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Verkehrsbilanz 2008: Krise hat noch nicht durchgeschlagen

Erstellt von ub am 10. Dezember 2009

Trotz hoher Kraftstoffpreise und beginnender Krise sind die Deutschen auch 2008 ähnlich viel gefahren wie in den Jahren zuvor: Jeder der 41 Millionen in Deutschland gemeldeten Pkw fährt im Durchschnitt 14.000 Kilometer im Jahr.

Dagegen zeigt sich ein deutlicher Trend dagegen bei den Antrieben: Immer mehr Pkw-Fahrer steigen vom „Benziner“ auf Diesel-Motoren um. Alternative Antriebe spielen dagegen nur eine Statistenrolle. Bei Kraftstoffverbrauch und neuen Technologien besteht dringender politischer Handlungsbedarf, wenn Deutschland die ab 2012 gültigen EU-Richtwerte für CO-Emissionen von Fahrzeugen erfüllen will.

51 Millionen Fahrzeuge, die zusammen etwa 700 Milliarden Kilometer zurücklegten – das sind die Eckdaten einer vom DIW Berlin erstellten Analyse des Kraftfahrzeugverkehrs 2008. Das diese Werte trotz Wirtschaftskrise nicht unter den Werten der Vorjahre liegen, ist für DIW-Verkehrsexperte Uwe Kunert wenig verwunderlich: „Die Kraftfahrzeugleistung hängt von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab: 2008 war im Jahresdurchschnitt noch immer ein gutes Jahr war. Der Einbruch bei der Fahrleistung kam erst im letzten Quartal.“

Mehr Diesel, aber kein geringerer Verbrauch

Immer mehr Deutsche fahren Diesel – eine Reaktion auf die stark gestiegenen Kraftstoffpreise der letzten zehn Jahre. „Viele Vielfahrer steigen in der Hoffnung auf niedrigere Verbrauchswerte und -kosten vom Benziner auf den Diesel um“, sagt Uwe Kunert. „In der Gesamtbilanz sinkt der Verbrauch deshalb“. 25 Prozent aller Pkw werden mittlerweile von Dieselmotoren angetrieben, dieser Trend flacht allerdings wieder ab: Denn während der Preis für Superbenzin 2008 nur um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr anstieg, kletterte der Dieselpreis um 14 Prozent.

Gemein ist allen Motoren, Diesel wie Benziner, dass sie in den letzten zehn Jahren immer leistungsstärker geworden sind. Der durchschnittliche Verbrauch ist dagegen in der gleichen Zeit nur um gut 10 Prozent gesunken. Das ist viel zu wenig, sagt Uwe Kunert. „Wir gehen davon aus, dass die gefahrenen Kilometer in den nächsten Jahren nicht weniger werden. Wenn wir die Schadstoffemissionen senken wollen, brauchen wir einen viel größeren Fortschritt beim Kraftstoffverbrauch.“

Emissionen deutscher Neuwagen noch weit über den EU-Vorgaben
Ab 2012 gelten in Europa neue Klimaschutzrichtlinien – Hersteller, deren Neuwagen im Durchschnitt mehr als 130 Gramm CO pro Kilometer ausstoßen, müssen eine Gebühr bezahlen. In Deutschland 2008 zugelassene Neuwagen sind mit 165 Gramm noch weit von diesen Vorgaben entfernt. Dazu kommt, dass alternative Antriebe in Deutschland kaum eine Rolle spielen: Nur etwa 400.000 Pkw werden in Deutschland von Elektro- oder Hybridmotoren angetrieben oder mit Gas betankt. „Da ist auch die Politik gefragt“, sagt Uwe Kunert – er plädiert dafür, zum Beispiel die günstige Verbrauchssteuer für Gaskraftstoffe nicht abzuschaffen und gleichzeitig die Infrastruktur für deren Vertrieb weiter auszubauen.

Eine spürbare Senkung klimaschädlicher CO-Emissionen wird es aber nur durch eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs normaler Kraftfahrzeuge geben. Die bisher kursierenden Vorschläge überzeugen Uwe Kunert allerdings nicht: „Die neue emissionsgebundene Autosteuer hat längst nicht die Wirkung, die sie haben müsste. Und wer die Autosteuer als Energiesteuer auf den Treibstoff umlegt, der treibt nur noch mehr Leute an die Tankstellen im Ausland.“ Schon jetzt wird etwa 5 Prozent des Kraftstoffes in Nachbarländern wie Luxemburg oder Tschechien getankt. Einen potentiellen Lichtblick gibt es für den DIW-Verkehrsexperten allerdings: „Die Abwrackprämie hat deutlich mehr kleine, sparsame Autos auf die Straßen gebracht..Das war allerdings nur die Fortsetzung eines ohnehin vorhandenen Trends, ob dieser anhält, bleibt abzuwarten.“
Renate Bogdanovic, Mohrenstraße 58, 10117 Berlin
www.diw.de

