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Hybridautos, LPG und CO2-Emissionen

Erstellt von ub am 5. Juli 2010

Überall liest man von Fahrzeugen mit alternativen oder verbrauchsarmen Antrieben – doch welche davon sind Zukunftsmusik und welche werden schon verkauft?

Um einen Überblick zu gewinnen, welche Autos angeboten werden, haben wir dazu anschauliche Fahrzeugübersichten erstellt. So gibt es eine Übersicht zu Hybridautos, LPG/Flüssiggas-Modellen und eine Liste von PKW mit einer CO2-Emission unter 120 Gramm pro Kilometer in unserer neuen Rubrik: „Fahrzeugübersicht“. Viel Spaß beim Lesen! 

greenmotorsblock.de zeozweineutral ug (haftungsbeschränkt), Vor dem Haagtor 1/1
72070 Tübingen

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Autohersteller Audi – Vorreiter im Engeriesparen

Erstellt von ub am 3. Mai 2010

Audi sichert sich auch weiterhin eine Vorreiterrolle im Energiesparen. Dekra-Gutachter bescheinigenten dem Standort Ingolstadt ein vorbildlich geführtes Umweltmanagement-System. Audi ist damit das erste Unternehmen, das in einem Automobilwerk die Anforderungen der neuen europäischen Norm DIN EN 16001 für Energieeffizienz erfüllt.

Neben den technischen Maßnahmen integriert Audi die Themen Umweltschutz und Energiesparen schon früh in Entscheidungsprozesse. Bereits in der Fertigungsplanung werden die Weichen für energieeffiziente Produktion gestellt. Für die Zukunft plant Audi weitere Maßnahmen. So werden durch den Ausbau des Wärmeverbundes künftig 26 000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. automedienportal ampnet/jri www.audi.de

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ZDK kristisiert CO2-Pläne der Bundesregierung

Erstellt von ub am 14. April 2010

Massive Kritik an den Plänen der deutschen Bundesregierung zu den CO2-Zielvorgaben für leichte Nutzfahrzeuge hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) geäußert. Sie sehen für 2020 ein Ziel von 145 Gramm CO2 je Kilometer als Grenzwert vor.

Dadurch werde verhindert, dass sich der Nutzfahrzeug-Bestand erneuere und ein Trend hin zu mehr, weil kleinen und leichten Transportern begümstigt, stellt der Branchenverband fest. Damit wäre weder der Wirtschaft noch der Umwelt gedient. ZDK-Präsident Robert Rademacher hat diese Position mit konkreter Aktionsvorlage stellvertretend für 38 300 Kfz-Meisterbetriebe in Schreiben an die Bundesminister Brüderle, Röttgen und Ramsauer dargelegt.

Hauptkritikpunkt ist, dass die absehbare „Strafsteuer“ insbesondere die größeren leichten Nfz, welche die Zielvorgaben am allerwenigsten erreichen könnten, drastisch „bis hin zur absoluten Unverkäuflichkeit“ verteuere. Die Erfahrung aus dem Handel zeige, dass zwar kleine und mittelständische Handwerks-Unternehmen durchaus als Kunden für umweltfreundliche Fahrzeuge zu gewinnen seien, dies gelte aber dann nicht mehr, wenn diese Fahrzeuge kein vertretbares Preis-/ Leistungsverhältnis mehr aufweisen.

Die Folge: Entweder schieben die Unternehmen den Neukauf so lange wie möglich auf, oder sie weichen auf kleinere Fahrzeuge aus, mit denen sich am ehesten die niedrigen Emissionsziele erreichen lassen, vermutet der ZDK. Damit aber sinke die durchschnittliche Transportkapazität pro Fahrzeug und die Zahl der Fahrten stiege, was verstopfte Straßen und deutlich steigende Emissionen zur Folge hätte.

