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Umweltzonen: Wirksam oder nicht?

Erstellt von ub am 1. Februar 2012

Die Plakettenpflicht in den Umweltzonen bezeichnete der Politiker als eine “Gängelung der Autofahrer”. Für die Feinstaubbelastung seien viele Faktoren verantwortlich, beispielsweise die Wetterlage. Das Beispiel Hannover zeige, dass die Luft durch einen fließenderen Verkehr entlastet werden könnte.

Widersprüchliche Meldungen zur Wirksamkeit der Umweltzonen verunsichern: Während der Verkehrsclub Deutschland die Berliner Umweltzone als wirkungsvoll anpreist, sollen sie nach Ergebnissen des Umweltbundesamtes für Hannover und Osnabrück nichts bringen.

Der ökologische Verkehrsclub VCD bestärkt den Präsidenten des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, der heute in einem Radio-Interview die Bedeutung von Umweltzonen für die Luftreinhaltung unterstrich und damit anderslautenden Äußerungen entgegentrat. Heiko Balsmeyer, VCD-Experte für Luftreinhaltung: Insbesondere die Berliner Umweltzone zeigt, wie wirkungsvoll Umweltzonen sind. Im vergangenen Jahr blieb den Berlinern mehr als die Hälfte des gesundheits- und klimaschädlichen Dieselrußes erspart, der ohne Umweltzone entstanden wäre.

Allerdings könnten Umweltzonen ihre Wirkung erst dann voll entfalten, wenn nur Fahrzeuge mit einer grüner Plakette Zufahrt hätten. Dies sei bisher lediglich in Berlin und sechs weiteren von insgesamt 53 Umweltzonen der Fall. Balsmeyer: Um die Gesundheit der Menschen im Ruhrgebiet, in Köln, Düsseldorf und vielen weiteren Städten zu schützen, müssen die Zufahrtsbedingungen schnell verschärft werden. Alle Umweltzonen sollten ab 2013 nur noch die Zufahrt von Fahrzeugen mit grüner Plakette erlauben. Diese Maßnahme würde die Luft in vielen deutschen Städten verbessern.

Um die Wirksamkeit von Umweltzonen zusätzlich zu steigern, sei es zudem dringend erforderlich, neben dem Straßenverkehr die Emissionen von Baumaschinen, Schiffen und Diesellokomotiven zu senken. Auch in diesen Bereichen müsse das Ziel sein, in Umweltzonen nur Fahrzeuge und Maschinen mit Rußfilter zuzulassen.

Um die Luft sauberer zu machen, können Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern nachgerüstet werden. Die Nachrüstung von Autos und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen wird seit dem 1. Januar 2012 wieder vom Bund gefördert. Anträge auf den Zuschuss in Höhe von 330 Euro können ab dem 1. Februar 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de gestellt werden.

Dagegen hat der niedersächsische FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker eine Abschaffung der Umweltzonen in Hannover und Osnabrück gefordert. Neue Ergebnisse des Bundesumweltamtes zeigten eindeutig, dass Umweltzonen “nichts bringen”, so Hocker. Zudem ginge die Feinstaubbelastung durch den Verkehr ohnehin zurück, da ältere Fahrzeuge sukzessive aus dem Verkehr genommen würden. ld/mid

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Umweltzone und Feinstaubplakette: Viele Städte starten die nächste Stufe in 2012

Erstellt von ub am 28. Dezember 2011

Viele Städte führen 2012 in ihren Umweltzonen die nächste Stufe ein. Stuttgart und Frankfurt am Main Damit werden dort ab Januar auch Autos mit gelber Plakette an der Windschutzscheibe aus bestimmten Stadtbereichen verbannt.

München macht im Oktober sein Zentrum dicht. In Heidelberg, Heilbronn, Ulm, Karlsruhe, Mannheim Neu-Ulm und vielen anderen Großstädten ist es auch 2012 noch erlaubt, mit gelber Plakette in die Innenstadt zu fahren. Hier starten viele Kommunen im Januar zunächst die zweite Stufe der Umweltzone. Dann dürfen nur noch Fahrzeuge ab Schadstoffgruppe 3, also mit gelber oder grüner Plakette, bis kurz vor die Fußgängerzone – Autos ohne oder mit roter Plakette werden ausgeschlossen.

