkten wie Norwegen, Dänemark, Österreich, Schweden, Spanien und den Niederlanden. automedienportal ampnet/jri

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Elektrisches Nachrüstsystem für Autos und Nutzfahrzeuge

Erstellt von ub am 22. Dezember 2009

Fahrzeuge jetzt umrüsten! Die ecodrive51 Gruppe aus Raubling bei München zeigt auf, wie heute bereits Kraftfahrzeuge ihren CO2-Ausstoß radikal reduzieren und dabei auch noch Kosten sparen. Die bayerische Patentinhaberin hat ein elektrisches Nachrüstsystem für Autos und Nutzfahrzeuge entwickelt. Dabei wird der bestehende Motor vollständig von einem nachgerüsteten Elektroantrieb ersetzt. Der Markteintritt beginnt Januar 2010 mit der Umrüstung von Nutzfahrzeugen. Zur ganzheitlichen Lösung gehört auch eine eigens entwickelte Stromtankstelle.

Ecodrive 51 setzt konsequent bei Fahrzeugflotten an und kann heute bereits die Ballungsräume deutlich entlasten. Die ecodrive51 Gruppe besteht aus der ecodrive51 Technologies GmbH und der Planet Energy51 GmbH. Letztere hat ein Konzept für Stromtankstellen entwickelt. Die ecodrive51 Technologies hält mehrere Patente bei Elektroantrieben und kombiniert moderne Elektromotoren, Super Caps (schnellladefähige Kondensatoren) und Lithium-Ionen-Phosphat-Batterien zu einem praxisfähigen Nachrüst-System. Umrüstbar sind nahezu alle gängigen Fahrzeuge im urbanen Lieferverkehr. Ein Feldtest mit umgerüsteten Mercedes 308 Cdi Sprintern für Paketdienstlieferung wird Mitte Januar 2010 abgeschlossen. Ein Feldversuch im Taxi-Bereich mit mehreren umgerüsteten VW Touran beginnt Anfang 2010. Zum sofortigen Klimaeffekt kommt der wirtschaftliche Nutzen. 100 Kilometer mit einem umgerüsteten Sprintervan kosten rund 2,80 Euro (Dieselkosten 17,76 Euro). Die Reichweite der ecodrive51 Fahrzeuge liegt elektrisch bei mehr als 150 Kilometer. Ein mit Autogas angetriebener Hilfsgenerator (Range-Extender) verlängert die Reichweite auf bis zu 500 Kilometer. Wird der Umbau mittels einer von ecodrive51 angebotenen Finanzierungsmöglichkeit bezahlt, amortisiert sich die Maßnahme im Regelfall bereits innerhalb der ersten zwanzig Monate. Zum ganzheitlichen Konzept gehört auch die Entwicklung einer Stromtankstelle, an der durch ein Schnell-Ladesystem binnen weniger als zwanzig Minuten auch induktiv geladen werden kann.

Henning Hagenbauer Tel. 08035-96394-0, ecodrive51.com

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Mobilitätskonzept – Elektroauto UC

Erstellt von ub am 16. Dezember 2009

Genf 2010: Rinspeed präsentiert intelligentes Verkehrskonzept rund ums Elektroauto „UC?“

Zum ersten Mal in seiner langjährigen Concept Car-Historie entwickelt die Schweizer Auto- und Konzeptschmiede Rinspeed für den Genfer Auto Salon 2010 (4.-14 März 2010) nicht nur ein Fahrzeug, sondern gleich ein komplettes Mobilitätskonzept. Unter dem Namen „UC?“ (steht für:„Urban Commuter“ -„You see?“) zeigen die Schweizer einen sympathische Zweisitzer mit Elektroantrieb, der einer künftigen Serienfertigung schon sehr nahe ist.