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Kostenlose Broschüre zum klimabewussten Autokauf

Erstellt von ub am 25. September 2009

Klimabewusste Autokauf-Tipps

Pünktlich zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) bringt die Verbraucherkampagne “für mich. für dich. fürs klima.” mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) eine kostenlose Broschüre zum klimabewussten Autokauf heraus. Der gleichnamige Ratgeber im Taschenformat informiert unter anderem über die verschiedenen Antriebsarten, gibt Hilfen für den Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen und erläutert, ab wann ein Auto klimaverträglich ist. Die Broschüre ist unter anderem am IAA-Stand der Kampagne in Halle 8.0 (Stand F01) erhältlich.

Auf der IAA stellen die Autobauer viele Neuerungen vor. Jedoch im Handel nur wenige der gezeigten Hypride und fast kaum ein Elektroauto.

Der Ratgeber “Klimabewusster Autokauf” informiert über die Möglichkeiten, sich schon heute für ein klimaverträgliches Pkw-Modell zu entscheiden.

Die Themen im Detail:

 - Die neue CO2-basierte Autosteuer
- Wie und wo finde ich ein klimaverträgliches Auto?
- Ratgeber spritsparendes Fahren
- Muss es ein eigenes Auto sein?
- Was kostet ein Auto mit Anschaffung, Fixkosten und Wertverlust?
- Die CO2-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch verschiedener Modelle
- Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kraftstoff- und Antriebsarten

Die 32-seitige Broschüre kann im Internet unter www.vcd.org  und www.verbraucherfuersklima.de heruntergeladen oder kostenlos unter bestellung@vcd.org bestellt werden.
Die VDC-Experten beraten Sie gerne unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 – 20 30 900 oder online  www. verbraucherfuersklima.de

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Hochwertiger Dieselkraftstoff

Erstellt von ub am 15. Juli 2009

Neue Autosteuer unterstützt die Ziele der Energiegenossenschaft Freudenberg eG

Aus Stroh wird hochwertiger Dieselkraftstoff gewonnen

Das Gesetz zur Neuregelung der Kraftfahrzeugsteuer trat am 1.Juli 2009 in Kraft. Bei Neufahrzeugen entscheidet mit der neuen Autosteuer nicht länger die Hubraumgröße, sondernparagraf
vor allem der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) über die Höhe der Steuer. Die Umstellung der Autosteuer auf den Ausstoß von Kohlendioxid gilt für alle neu zugelassenen Neufahrzeuge. Die Neuregelung zielt vor allem auf den Schutz des Klimas ab.

Die strategische Ausrichtung der Energiegenossenschaft Freudenberg eG ist von Anfang an auf eine nahezu CO2-neutrale Produktion von Dieselkraftstoff nach DIN EN 590 aus biogenen Roh- und Reststoffen ausgerichtet. Damit steht ihre Arbeit im Einklang mit der Strategie der Europäischen Union zur Minderung der CO2-Emissionen. openpr.de

Aus Stroh wird hochwertiger Dieselkraftstoff gewonnen, der unter der Marke CEHATROL® ausschließlich an Genossenschaftsmitglieder vermarktet wird. Informationen auf dem Internetportal www.eg-freudenberg.de.

Torsten Brock
Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Energiegenossenschaft Freudenberg eG
Weinbergstr. 21 – 31
16259 Beiersdorf-Freudenberg
Tel. 033451 / 558 40 08

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Opel-Kunden profitieren von neuer KFZ-Steuerregelung

Erstellt von ub am 3. Juli 2009

Seit 1. Juli geringere Prämien bei mehr als 70 Opel-Modellen

 
- ecoFLEX-Modelle profitieren besonders: Einsparungen bis zu 70 Prozent 

Umweltverträglichkeit beim Autofahren wird belohnt – seit 1. Juli gilt die neue, CO2-basierte Autosteuer. Gut für Opel-Kunden: Für über 70 Modelle sinkt die alljährliche Abgabenlast, im besten Fall bis zu 70 Prozent wie beim Agila 1.0 ecoFLEX. Die besonders verbrauchsarmen ecoFLEX-Modelle der verschiedenen Baureihen fahren stets vorneweg – ob mit Benzin-, Diesel- oder Erdgasantrieb. Mit ihnen sind Autofahrer, auch im Vergleich zu den Fahrzeugen anderer Hersteller, besonders kostengünstig unterwegs.