Von der Verschärfung der Umweltzone sind alleine in München nach Angaben von TÜV Süd mehr als 31 000 Autobesitzer und 9000 Lkw mit gelber Plakette betroffen. Knapp 6000 Autos mit roter und 15 000 Fahrzeuge ganz ohne Plakette dürfen schon seit Oktober 2010 nicht mehr in den Bereich innerhalb des Mittleren Rings. Einfahrterlaubnis erlangen können Besitzer alter Dieselfahrzeuge dann mit dem Einbau eines Partikelfilters. Die Nachrüstung wird nach einer Pause noch einmal für ein Jahr mit 330 Euro staatlich gefördert. Anträge dazu können ab Februar 2012 gestellt werden.
Die Einmalzahlung erhalten auch die Besitzer von Wohnmobilen und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Die Regelung gilt für die Umrüstung der Fahrzeuge im Jahr 2012. Anträge dazu können ab Februar von der Homepage des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle www.bafa.de heruntergeladen werden. Der TÜV Süd rät angesichts steigender Dieselpreise trotz der Förderung aber zu genauer Kalkulation. Vor allem die Aufrüstung von roter auf gelber Plakette mache in der Regel wenig Sinn, da irgendwann ohnehin meist die grüne Umweltplakette gefordert wird. Meldungen, wonach die Nachrüstung auch 2013 weiter bezuschusst werden soll, wurden vom BAFA aktuell nicht bestätigt.  auto-medienportal.net/jri

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Tüv Plaketten-Überprüfung auch auf Privatgelände?

Erstellt von ub am 12. November 2010

Die Polizei darf die TÜV Plakette eines Autos auch auf einem Privatgelände kontrollieren, wenn dieses nicht abgesperrt ist.

Darauf weist der Auto Club Europa (ACE) hin. Es handelt sich dann im Zweifel um öffentlichen Verkehrsraum, der jedermann zugänglich ist, auch und besonders Polizeibeamnten.

Abgelaufene TÜV Plaketten werden häufig auf diese Weise ermittelt. Der Fahrzeughalter bekommt ein Verwarnungsgeld, denn ein zugelassenes Kfz muss grundsätzlich über eine gültige TÜV Plakette verfügen, auch wenn es gar nicht oder nur selten im Straßenverkehr bewegt wird. Es spielt keine Rolle, ob die Überprüfung im ruhenden oder fließenden Verkehr erfolgt. Wer sein Auto nicht mehr nutzen will, sollte es abmelden, gegebenenfalls nur vorrübergehend, rät der ACE. automedienportal-net/jri

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Chaos – Österreich plant sieben verschiedene Umweltpickerl

Erstellt von ub am 27. September 2010

Nach den Plänen des österreichischen Umweltministeriums sollen Autos im benachbarten Alpenland gleich in sieben verschiedene Umweltklassen eingeteilt werden.

Es wird auch nicht drei Farben wie in Deutschland geben, sondern gleich sechs verschiedene und eine weitere Plakette ist transparent.

Der ACE beruft sich dabei auf Angaben seines Partnerclubs ARBÖ in Wien. Beide Interessenverbände fürchten jetzt ein großes Durcheinander auf den Straßen in Deutschland und Österreich. Wer als Österreicher nach Deutschland will, muss folglich doppelt kleben, umgekehrt gilt das gleiche Spiel. Es kann durchaus passieren, dass dasselbe Auto in Deutschland eine gelbe Plakette erhält, aber in Österreich ein rotes Umweltpickerl. Eine Umweltplakette pro Auto sei mehr als genug, meinen ACE und ARBÖ.  automedienportal

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Feinstaubverordnung – Umweltzonen und Plaketten

Erstellt von ub am 14. Mai 2010

Seit Anfang Oktober 2008 sind es nunmehr 23: Als Folge der Verordnung zum Erlass und zur Änderung von Vorschriften über die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge, kurz Feinstaubverordnung, wurden in Deutschland Umweltzonen eingerichtet.