Der gerade mal 2.50 Meter kurze Flitzer soll helfen den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Dazu gehört ein zukunftsweisendes Waggon-Ladesystem mit dem per Zug große Strecken bequem, stau- und stressfrei zurückgelegt werden. Gebucht wird der gewünschte mobile Stellplatz mit Batterieladeanschluss bequem per Internet. Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht: „UC? – das ist eine neue hoch emotionale, Web-basierte Autowelt, die Individual- und öffentlichen Personenverkehr intelligent miteinander verzahnt. Wir wollen eine Community mit Menschen schaffen, die offen sind für eine neu definierte Mobilität.“

Die mittels zentralem Joysticks gesteuerte *Knutschkugel” bringt ein Drehmoment von 124 Newtonmeter auf die Straße, ist 110 Stundenkilometer schnell und hat eine Reichweite von 120 Kilometern. Das Konzept ist so ausgelegt, dass Großserienhersteller es leicht adaptieren und integrieren können. Auf höchster Ebene laufen dafür bereits die Gespräche. Quelle: Auto-Reporter.net, Fröbelstraße 5c, 50767 Köln

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Mitsubishi i-MiEV ist Auto des Jahres in Japan

Erstellt von ub am 23. Oktober 2009

Der Mitsubishi i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) wurde gestern in Japan zum Auto des Jahres gekürt. Im Rahmen der 41. Tokyo Motor Show, die morgen ihre Tore für das Publikum öffnet, erhielt das Elektrofahrzeuge die Auszeichnung in der Kategorie „Modernste Technologie“.

Mitsubishi i-MiEV

Die Jury würdigte den Einsatz der fortschrittlichen Lithiumionen-Batterie-Technik in einem vollwertigen, viersitzigen, alltagstauglichen Pkw aus, der bereits in Großserie produziert wird. Der i-MiEV wird in Japan seit Juli angeboten und alle 1400 in diesem Jahr verfügbaren Fahrzeuge sind schon verkauft. Produktionsbeginn für die Linkslenker-Varianten für den europäischen Markt ist für Oktober 2010 vorgesehen. Noch in diesem Jahr werden die ersten Rechtslenker i-MiEV in Großbritannien eingesetzt.

Auf der Tokyo Motor Show zeigt Mitsubishi mit der Studie i-MiEV Cargo auch eine Transportervariante des i-MiEV. auto-medienreporter.net  ampnet/jri

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Umweltexperten fordern für neue Pkw 80 Gramm CO2 pro Kilometer

Erstellt von ub am 14. September 2009

Der unabhängige Verkehrsexperte Axel Friedrich forderte, die Effizienz benzingetriebener Neuwagen entscheidend zu verbessern.

Die dafür erforderlichen Komponenten stünden schon heute in den Regalen der Autohersteller. “Das Umweltbundesamt hat nachgewiesen, dass es weniger als dreihundert Euro kostet, die CO2-Emissionen eines normalen VW-Golf pro Kilometer um 40 Gramm, also um fast ein Viertel, zu senken. Und die Mehrkosten kommen durch die Spriteinsparung spätestens in zwei Jahren wieder herein. Das ist die Richtung, in die es gehen muss. Erforderlich ist auch die konsequente Anwendung der Leichtbauweise. Wenn ein Kompaktwagen statt 1,3 Tonnen nur noch 800 Kilogramm wiegt, werden bei entsprechender Anpassung der Motorleistung noch einmal vierzig Gramm CO2 pro Kilometer eingespart”, sagte Friedrich.

Vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Autoindustrie vorgeworfen, mit dem selbst erzeugten Hype um Elektroautos und der Präsentation einiger weniger sparsamer Prototypen auf der Messe von den bereits jetzt vorhandenen Möglichkeiten zum Spritsparen abzulenken. Die Öffentlichkeit werde auch getäuscht, indem sogenannte “Premiumwagen” als Arbeitsplatz sichernde Zukunft der Autoindustrie gepriesen würden. All dies zeige, dass die Manager der deutschen Autokonzerne trotz oder auch wegen der Abwrackprämie aus der Wirtschaftskrise nichts gelernt hätten. Sie würden erneut eine ökologische Herausforderung verschlafen – diesmal den Trend zu kleineren und leichteren Fahrzeugen.

