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Peugeot 308 verbrauchte 3,14 Liter auf 100 Kilometer

Erstellt von ub am 3. März 2010

Die Slowaken Thomasse Sarik und Suzanna Lamperova sind die sparsamsten Fahrer des Eco-Cups von peuegot gewesen. Sie verbrauchten auf der 1000 Kilometer langen Fahrt von der Konzernzentrale in Paris zum Autosalon nach Genf mit ihrem Peugeot 308 im Schnitt 3,14 Liter auf 100 Kilometer. 72 Zweier-Teams aus 18 Nationen waren mit vier verschiedenen Modellen der Marke gestartet, die alle mit dem 80 kW / 109 PS starken 1,6-Liter-Diesel ausgerüstet waren. Ziel war es, auf der vorgegeben Strecke so wenig Kraftstoff wie möglich zu verbrauchen.

Als Wettbewerbsfahrzeuge waren die Peugeot-Modelle 207, 308, 3008 und 5008 im Einsatz. n der Nationenwertung lag die Slowakei mit im Schnitt 3,4823 Litern Diesel auf 100 Kilometer ebenfalls vorn.

Das beste Ergebnis mit einem 207 erreichte das belgische Team Nicolas Cosse und Alain Rooms mit 3,24 Liter/100 km. Nur unwesentlich der beste 3008 und der sparsamste 5008. 3,33 Liter/100 km schaffte das tschechische Team Jiri Stepanek/Milada Rehakova mit ihrem 5008. Auf 3,5674 Liter kamen die Kroaten Miliane und Lovro Culjak mit dem 3008. Den Teams gelang es, durch ihre umweltbewusste Fahrweise den kombinierten Durchschnittsverbrauch nach EU-Norm um über 30 Prozent zu unterbieten.

Die vier besten Teams erhielten als Siegesprämie das Fahrzeug, das sie beim Eco-Cup gefahren sind, als Neuwagen.  automedienportal ampnet/jri

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Jatropha-Biodiesel

Erstellt von ub am 4. Februar 2010

Daimler startet neues Projekt für Jatropha-Biodiesel. Im Süden Indiens hat Daimler ein neues Projekt zu Anbau und Kultivierung des Biodiesel-Rohstoffs Jatropha gestartet.

Die Stecklinge für die ersten 100 Hektar sind jetzt gepflanzt worden. Das Unternehmen unterstützt dabei mehrere Kommunen im Bundesstaat Tamil Nadu mit finanziellen Mitteln und Know-how aus seinen bereits erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekten.

In Zusammenarbeit mit Bauern der Dorfgemeinschaften wird die Jatropha-Pflanze angebaut und deren Nüsse geerntet, die Grundstoff für die Biodiesel-Produktion sind. Genutzt werden ausschließlich karge Böden, die sich nicht mehr zum Anbau von Nahrungsmitteln eignen. Somit steht der Kraftstoff aus Jatropha nicht in Konkurrenz zur lokalen Nahrungsmittelproduktion.

Durch eine Bürgschaft sichert Daimler die finanzielle Unterstützung der Bauern in den Kommunen über einen Zeitraum von fünf Jahren in Form von Kleindarlehen ab. Mit dem Geld sind die Bauern in der Lage, Jatropha-Setzlinge zu kaufen und ihre Ausgaben bis zur ersten Ernte nach drei Jahren zu bestreiten. Aus den Erträgen vom Verkauf der Nüsse, die durch eine Abnahmegarantie von Daimler gesichert sind, können die Darlehen dann ab dem fünften Jahr zurückgezahlt werden. Die Darlehensrückzahlungen werden in einem Fonds gesammelt und daraus neue Kredite an weitere Bauern vergeben, die sich entschließen, an dem Projekt teilzunehmen. So entsteht ein wirtschaftlicher Kreislauf, der einer Vielzahl von Kommunen zugute kommt. Durch die Bürgschaft ist sichergestellt, dass den Bauern bei Ernteausfällen kein existenzbedrohlicher wirtschaftlicher Schaden entsteht.

Unterstützt wird das Projekt auch von der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft. Darüber hinaus arbeitet die Daimler bereits seit über einem Jahr mit der Bayer Crop Science AG zusammen, um die Methoden zum nachhaltigen Anbau von Jatropha weiterzuentwickeln. Im Rahmen dieser Kooperation unterstützt die Bayer auch das aktuelle Projekt. Das indische Tochterunternehmen stellt Know-how und Produkte zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung bei Jatropha-Pflanzen zur Verfügung.

