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Paul-Pietsch-Preis für Peugeots Diesel-Hybridauto

Erstellt von ub am 31. Januar 2012

Den ersten Diesel-Hybridantrieb in Serie brachte Peugeot 2011 in Verbindung mit dem Kompakt-Van 3008 auf den Markt. Nun erhält das Antriebskonzept mit dem “Paul-Pietsch-Preis” eine weitere bedeutende Auszeichnung.

Die Franzosen hatten den Diesel-Hybrid in enger Zusammenarbeit mit Bosch entwickelt. Der schwäbische Zulieferer steuerte die elektrischen Komponenten wie Elektromotoren und die elektronische Steuerung bei.

Der “Paul-Pietsch-Preis” geht auf den Rennsportpionier und Mitbegründer von “auto, motor und sport” zurück, der den Preis 1989 für herausragende Innovationen im Automobilbereich ins Leben gerufen hatte. Dank der Ehrung kann sich der französische Diesel-Hybridantrieb mit einer weiteren wichtigen Auszeichnung schmücken. Ende November hatte die internationale Jury, die für den Spinger-Verlag das “Goldene Lenkrad” vergibt, den Peugeot-Hybrid mit dem “Grünen Lenkrad” geschmückt. tl/mid Bildquelle:Peugeot

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Einstiegs-Hybridfahrzeug von Toyota

Erstellt von ub am 2. Januar 2012

Mit dem Aqua startet Toyota den Verkauf seines kleinsten Hybrid-Modells in Japan. Das kompakte Hybridfahrzeug soll besonders jüngere Kunden ansprechen, denen ein Prius zu groß und zu teuer ist.

Die Verkaufsziele für den Aqua sind hochgegriffen. Die Japaner wollen innerhalb eines Monats rund 12 000 Aquas verkaufen. Um den Verkauf des Aqua anzukurbeln, hat Toyota in Japan den Preis für den Prius auf ein profitables Niveau angehoben, da dessen Verkaufszahlen rückläufig sind.

Mit 3,9 Metern Gesamtlänge ist der Aqua deutlich kürzer als der 4,5 Meter große Prius. Sein Innenraumangebot entspricht dabei dem eines Toyota Corolla, so ein Sprecher von Toyota. Auf 100 Kilometer soll der Aqua mit weniger als drei Liter Benzin auskommen und damit rund zehn Prozent sparsamer als der Prius sein. Und auch beim Preis liegt der Aqua mit 22 Prozent deutlich unterhalb dem des Prius. Für die USA, wo der Aqua in Kürze ebenfalls angeboten wird, ist ein Verkaufspreis ab umgerechnet rund 17 000 Euro geplant. js/mid Bildquelle: Toyota

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Hybridneuheit 2012 Volvo V60 – erster Diesel-Plug-in-Hybrid

Erstellt von ub am 14. Dezember 2011

Mit einer limitierten Auflage von zunächst 1 000 Fahrzeugen bringt Volvo ab November 2012 die Hybridneuheit, den V60 Plug-in-Hybrid an den Start. Nach eigenen Angaben handelt es sich um das erste Diesel-Plug-in-Hybridmodell weltweit. Es wird als Pure Limited-Version angeboten, die auf der höchsten Volvo-Ausstattungslinie Summum basiert. In Deutschland kostet der Fünftürer 57 000 Euro.

Der schwedische Premium-Hersteller geht davon aus, dass aufgrund der guten Nachfrage die ersten 1 000 Fahrzeuge schon deutlich vor dem Produktionsstart im November ausverkauft sein werden. Die jährliche Produktion soll deshalb ab 2013 auf 4 000 bis 6 000 Fahrzeuge ansteigen. Rund 30 Prozent sind für Schweden und die anderen skandinavischen Länder vorgesehen.

Deutschland, die Schweiz, Belgien, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien werden jeweils einen Anteil zwischen fünf und 15 Prozent haben. Laut Volvo-Prognose dürften 80 Prozent auf Dienstfahrzeuge entfallen.

Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid entstand in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Energieunternehmen Vattenfall. Die Entwicklungskosten wurden gemeinsam getragen. So bietet Vattenfall den Kunden zum Serienstart ein Starter-Paket an, das einen Versorgungsvertrag über die Lieferung von klimaneutral erzeugtem Strom und eine Aufladestation beinhaltet. Das Starter-Paket ist auf den Vattenfall Kernmärkten Schweden, Deutschland und Niederlande erhältlich.

Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid kommt durch die wiederaufladbare Batterieeinheit im Vergleich zu einem Volvo V60 mit identischem Dieselmotor auf einen CO2-Wert von 49 g/km und damit auf eine Reduzierung von 65 Prozent, was einem Verbrauch von 1,9 Liter auf 100 Kilometer entspricht. Mit Hilfe eines Knopfdrucks kann sich der Fahrer für eine rein elektrische Fahrweise mit einer Reichweite von bis zu 50 Kilometern oder für eine kombinierte Leistungsausbeute von 215 PS plus 70 PS und ein maximales Drehmoment von 440 Nm plus 200 Nm entscheiden.

Die Möglichkeit, zwischen drei Antriebsarten und damit zwischen drei Temperamenten zu wählen, mache den V60 Plug-in-Hybrid im Vergleich zu anderen Hybrid-Modellen überlegen, meint Volvo.

Mit dem Fünftürer will Volvo auch beim Verkaufspreis Akzente setzen. “Die Mehrkosten im Vergleich zu einem Volvo V60 D5 AWD Geartronic Summum mit klassischem Dieselantrieb liegen bei jeweils circa 5 000 Euro für den Hybrid-Antriebsstrang inklusive der Batterieeinheit sowie die hochwertige Ausstattung mit vielen exklusiven Features”, erklärt Bernhard Bauer, Geschäftsführer Volvo Car Germany.

Zur Ausstattung des Hybrid gehören beispielsweise die Außenfarbe Electric Silber mit hochglänzenden schwarzen Karosserieteilen, aerodynamisch geformte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarze Ledersitze mit kontrastierenden Nähten, blau-graue Holzeinlagen am Armaturenbrett sowie in den Türinnenverkleidungen, ein schwarzes Lederlenkrad und ein Lederschaltknauf mit beleuchteter Schaltanzeige. hf/mid Bildquelle:Volvo

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E-Mobilität: Überschaubares Angebot wirkt sich in Form geringer Preisnachlässe aus

Erstellt von ub am 13. September 2011

Hybrid, E-Mobilität & Co.: Fahrzeuge, die einen konventionellen Verbrennungsmotor mit einem Elektro-Antrieb kombinieren oder die sich sogar rein elektrisch vorwärts bewegen, liegen im Trend.

Zahlreiche Neuvorstellungen dieses Autoherbstes spiegeln dies wider – doch die Realität in den Autohäusern sieht derzeit noch anders aus. Von 533 aktuellen Modellen, die das Neuwagenportal MeinAuto.de auflistet, sind weniger als drei Prozent mit einem alternativen Antrieb verfügbar. Das knappe Angebot schlägt sich wiederum im Preis nieder: Während für Benzin- und Diesel-Modelle Nachlässe von 20 Prozent und mehr auf den Listenpreis drin sind, müssen sich Autokäufer beim Hybrid mit lediglich zehn Prozent zufrieden geben.

Bezahlbare Modelle fehlen noch

Hinzu komme, so der Experte Alexander Bugge von MeinAuto.de, dass die deutschen Hersteller sich mit ihren Hybrid-Neuvorstellungen derzeit vor allem auf die Premium-Modelle konzentrieren würden. In der Mittelklasse haben die Importeure, insbesondere aus Asien, die Oberhand. “Die Bereitschaft der Kunden zum Kauf eines Öko-Autos ist längst vorhanden. Was fehlt, sind Öko-Modelle deutscher Hersteller in volumenstarken Segmenten zu akzeptablen Preisen”, beschreibt Bugge die Marktsituation.

Mindestens bis Ende 2012, so lautet seine Einschätzung, werden die Importeure einen Großteil des Marktes unter sich aufteilen. “Doch Deutsche lieben deutsche Autos. Erst wenn heimische, bezahlbare Modelle kommen, wird die Nachfrage nach Elektroautos wirklich stark steigen”, prognostiziert Alexander Bugge die weitere Entwicklung.

Günstiger mit einem Benziner oder Diesel

Wer sich derzeit für ein neues Auto interessiert, fährt somit mit einem “sauberen” Benziner oder Diesel, der die aktuellen Abgas-Grenzwerte erfüllt, günstiger, so der Experte: “Immer mehr Volumenfahrzeuge werden mit spritsparender Technik, wie beispielsweise einer Start-Stopp-Automatik, ausgestattet. Dies reduziert nicht nur den Verbrauch und die laufenden Kosten, sondern damit auch die Emissionen”, so Alexander Bugge. Somit könnten Autofahrer mit dem Umstieg auf modernste Motorentechnik ebenfalls etwas für die Umwelt bewirken – und obendrein von attraktiven Preisnachlässen profitieren, die derzeit bei Hybrid-Fahrzeugen noch nicht erreicht werden. djd/pt MeinAuto

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Audi A8 hybrid: Ökologisch korrekter Oberklässler

Erstellt von ub am 30. August 2011

Audi macht ernst mit öko: Nach Q5 und A6 statten die Ingolstädter nun auch ihr Oberklasse-Flaggschiff A8 mit dem bereits aus den beiden Automodellen bekannten Parallelhybrid-Antrieb aus.