Auf der IAA würde den Besuchern erneut die rosige Vision einer ungebrochenen Mobilität ausgemalt. Das sei völlig unrealistisch, deshalb sei die Messe “der fortgesetzte Versuch, die Öffentlichkeit gezielt zu täuschen”, sagte der BUND-Verkehrsexperte Werner Reh. Die Probleme zu Ende gehender Ölreserven und des fortschreitenden Klimawandels würden ausgeblendet. Schon heute gehe ein Fünftel der Erderwärmung aufs Konto des Verkehrs, Tendenz steigend. Um den Erfordernissen des Klimaschutzes gerecht zu werden, nannte Reh für das Jahr 2020 ein Ziel von 80 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer als maximalen Durchschnittswert der Neuwagenflotte aller Hersteller. Damit die realen CO2-Emissionen des Pkw-Verkehrs 2020 um 25 Prozent geringer ausfielen als heute, müsse der Durchschnittswert deutscher Neuwagen von derzeit 165 Gramm pro Kilometer mindestens halbiert werden. Zum Erreichen dieses Klimaziels könnten Elektroautos lediglich rund zwei Prozent beitragen. Nur wenn die Hersteller die Effizienz neuer benzingetriebener Autos bis 2020 verdoppelten, sei eine ausreichende Minderung der realen CO2-Emissionen möglich. Gelinge dies nicht, werde die Anhebung der Mineralöl-Steuer oder eine CO2-Abgabe für Pkw unvermeidlich.

Werner Neumann, Energiefachmann des BUND, sieht die Vision ungezügelter Mobilität mithilfe elektrischer Antriebe skeptisch: “Elektroautos werden die CO2-Emissionen der Autoflotte bis 2020 nur marginal verringern. Zwar hat der Elektromotor einen hohen Wirkungsgrad und verursacht kaum Emissionen, wenn regenerativ erzeugter Strom eingesetzt wird. Elektromobile nützen der Umwelt aber nur, wenn sie mit Strom aus zusätzlich gebauten erneuerbaren Energie-Anlagen fahren. Ein durch Elektroautos steigender Stromverbrauch darf nicht aus neuen Kohlekraftwerken bedient werden. Dann wäre die CO2-Bilanz schlechter als bei einem Pkw mit Benzinmotor. “Das Elektromobil darf nicht zum Kohle- und nicht zum Atomstromauto werden”, sagte Neumann.

Es bestehe außerdem die Gefahr, dass sich die Autokonzerne das staatlich geförderte Ökomäntelchen Elektroauto umhängen und zugleich die Hauptaufgabe einer raschen Senkung der CO2-Emissionen herkömmlicher Autos vernachlässigen würden. Auch auf dieser IAA werde so getan, als ob immer mehr Autos auf die Straßen der Welt gebracht werden könnten. “Die Welt braucht nicht mehr, sondern weniger und vor allem andere Autos. Diese müssen Ressourcen sparen, möglichst geringe Emissionen verursachen und in neue Mobilitätskonzepte wie das Carsharing eingebunden sein”, sagte Neumann. Mobilität ganz ohne Kohlendioxid- und Ruß-Emissionen gebe es bereits im öffentlichen Transportsektor, wenn dort regenerativ erzeugter Strom genutzt werde. Der Ausbau des öffentlichen und des nichtmotorisierten Verkehrs müsse deshalb Priorität haben.

 Werner Reh: “Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel es mit dem Klimaschutz ernst meint, muss sie am Donnerstag bei ihrer IAA-Eröffnungsrede jenen Automanagern, die immer noch möglichst schnelle, schwere und teure Autos preisen, endlich die Leviten lesen. Das wäre nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Abmilderung der aufkommenden Mobilitätskrise, es würde auch helfen, Arbeitsplätze in Deutschland zu halten. VW hat sich jetzt mit dem Ökostromanbieter Lichtblick zusammengetan, um die umweltfreundliche Energieerzeugung zu fördern. Dieses Beispiel zeigt, wohin die Reise gehen muss.” presseportal.de www.bund.net  

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Elektroauto 2011 – Renault Kangoo Be Bop Zero Emission

Erstellt von ub am 30. Juni 2009

Renault baut Kangoo Be Bop Z.E. für Elektro-Testfahrten

Renault wird den Kangoo Be Bop Z.E. (Zero Emission) als Prototyp für Testfahrten bauen. Er dient als Demonstrationsfahrzeug für das ab 2011 von der Renault-Nissan-Allianz geplante Serien-Elektroauto.

Renault

Der Renault Kangoo Be Bop Z.E. wird von einem 44 kW / 60 PS starken Elektromotor angetrieben. Die Reichweite beträgt rund 100 Kilometer betragen. Für künftige Serienfahrzeuge strebt Renault durch verbesserte Batterietechnologie 160 Kilometer an.  autoreporter.net www.renault.de

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