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am 14. Februar 2009
Jetzt bitte keine Verzögerungen mehr
ADAC fordert klare Rahmenbedingungen für Autofahrer. Bei dem heute vom Bundestag verabschiedeten Konjunkturpaket II, das auch die neue Autosteuer – die wichtige CO2-Steuer für Neuwagen beinhaltet, hat jetzt der Bundesrat das letzte Wort. Mit dieser Reform sieht der ADAC eine seiner wichtigsten Forderungen zur Pkw-Besteuerung zum großen Teil erfüllt, auch wenn er sich durch einen Verzicht auf eine Hubraumkomponente eine noch positivere Auswirkung auf die Umwelt versprochen hätte. Gleichzeitig mahnt der Club jetzt eine schnelle Verabschiedung im Bundesrat an. Partei- und wahltaktische Machtspielchen dürfen den geplanten Starttermin zum 1. Juli 2009 keinesfalls verzögern. Im Interesse der Konjunktur brauchen potenzielle Autokäufer jetzt schnellstens verlässliche Eckdaten für ihre Kaufentscheidungen.Eile und Klarheit ist nach Ansicht des Clubs auch bei der Umweltprämie geboten. Eine Internetumfrage des ADAC zeigt, dass 81 Prozent der Befragten fürchten, dass der Topf zu schnell leer sein könnte. Gleichzeitig zeigen die vielen an den Club gerichteten Anfragen, dass bei den Autofahrern noch immer viele Unsicherheiten in Bezug auf die Umweltprämie bestehen. www.adac.de
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am 6. Februar 2009
Mercedes-Benz auf neue Autosteuer gut vorbereitet
Geringerer Verbrauch und weniger Emissionen bei besseren Fahrleistungen: Diese von Mercedes-Benz konsequent umgesetzte Strategie honoriert jetzt auch der Gesetzgeber. “Die von der Bundesregierung beschlossene Reform der Kfz-Steuer gibt dem Verbraucher wieder Sicherheit und Vertrauen”, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. “Wir gehen davon aus, dass über die Hälfte unserer in 2009 ausgelieferten Fahrzeuge von der neuen Autosteuer profitieren werden”. Mercedes-Benz bietet seinen Kunden in allen Segmenten besonders effiziente Automobile an.
Die neue Generation von direkteinspritzenden Benziner- und Dieselmotoren, mit denen zum Beispiel die neue Mercedes-Benz E-Klasse ab März startet, zeichnet sich durch außergewöhnliche Leistungsdichte, hohen Antriebskomfort sowie vor- bildliches Verbrauchs- und Emissionsverhalten aus. Davon profitieren Mercedes- Kunden nicht nur an der Tankstelle, sondern nach der Kfz-Steuerreform auch bei den Festkosten. Zetsche: “Damit wird erneut deutlich, dass die Technologie- Führerschaft von Mercedes-Benz sowohl die Leistungsfähigkeit unserer Produkte erhöht, als auch deren Wirtschaftlichkeit.”
Ein Musterbeispiel dafür ist der neue Mercedes-Benz E 250 CDI. Er leistet 150 kW/204 PS und bietet mit 500 Nm überragende Durchzugskraft, verbraucht im Durchschnitt aber nur 5,3 Liter Diesel pro 100 km. Das entspricht 139 Gramm CO2 pro Kilometer. So viel Genügsamkeit wird jetzt vom Gesetzgeber gefördert: Nach der Kfz-Steuerreform sind für den E 250 CDI in den ersten drei Jahren ins- gesamt nur 247 Euro Autosteuer fällig, bisher wären es 339,68 Euro gewesen.
Noch größer fällt die Ersparnis aus, wenn der neue E 250 CDI mit seinem Vor- gänger E 280 CDI verglichen wird. Die Werte für den Vorgänger: 140 kW/190 PS, 400 Nm und 6,9 Liter Diesel. Nicht nur in allen Leistungsparametern liegt der neue E 250 CDI vorne, dank seinem intelligentem Konzept auch bei der Autosteuer: Die Steuerersparnis beträgt im Generationen-Vergleich 164 Euro pro Jahr. Hinzu kommt bis zum 30.6.2009 eine zweijährige Steuerbefreiung, weil das neue Modell bereits die künftige EU5-Abgasnorm erfüllt. Unter dem Strich sparen Kunden des neuen Mercedes E 250 CDI in den ersten drei Jahren gegenüber dem Vorgängermodell 986 Euro.