Wie beim Q5 bringt es der 2,0-Liter-Vierzylinderbenziner auf 155 kW/211 PS und 350 Nm Drehmoment, das zwischen 1 500 und 4 200 U/min anliegt. Mit ihm zusammen an die Antriebsarbeit macht sich ein scheibenförmigen Elektromotor, der 40 kW /54 PS leistet und 210 Nm abgibt.

Die kurzfristige Systemleistung von 180 kW/245 PS und das Systemdrehmoment von 480 Nm sorgen für standesgemäßes Vorankommen, die nur ein wenig unterhalb der Oberklassen-Standards liegen sollen. So sprintet der doppelmotorige A8 in 7,7 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 235 km/h. Sein Normverbrauch beträgt weniger als 6,4 Liter pro 100 km, das sind gut drei Liter weniger als beim bisher angebotenen 4,2-Liter-Achtzylinder-Benziner. Die CO2-Emission bleibt unter 148 Gramm pro km.

Karosserieseitig spielen die Ingolstädter ihr Lieblingsthema “Leichtbau” aus. Die Karosserie des auf der IAA (15.-25. September) vorgestellten Hybrid-Oberklässlers ist komplett aus Aluminium gefertigt, nur die B-Säulen bestehen aus ultrahochfestem Stahl. Sie wiegt nur 231 Kilogramm, etwa 40 Prozent weniger als ein herkömmlicher Stahlrumpf. Das Leergewicht dürfte somit nur wenig unter den zwei Tonnen der rein benzinbetriebenen Limousine liegen.

Vorteil gegenüber manchem Wettbewerber: Der Audi A8 hybrid kann bis Tempo 100 km/h rein elektrisch fahren. Gewährt der Fahrer dem elektronischen Fahren per Knopfdruck Vorrang, soll er bei kontrolliertem Gasfuß und konstantem Tempo 60 sogar bis zu drei Kilometer weit rein elektrisch fahren können. Einstiegspreise werden frühestens zur IAA erwartet, in Serie gehen soll der “Oberklasse-Öko” 2012. mah/mid Bildquelle:Audi

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Reise-Verkehrsmittelvergleich: Stromer und Hybridautos besser als die Bahn

Erstellt von ub am 3. August 2011

Ein Reise-Verkehrsmittelvergleich des Magazins “Auto Motor und Sport” zeigt jetzt, dass man mit Hybrid- und Elektroautos deutlich günstiger und mitunter schneller von München nach Berlin fährt als mit der Bahn.

Auch der CO2-Ausstoß von Stromer und Hybrid kann sich sehen lassen, er liegt nur geringfügig über den Werten des Zugverkehrs.

  Die Eisenbahn stößt auf der rund 600 Kilometer langen Strecke in die deutsche Hauptstadt demnach 24 Kilogramm CO2 pro Person aus. Ein rekordverdächtiger Tiefstwert. Doch alternativ angetriebene Fahrzeuge sind davon gar nicht soweit entfernt: Der bald auf den Markt kommende Toyota Prius Plug-in-Hybrid stößt laut Praxistest bei gemäßigtem Gasfuß auf der selben Strecke 55 Kilogramm CO2 aus. Sobald der Fahrer noch eine weitere Person mitnimmt, ist die Klimabilanz der Bahn schon nahezu erreicht. Doch nicht nur das an der Steckdose aufladbare Hybridmodell, das vorrangig von einem 60 kW/82 PS starken E-Motor angetrieben wird, kann es mit dem Schienenverkehr aufnehmen. Basierend auf dem aktuellen Strommix stößt der Chevrolet Volt, der über einen reichweitenverlängernden Verbrennungsmotor unter der Haube verfügt, 60 Kilogramm CO2 auf der Teststrecke aus, der kleine Stromer Mitsubishi i-MiEV bringt es auf 77 Kilogramm CO2.