 In den Medien nur kurz ein Thema, das für eine Schlagzeile taugt. Wie geht die Logistikbranche, wie gehen vor allem Spediteure mit den Einschränkungen durch Plakette und Umweltzone um? Zeit für einen Zwischenstatus.

Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg führen die Liste der Bundesländer an, in denen seit Anfang 2008 die ersten Umweltzonen eingerichtet und „in Betrieb“ genommen wurden: Berlin, Bochum, Bottrop, Dortmund (mit gleich zwei Zonen), Duisburg, Essen, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hannover, Ilsfeld, Köln, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, München, Oberhausen, Pleidelsheim, Recklinghausen, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart und Tübingen – wer hier als Kraftfahrer ohne Umweltplakette oder Ausnahmegenehmigung unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg. Deutlich höhere Strafgelder blühen jedem, der sich öfter erwischen lässt. Ärgerlich für jeden, der sein Auto privat nutzt, mehr als nur ärgerlich indessen für alle, die von Berufs wegen unterwegs sind.

Interessenverbände wie die regionalen Industrie- und Handelskammern, die Handwerkerkammern, aber auch Automobilverbände hatten sich bereits im Vorfeld der Umweltzonen-Diskussion für weit reichende Übergangs- und Ausnahmeregelungen für Gewerbetreibende stark gemacht. Die Verhandlungen mit den zuständigen Ministerien und Bezirksregierungen verliefen langwierig; den Interessen der Vielfahrer standen naturgemäß die Forderungen von Umweltschutzverbänden nach stärkerer Reglementierung entgegen.

Kritiker etwa der Umweltzone Ruhr verwiesen nachdrücklich auf die bestehenden Defizite hinsichtlich tragfähiger Alternativen zum LKW-Verkehr: Selbst der Fern- und Massengutverkehr wird überwiegend über die Straße abgewickelt, Alternativen gibt es nicht oder werden der Belastung nicht gerecht. Bahn- und Gleisanschlüsse wurden sukzessive stillgelegt; im Fernverkehr fehlen der Bahn Strecken, Fahrzeuge und Personal. Selbst das Binnenschiff kann nur bei wirklichen Massengütern und optimaler Anbindung alternativ eingesetzt werden. Stadt- und Citylogistikprojekte konnten sich, wie auch Güterverteilzentren, nicht erfolgreich durchsetzen. Die Folgen etwaiger Fahrverbote wären aus Sicht führender Logistikunternehmer fatal: In Ermangelung geeigneter Umschlageinrichtungen sind gravierende Einbrüche im Wirtschaftsverkehr zu befürchten.

Seit einem knappen Jahr gibt es nun die Umweltzonen, im Oktober 2008 sind vor allem im Ruhrgebiet zahlreiche Zonen hinzugekommen: Welche Auswirkungen sind bisher zu beobachten? Zunächst einmal scheint es, als gäbe es überhaupt nicht viel zu beobachten. Wer nach Plaketten und Partikelfiltern Ausschau hält, die doch eigentlich je nach Region weit verbreitet sein sollten, schaut vielfach in die Röhre. Das Handelsblatt stellte noch im September 2008 fest, dass viele Spediteure offensichtlich gar nicht ernsthaft vorhaben, ihre Fahrzeuge trotz hoher Feinstaubemissionen nachrüsten zu lassen. Zwar erhalten sie keine Plakette, aber die vielfältigen geltenden Ausnahmeregelungen ermöglichen ihnen vorerst auch weiterhin weitgehend freie Fahrt. Ende des Jahres laufen diese vielerorts aus, können aber noch um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Angesichts der laufenden Diskussion um die Feinstaubverordnung und kontinuierlich neuer Regelungen und Änderungen hoffen viele in der Branche, dass es sie letztlich doch nicht trifft. Vor diesem Hintergrund und angesichts der bislang unabsehbaren Turbulenzen am Finanz- und Wirtschaftsmarkt, zögern auch die meisten Logistik-Unternehmer, ihre Flotten mit emissionsarmen Neufahrzeugen aufzustocken. Die große Feinstaub-Wende, die sich die Politik erhofft hatte, bleibt, so wie es aussieht, vorerst aus. Umweltschützer schlagen daher bereits Alarm und fordern strengere Kontrollen, die Aussetzung von Übergangslösungen und die Sperrung der Umweltzonen für alle Fahrzeuge, die keine grüne Plakette vorweisen können.