Die komplett neu entwickelten Vierzylinder-Diesel der neuen E-Klasse gehen mit der Common-Rail-Direkteinspritzung der neuesten Generation, schnellen Piezo-Injektoren, leistungsgesteigerter Abgasrückführung und einem neuartigen Doppel-Turbolader an den Start, der für spontane Kraftentfaltung und gute Leistungscharakteristik sorgt. Neben dem E 250 CDI findet sich der neue Vierzylinder-Dieselmotor auch im E 200 CDI mit 100 kW/136 PS und im E 220 CDI mit 125 kW/170 PS, die ebenfalls nur 5,3 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer verbrauchen.
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am 27. Januar 2009
Ein Herz für Klimakiller
Zur Einigung der Großen Koalition über die künftige Ausgestaltung der Autosteuer erklärt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V., Jürgen Resch:
“Nach über einem Jahrzehnt intensiver Diskussionen über die Umgestaltung der Kraftfahrzeugsteuer in eine Klimaschutzsteuer hat die Bundesregierung diesen Anspruch aufgegeben. Eine große Chance wurde vertan. Mehr noch: CDU/CSU und SPD verabschieden sich mit dieser neuen Autosteuer, die keine wirksame Lenkung hin zu Sprit sparenden Fahrzeugen entfaltet, endgültig von einer “ökologischen Industriepolitik”. Die nun beschlossene Mischmasch-Steuer mit einem Hubraum und einem CO2-Anteil steuert nicht in Richtung Klimaschutz und sie steuert nicht dagegen. Geradezu ärmlich ist das durchsichtige Bemühen der Regierung, das neue Flaggschiff der SUV-Flotte, den 500 PS starken Audi Q 7 V12 TDI nach den Protesten der letzten Tage nicht besser davonkommen zu lassen als bisher. Er kostet – wenn die ersten Meldungen über die Einigung korrekt sind – nun nach der neuen Steuerregelung ebenso 926 Euro wie nach der alten: Herzlichen Glückwunsch, das ist die mit Abstand peinlichste Punktlandung der ganzen Legislaturperiode! Mit der Autosteuer und ihrer Vorgeschichte treibt die Große Koalition ihre Symbolpolitik in die Vollendung.
Es ist zu befürchten, dass die deutschen Autohersteller das Signal der Regierung so verstehen, wie es gemeint ist: Macht weiter wie bisher! Diese Bundesregierung erhebt nicht den Anspruch mit Steuern (oder Konjunkturpaketen) zu steuern, wohin auch immer. Baut weiter übermotorisierte, schwere und durstige Autos, die die Welt in Zeiten des Klimawandels nicht braucht. Nehmt Euch ein Beispiel an Euren amerikanischen Vorbildern GM, Chrysler und Ford, überlasst den Massenmarkt der Zukunft den Japanern, den Franzosen, den Italienern, den Südkoreanern und den Osteuropäern.
Im europäischen Ausland sind in den vergangenen Monaten Kfz- und Zulassungssteuern in Kraft getreten, die den Anspruch erheben, die Autoindustrie in Richtung Verbrauchsminderung und Klimaschutz zu lenken – und die diesen Anspruch erfüllen. Im Klartext: Für besonders effiziente Pkw mit Hybrid- oder alternativem Antrieb werden Zuschüsse von mehreren tausend Euro EUR gewährt, übermotorisierte Vorstadtpanzer mit 500 PS Leistung und dem Durst eines Kleinflugzeugs werden mit wirklich schmerzhaften Klimaschutzsteuern verteuert. Und erkennbar ist schon jetzt: die Autokunden in diesen EU-Ländern reagieren wie gewünscht. Sie wenden sich in Scharen staatlich geförderten, verbrauchsarmen Pkw zu.
