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am 8. Januar 2012
Sowohl Lob als auch Kritik äußert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hinsichtlich der neuerlichen finanziellen Förderung für die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Rußpartikelfiltern.
Seit dem 1. Januar 2012 können die Eigner entsprechender Fahrzeuge einen Barzuschuss in Höhe von 330 Euro für die Maßnahme beantragen. Mit der vom Staat bereitgestellten Summe von 30 Millionen Euro können 90 000 Kraftfahrzeuge gefördert werden.
Im Grundsatz begrüßt die Umweltschutzorganisation die Neuauflage der Förderung. Kritik jedoch muss sich die Bundesregierung hinsichtlich der Regelung gefallen lassen, nach der nur Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen in den Genuss des Zuschusses kommen. Schließlich sei in den Innenstädten eine große Zahl von Transportern bis zwölf Tonnen sowie Busse und Baumaschinen ohne Filterung unterwegs, die für einen beträchtlichen Teil der Partikelemissionen verantwortlich zeichnet. Deshalb fordert die DUH die Ausdehnung der Regelung auf diese Fahrzeuggruppe, denn gerade im Hinblick auf eine sukzessive Ausweitung der Umweltzonen auf eine grüne Plakettenpflicht sei dies besonders wichtig.
Darüber hinaus sei die laxe Kontrollmoral der Kommunen nicht hinnehmbar. Denn gerade in Bayern und Baden-Württemberg werde die Einhaltung der Plakettenpflicht zu wenig oder gar nicht kontrolliert. Auch 2012 erwägt die DUH, notfalls den Klageweg einzuschlagen, um Kommunen und Länder zu einem angemessenen Handeln zu bewegen. Musterknaben seien hier die Städte Berlin und Hamburg, die bereits seit 2008 Verstöße strikt ahnden und mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg belegen.
Auch Dieselfahrzeuge mit Euro 4-Norm, die bis dato eine grüne Umweltplakette erhalten, sollen nach Ansicht der DUH mit Filtern ausgerüstet werden.
Antragsformulare stehen ab dem 1. Februar 2012 unter www.bafa.de zur Verfügung. Fahrzeughalter können sich außerdem auf der Seite www.partikelfilter-nachruesten.de darüber informieren, ob und wie ihre jeweiligen Fahrzeugtypen nachgerüstet werden können. tm/mid Bildquelle: AvD
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am 30. März 2011
Schwere Vorwürfe erhebt die Deutsche Umwelthilfe gegen die Bundesregierung. Zum 01. April 2011 fällt nämlich eine seit 2006 geltende Malussteuer von 1,20 Euro pro 100 ccm Hubraum für ungefilterte Dieselfahrzeuge weg. Zudem ist zum Ende des vergangenen Jahres die Förderung auf Nachrüstungen mit Rußpartikelfiltern bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ausgelaufen.
Damit setze die schwarz-gelbe Regierung nach Meinung von Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer, Anreize für den Kauf solcher alten Kraftfahrzeuge. Bundesumweltminister Röttgen sei in dieser Frage vor seinen Parteifreunden sowie einer mächtigen Autolobby eingeknickt.
Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen können Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen auslösen und verstärken auf der Nordhalbkugel die Klimaerwärmung. Die “Rückabwicklung” einer Luftreinhaltungspolitik gehe zu Lasten der Gesundheit von Millionen Menschen. Deshalb fordert der Verein, nun eine Strafsteuer für ungefilterte Dieselfahrzeuge einzuführen – zusätzlich zu der bereits jetzt beträchtlichen Steuerbelastung.
Dagegen sind die Auspuffabgase der Autos laut einer Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) nur für knapp die Hälfte des verkehrsbedingten Feinstaubs verantwortlich. Denn in den Städten sorgen mechanische Abriebprozesse an Bremsen, Reifen und Fahrbahnbeläge sowie die Wiederaufwirbelung von bereits auf der Straße liegendem “normalen” Staub für mehr als die Hälfte der Belastung.