Das Kfz-Gewerbe fordert daher, die Frist für die bereits sehr ambitionierte Zielvorgabe von 175 Gramm CO2 pro Kilometer bis ins Jahr 2017 oder 2018 zu strecken. Erst wenn eine Folgenabschätzung vorliege, könne man sich an niedrigere, langfristige Emissionsziele herantasten. Die EU-Kommission schlägt die schrittweise CO2-Reduktion auf 175 g/km von 2014 bis 2016 und auf 135 g/km bis 2020 vor. Erst war man sich mit Frankreich und Italien einig, dass schon das Unterschreiten der ersten Grenze äußerster Anstrengungen bedarf und dass das zweite Ziel selbst mit modernster Technik und unter wirtschaftlich unzumutbaren Konditionen nicht erreichbar sei. Nun erwäge die Bundesregierung, dieses Bündnis der Ablehnung aufzugeben, beklagt der ZDK.  automedienportal ampnet/jri

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Volvo V 70 1.6 D Drive – 5 Sterne im Ecotest des ADAC

Erstellt von ub am 29. März 2010

Erstmals hat mit dem Volvo V 70 1.6 D Drive ein Diesel fünf Sterne im Ecotest des ADAC erhalten. Bisher haben lediglich zwei Hybridfahrzeuge und der Volkswagen Passat 1.4 TSI Ecofuel mit Erdgas die Maximalnote erreicht. Bei einem Verbrauch von 4,97 Litern auf 100 Kilometer belegt der Volvo einen Spitzenplatz.

Mit dem CO2-Ausstoß von 131,1 Gramm pro Kilometer unterbietet der V 70 1.6 D Drive den bisherigen Spitzenreiter in seiner Klasse, den Mercedes-Benz E 200 CDI Blue Efficiency T-Modell, um 24,8 Gramm. Damit verdrängt der Schwede den Stuttgarter auf den zweiten Platz. Im Verbrauch bekommt der Volvo 50 Punkte. Dieser Wert gleicht die leichte Schwäche bei der Schadstoffemission (41 Punkte) wieder aus.

Beim ADAC Ecotest, bei dem mittlerweile über 1000 Automodelle untersucht worden sind, werden der CO2-Ausstoß und die Schadstoff-Emission in realitätsnahen Prüfzyklen ermittelt. Dabei verlässt sich der ADAC nicht auf die Angaben der Hersteller, sondern auf eigene, nach strengeren Standards erhobene Messwerte.  automedienportal ampnet/jr

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Fiat Bravo fährt im Leasing klimaneutral

Erstellt von ub am 8. Dezember 2009

Fiat lässt den Bravo im Leasing künftig klimaneutral fahren. Der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs wird durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes in Indien ausgeglichen. Die Emissionszertifikate für 60 000 Kilometer sind in der Leasingrate (ab 269 Euro netto pro Monat) enthalten.

Der Fiat Bravo 1.6 Multijet 16V ist mit einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer eines der umweltfreundlichsten Fahrzeuge seiner Klasse. Dennoch summiert sich das innerhalb von 60 000 Kilometern erzeugte Kohlendioxid auf über sieben Tonnen. Ausgehend von diesem Wert wird das durch Climate-Partner ausgewählte Windenergieprojekt Vani-Vilas-Sagar im südindischen Bundesstaat Karnataka unterstützt, das ohne solche finanziellen Hilfen nicht realisiert worden wäre. Der dort heute umweltfreundlich anstelle traditionell durch Verbrennung von Kohle erzeugte Strom entlastet die Atmosphäre.  automedienportal ampnet/jri

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Peugeot – CO2-Emissionen, Elektroantrieb und Hybrid-Technologie

Erstellt von ub am 1. Dezember 2009

Peugeot präsentiert Lösungen für nachhaltige Mobilität

  • Löwenmarke stellt besonders umweltfreundliche Fahrzeuge vor
  • CO2-Emissionen, Elektroantrieb und Hybrid-Technologie im Fokus
  • Peugeot leistet wichtige Beiträge zum globalen Klimaschutz

Peugeot wird an zwei Rahmenveranstaltungen der UN-Klimakonferenz teilnehmen, die vom 7. bis 18. Dezember 2009 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen stattfindet. Damit unterstreicht Peugeot, dass Klimaschutz ein strategisches Ziel der Markenpolitik ist. Mit einem Regenwaldprojekt im brasilianischen Amazonasgebiet und umweltfreundlichen Modellen leistet die Löwenmarke einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Reduzierung des CO2-Ausstoßes (Informationen unter www.peugeot-umwelt.de).