Spritsparstar par excellence ist der 55 kW/75 PS starke Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX mit CO2-Paket. Er benötigt nur 4,1 Liter Diesel pro 100 Kilometer (109 g/km CO2). Damit sinkt die KFZ-Steuer um 38 Prozent. Um den gleichen Satz wird der Astra 1.7 CDTI ecoFLEX inklusive CO2-Paket günstiger. Mit 81 kW/110 PS motorisiert, schluckt er nur 4,5 Liter auf 100 Kilometer und stößt vorbildliche 119 Gramm CO2 pro Kilometer aus. So verweisen die beiden Modelle ihre Mitbewerber in puncto KFZ-Steuer auf die Plätze. Ins gleiche „Sparhorn“ stößt das neue Flaggschiff Insignia als 118 kW/160 PS starke ecoFLEX-Variante. Der geringe Verbrauch von gerade einmal 5,2 Litern auf 100 Kilometer (136 g/km CO2) bei der Limousine bringt eine Steuervergünstigung von 28 Prozent mit sich und zeigt, dass Leistung mit Sparsamkeit überzeugend vereinbar ist.

Eine attraktive Alternative zu Diesel- oder Benzinantrieb bieten die Zafira CNG- und Combo CNG-Modelle mit bis zu 46 Prozent niedrigeren Abgaben. Wer Sportlichkeit, Umweltfreundlichkeit und geringe Kosten verbinden möchte, fährt beispielsweise mit dem 110 kW/150 PS starken Zafira ecoFLEX Turbo richtig: Mit 139 Gramm CO2 pro Kilometer und einem Minus von 35 Prozent bei der Autosteuer setzt der weltweit erste aufgeladene Serien-Erdgasvan deutliche Zeichen. pressrelations.de  www.opel.de

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Autosteuer – neue Dieselfahrzeuge ohne Rußfilter

Erstellt von ub am 17. Juni 2009

Neue Autosteuer: Berechnung für neue Diesel ohne Partikelfilter 

Was ist, wenn Ihr neues Dieselfahrzeug keinen Rußfilter besitzt? Dieselfahrer ohne Rußfilter zahlen seit dem 01. April 2007 eine Strafsteuer von 1,20 Euro pro 100 cm³ Hubraum.  Diese Autosteuerberechnung bleibt auch beim neuen Steuermodell so.

Ein Beispiel zur neuen Autosteuerberechnung:

 1,4 Liter Hubraum Citroen Diesel C2 DHi 70     113 Gramm CO2-Ausstoß  pro Kilometer

Bei diesem Fahrzeug beträgt die jährliche Autosteuer nach dem neuen Steuertarif

 133,00 Euro plus 16.80 Euro Strafsteuer,

da der Diesel keinen Partikelfilter hat. ub

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Sockelbetrag für Dieselfahrzeuge

Erstellt von ub am 13. Mai 2009

Die neue Autosteuer für Dieselfahrzeuge: Warum ist der Sockelbetrag für die “Diesel” höher?

Dies liegt an der Dieselkraftstoff-Besteuerung. Der Mineralölsteuersatz für Diesel ist niedriger als für Benzin. Um diese Differenz auszugleichen, ist der Sockelbetrag für Dieselfahrzeuge von 9,50 Euro pro 100 Kubikzentimeter um 7,50 Euro höher als der für Benzinfahrzeuge.

Bei Benziner liegt der Sockelbetrag bei 2,00 Euro.

Nachdem bisherigen Steuersystem, gilt/galt bereits die höhere Autosteuer für Dieselfahrzeuge, somit ist dies vom Grundsatz her keine Neuerung. 

Quelle: www.pkw-steuer.de

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Sicher in den Sommer – Wissenswertes für eine optimale Kfz-Versicherung

Erstellt von ub am 16. April 2009

 

Viele Fahrzeuge wechseln im Frühjahr die Besitzer.

So mancher Fahrfreudige rüstet sich und seinen potenziellen Erst- oder Zweitwagen für die sonnige Jahreszeit. Doch ganz gleich, ob Saisonwagen hergerichtet werden oder Neuanschaffungen auf dem Plan stehen, versicherungstechnisch gibt es, vor allem in diesem Jahr, einiges zu beachten. Denn eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich unumgänglich.