Mit dem im Jahr 2007 abgeschlossenen, fünfjährigen Forschungsprojekt hatte der Stuttgarter Autokonzern nachgewiesen, dass sich Jatropha zur Erzeugung von qualitativ hochwertigem Biodiesel eignet. Der Einsatz des Kraftstoffes wurde in Testfahrzeugen mit modernen Common-Rail -Dieselmotoren von Mercedes-Benz erfolgreich erprobt. Der Biodiesel, der aus den Samen der Jatropha-Nuss hergestellt wird, besitzt ähnliche Eigenschaften wie Treibstoff aus anderen Ölsaaten. Er zeichnet sich außerdem durch eine positive CO2-Bilanz aus und bietet einen ökologischen Vorteil gegenüber fossilem Dieselkraftstoff, insbesondere wenn die spezifischen Standortvorteile der Pflanze genutzt werden. So kann Jatropha beispielsweise auf kargen, erodierten Böden angebaut werden und daher einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne die Nahrungsmittelquellen der Menschen zu beeinträchtigen, teilte Daimler mit.  automedienportal ampnet/jri

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Sparsame Autos

Erstellt von ub am 26. Januar 2010

Die Wahl des neuen Pkw bestimmt die Betriebskosten und den CO2-Ausstoß. Drei wesentliche Kriterien beeinflussen die künftigen Ausgaben für Kraftstoff und  Autosteuer: die Fahrzeugklasse, das Modell und seine Motorisierung.

(djd/pt). Rund 20 Prozent des Kohlendioxid-Ausstoßes in Deutschland gehen auf das Konto des Verkehrs, der weitaus größte Teil davon stammt aus dem Auspuff von Pkw und Lkw – sie verursachen 90 Prozent der verkehrsbedingten Emissionen. Sparsamere Autos nutzen aber nicht nur dem Klima, kühle Rechner bestimmen mit der Wahl ihres künftigen Fahrzeugs auch, wie hoch ihre Spritrechnung ausfallen wird. Neben Design und Fahrspaß achten Neuwagenkäufer daher immer stärker auf den Verbrauch bei der Auswahl des Modells.

Kleine Verbrauchsunterschiede summieren sich

Auch auf den ersten Blick können sich kleine Verbrauchsunterschiede im Laufe der meist mehrjährigen Nutzung des Pkw auf mehrere Tausend Euro summieren. Drei wesentliche Kriterien beeinflussen die künftigen Ausgaben für Autosteuer und Kraftstoff: die Fahrzeugklasse, das Automodell und seine Motorisierung. Es lohnt sich daher, vor einer Kaufentscheidung genau zu analysieren, was das neue Auto leisten soll. Wer auf Platz für die ganze Familie und viel Stauraum Wert legt, fährt mit einem Kombi besser als etwa mit einem SUV oder Geländewagen. Bis zu einer Tonne mehr bringen Letztere auf die Waage und brauchen vier bis fünf Liter Kraftstoff mehr auf hundert Kilometer als die leichteren Kombis.

Zweitwagen: small is beautiful

Ist der Haushalt auf ein zweites Fahrzeug angewiesen, reicht ein Kleinwagen statt eines Mittelklasse- oder Kompaktwagens meist aus. Der spart bereits bei der Anschaffung und erst recht bei der Steuer und an der Zapfsäule. Doch auch innerhalb einer Fahrzeugklasse gibt es deutliche Verbrauchsunterschiede von ein bis zwei Litern je hundert Kilometer. Da kann es sich schon lohnen, der bisher angestammten Marke untreu zu werden und bei anderen Herstellern nachzufragen. Denn Produzenten und Händler sind verpflichtet, den genormten Kraftstoffverbrauch (l/100km) und den CO2-Ausstoß (g/km) deutlich anzugeben.