In puncto “Kosten” haben Stromer und Hybridautos den Zugverkehr bereits überholt. Das Bahnticket von München nach Berlin kostet zum Normalpreis 120 Euro pro Person. Für die Fahrt mit dem kleinen Mitsubishi i-MiEV werden 86 Euro fällig, wenn neben Verbrauch auch Unterhalts- und Versicherungskosten berücksichtigt werden. Die Mercedes B-Klasse NGT, die mittels Erdgas fährt, schlägt mit 98 Euro zu Buche und auch der Toyota Prius Plug-in unterbietet den Preis der Bahn. Und auch hier gilt: Je mehr Personen mitfahren, desto günstiger wird die Autofahrt. Denn im Gegensatz zur Bahn gibt es keinen Aufschlag für jede weitere Person, die mitfährt.

Zeitmäßig bietet die Fahrt mit dem eigenen Auto in der Regel auch nur Vorteile. Die Bahn benötigt 7,5 Stunden zum Zielort. Mit Ausnahme des Mitsubishi i-MiEV bleibt man mit den Öko-Fahrzeugen unter der Sieben-Stunden-Grenze. Der kleine japanische Stromer aus dem Hause Mitsubishi muss wegen der kleinen Reichweite jedoch regelmäßig an die Steckdose zum Aufladen, die langen Ladezeiten erhöhen die Reisezeit auf 62 Stunden.

Fazit: Als ökologische Alternative werden E-Autos und Hybridfahrzeuge bereits heute gepriesen. Der Bahn als bisheriges Umweltwunder kann zweifelsohne auch von alternativ angetriebenen Autos Paroli geboten werden. Die aus der Nutzung resultierenden Kosten und der Zeitvorteil sprechen für sich. Einzig große Hemmschwelle ist und bleibt der derzeit noch hohe Anschaffungspreis. bp/mid Bildquelle:Toyota

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Sind Hybridfahrzeuge sicher?

Erstellt von ub am 27. Juli 2011

Alternativ angetriebene Autos sind sicher. Wer beispielsweise ein Hybridfahrzeug fährt, muss bei einem Unfall grundsätzlich keinen elektrischen Schlag fürchten. Trotz Spannungen zwischen 200 und 650 Volt setzt der E-Antrieb im Doppelmotor-Auto die Karosserie selbst bei besonders folgenschweren Crashs nicht unter Strom. Entsprechende Sicherheitstechnik macht es möglich.

Der kompakte Toyota Prius beispielsweise verfügt über Crashsensoren. Sobald das Hybridauto in einen Unfall verwickelt ist und zum Beispiel gegen ein anderes Fahrzeug prallt, wird die Batterie umgehend vom Hochvolt-Stromnetz getrennt. Dies verhindert, dass Karosserie oder Kabel unter Strom gesetzt werden. Mögliche Helfer oder der aus dem Auto steigende Fahrer können also keinen Schlag bekommen. Die Wirksamkeit dieses Systems, das in ähnlicher Form auch in anderen alternativ angetriebenen Fahrzeugen zum Einsatz kommt, hat sich in verschiedene Crashtests bewährt. So hatte die Sachverständigenorganisation Dekra bei einem Frontalcrash mit Tempo 50 gegen eine Wand in Sachen Batteriensicherheit bei dem Japaner nichts zu beanstanden gehabt. Hinzu kommt, dass alle Fahrzeughersteller konsequent weiter an neuen Sicherheitsstandards forschen. bp/mid Bildquelle:Toyota

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Filmischer Aufklärungsunterricht: Hybridtechnik – Was ist das?

Erstellt von ub am 8. Juli 2011

Wie funktioniert ein Hybridantrieb und wie sparsam ist er eigentlich? Diese Fragen beantwortet der japanische Autobauer Toyota nun in einem Kurzfilm der anderen Art auf dem Videoportal Youtube.

In dem unter www.youtube.com/watch?v=RQqGd3ig2nc gezeigten Clip bringt Dirk Breuer, Technik-Pressesprecher, seinen ausgefallenen “Freunden” Günni und Chantal die Vorzüge der umweltfreundlichen Antriebslösung am Beispiel des Auris Hybrid näher. Eindeutiges Fazit: “Der verbraucht fast nix!”. bp/mid Bildquelle:Screenshot mid

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Autoneuheit 2013 – Jaguar baut den C-X75 als Hybrid-Supersportwagen

Erstellt von ub am 13. Mai 2011

Jaguar wird als Autoneuheit für 2013 den C-X75 bauen. Die Briten hatten auf dem Pariser Salon im vergangenen Jahr eine Studie des Hybrid-Supersportwagens gezeigt. Heute gaben sie in London bekannt, dass sie tatsächlich eine eklusive Kleinserie von 250 Fahrzeugen bauen werden. Dazu hat das Unternehmen eine Technologie-Partnerschaft mit dem renommierten britischen Formel-1-Rennstall Williams F1 geschlossen. Die ersten Fahrzeuge sollen Ende 2013 zum Basispreis von rund 800 000 Euro den Besitzer wechseln.