Hinzu kommt, dass für viele der bis dato noch ungefilterten Dieselfahrzeuge keine Partikelfilter erhältlich sind und somit keine Umrüstungen an den mitunter sogar recht sparsamen Fahrzeugen vorgenommen werden können. Zudem müssen Eigner alter Selbstzünder mittlerweile durch die Umweltzonen in vielen Innenstädten große Einschränkungen bei der Nutzbarkeit ihrer Fahrzeuge hinnehmen. mid/tm Bild:DVR
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am 6. August 2010
Für eine Förderung des Erwerbs von Elektrofahrzeugen spricht sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) aus. Anders sei das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 etwa eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen, kaum zu erreichen, so ein Sprecher. In einem Positionspapier zur Elektromobilität regt das Kfz-Gewerbe an, außer Kaufanreizen analog der Umweltprämie auch zinslose Kredite und steuerliche Vergünstigungen beim Kauf eines Elektrofahrzeugs zu gewähren.
Weitere positive Effekte für das Elektroauto könnten – so der ZDK – durch freies oder billigeres Parken in den Innenstädten und mit der Einführung von Wechselkennzeichen erzielt werden. Das Kfz-Gewerbe sei als etablierte Schnittstelle zu den Kunden bei Vertrieb und Service von Elektrofahrzeugen heute bereits gut aufgestellt. Die bestehende, flächendeckende Infrastruktur der Autohäuser und Werkstätten und die daraus resultierende Nähe zum Kunden könne zur Akzeptanz von Elektroautos beitragen.
Der Zentralverband begleitet den Prozess zur Unterstützung der Ziele der Bundesregierung gemäß des „Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität“ durch die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen 6 (Nachwuchs/Qualifizierung) und 7 (Rahmenbedingungen/Markteinführung) und engagiert sich außerdem in verschiedenen Gremien und Modellregionen. Bei der Qualifizierung ihrer technischen Mitarbeiter sehen sich die Kfz-Betriebe für die Anforderungen der Elektromobilität gut gerüstet. Mit den vorhandenen dualen Ausbildungsberufen „Kfz-Mechatroniker“ und „Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik“ sieht der ZDK inhaltlich die Anforderungen der Elektromobilität grundsätzlich erfüllt. Durch ergänzende überbetriebliche Lehrgänge würden die Auszubildenden schon heute an die neue Elektrotechnologie herangeführt.
Als Ziel formuliert der ZDK, die aufgrund der Ausbildungsverordnungen zu erlangenden Fertigkeiten und Fähigkeiten noch deutlicher hervorzuheben und zu beschreiben sowie vorhandenes Lehr- und Lernmaterial der Berufsschulen noch präziser zu formulieren. Bereits verankert und etabliert seien – so der Verband – zusätzliche Schulungsmaßnahmen, die das gefahrlose Arbeiten an Hybrid- und anderen Hochvolt(HV)-Systemen in Kraftfahrzeugen. Dafür wurde der zweitägige Lehrgang „Fachkundiger für Arbeiten an HV-eigensicheren Systemen in Kfz-Servicewerkstätten“ in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft entwickelt. Er wird unter anderem von der Akademie Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (TAK) angeboten. ampnet/Sm
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am 17. Dezember 2009
Kfz-Gewerbe begrüßt Ausweitung der Filternachrüstung
Als richtigen Schritt für den Umweltschutz und ein Stück Rechtssicherheit für die Autofahrer hat ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes die Entscheidung der Bundesregierung begrüßt, die Nachrüstung von Pkw-Dieselpartikelfiltern auch im nächsten Jahr zu fördern und die Förderung auch auf leichte Nutzfahrzeuge auszudehnen. Damit werde vielen Handwerksbetrieben die Chance gegeben, ihre Fahrzeuge für die Einfahrt in die Umweltzonen fit zu machen. Das Kfz-Gewerbe hatte sich für eine Verlängerung und Erweiterung eingesetzt.
Nach Auskunft des Umweltministeriums kann das Förderprogramm für das nächste Jahr erst nach Verkündung des Haushaltsgesetzes 2010 starten. Das Bundesumweltministerium strebt aber an, dass dann rückwirkend auch Nachrüstungen gefördert würden, die bereits von Beginn des neuen Jahres an vorgenommen werden. automedienportal ampnet/Sm
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am 26. November 2009
Der ADAC fordert eine Verlängerung der Förderung für die Nachrüstung mit Partikelfiltern. Der nachträgliche Einbau sei für viele Dieselfahrer die einzige Möglichkeit, künftig noch in Umweltzonen mobil zu bleiben.