Ausstattung beeinflusst den Verbrauch

Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Motor, desto sparsamer läuft er. Moderne Turbolader können den Verbrauch senken. Manuelle Getriebe sparen gegenüber der Automatikvariante bis zu 0,7 Litern je hundert Kilometern. Breitreifen und Dachreling erhöhen den Reibungs- und Luftwiderstand und kosten ebenfalls Sprit. Auch aufwendige Bordelektronik wie ein Navigationssystem mit extragroßem Monitor kostet nicht nur bei der Anschaffung zusätzlich. Besonders hungrig ist die Klimaanlage: Bis zu einem Liter Kraftstoff genehmigt sie sich extra – pro Betriebsstunde. Mehr Tipps zum sparsamen Fahren unter www.ichundmeinauto.info djd

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Effizienzlabel – Kennzeichnungspflicht für Autoreifen

Erstellt von ub am 30. November 2009

Deutsche Umwelthilfe begrüßt Kennzeichnungspflicht für Autoreifen

DUH fordert Reifenhersteller auf, Effizienzlabel schon 2010 einzuführen und nicht auf nationale Umsetzung der EU-Regelung zu warten – auch die Reifen von Neufahrzeugen müssen gekennzeichnet werden

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) begrüßt die vom 25.11.2009 vom EU-Parlament verabschiedete Kennzeichnungspflicht für Reifen.  ”Das Reifenlabel ist ein wichtiger Schritt für die Effizienzsteigerung, denn damit haben Verbraucher überhaupt erstmals die Chance die Energieeffizienz von Reifen zu erkennen”, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. “Autofahrer können mit dem Label Geld sparen, den Straßenlärm mindern und zum Umweltschutz beitragen – aber nur wenn die Hersteller das Label auch verbraucherfreundlich anwenden.” Resch forderte die Reifenhersteller auf, nicht auf die politische Umsetzung der EU-Regel zu warten, sondern selbst aktiv zu werden und die Kennzeichnung im Jahr 2010 umzusetzen. Sinnvoll sei nur eine klare Kennzeichnung wie Verbraucher sie bereits von den Effizienzlabeln an Kühlschränken kennen. “Die Hersteller der spritsparsamsten und leisesten Reifen können mit dem Label einen echten Wettbewerbsvorteil erringen”, sagte Resch. Die DUH fordert die Anwendung des neuen Labels auch für die Reifen von Neufahrzeugen.

Das EU-Parlament hat in letzter Lesung eine Kennzeichnungspflicht für Reifen festgelegt.

Ab dem 1. November 2012 müssen Hersteller die Kraftstoff-Effizienz, Nasshaftung und die externen Rollgeräusche aller Reifen angeben. Diese Kennzeichnungspflicht ist Teil des Aktionsplans für Energieeffizienz, mit dem die EU den Energieverbrauch um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 senken will.

Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe e. V. Bundesgeschäftsführer,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; Mobil: 0171 3649170

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Dieselkraftstoff auf Jahreshoch

Erstellt von ub am 4. November 2009

Spritpreise im Oktober – Dieselpreis auf Jahresrekord
ADAC: Maximum von 1,153 Euro pro Liter zum Monatsende

Für Dieselkraftstoff war der 30. Oktober der bislang teuerste Tag im laufenden Jahr:  Am 30.10. kostete ein Liter im bundesweiten Durchschnitt 1,153 Euro und damit 1,2 Cent mehr als am 26. August, dem bisherigen Jahresmaximum. Das ergab die Marktanalyse des ADAC an Markenstationen und Freien Tankstellen. Insgesamt stieg im vergangenen Monat der durchschnittliche Dieselpreis gegenüber dem Vormonat um 3,3 Cent auf 1,116 Euro und erreichte damit ebenfalls einen neuen Höchststand.
Nur dem anhaltend schwachen US-Dollar ist es zu verdanken, dass die im Oktober zeitweise auf knapp unter 80 Dollar gestiegenen Notierungen von Brent-Rohöl nicht zu einem neuen Jahresrekord auch beim Benzinpreis geführt haben. Der Liter Superbenzin verteuerte sich im Vergleich zum September um 1,2 Cent auf durchschnittlich 1,309 Euro.
Der ADAC rät allen preisbewussten Autofahrern, konsequent nach günstigen Tankmöglichkeiten zu suchen und diese auch zu nutzen. Das führt über verstärkten Wettbewerb zu günstigeren Kraftstoffpreisen. Der aktuelle Preisvergleich im Internet unter adac.de/tanken hilft bei der Suche nach Tankstellen mit Tiefstpreisen. ADAC – Katja Legner, 089/7676-6417

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Nachfrage nach Biokraftstoffen rückläufig

Erstellt von ub am 19. Oktober 2009

Die Nachfrage nach Biokraftstoffen ist 2008 in Deutschland zurückgegangen. Wie der Auto- und Reiseclub Deutschland meldet, sank ihr Anteil am gesamten Kraftstoffverbrauch von 7,1 auf 5,0 Prozent. Absatzeinbußen gab es vor allem bei Biodiesel und Pflanzenölkraftstoffe, während Bioethanol anzog, das normalem Benzin beigemischt wird.