Kritik kommt derweil von verschiedenen Seiten: Die Deutsche Umwelthilfe mahnt an, dass die getroffenen Maßnahmen nicht greifen und die Einführung von Umweltzonen ohne flächendeckende Nachrüstung von Dieselfahrzeugen „zahnlos“ bleibt. Im Gegenzug zweifeln Kritiker der Umweltzonen, wie etwa der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg (VVL), deren Nutzen generell an und fordern eine Verschiebung der für 2010 geplanten zweiten Stufe der Umweltzone in der Region. Rund 20 Mio. Euro, so die Schätzung des VVL, müssten Mitgliederbetriebe mit eigenem Fuhrpark allein in der Region Berlin Brandenburg für umweltfreundliches Aufrüsten ausgeben. Eine Belastung, die gerade kleine und mittelständische Unternehmen derzeit nur schwer schultern können. Firmen mit überdurchschnittlich hoher Fahrleistung und guter Kapitaldecke, die ohnehin regelmäßig in die Optimierung ihres Fuhrparks investieren, sind hier klar im Vorteil. Wer allerdings eher kurze Strecken, womöglich vorwiegend im Stadtverkehr absolviert, wie etwa Möbelspeditionen, aber auch Einzelhändler, tauschen ihre Fahrzeuge vergleichsweise seltener aus und haben es daher oft schwer, die wichtige grüne Plakette zu bekommen.

Aus Expertensicht waren Probleme bei der Einführung der Umweltzonen wie diese absolut absehbar. Auch und gerade die regionalen Besonderheiten der Feinstaubregelung, die heute für Verunsicherung im deutschen Transportgewerbe sorgen, wurden schon frühzeitig angemahnt: aus gegebenem Anlass sah sich der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) veranlasst, bereits zum März 2008 seine Datensammlung DALU (Datensammlung Auswertung der Aktionspläne, Luftreinhaltepläne und Umweltzonen) zu aktualisieren und zu erweitern. Durch die uneinheitliche Haltung vieler Kommunen lägen kaum verlässliche Daten vor, so der BGL, sodass für die Unternehmen kaum noch mittelfristige Planungen möglich seien. Erst wenn sich dies geändert habe, sei es Transporteuren möglich, Dispositionen vorzunehmen und zu prüfen, ob die jetzigen Fahrzeuge auch künftig in eine Umweltzone hineinfahren können, oder ob schon bald neue Fahrzeuge gekauft, gemietet oder geleast werden müssen.

Fazit: Der Start der Umweltzonen in Deutschland verlief, wenn man diesen fließenden Prozess überhaupt so bezeichnen möchte, bislang eher schleppend. Weder liegen flächendeckende Regelungen vor, noch sind bis dato valide Daten über die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu verzeichnen. Diese dürften ohnehin nicht zu erwarten sein, solange Fahrzeuge mit Plakette egal welcher Farbe die Umweltzonen befahren dürfen. Aus Sicht der Logistikbranche wäre ein klares politisches Konzept wünschenswert, das mehr Planungssicherheit vermittelt.
faltbox.com boxline.de
WALTHER Faltsysteme GmbH, Hoogeweg 136, 47623 Kevelaer

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GTÜ stellt Mängelreport und Ölstudie vor

Erstellt von ub am 10. März 2010

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) wird sich auf der AMI 2010 (10. – 18. 4. 2010) als Full-Service-Dienstleister für Autohäuser und Kfz-Betriebe präsentieren.