In Kopenhagen nimmt Peugeot an den Ausstellungen „Climate Exchange“ (3. bis 6. Dezember) und „Bright Green Event“ (12. bis 13. Dezember) teil. Vorgestellt werden konkrete Lösungen für Gegenwart und Zukunft nachhaltiger Mobilität. Unter anderem zeigt Peugeot den neuen 207 99G, der mit dem 1.6 Liter HDi FAP (66 kW/90 PS) auf einen Verbrauch von lediglich 3,8 Liter/100 km und einen CO2-Ausstoß von nur 99 g/km kommt.

Auch das Elektroauto iOn, das 2010 auf den Markt kommt und in Deutschland unter peugeot.de  bereits vorreserviert werden kann, unterstreicht in Kopenhagen die Umweltkompetenz von Peugeot. Der ebenfalls ausgestellte 3008 HYbrid4 mit seiner Kombination von HDi FAP-Motor vorne und Elektroantrieb an der Hinterachse verkörpert ein wegweisendes Hybridkonzept der französischen Marke. Er feiert 2011 als erstes Serienfahrzeug mit dieser Technologie seine Markteinführung.

Im Rahmen einer Pressekonferenz informiert Peugeot am 13. Dezember um 11 Uhr im Planetarium von Kopenhagen unter dem Motto „Peugeot´s sustainable Mobility Commitment towards today´s and future generations“ über seine nachhaltigen Mobilitätslösungen.

Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen treffen sich die Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen zum 15. Mal (COP 15). Gleichzeitig handelt es sich um das fünfte Treffen auf der Grundlage des Kyoto-Protokolls. Ein neues globales Abkommen für den Klimaschutz nach 2012 soll verabschiedet werden.

 

Bernhard Voß, Tel.: 0681-879 893, Fax: 0681-879 516
E-Mail: bernhard.voss@peugeot.com

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Technology of the Year Award 2009

Erstellt von ub am 23. November 2009

Das von Mazda entwickelte Start-Stopp-System „i-stop“ ist mit dem „Technology of the Year Award“ 2009 der japanischen Fachorganisation „Automotive Researchers and Journalists Conference“ (RJC) ausgezeichnet worden.

Das System, das seit Mitte des Jahres im Mazda3 zum Einsatz kommt, schaltet den Motor beim Halt automatisch ab und startet ihn vorwiegend durch Nutzung der im Brennraum entstehenden Verbrennungsenergie. Dadurch erfolgt der Neustart des Triebwerks in etwa 0,35 Sekunden und damit doppelt so schnell wie mit Hilfe konventioneller Start-Stopp-Systeme.

In Verbindung mit dem 2.0 l MZR DISI Benzindirekteinspritzer, aerodynamischer Optimierung der Karosserie und weiteren Maßnahmen zeichnet das „i-stop“-System für eine Senkung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs um 14 Prozent gegenüber dem Mazda3 der ersten Modellgeneration mit konventionellem 2,0-Liter-Benzinmotor verantwortlich. So beträgt der Durchschnittsverbrauch des Mazda3 mit „i-stop“ 6,8 Liter pro 100 Kilometer (kombiniert), die CO2-Emissionen belaufen sich auf 159 g/km. Der neue Motor erfüllt die Euronorm 5.

auto-medienportalnet ampnet/Sm

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Emissions-Kontrolltechnologie

Erstellt von ub am 2. November 2009

Faurecia will Weltmarktführer bei bei Emissions-Kontrolltechnologie werden

Der französische Zulieferer Faurecia hat jetzt ein Abkommen über den Kauf des US-Unternehmens Emcon unterzeichnet. Das in Troy, im US-Bundesstaat Michigan beheimatete Unternehmen Emcon (früher Arvin Industries) ist Spezialist in der Integration von Emissions-Kontrolltechnologien für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Sowie der Kauf vollzogen sein wird, will Faurecia seinen entsprechende Geschäftsbereich und Emcon zur Faurecia Emission Control Technologies zusammenführen.