Vor allem die Transportunternehmen verzichten wegen der zunehmenden Besteuerung der Alternativkraftstoffe zunehmend auf Biodiesel und Pflanzenöltreibstoff. Nach Angaben der Bundesregierung liege die Auslastung bei einem Großteil der Biokraftstoff-Hersteller bei lediglich 40 Prozent. Im vergangenen Jahr habe es mindestens zwölf Insolvenzen und Eigentümerwechsel in der Branche gegeben. auto-medienreporter.net ampnet/jri

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Spritsparen – Deutsche Spritspar-Meisterschaft

Erstellt von ub am 8. Oktober 2009

Die Deutsche Spritspar-Meisterschaft von Toyota und ADAC geht in die nächste Runde. Rund 400 Teilnehmer haben sich im ersten Durchgang bei den deutschen Toyota-Händlern dank ihrer theoretischen Kenntnisse zum Thema Spritsparen durchgesetzt.

Nun treten sie zwischen dem 9. und dem 17. Oktober deutschlandweit in 13 regionalen ADAC-Spritspar-Zentren zum Halbfinale an.

Nach einer kurzen Einführung werden die Teilnehmer im Halbfinale in zwei Gruppen aufgeteilt und absolvieren eine standardisierte Verbrauchsfahrt. Pro Gruppe werden die drei Teilnehmer mit dem geringsten Durchschnittsverbrauch ermittelt. Die sechs besten Autofahrer kämpfen anschließend im internen Finale um den Titel des Tagessiegers; bei gleichem Durchschnittsverbrauch entscheidet die kürzere Fahrzeit als Zusatzkriterium.

Die 15 Tagessieger der einzelnen Halbfinale reisen am 1. November 2009 zur Endrunde ins ADAC-Fahrsicherheitszentrum nach Grevenbroich. Der Gewinner bekommt als Hauptpreis einen neuen Toyota Prius.

Toyota ist seit dem Sommer offizieller Partner der ADAC-Spritspar-Trainings. Die Zusammenarbeit wird über mindestens zwei Jahre laufen. ampnet/nic Quelle:auto-medienportal.net

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Aktuelle Spritpreise – Dieselkraftstoff – Superbenzin

Erstellt von ub am 2. Oktober 2009

Mit dem Ende der Sommerferien und der nachlassenden Nachfrage sind in Deutschland die Kraftstoffpreise wieder gesunken. Das hat die Marktanalyse des ADAC an Markenstationen und Freien Tankstellen ergeben.

Der Preis für einen Liter Superbenzin fiel im September im Vergleich zum Vormonat um 3,9 Cent auf durchschnittlich 1,297 Euro. Dieselkraftstoff verbilligte sich um drei Cent auf 1,083 Euro. Die bislang teuersten Monate im Jahr 2009 waren bei Benzin der Juni (1,340 Euro), bei Diesel der August (1,113 Euro).

Für beide Kraftstoffsorten registrierte der ADAC am 1. September die jeweiligen Monatsrekordmarken. Benzin kostete 1,329 Euro, Diesel 1,118 Euro. Am günstigsten war Ottokraftstoff am 28. September (1,262 Euro), Diesel am 14. September (1,059 Euro). Die Preisschwankungen im September lagen damit bei sechs bis sieben Cent.  Quelle: auto-medienportal.de ampnet/nic

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Technikpakete machen Benziner und Diesel noch genügsamer

Erstellt von ub am 21. September 2009

Reduzierung von Spritverbrauch und CO2-Emissionen. Noch gibt es reichlich Potenzial für geringere Verbräuche.  Mit der Technik von Bosch werde der Verbrennungsmotor in den nächsten Jahren noch sparsamer und emissionsärmer,

heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens zur IAA. Otto- und Dieselmotoren werden somit auch in Zukunft ihren Beitrag dazu leisten, Verbrauch und damit CO2-Emissionen zu reduzieren und die künftigen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Aus Sicht von Bosch als führendem Automobilzulieferer bleibt der Verbrennungsmotor im Automobil daher über die nächsten 20 Jahre dominierend. Trotzdem beschäftigen sich die Schwaben zugleich intensiv mit der Elektrifizierung des Automobilantriebs.