Die Typenklassenbemessung, die für die Prämienhöhe eines Fahrzeugs notwendig ist, schließt seitdem Merkmale wie „Nutzeralter”, „Fahrzeugalter bei Erwerb”, „Wohneigentum” und „Nutzkreis” mit ein. Vor 2008 wurden solche Merkmale getrennt von der Typklasse berücksichtigt. Grundsätzlich kann man also davon ausgehen, dass die Versicherungsprämie eines Fahranfängers, der sich nur ein älteres Gebrauchtfahrzeug leisten kann, nicht über eine Garage verfügt und seinen Neuerwerb hin und wieder aus der Hand gibt, eine vergleichsweise hohe Prämie zahlen muss. Im umgekehrten Fall muss beispielsweise ein Fahrzeughalter mit Mitte 60, der sein neues Auto stets in der eigenen Garage parkt und es selten an andere Fahrer verleiht, mit einer niedrigeren Prämie rechnen. Verbraucherschützer äußerten sich bereits im November vergangenen Jahres über mögliche Prämienunterschiede der verschiedenen Versicherungsanbieter. Rund 125 Angebote von 84 Versicherern wurden vor kurzem von Stiftung Warentest verglichen. Grundlage hierfür waren, wie jedes Jahr, die Schadensstatistiken, denen die Typenklassen angeglichen werden. Deutlich wurde dabei vor allem, dass ein möglicher Wechsel und ein Tarifvergleich besonders angezeigt sind, und dass sich ein unabhängiger Vergleich der Angebote immer lohnt.
Vor allem Verbraucher, die den Kauf eines neuen Wagens erwägen, sollten auf diese Typenklassenbestimmungen achten. Doch auch Kfz-Besitzer, die über einen Fahrzeugwechsel nachdenken, haben gerade in diesem Jahr durchaus gute Karten. Denn das Sonderkündigungsrecht greift auch bei Beitragserhöhungen oder bei einem Fahrzeugwechsel. Üblicherweise können Kfz-Versicherungen zum 30. November oder zum 1. Januar des neuen Jahres gekündigt werden.

Hoch aktuell ist auch die neu gestaltete Autosteuer. Weitere Infos finden Sie hier:

www.autosteuer.de/neue-autosteuer-2009

Durch die neue elektronische Versicherungsbestätigung (eVB), erhält der Verbraucher lediglich eine siebenstellige Code-Nummer (VB-Nummer), welche das Um- und Anmeldeverfahren beschleunigt.

Da sich die Beiträge einer Kfz-Versicherung aus den Einzelbeträgen der jeweilig gewählten und kombinierten Zusatzleistungen zusammensetzen, sollten die Bausteine, also Haftpflicht-, Kasko- und Insassenunfallversicherung sowie Autoschutzbrief individuell bestimmt und angepasst werden. Auch bei Saisonkennzeichen im Sommer gibt es verschiedene Berechnungsgrundlagen der <a href=”http://kfz-versicherungsvergleich.kfz-auskunft.de.

Einige Versicherer veranschlagen einen Kurzzeittarif, der beispielsweise sechs Monaten des Jahres eine Versicherungsprämie kalkuliert, die wiederum etwa 75 Prozent einer Jahrespolice ausmachen. Andere Versicherer berechnen die tatsächlich genutzten Tage der Saison. Es bleibt also letztlich eine Frage des Vergleichs. Denn die Vielfalt der Angebote verspricht enorme Ersparnisse. tarifchecks.de

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Protest gegen Abwrackprämie vor Bundeskanzleramt

Erstellt von ub am 25. März 2009

VCD fordert zukunftsfähige Verkehrspolitik

Unter dem Motto »Für eine echte Umweltprämie!« hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute vor dem Bundeskanzleramt gegen die Abwrackprämie für Pkw und deren Ausweitung protestiert. VCD-Aktive stellten zwei Dutzend alter Fahrräder auf und forderten von der Bundesregierung eine echte Umweltprämie für den Kauf neuer Fahrräder sowie für Bus- und Bahntickets. Die Demonstranten standen stellvertretend für mehr als 8 000 Menschen, die sich in den letzten Wochen an der VCD-Online-Protestaktion »Neue Räder braucht das Land!« beteiligt und sich gegen die Autofixierte Konjunkturpolitik der Bundesregierung ausgesprochen hatten. Zugleich veröffentlichte der VCD auf einer Pressekonferenz Forderungen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zur Bundestagswahl 2009.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: *Die Wirtschaftskrise hat zu einer fatalen Pause im Klimaschutz geführt. Ob der massive Aus- und Neubau von Straßen, die Autosteuer-Befreiung oder die an keinerlei Umweltkriterien geknüpfte Abwrackprämie – mit ihrer Konjunkturpolitik hat die Bundesregierung im Verkehrsbereich viel Geld in veraltete Strukturen gesteckt. Damit schadet sie nicht nur der Umwelt sondern auch mittelfristig unserer Wirtschaft. Angesichts der Klimaerwärmung können wir es uns nicht leisten, so weiterzumachen wie bisher. In der nächsten Legislaturperiode müssen deshalb dringend die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität gestellt werden.”