Wer keine grüne Plakette auf seinem Auto hat, werde in absehbarer Zeit aus den großen deutschen Städten ausgesperrt. So lassen etwa Berlin und Hannover ab Januar 2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in ihre Umweltzonen. Auch Städte wie Frankfurt, Stuttgart und München wollen im Jahresverlauf ihre Umweltzonenregeln verschärfen, andere Kommunen führen erstmals neue Zonen ein.
Allein in Berlin sind nach ADAC-Angaben von der Verschärfung rund 100 000 Autos mit roter und gelber Plakette betroffen. Der ADAC fordert deshalb eine Verlängerung der Nachrüstförderung über das Jahr 2009 hinaus. Dagegen müsse die „Strafsteuer“, die als Aufschlag von 1,20 Euro pro 100 ccm3 Hubraum für Fahrzeuge ohne Filter eingeführt wurde, in jedem Fall – wie vorgesehen – zum 31. März 2011 enden.
Eine Verlängerung der Förderung stellt nach Ansicht des Automobilclubs auch einen Anreiz für die Hersteller von Partikelfiltern dar. Derzeit gibt es in Deutschland noch rund sechs Millionen Diesel, die nachgerüstet werden könnten. Für ca. 1,5 Millionen davon werden keine Filter angeboten. Zulieferer und Fahrzeughersteller sollten sich diesen Markt nicht entgehen lassen und Partikelfilter auch für die Autos anbieten, für die aufgrund der bisher geringen Nachfrage derzeit noch keine Lösungen lieferbar sind. automedienportal ampnet/jri
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am 19. November 2009
Das Bundesumweltministerium fördert die Entwicklung und den Testeinsatz von Elektrotransportern der Marke Mercedes-Benz.
Mercedes-Benz erhält vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eine Förderung von bis zu neun Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zur Erprobung und den Testeinsatz von Transportern mit Elektroantrieb. Die Mittel stammen aus dem so genannten Konjunkturprogramm 2.
Im Rahmen des Projektes werden bis zu 50 Transporter von Mercedes-Benz gebaut und bereits im nächsten Jahr an Kunden übergeben. Die Fahrzeuge gehen in erster Linie Flottenbetreiber und öffentliche Institutionen, die ihre in umweltsensiblen Zonen fahren. Dabei stehen Einsätze mit einem Kurzstreckenprofil und vielen Stopps im Innenstadtbereich im Vordergrund.
Die Erkenntnisse der Erprobung fließt direkt in die Weiterentwicklung der Fahrzeuge ein. Besonderes Augenmerk liegt auf der Anpassung des Antriebs, das Energiemanagement und die Nutzung der Energie bei Bremsvorgängen (Rekuperation). Ziel ist es die Fahrzeuge zukünftig zu einem für alle Beteiligten vertretbaren wirtschaftlichen Aufwand anbieten zu können. auto-medienreporter.net ampnet/jri
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am 18. November 2009
Endspurt bei der Förderung von Rußpartikelfiltern zur Pkw-Nachrüstung
- 330 Euro nur bei Einbau bis zum 31. Dezember 2009
- Auch ab 1. Januar 2010 gibt es gute Gründe für den Filter
- Deminimis-Zuschuss für schwere Nutzfahrzeuge auf 3.600 Euro
erhöht
Bares Geld sparen mit der Nachrüstung von Pkw und Nutzfahrzeugen mit umweltfreundlichen Rußpartikelfiltern Pkw-Besitzer kommen bekanntlich seit August in den Genuss von 330 Euro Prämie direkt aufs Konto. Für die Besitzer von schweren Nutzfahrzeugen wurde die Förderung der Nachrüstung über das Deminimis-Programm des Bundes ab 2010 sogar von 2.000 auf bis zu 3.600 Euro je Fahrzeug angehoben.