Tabelle Reduzierung CO2

Eine maßgebliche Rolle auf dem Weg zum noch verbrauchsgünstigeren Auto spielen die weiterentwickelten Direkteinspritzungen für Benzin- und Dieselmotoren – jeweils in Kombination mit Downsizing-Konzepten und Turboaufladung. Kleiner gehaltene Motoren zeichnen sich durch geringere Drossel- und Reibungsverluste aus, verbrauchen somit weniger Kraftstoff und emittieren weniger CO2. Dank der Turboaufladung in Verbindung mit Direkteinspritztechnologien kommt es nicht zu Einbußen bei der Motorleistung. Bei konsequenter Umsetzung von Downsizing-Konzepten und mit weiteren technischen Maßnahmen wird der Verbrauch eines Mitteklassefahrzeugs im Jahr 2015, verglichen mit heute, rund 30 Prozent geringer sein. Bosch entwickelt hierfür die entsprechenden Systeme und Komponenten für Benzin- und Dieselmotoren. 

Weil der Ottomotor heute die weltweit am weitesten verbreitete Antriebstechnik ist, führen Verbrauchsreduzierungen beim Benziner, global betrachtet, zu einer wesentlichen Verringerung der CO2-Emissionen. Knapp zwei Drittel der weltweit verkauften Fahrzeuge mit Benzinmotor haben gegenwärtig noch eine Saugrohreinspritzung. Allein mit dem Schritt hin zur Benzin-Direkteinspritzung in Verbindung mit Turboaufladung sind Kraftstoffeinsparungen von gut 15 Prozent zu erzielen.

Paket Nr. 1: Ventilüberschneidung 

Bosch hat Technikpakete auf Basis der Benzin-Direkteinspritzung mit Turboaufladung zusammengestellt, mit denen sich verschiedene Stufen des Downsizings realisieren lassen. Das erste Technikpaket umfasst eine variable Steuerung der Einlass- und Auslassventile. Dieses Verfahren der Ventilüberschneidung sorgt insbesondere bei niedrigen Drehzahlen für eine bessere Füllung der Zylinder mit Frischluft und damit für kräftiges Drehmoment. Zusätzliche Verbrauchsreduzierungen steuern bei diesem Technikpaket ein Start/Stopp-System, das Thermomanagement für einen verbesserten Wirkungsgrad des Motors, ein optimierter Generator für die Rückgewinnung der Bremsenergie sowie die Elektrifizierung und bedarfsgerechte Steuerung von Nebenaggregaten bei. Möglich wird dadurch eine Kraftstoff- und somit auch CO2-Reduzierung von rund 22 Prozent bei einem aufgeladenen 1,4-Liter-Vierzylinder-Motor – verglichen mit einem heutigen 2,0-Liter-Standardmotor mit Saugrohreinspritzung bei gleicher Leistung von rund 100 Kilowatt. Der Verbrauch eines Mittelklassefahrzeugs liegt dann bei 6,0 l/100 km (CO2: 142 g/km).

Paket 2: Turbo mit mehr Druck

Mit dem zweiten Technikpaket für den Ottomotor werden bis 2015 rund 29 Prozent weniger Kraftstoff benötigt. Der Motor hat nur noch drei Zylinder und einen Hubraum von 1,1 Liter, aber unverändert eine Leistung von 100 Kilowatt und ein Drehmoment von rund 200 Newtonmetern. Die zusätzlichen technischen Maßnahmen im Vergleich zum ersten Paket sind ein von 1,8 auf rund 2,4 bar erhöhter Ladedruck des Turboladers und eine aufwändigere Ventilsteuerung, bei der sich zusätzlich zu den Ventilöffnungszeiten auch der Ventilhub und damit der Öffnungsquerschnitt variieren lassen. Der Verbrauch wird bei 5,5 l/100 km liegen (CO2: 130 g).