Die Besucher erwarten am Messestand neben Informationen über das GTÜ-Angebot auch ein Fahrsimulator, ein Gewinnspiel und die Live-Übertragung des Formel-1-Rennens in China. Am Pressetag (9. 4. 2010) wird die Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation auch ihren Geschäftsbericht 2009 sowie den Mängelreport für Pkw und Nutzfahrzeuge vorlegen. Außerdem soll auf eine Ölstudie eingegangen werden.

Die GTÜ bietet neben der Fahrzeugprüfung, der Fahrzeugbewertung und dem Schaden- und Unfallanalysegutachten auch eine Oldtimer-Datenbank, die Marktwertanalysen zu über 10 000 Modellen enthält. Stets aktuell ist auch die umfangreiche GTÜ-Nachrüstdatenbank, die Auskunft über die Schadstoff-Plaketten und Partikelfilter-Nachrüstmöglichkeiten für Pkw sowie Nutzfahrzeuge gibt. automedienportal ampnet/jri

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Wichtiges zur AU-Plakette und Abgasuntersuchung

Erstellt von ub am 6. Januar 2010

Abgasuntersuchung wird Teil der Hauptuntersuchung. Seit Anfang des Jahres werden in Deutschland keine Plaketten für die bestandene Abgasuntersuchung (AU) mehr auf die vorderen Fahrzeugkennzeichen geklebt.

AU wird Teil der üblichen Hauptuntersuchung. „An den Gebühren ändert sich durch die neue Regelung nichts, weil die Dienstleistung dieselbe bleibt”, sagt Gerd Mylius, Kraftfahrtexperte vom TÜV Rheinland.

Die sechseckige farbige Plakette hat bisher die bestandene AU dokumentiert, die 1985 für Fahrzeuge mit Ottomotor und 1993 für Fahrzeuge mit Dieselmotor als Abgassonderuntersuchung erstmals eingeführt wurde. Im neuen Jahr werden nach einer Hauptuntersuchung des Wagens auch alle abgelaufenen sechseckigen AU-Plaketten entfernt. automedienportal ampnet/nic

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TÜV Report 2010 – Erhebliche Mängel an Pkw weiter auf hohem Niveau

Erstellt von ub am 18. Dezember 2009

TÜV NORD Mobilität wertet Hauptuntersuchungen aus: Die Anzahl von Fahrzeugen mit erheblichen Mängeln ist auf gleichbleibend hohem Niveau.

TÜV NORD Mobilität hat gestern, den 17. Dezember 2009 mit dem TÜV Report 2010 die Auswertungen der Hauptuntersuchungen (HU) vorgestellt. Demnach konnten 18,5 Prozent der zwischen Juli 2008 und Juni 2009 im Marktgebiet untersuchten Pkw im ersten Anlauf keine HU-Plakette bekommen. Im Vorjahreszeitraum lag die Zahl ebenfalls bei 18,5 Prozent. Positiv hingegen ist der Anstieg der Autos ohne Mängel von 52,7 Prozent im Vorjahreszeitraum auf aktuell 55,3 Prozent.

“Auf die Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge achten immer mehr Autofahrer. Der gleichbleibend hohe Anteil von Autos mit erheblichen Mängeln zeigt aber, dass noch zu viele Fahrzeughalter in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an notwendigen Reparaturen sparen”, so Klaus Jürgensen, Leiter Zentraler Vertrieb von TÜV NORD Mobilität.

Wie auch im vergangenen Jahr hat sich mit aktuell 26,2 Prozent die Zahl der Fahrzeuge mit geringen Mängeln gegenüber 28,5 Prozent im Vorjahr verbessert.

Die HU nutzen zahlreiche Kunden von TÜV NORD Mobilität, um sich von den Sachverständigen gezielt auf Mängel an ihrem Fahrzeug hinweisen zu lassen. “Wenn die anschließende Reparatur in Fachwerkstätten des Kfz-Gewerbes vorgenommen wird, ist das ein Trend, den wir weiterhin begrüßen”, so Jürgensen, “die Hauptuntersuchung ist definitiv ein aktiver Beitrag zur Verkehrssicherheit.”