Dafür müsse die künftige Bundesregierung ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen einführen und die Dienstwagenbesteuerung an die CO2-Emissionen der Pkw koppeln. Notwendig sei, die kürzlich beschlossene Autosteuer komplett auf den CO2-Ausstoß umzustellen und dabei Autos mit hohem Spritverbrauch deutlich höher zu belasten sowie spritsparende Modelle stark zu entlasten. Auf nationaler Ebene müsste die Kerosin-Steuer eingeführt werden, damit die Umweltschäden durch den Flugverkehr verringert würden. Um mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern, fordert der VCD von der künftigen Bundesregierung die Lkw-Maut auszuweiten sowie deutlich mehr Investitionen in den Erhalt und den Ausbau des Schienennetzes. Der Öffentliche Personennahverkehr müsse stärker als bisher gefördert werden, um Mobilität dauerhaft bezahlbar zu machen. Dies hätte auch einen weitaus höheren Beschäftigungseffekt als die Förderung der Autoindustrie.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: *Die von der Autolobby geforderte Verlängerung der Laufzeit der Abwrackprämie ist absolut inakzeptabel. Die deutsche Automobilindustrie wurde in den letzten Monaten völlig ungerechtfertigt mit Milliarden Euro an Steuergeldern gefördert. Sie hat aber selber zur Absatzkrise beigetragen, da sie die Umstellung auf spritsparende Modelle verschlafen hat. Statt für diese rückwärtsgewandte Modellpolitik Geld zu verschwenden, muss die künftige Regierung der Autoindustrie den Weg für die Produktion sparsamer und zukunftsfähiger Autos weisen. Wir verlangen hier von den Parteien klare Aussagen im anstehenden Bundestagswahlkampf.”

Die VCD-Position *Zehn Bausteine für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik” mit den Forderungen zur Bundestagswahl finden Sie als pdf zum Download unter vcd.org/parteien. Aktionsfotos vom Protest *Für eine echte Umweltprämie!” vor dem Bundeskanzleramt finden Sie in Kürze unter www.vcd.org

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Neue Autosteuer vorerst gestoppt

Erstellt von ub am 20. Februar 2009

Der Bundesrat hat heute, den 20. Februar 2009, die neue Autosteuer gestoppt.

Verschiebung der Kfz Steuerreform 2009 - 

Bei der Autosteuer nachbessern, das fordert der Bundesrat. Laut aktuellem Trend werden künftig weniger Dieselfahrzeuge dafür aber mehr Benzinfahrzeuge verkauft.

Die Autosteuer für Dieselfahrzeug ist aber höher, als die für Benzinfahrzeuge, somit ergibt sich auf längerer Sicht ein Rückgang der Steuereinnahmen.

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Bundestag verabschiedet Konjunkturpaket II – neue Autosteuer

Erstellt von ub am 14. Februar 2009

Jetzt bitte keine Verzögerungen mehr
ADAC fordert klare Rahmenbedingungen für Autofahrer. Bei dem heute vom Bundestag verabschiedeten Konjunkturpaket II, das auch die neue Autosteuer – die wichtige CO2-Steuer für Neuwagen beinhaltet, hat jetzt der Bundesrat das letzte Wort. Mit dieser Reform sieht der ADAC eine seiner wichtigsten Forderungen zur Pkw-Besteuerung zum großen Teil erfüllt, auch wenn er sich durch einen Verzicht auf eine Hubraumkomponente eine noch positivere Auswirkung auf die Umwelt versprochen hätte. Gleichzeitig mahnt der Club jetzt eine schnelle Verabschiedung im Bundesrat an. Partei- und wahltaktische Machtspielchen dürfen den geplanten Starttermin zum 1. Juli 2009 keinesfalls verzögern. Im Interesse der Konjunktur brauchen potenzielle Autokäufer jetzt schnellstens verlässliche Eckdaten für ihre Kaufentscheidungen.Eile und Klarheit ist nach Ansicht des Clubs auch bei der Umweltprämie geboten. Eine Internetumfrage des ADAC zeigt, dass 81 Prozent der Befragten fürchten, dass der Topf zu schnell leer sein könnte. Gleichzeitig zeigen die vielen an den Club gerichteten Anfragen, dass bei den Autofahrern noch immer viele Unsicherheiten in Bezug auf die Umweltprämie bestehen. www.adac.de

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