Diesel wird noch genügsamer

Noch günstigere Verbrauchswerte werden mit dem Selbstzünder möglich sein. Verglichen mit einem heutigen Standard-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung und Turboaufladung, der bei 2,0 Liter Hubraum 100 Kilowatt leistet, wird der in Leistung und Drehmoment gleich starke, aber im Hubraum deutlich verkleinerte und in der Peripherie optimierte Dieselmotor in einem Fahrzeug der unteren Mittelklasse im Jahr 2015 nur noch 3,6 Liter benötigen und 97 Gramm CO2 ausstoßen. Das bedeutet ein Drittel weniger Verbrauch.

Gesteigerte Abgasrückführraten, höhere Ladedrücke für die Verbrennungsluft und die Einspritzdrücke in weiten Teilen des Motorkennfeldes führen zu einer stickoxidarmen Verbrennung. Darüber hinaus umfasst das Paket bereits vom Ottomotor bekannte Maßnahmen: Downsizing von 2,0 auf 1,6 Liter Hubraum, Start/Stopp-System und Thermomanagement. Das Ergebnis ist eine Verbrauchseinsparung um 22 Prozent auf 4,2 Liter (CO2).

Im zweiten Schritt spielt die Abgasnachbehandlung zur Stickoxidreduktion eine wesentliche Rolle. Denn mit dem Übergang von der Euro-5- auf die Euro-6-Abgasnorm müssen die Stickoxide (NOx) mehr als halbiert werden. Zumindest leistungsstarke Dieselmotoren in schweren Fahrzeugen werden künftig einen Katalysator benötigen, um die Stickoxid-Emissionen zu verringern. Bosch liefert dazu die bereits in Nutzfahrzeugen bewährte DeNoxtronic zur SCR-Abgasnachbehandlung (Selective Catalytic Reduction).

Mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Motor ist also im Vergleich zum heutigen Standardmotor eine Verbrauchsreduzierung um 28 Prozent auf 3,9 Liter machbar (CO2: 105 g). Mit weiterem Downsizing von vier auf drei Zylinder und auf 1,2 Liter Hubraum können bei gleicher Leistung (100 kW) Verbrauchswerte von 3,6 Litern (CO2: 97) realisiert werden. Im Vergleich zum heutigen Basis-Diesel entspricht das einer Einsparung um 33 Prozent.  autoreporter.net PS/ar/W. R.

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Herbststimmung an den Tankstellen

Erstellt von ub am 19. September 2009

Kraftstoffpreise in 20 deutschen Städten

ADAC: Kaum regionale Preisunterschiede feststellbar
An den deutschen Tankstellen herrscht frühherbstliche Ruhe – zumindest was die Kraftstoffpreise betrifft. Wie der monatliche ADAC-Preisvergleich an Markentankstellen in 20 deutschen Städten ergab, kosten Benzin und Diesel in 16 der untersuchten Städte (darunter Hamburg, Köln, Frankfurt und München) im Schnitt derzeit gleich viel. Der Preis für einen Liter Superbenzin liegt dort bei 1,289 Euro. Ein Liter Diesel kostet 1,079 Euro. Nur in vier Städten treffen die Autofahrer momentan auf höhere Kraftstoffpreise: Hannover, Berlin, Dresden und Schlusslicht Rostock. In der Ostseestadt kostet Benzin 1,297 Euro, für Diesel verlangen die dortigen Tankstellen im Schnitt 1,091 Euro.

Damit ist das Preisniveau im Vergleich zur Untersuchung des Vormonats aufgrund rückläufiger Rohölnotierungen spürbar gesunken. Mitte August wurden in Karlsruhe, seinerzeit die teuerste Stadt, Preise von 1,374 Euro (Benzin) und 1,144 Euro (Diesel) registriert. pressrelations.de
Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, vor dem Tanken sorgfältig die Preise zu vergleichen und nur die günstigeren Tankstellen anzusteuern. Nur durch preisbewusstes Handeln der Verbraucher werden die Mineralölkonzerne aufgefordert, Ölpreisrückgänge genauso zügig wie Verteuerungen an die Autofahrer weiterzugeben. Laufend aktuelle Informationen finden Autofahrer unter www.adac.de/tanken.
Rückfragen: Andreas Hölzel, 089/7676-5387

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