Zum Anstieg der Anzahl mängelfreier Autos sagte Jürgensen: “Wir freuen uns, dass das Thema Sicherheit bei Autofahrern wieder eine größere Rolle spielt und somit mehr Autos ohne Mängel auf den Straßen unterwegs sind.” In diese Entwicklung könnte ebenfalls die Mitte Januar gestartete Abwrackprämie hineinspielen. TÜV NORD Mobilität hatte darauf hingewiesen, dass über drei Viertel der von der Abwrackprämie betroffenen neun- bis zwanzigjährigen Fahrzeuge sicherheitsrelevante Mängel aufweisen. “Wie sich die Abwrackprämie im Ganzen auswirkt, werden wir sicher erst im kommenden Jahr sehen können”, so Jürgensen.

Während die Zahl der Mängel an Bremsanlagen zurück gegangen ist, bleibt die Zahl von Pkw mit Mängeln an der Beleuchtungsanlage nahezu konstant. 36,3 Prozent (2009: 36,0 Prozent) machen diese Baugruppe zum Mängelrenner Nummer Eins.  TÜV NORD Gruppe, Tim Kreitlow Telefon 0511 986-1410
 www.tuev-nord.de

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ADAC fordert Verlängerung der Filterförderung

Erstellt von ub am 26. November 2009

Der ADAC fordert eine Verlängerung der Förderung für die Nachrüstung mit Partikelfiltern. Der nachträgliche Einbau sei für viele Dieselfahrer die einzige Möglichkeit, künftig noch in Umweltzonen mobil zu bleiben.

Wer keine grüne Plakette auf seinem Auto hat, werde in absehbarer Zeit aus den großen deutschen Städten ausgesperrt. So lassen etwa Berlin und Hannover ab Januar 2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in ihre Umweltzonen. Auch Städte wie Frankfurt, Stuttgart und München wollen im Jahresverlauf ihre Umweltzonenregeln verschärfen, andere Kommunen führen erstmals neue Zonen ein.

Allein in Berlin sind nach ADAC-Angaben von der Verschärfung rund 100 000 Autos mit roter und gelber Plakette betroffen. Der ADAC fordert deshalb eine Verlängerung der Nachrüstförderung über das Jahr 2009 hinaus. Dagegen müsse die „Strafsteuer“, die als Aufschlag von 1,20 Euro pro 100 ccm3 Hubraum für Fahrzeuge ohne Filter eingeführt wurde, in jedem Fall – wie vorgesehen – zum 31. März 2011 enden.

Eine Verlängerung der Förderung stellt nach Ansicht des Automobilclubs auch einen Anreiz für die Hersteller von Partikelfiltern dar. Derzeit gibt es in Deutschland noch rund sechs Millionen Diesel, die nachgerüstet werden könnten. Für ca. 1,5 Millionen davon werden keine Filter angeboten. Zulieferer und Fahrzeughersteller sollten sich diesen Markt nicht entgehen lassen und Partikelfilter auch für die Autos anbieten, für die aufgrund der bisher geringen Nachfrage derzeit noch keine Lösungen lieferbar sind. automedienportal ampnet/jri

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PKW-Nachrüstung – Förderung von Rußpartikelfilter

Erstellt von ub am 18. November 2009

Endspurt bei der Förderung von Rußpartikelfiltern zur Pkw-Nachrüstung

   - 330 Euro nur bei Einbau bis zum 31. Dezember 2009
   - Auch ab 1. Januar 2010 gibt es gute Gründe für den Filter
   - Deminimis-Zuschuss für schwere Nutzfahrzeuge auf 3.600 Euro
     erhöht

Bares Geld sparen mit der Nachrüstung von Pkw und Nutzfahrzeugen mit umweltfreundlichen Rußpartikelfiltern Pkw-Besitzer kommen bekanntlich seit August in den Genuss von 330 Euro Prämie direkt aufs Konto. Für die Besitzer von schweren Nutzfahrzeugen wurde die Förderung der Nachrüstung über das Deminimis-Programm des Bundes ab 2010 sogar von 2.000 auf bis zu 3.600 Euro je Fahrzeug angehoben.