Bei beiden Fördermaßnahmen drängt jedoch die Zeit. Vor allem Pkw-Besitzer sollten unverzüglich nachrüsten, wenn sie sich die 330 Euro Zuschuss noch sichern wollen: Die Frist läuft Ende dieses Jahres ab. Die Anträge auf Auszahlung der Barprämie können zwar noch bis zum 15. Februar beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden; der Filter muss aber laut Förderrichtlinie zwingend bis zum 31. Dezember im Fahrzeug verbaut sein. Die Werkstätten rechnen daher für die letzten Wochen der Förderung mit einem Ansturm. Wer eventuelle Wartezeiten über den 31. Dezember hinaus und damit den Verlust der Barprämie vermeiden will, sollte also sofort in Aktion treten. Sonst müssen die Kosten der Nachrüstung von durchschnittlich 650 Euro allein getragen werden. Zur Deckung der Nachfrage hat TWINTEC seine Produktion über das gesamte Partikelfilter-Sortiment deutlich erhöht.
Es gibt auch gute Gründe für die Nachrüstung ohne Förderung: Die Strafsteuer für Pkw ohne Filter gilt noch bis 2011. Zudem erhöht sich der Druck auf die Autofahrer durch die sukzessive Verschärfung der Einfahrbedingungen in die Umweltzonen. In Berlin und Hannover dürfen ab dem 1. Januar 2010 bereits nur noch Autos einfahren, die die grüne Feinstaubplakette haben. Diese erhalten beispielsweise Autofahrer, die ihr Fahrzeug der Emissionsklasse Euronorm 3 (gelbe Plakette) mit einem Partikelfilter von TWINTEC nachrüsten. Für Euro-2-Wohnmobile bietet TWINTEC seit kurzem ein System an, dass diesen Fahrzeugen statt der roten ebenfalls die grüne Plakette verschafft. Ein Partikelfilter garantiert also auf lange Sicht uneingeschränkte Mobilität – und erhöht zudem den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs erheblich: Gerade in den Städten mit Umweltzonen und in deren Umland hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten gezeigt, dass Diesel-Pkw ohne Partikelfilter kaum noch nachgefragt werden.
Für die Halter schwerer mautpflichtiger Nutzfahrzeuge wird die Nachrüstung 2010 noch günstiger: Im Rahmen des “Deminimis-Programms” des Bundes zur Förderung der Sicherheit und Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs wurde der Zuschuss von bis zu 2.000 Euro pro Nachrüstung nun auf 3.600 Euro erhöht und damit fast verdoppelt. Die seit dem 1. Januar 2009 gültige neue Mauthöheverordnung sieht ohnehin Mauteinsparungen für nachgerüstete Fahrzeuge vor. Dazu gibt es die grüne Feinstaubplakette. Nicht zu vergessen: Wie bei den Pkw haben nachgerüstete Nutzfahrzeuge einen höheren Wiederverkaufswert.
Nach Abzug der Deminimis-Förderung verbleibt für den Halter nur noch ein Eigenanteil von wenigen Hundert Euro. Dieser amortisiert sich durch die Mautersparnis von 2,1 Cent pro Kilometer im Durchschnitt schon nach etwa 20.000 km. Ab 1. Januar 2011 verdoppelt sich die Mautspreizung sogar auf 4,2 Cent pro Kilometer. Also höchste Zeit, das Förderjahr 2010 voll auszunutzen. Anträge können bereits seit dem 1. November wieder gestellt werden. Mit der Nachrüstung darf allerdings nicht vor dem 1. Januar 2010 begonnen werden. Für die Beantragung und die Bewilligung der Fördermittel ist wie gehabt das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) zuständig. Antragsfrist für eine Förderung im Jahr 2010 ist der 31. März nächsten Jahres.
Wer bis dahin keinen Antrag gestellt hat, verliert unwiderruflich die mögliche Förderung für 2010.