Hierzulande bleibt nur die Hoffnung, dass die deutschen Autokäufer den finanziellen Verlockungen dieser Bundesregierung zur Absatzförderung von Klimakillern widerstehen und so die Autobauer zwingen, endlich effiziente Autos zu bauen. Bisher feiern die Hersteller nach Dienstwagen-Privileg, Kfz Steuerbefreiung, Umweltprämie und EU-CO2-Paket erneut einen Lobbyerfolg, der sich schnell als Danaer-Geschenk der Bundesregierung erweisen wird. Vielleicht lösen ja die ersten Erfahrungen mit dem zur Umweltprämie umetikettierten Verschrottungsbonus einen Lerneffekt aus. Von ihr profitieren in erster Linie die Hersteller, deren Produktpalette noch am ehesten den Bedarf ihrer Kunden in Zeiten von Klima- und Wirtschaftskrise widerspiegeln. Und das sind vor allem nicht die deutschen. www.duh.de
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am 26. Januar 2009
Kfz-Steuer-Streit in der KoalitionVerhalten reagiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf die Ankündigung der Unions-Bundestagsfraktion, im Koalitionsstreit um die Neuausrichtung der Autosteuer auf die Obergrenze für die Hubraumbesteuerung von 2,5 Litern für Benziner und 3 Litern für Diesel verzichten zu wollen.*Wir begrüßen, dass die klimapolitisch fatale Deckelung beim Hubraum offenbar vom Tisch ist”, kommentiert der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann. *Das reicht jedoch nicht aus. Wenn gleichzeitig der nach Hubraum berechnete Teil der Autosteuer für Diesel generell gesenkt und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch besteuert wird, hat dieses Steuermodell keine hinreichende ökologische Lenkungswirkung zugunsten sparsamer Autos.Außerdem werden mit dem jetzt diskutierten Vorschlag Spritfresser künftig nicht nennenswert mehr Autosteuer bezahlen als heute.” Das debattierte Autosteuer-Modell bevorzuge im Vergleich zur heutigen Steuer Diesel-Pkw und verführe die deutsche Autoindustrie dazu, weiterhin einseitig auf diese Antriebsart zu setzen, was angesichts der Dieselknappheit und der im Verhältnis zu Benzin deutlich gestiegenen Weltmarktpreise für Diesel auch konjunkturpolitisch fragwürdig sei.
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: *Die Bundesregierungen Schröder und Merkel planen seit elf Jahren, die Autosteuer zu reformieren und am CO2-Ausstoß zu orientieren. Es macht keinen Sinn, wegen der Finanzkrise auf eine ambitionierte Steuergesetzgebung zu verzichten und nun plötzlich im Eiltempo einen halbgaren Kompromiss durchzudrücken. Wirksamer Klimaschutz sieht anders aus: Nur wenn klimaschonende Fahrzeuge gegenüber heute steuerlich deutlich entlastet und Neuwagen mit hohem Verbrauch und hohem CO2-Ausstoß wesentlich stärker besteuert werden, ist ein Anreiz zugunsten sparsamer und klimaschonender Modelle vorhanden.”
Der VCD fordert eine ambitionierte CO2-basierte Klimasteuer für Neuwagen. Dafür hat der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub schon vor der Wirtschafts- und Finanzkrise ein eigenes Autosteuer-Modell entwickelt. So würde beispielsweise der sparsame VW Polo 1.4 TDI BlueMotion mit einen CO2-Ausstoß von 99 g/km zunächst eine Steuerbefreiung von 300 Euro erhalten und anschließend gegenüber heute 83 Euro Steuern pro Jahr sparen (148 € statt jetzt 231 €), während der VW Touareg V10 TDI mit einem CO2-Ausstoß von 315 g/km über 1500 Euro mehr pro Jahr bezahlen müsste (2410 € statt jetzt 772 €). Nach dem aktuellen CDU-Vorschlag steigt die Kfz-Steuer für dieses Fahrzeug, das laut VW-Werbung in der Lage ist, einen Jumbo-Jet zu ziehen, ohne Hubraumdeckelung, aber mit gesenktem Hubraum-Steuersatz, auf 840 Euro, wird also gerade einmal 68 Euro teurer als heute.
Lottsiepen: *Das hat keinerlei Lenkungswirkung. Es ist eine Mogelpackung, wenn eine Reform als Klimasteuer verkauft wird, die extreme Spritfresser um einen Peanuts-Betrag verteuert und effiziente Fahrzeuge kaum entlastet. Spritschlucker müssen – wie auch Angela Merkel forderte, als sie noch als Klimakanzlerin galt, – in jedem Fall deutlich höher besteuert werden als heute. Nur energieeffiziente Fahrzeuge haben in Zukunft eine Chance auf dem Weltmarkt.”
VCD-Modell zur Autosteuer mit Klimaschutzfaktor unter www.vcd.org/kfz-steuer.html.