Emcon hatte 2008 mit 6000 Mitarbeitern in 19 Staaten ein Umsatz von 2,4 Mrd Euro generiert. Beide Geschäftsbereichen werden in der neuen Einheit Weltmarktführer für ihre Systeme sein. auto-medienportal.ne  ampnet/Sm

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Erdgasauto – Touran TSI EcoFuel

Erstellt von ub am 6. Oktober 2009

Touran TSI EcoFuel mit noch größerer Reichweite. Erdgas-Van fährt bis zu 670 Kilometer weit. 100 Kilometer kosten im Touran TSI EcoFuel rund 4,50 Euro

Der multivariable Touran TSI EcoFuel erfreut sich höchster Beliebtheit und gehört zu den meistverkauften Fahrzeugen seiner Klasse in Deutschland. Die jüngste Version ist ab sofort mit gesteigerter Reichweite erhältlich. Durch ein vergrößertes Tankvolumen und verbesserte Effizienz legt er mit seinem quasi-monovalenten Antrieb bis zu 670 Kilometer zurück.

Die Reichweite im Erdgasbetrieb beträgt mit den vergrößerten Tanks rund 520 Kilometer, mit dem 11 Liter fassenden Benzin-Reservetank kommen noch einmal 150 Kilometer hinzu. Auch durch Verbesserungen bei Verbrauch und Emissionen konnte dieses Ergebnis erzielt werden: Lediglich 4,6 kg/100 km (126 g/km CO2 ) konsumiert der Touran TSI EcoFuel mit 7-Gang-DSG. Umgerechnet auf den aktuellen Erdgaspreis bedeutet das, dass 100 Kilometer im Touran TSI EcoFuel rund 4,50 Euro kosten. Die drei platzsparend im Unterboden untergebrachten Erdgastanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von nun 24 Kilogramm (vorher 18 Kilogramm) sind dem Fünfsitzer vorbehalten. Ohne Aufpreis ist weiterhin die Siebensitzer-Version des Familienvans mit 520 Kilometer Reichweite erhältlich (370km Erdgas, 150 km Benzin).

Beeindruckend auch die sportlichen Fahrleistungen des Touran TSI EcoFuel: Dank Doppelaufladung von Abgasturbolader und Kompressor verfügt er über 110 kW / 150 PS. Das maximale Drehmoment von 220 Nm liegt bereits bei 1.500 U/min an und steht bis 4.500 Touren zur Verfügung. Der Touran TSI EcoFuel ist ab sofort bestellbar, der Einstiegspreis liegt bei 27.450,- Euro. volkswagen-media-service

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Umweltexperten fordern für neue Pkw 80 Gramm CO2 pro Kilometer

Erstellt von ub am 14. September 2009

Der unabhängige Verkehrsexperte Axel Friedrich forderte, die Effizienz benzingetriebener Neuwagen entscheidend zu verbessern.

Die dafür erforderlichen Komponenten stünden schon heute in den Regalen der Autohersteller. “Das Umweltbundesamt hat nachgewiesen, dass es weniger als dreihundert Euro kostet, die CO2-Emissionen eines normalen VW-Golf pro Kilometer um 40 Gramm, also um fast ein Viertel, zu senken. Und die Mehrkosten kommen durch die Spriteinsparung spätestens in zwei Jahren wieder herein. Das ist die Richtung, in die es gehen muss. Erforderlich ist auch die konsequente Anwendung der Leichtbauweise. Wenn ein Kompaktwagen statt 1,3 Tonnen nur noch 800 Kilogramm wiegt, werden bei entsprechender Anpassung der Motorleistung noch einmal vierzig Gramm CO2 pro Kilometer eingespart”, sagte Friedrich.

Vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Autoindustrie vorgeworfen, mit dem selbst erzeugten Hype um Elektroautos und der Präsentation einiger weniger sparsamer Prototypen auf der Messe von den bereits jetzt vorhandenen Möglichkeiten zum Spritsparen abzulenken. Die Öffentlichkeit werde auch getäuscht, indem sogenannte “Premiumwagen” als Arbeitsplatz sichernde Zukunft der Autoindustrie gepriesen würden. All dies zeige, dass die Manager der deutschen Autokonzerne trotz oder auch wegen der Abwrackprämie aus der Wirtschaftskrise nichts gelernt hätten. Sie würden erneut eine ökologische Herausforderung verschlafen – diesmal den Trend zu kleineren und leichteren Fahrzeugen.