www.bafa.de
www.bag.bund.de
www.twintec.de
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am 3. September 2009
MEIERHOFER: Abwrackprämie: Fünf Milliarden auf den heißen SteinZum Auslaufen der Abwrackprämie am gestrigen Tag erklärt der entsorgungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Horst MEIERHOFER:
Die fünf Milliarden-schwere Abwrackprämie wird sich schnell als teurer Tropfen auf den heißen Stein herausstellen. Nach dem heutigen Auslaufen werden die Neuwagen-Käufe allein im nächsten Jahr um eine Millionen Pkws einbrechen. Damit hat die Bundesregierung die Krise in der Automobilwirtschaft lediglich elegant auf die Zeit nach der Wahl verschoben. In der Zwischenzeit ist der Gebrauchtwagenmarkt eingebrochen und zahlreiche Werkstätten haben Konkurs anmelden müssen. Das alles nur, weil die schwarz-rote Koalition einen Wirtschaftszweig auf Kosten anderer, kleinerer Branchen bevormundet. Die Abwrackprämie ist auch umweltpolitisch ein Rohrkrepierer und es verbietet sich eigentlich, auch nur von Umweltprämie zu sprechen: Der CO2-Ausstoß ist durch sie nicht um ein Gramm gesenkt worden. pressrelations.de www.liberale.de
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am 22. August 2009
Spätestens nach dem Auslaufen der Abwrackprämie beginnt in der Autobranche das große Zittern.
Niemand kann derzeit seriös voraussagen, was passiert, wenn der staatliche Kaufanreiz endet. Auch eine Gesamtbilanz des Stützungsmodells, das es immerhin zum Export geschafft hat, lässt sich erst viel später erstellen. Die Abwrackprämie brachte gleich mehrere nachteilige Folgen mit sich. So ist es kein Zufall, dass die offizielle Bezeichnung Umweltprämie sich nicht durchsetzen konnte. Denn dem Klima dient dieses Modell nur sehr bedingt. Weitere Nachteile: Der Staat musste sich noch mehr verschulden. Und Gebrauchtwarenhändler blieben auf Altautos sitzen.
War die Abwrackprämie also nur Geldverschwendung und ein Strohfeuer? Keineswegs. Dass sie von den Schnäppchenjägern angenommen wurde, beweisen die Zahlen. Wichtiger noch: Von den Neukäufen haben nicht nur im Ausland Autohersteller profitiert, und das in einer extrem schwierigen Zeit. Auch deutschen Produzenten wie VW, Opel und Ford kam die Förderung zugute.
Als vorübergehende Maßnahme zur Stützung der Konjunktur war die Abwrackprämie sinnvoll, aber nur wegen der Ausnahmesituation. Die Alternative wären Massenentlassungen gewesen. Doch eine Dauersubvention darf sie nicht werden. Das wäre fatal. Daher muss bald Schluss sein. pressrelations.de Neue Osnabrücker Zeitung
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am 19. August 2009
Elektroautos werden erst ab dem Jahr 2030 auf dem freien Markt wettbewerbsfähig sein. Das ist das Ergebnis einer Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management.
Mittelfristig dämpften hohe Batteriekosten und eine zu geringe Reichweite der Fahrzeuge das Interesse der Konsumenten, stellen die Autoren Anne Feller und Michael Stephan fest.
Die Bachelor-Studenten hatten in ihrer Abschlussarbeit am „Kühne Stiftungslehrstuhl für Logistikmanagement“ ein Modell entwickelt, das die Vorhersage von Marktanteilen für E-Autos ebenso erlaubt wie die Analyse der Auswirkungen staatlicher Förderung auf den Absatz der Fahrzeuge.
Der Studie nach wird der Anteil von E-Autos an der gesamten Fahrzeugflotte 2020 erst zwei Prozent betragen. Damit wäre aufgrund der kohlenintensiven Energieerzeugung in Deutschland nur eine minimale Verringerung der jährlichen CO2-Emissionen verbunden (ca. 0,4 Prozent). Durch die Produktion höherer Stückzahlen sowie den Einsatz billigerer und leistungsfähigerer Batterien könnten Elektroautos voraussichtlich ab 2020 mit traditionellen Fahrzeugen konkurrieren – vorausgesetzt, man berücksichtigt beim Kaufpreis die künftigen Treibstoff-Einsparungen.
Wirklich konkurrenzfähig werden E-Autos laut Studie erst ab dem Jahr 2030. Zwar bleibe der Kaufpreis für die Fahrzeuge gegenüber dem Jahr 2020 gleich, sinkende Preise für Elektrizität und geringere Wartungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen machten die Elektromobile dann aber attraktiv. Die Autoren prognostizieren für 2030 einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Auf diese Weise sei eine deutliche Reduktion der verkehrsbedingten CO2-Emissionen um bis 18 Prozent möglich. autoreporter.net
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