Der Jaguar C-X75 wird das bis dato fortschrittlichste Modell der britischen Marke sein. Seine Leistungswerte liegen auf einem Niveau mit den schnellsten aktuell auf dem Weltmarkt angebotenen Supersportwagen. Zugleich bietet er Technologien, die einen besonders ökomonomischen Betrieb gestatten. Jaguar rechnet damit, dass der künftige Serien-C-X75 im Schnitt weniger als 99 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer emittiert, und das bei einem Auto mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h, welches die 100-km/h-Marke nach weniger als drei Sekunden durchbricht und die 160 km/h nach sechs Sekunden erreicht.

Jaguar wird den C-X75 in enger Zusammenarbeit mit Williams F1 entwickeln. Das durch seine Formel 1-Erfolge berühmte Unternehmen bringt seine langjährige Erfahrung in den Bereichen Aerodynamik, Kohlefaser-Herstellung und Hybrid-Technologie ein. Die neue Kooperation repräsentiert nicht weniger als die technologische Speerspitze britischen Engineerings und Erfindungsreichtums.

Der direkte Technologietransfer aus der Königsklasse des Motorsports in die Serie wird ein Schlüssel zum Erfolg des C-X75 sein. So wird das Chassis komplett aus dem sowohl extrem leichten wie hochfesten Werkstoff Kohlefaser gefertigt.

Die in der Pariser Konzeptstudie erstmals gezeigte Mikroturbinen-Technologie wird Jaguar zwar nicht für den Serien-C-X75 übernehmen, sie aber auch künftig weiterentwickeln. Dazu hat Tata Motors, Jaguars Mutterkonzern, bereits einen erheblichen Anteil an Bladon Jets, dem Konstrukteur und Hersteller der als Reichweitenverlängerer gedachten Gasturbinen erworben. Ziel ist es, die sehr vielversprechende Technologie mittelfristig in künftigen Jaguar Modellen zum Einsatz zu bringen.

Die Rede ist jetzt von einem sehr starken Parallelhybridantrieb mit zwei kräftigen Elektromoteren und einem sehr kleinen, sehr hoch aufgeladenen Benziner und einer Regelelektronik, die alle Räder antreiben. Der X-C75 kann rein elektrisch fahren, was gerade für die Londoner von Bedeutung ist. Die Reichweite sollte reichen, die City auch beim üblichen Stau zu erreichen. auto-medienportal.net/Sm

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Alternative Hybridsysteme ohne Batterien

Erstellt von ub am 13. April 2011

Die deutsche Sportwagenschmiede Porsche und der amerikanische Autobauer Chrysler zeigen Alternativen zu den herkömmlichen Hybridsystemen in Hybridfahrzeuge mit Batterien auf.

Aktuell auf dem Automobilmarkt verfügbare Hybridautos – Toyota Prius, Lexus CT 200h, Toyota Auris Hybrid, Honda Jazz – führen Energie in Form von Flüssigkraftstoffen wie Benzin oder Diesel mit sich und speichern elektrische Energie in schweren, an Bord mitzuführenden Batterien. Aber auch andere Formen der Energiespeicherung sind denkbar und sogar schon Realität.

Der Porsche 918 RSR, der auf der diesjährigen Detroit Auto Show präsentiert wurde, speichert kinetische Energie in einem Schwungrad, dass sich mit bis zu 36.000 U/Min dreht. Das Schwungrad speichert durch Rekurperation Bremsenergie, die dann per Knopfdruck vom Fahrer, in Form von Strom, wieder an die an jedem Vorderrad verbauten Elektromotoren abgegeben werden kann.

Chrysler geht mit dem hydrostatischen Hybrid einen anderen Weg. Bei diesem System wird zwar ebenfalls kinetische Energie gespeichert, jedoch geschieht dies durch eine Hydraulikflüssigkeit die mit Hilfe einer Pumpe in einen Überdruckbehälter gepresst wird. Beim Anfahren des Fahrzeugs und während der Beschleunigungsphase wird diese Energie dann wieder freigesetzt. Diese Technik wird in den USA bereits seit längerem in Nutzfahrzeugen eingesetzt.

Es führen also wie so oft viele Wege nach Rom. Ob sich eine der alternativen Hybridtechnologien gegen die vorherrschende durchsetzen kann, wird die Zukunft zeigen. www.greenmotorsblog.de

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