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am 24. Januar 2009
Neuster Entwurf zur Autosteuer-Reform 2009
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) stellt sich hinter den Vorschlag des Bundesfinanzministers für eine neue CO2 basierte Autosteuer. Sein Geschäftsführer Klaus Bräunig widerspricht Umweltverbänden und Politikern, die in dem jetzt vorliegenden Entwurf eine Bevorzugung besonders von Geländewagen sehen. „Wir sollten aufhören, die größeren Fahrzeuge zu stigmatisieren und stattdessen auf unsere effizienten Premiumprodukte, die weltweit erfolgreich sind, stolz sein.”
„Wir müssen wegkommen von einer ideologischen Diskussion um Nischenfahrzeuge und uns auf das Wesentliche konzentrieren”, forderte Bräunig. Die Steuerersparnis solle für alle verbrauchsarme Automodelle erfolgen. „Wer bisher weniger Autosteuer zahlt, hat daher auch weniger Erleichterungen; wer bisher mehr zahlt, hat größere Erleichterungen. Das entspricht der allgemeinen Steuersystematik und vor allem der Steuergerechtigkeit.” Es gehe bei der Steuerreform darum, effiziente Fahrzeuge zu fördern und ineffiziente Fahrzeuge zu ersetzen – unabhängig, ob Kleinwagen, Mittelklasse oder Premiumprodukt.
„Wir wollen einen deutlichen Effekt für die Masse der Fahrzeuge. Nur dann kann es zu einer raschen Erneuerung der Fahrzeugflotte kommen”, so der VDA-Geschäftsführer. Das werde neben den erhofften konjunkturellen Impulsen auch zur Minderung des CO2-Ausstoßes der Gesamtflotte beitragen. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen liege mittlerweile bei über 8,5 Jahren. Auch dieses hohe Durchschnittsalter sorge für Mehrverbrauch. “Wenn der Fahrzeugbestand in Deutschland sich um ein Jahr verjüngen würde, könnten 800 Mio. Liter Kraftstoff pro Jahr eingespart werden. Das entspricht zwei Millionen Tonnen CO2 jährlich”, erläuterte Bräunig. www.vda.de
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am 23. Januar 2009
Steuernachlass für SprifresserAutosteuer-Modell 2009 – Verbrauchsarme Pkw müssen stärker profitieren
Die von der Bundesregierung geplante Reform der Autosteuer ist nach Ansicht des ADAC der Einstieg in ein verbrauchsorientiertes Steuermodell und damit grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings kritisiert der Club die darin vorgesehene ungerechtfertigte Bevorzugung großer und hubraumstarker Autos. „Das vorliegende Modell der Bundesregierung vernachlässigt den Grundgedanken, verbrauchsarme Pkw mit geringen CO2 Emissionen besonders zu belohnen”, so ADAC-Präsident Peter Meyer. „Es macht keinen Sinn, die Halter von Fahrzeugen mit hohem Spritverbrauch zu entlasten. Diese Reform wird sonst dem Umweltschutz nicht die erhofften Impulse geben.”Der ADAC fordert, dass die Regierung umgehend ihre Pläne nachbessert. Die Hubraumbesteuerung kann vollständig entfallen, als Bemessungsgrundlage sollte allein der CO2-Ausstoß dienen. Bereits vor Jahren hat der Club ein derartiges Modell zur Reform der Fahrzeugsteuer vorgelegt. Darin werden erst diejenigen Pkw zur Steuer herangezogen, deren CO2-Ausstoß größer als 100 Gramm je Kilometer ist. Autos mit geringeren Emissionen werden von der Steuer befreit. Das ADAC-Steuermodell ist einfach, logisch und nachvollziehbar.Nach dem ADAC-Modell würde für einen Diesel-Pkw wie den Audi A4 1.9 TDI mit einem Verbrauch von 5,7 Litern nur noch 192 Euro Autosteuer anfallen, und damit 101 Euro weniger als heute. Ein VW-Touareg V10 TDI, der 12,6 Liter verbraucht, müsste künftig 892 Euro und damit 120 Euro mehr bezahlen. Ein Benziner, wie der Fiat Seicento 1.1 8V (Verbrauch sechs Liter) würde mit 60 Euro besteuert, bisher fallen für dieses Fahrzeug 81 Euro an.Nach Ansicht des ADAC ist die Reform der Autosteuer längst überfällig und sollte zum 1. Juli dieses Jahres dringend eingeführt werden. „Leider bedurfte es erst einer massiven Wirtschaftskrise, damit die Politik endlich ihre Lethargie bei diesem für die Autofahrer so wichtigen Thema aufgibt”, so Meyer.auto-medienportal.net
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