Bei beiden Fördermaßnahmen drängt jedoch die Zeit. Vor allem Pkw-Besitzer sollten unverzüglich nachrüsten, wenn sie sich die 330 Euro Zuschuss noch sichern wollen: Die Frist läuft Ende dieses Jahres ab. Die Anträge auf Auszahlung der Barprämie können zwar noch bis zum 15. Februar beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden; der Filter muss aber laut Förderrichtlinie zwingend bis zum 31. Dezember im Fahrzeug verbaut sein. Die Werkstätten rechnen daher für die letzten Wochen der Förderung mit einem Ansturm. Wer eventuelle Wartezeiten über den 31. Dezember hinaus und damit den Verlust der Barprämie vermeiden will, sollte also sofort in Aktion treten. Sonst müssen die Kosten der Nachrüstung von durchschnittlich 650 Euro allein getragen werden. Zur Deckung der Nachfrage hat TWINTEC seine Produktion über das gesamte Partikelfilter-Sortiment deutlich erhöht.

Es gibt auch gute Gründe für die Nachrüstung ohne Förderung:  Die Strafsteuer für Pkw ohne Filter gilt noch bis 2011. Zudem erhöht sich der Druck auf die Autofahrer durch die sukzessive Verschärfung der Einfahrbedingungen in die Umweltzonen. In Berlin und Hannover dürfen ab dem 1. Januar 2010 bereits nur noch Autos einfahren, die die grüne Feinstaubplakette haben. Diese erhalten beispielsweise Autofahrer, die ihr Fahrzeug der Emissionsklasse Euronorm 3 (gelbe Plakette) mit einem Partikelfilter von TWINTEC nachrüsten. Für Euro-2-Wohnmobile bietet TWINTEC seit kurzem ein System an, dass diesen Fahrzeugen statt der roten ebenfalls die grüne Plakette verschafft. Ein Partikelfilter garantiert also auf lange Sicht uneingeschränkte Mobilität – und erhöht zudem den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs erheblich: Gerade in den Städten mit Umweltzonen und in deren Umland hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten gezeigt, dass Diesel-Pkw ohne Partikelfilter kaum noch nachgefragt werden.

Für die Halter schwerer mautpflichtiger Nutzfahrzeuge wird die Nachrüstung 2010 noch günstiger: Im Rahmen des “Deminimis-Programms” des Bundes zur Förderung der Sicherheit und Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs wurde der Zuschuss von bis zu 2.000 Euro pro Nachrüstung nun auf 3.600 Euro erhöht und damit fast verdoppelt. Die seit dem 1. Januar 2009 gültige neue Mauthöheverordnung sieht ohnehin Mauteinsparungen für nachgerüstete Fahrzeuge vor. Dazu gibt es die grüne Feinstaubplakette. Nicht zu vergessen: Wie bei den Pkw haben nachgerüstete Nutzfahrzeuge einen höheren Wiederverkaufswert.

Nach Abzug der Deminimis-Förderung verbleibt für den Halter nur noch ein Eigenanteil von wenigen Hundert Euro. Dieser amortisiert sich durch die Mautersparnis von 2,1 Cent pro Kilometer im Durchschnitt schon nach etwa 20.000 km. Ab 1. Januar 2011 verdoppelt sich die Mautspreizung sogar auf 4,2 Cent pro Kilometer. Also höchste Zeit, das Förderjahr 2010 voll auszunutzen. Anträge können bereits seit dem 1. November wieder gestellt werden. Mit der Nachrüstung darf allerdings nicht vor dem 1. Januar 2010 begonnen werden. Für die Beantragung und die Bewilligung der Fördermittel ist wie gehabt das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) zuständig. Antragsfrist für eine Förderung im Jahr 2010 ist der 31. März nächsten Jahres.

Wer bis dahin keinen Antrag gestellt hat, verliert unwiderruflich die mögliche Förderung für 2010.

   www.bafa.de
   www.bag.bund.de
   www.twintec.de

 

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