Auf der IAA würde den Besuchern erneut die rosige Vision einer ungebrochenen Mobilität ausgemalt. Das sei völlig unrealistisch, deshalb sei die Messe “der fortgesetzte Versuch, die Öffentlichkeit gezielt zu täuschen”, sagte der BUND-Verkehrsexperte Werner Reh. Die Probleme zu Ende gehender Ölreserven und des fortschreitenden Klimawandels würden ausgeblendet. Schon heute gehe ein Fünftel der Erderwärmung aufs Konto des Verkehrs, Tendenz steigend. Um den Erfordernissen des Klimaschutzes gerecht zu werden, nannte Reh für das Jahr 2020 ein Ziel von 80 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer als maximalen Durchschnittswert der Neuwagenflotte aller Hersteller. Damit die realen CO2-Emissionen des Pkw-Verkehrs 2020 um 25 Prozent geringer ausfielen als heute, müsse der Durchschnittswert deutscher Neuwagen von derzeit 165 Gramm pro Kilometer mindestens halbiert werden. Zum Erreichen dieses Klimaziels könnten Elektroautos lediglich rund zwei Prozent beitragen. Nur wenn die Hersteller die Effizienz neuer benzingetriebener Autos bis 2020 verdoppelten, sei eine ausreichende Minderung der realen CO2-Emissionen möglich. Gelinge dies nicht, werde die Anhebung der Mineralöl-Steuer oder eine CO2-Abgabe für Pkw unvermeidlich.

Werner Neumann, Energiefachmann des BUND, sieht die Vision ungezügelter Mobilität mithilfe elektrischer Antriebe skeptisch: “Elektroautos werden die CO2-Emissionen der Autoflotte bis 2020 nur marginal verringern. Zwar hat der Elektromotor einen hohen Wirkungsgrad und verursacht kaum Emissionen, wenn regenerativ erzeugter Strom eingesetzt wird. Elektromobile nützen der Umwelt aber nur, wenn sie mit Strom aus zusätzlich gebauten erneuerbaren Energie-Anlagen fahren. Ein durch Elektroautos steigender Stromverbrauch darf nicht aus neuen Kohlekraftwerken bedient werden. Dann wäre die CO2-Bilanz schlechter als bei einem Pkw mit Benzinmotor. “Das Elektromobil darf nicht zum Kohle- und nicht zum Atomstromauto werden”, sagte Neumann.

Es bestehe außerdem die Gefahr, dass sich die Autokonzerne das staatlich geförderte Ökomäntelchen Elektroauto umhängen und zugleich die Hauptaufgabe einer raschen Senkung der CO2-Emissionen herkömmlicher Autos vernachlässigen würden. Auch auf dieser IAA werde so getan, als ob immer mehr Autos auf die Straßen der Welt gebracht werden könnten. “Die Welt braucht nicht mehr, sondern weniger und vor allem andere Autos. Diese müssen Ressourcen sparen, möglichst geringe Emissionen verursachen und in neue Mobilitätskonzepte wie das Carsharing eingebunden sein”, sagte Neumann. Mobilität ganz ohne Kohlendioxid- und Ruß-Emissionen gebe es bereits im öffentlichen Transportsektor, wenn dort regenerativ erzeugter Strom genutzt werde. Der Ausbau des öffentlichen und des nichtmotorisierten Verkehrs müsse deshalb Priorität haben.

 Werner Reh: “Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel es mit dem Klimaschutz ernst meint, muss sie am Donnerstag bei ihrer IAA-Eröffnungsrede jenen Automanagern, die immer noch möglichst schnelle, schwere und teure Autos preisen, endlich die Leviten lesen. Das wäre nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Abmilderung der aufkommenden Mobilitätskrise, es würde auch helfen, Arbeitsplätze in Deutschland zu halten. VW hat sich jetzt mit dem Ökostromanbieter Lichtblick zusammengetan, um die umweltfreundliche Energieerzeugung zu fördern. Dieses Beispiel zeigt, wohin die Reise gehen muss.” presseportal.de www.bund.net  

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