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Endspurt Filternachrüstung – jetzt noch schnell zureifen 330 Euro Barförderung

Erstellt von ub am 12. November 2009

ZDK: Filternachrüstung macht das Auto 1.000 Euro wertvoller

Noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres können sich Besitzer von Dieselfahrzeugen den nachträglichen Einbau von Partikelfiltern staatlich bezuschussen lassen. 330 Euro Bares für die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern zahlt das schon mit der Abwrackprämie betraute Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Mittel reichen aus, um fast 200.000 Dieselfahrzeuge mit einem Partikelfilter nachzurüsten. Theoretisch könnten rund acht Millionen Diesel-Pkws gefördert werden.

Als Alternative zur steuerlichen Förderung ist die befristete Barförderung auf den Weg gebracht worden, sodass Autofahrer Filter und Einbau etwa zum halben Preis bekommen. Und die Gewährung von Barem hat sich bewährt. „Es scheint, dass die Verbraucher Bargeld vom Staat eher akzeptieren als steuerliche Vergünstigungen“, betonte Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, anlässlich der Umrüstaktion. Ähnlich hätten Autobesitzer bereits in den 80er-Jahren reagiert, als es um die Nachrüstung mit Katalysatoren gegangen sei.

Über die Nachrüstung mit dem entsprechenden Dieselpartikelfilter werden die Fahrzeuge einer besseren Schadstoff-Gruppe zugeordnet. Fahrzeuge, die heute noch mit gelber Plakette unterwegs sind, droht Anfang 2010 die Aussperrung aus City-Lagen, wenn zahlreiche Kommunen in Deutschland die Zufahrtsregeln in ihre Umweltzonen, wie beispielsweise in Berlin, verschärfen.

Darüber hinaus sei ein Diesel ohne Filter in Zukunft kaum noch zu verkaufen, so der ZDK. „Bei einer relativ geringen Investition steigt der Wiederverkaufswert um etwa 1.000 Euro“, gibt Rademacher Zögerlichen zu bedenken. Quelle: autoreporter.net, Fröbelstraße 5c, 50767 Köln automobilreport.com/ar/arie

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Umweltzone Leipzig

Erstellt von ub am 21. Juli 2009

Eine weiträumige Umweltzone in Leipzig und ein umweltgerechtes Verkehrsmanagement der Stadt hat das Bündnis “Rußfrei fürs Klima” gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen und der Klima-Allianz heute gefordert.

Der Luftreinhalteplan der Stadt müsse zügig und ohne Abstriche umgesetzt werden, forderten die bundesweit tätigen Umwelt- und Verkehrsverbände. “Die dramatischen Dieselrußbelastungen in Leipzig schädigen die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und tragen darüber hinaus zum Klimawandel bei”, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). Resch forderte eine “radikale Verminderung der Dieselrußemissionen” und erinnerte daran, dass der Weltklimarat IPCC Rußpartikel aus Dieselmotoren, Kaminen und Feuerstellen für 20 bis 50 Prozent des Klimawandels verantwortlich mache. Eine Verringerung der Dieselrußpartikel in der Luft schützt daher schnell und nachhaltig das Klima. “Umweltzonen, eine schnelle Nachrüstung aller Diesel-Pkw und Lkw mit Partikelfilter, sind gerade auch in Leipzig das wirksamste Instrument, um die Gesundheit der Menschen und das Klima weltweit zu schützen. Wir fordern die rote Karte für ungefilterte Fahrzeuge, auch Busse, Baumaschinen und Schienenfahrzeuge für die Leipziger Innenstadt”, sagte Resch. Er forderte die Halter von Dieselfahrzeugen erneut auf, ihre Fahrzeuge mit einem wirksamen Partikelfilter nachrüsten zu lassen und damit einen aktiven Beitrag zum Gesundheits- und Klimaschutz zu leisten. Ab dem 1. Oktober wird diese Nachrüstung für Pkw bis zum Jahresende durch die Bundesregierung mit einer Barförderung in Höhe von 330 Euro unterstützt.

Seit Beginn der gesetzlich vorgeschriebenen Messungen in Leipzig 2002 werden die Grenzwerte für Feinstaub und Dieselruß innerhalb der Stadt regelmäßig überschritten. Jürgen Kasek, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen warnte die Stadtverwaltung daher davor, “die Schadstoffbelastung klein zu reden”.  Er begrüßte, dass die Stadt endlich einen Luftreinhalteplan erstellt habe und forderte, dass dieser ohne Abstriche umgesetzt werde. “Dieser Plan ist das Mindeste, das die Stadt Leipzig für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger unternehmen kann”, sagte Kasek auf der Pressekonferenz des Bündnisses “Rußfrei fürs Klima” der vier großen Umwelt- und Verkehrsverbände. “Unverantwortlich ist es jedoch, noch vor Einführung der Umweltzone, nach Ausstiegsszenarien aus der Luftreinhaltung zu suchen”, so Kasek.

 Die Bevölkerung in Leipzig leidet nachweislich unter den hohen Feinstaub- und Rußpartikelkonzentrationen in der Atemluft. Der Ruß bzw. die Partikel aus unvollständig verbranntem Dieselkraftstoff treiben jedoch auch den Klimawandel voran. Die feinen Rußpartikel werden von den Luftströmungen der Nordhalbkugel insbesondere in die Arktis und auf die Gletscher der Hochgebirge getragen, gehen dort auf den Schnee- und Eismassen nieder und verhindern die natürliche Abstrahlung der Sonnenstrahlen von den eigentlich weißen Eisfeldern. Der Ruß geht als schwarzer Feinstaub auf den Gletschern nieder, verstärkt die Absorption der Sonnenstrahlen und schränkt die Reflexion ein  (sogenannter Albedo-Effekt). Die Dieselrußemissionen aus dem Auto- und Nutzfahrzeugeverkehr in Europa sind daher direkt für die Gletscherschmelze in der Arktis und im Hochgebirge verantwortlich. Dr. Axel Friedrich, internationaler Verkehrsberater, forderte die Stadt Leipzig auf, ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen. “Umweltzonen sind einfach umzusetzen und sehr effektiv – Leipzig kann mit einer weiträumigen Umweltzone den Anschluß an den internationalen Klimaschutz schaffen”, sagte Friedrich. Die Versäumnisse der Stadt müssten dringend ausgeräumt werden, sagte auch Alexander John, Sprecher der Klima Allianz Leipzig. “Bisher fehlt noch immer ein umwelt- und klimafreundliches Verkehrsmanagement, obwohl das eine langfristig wirksame Maßnahme wäre, mit der Stadt und Bürger zum Luft holen kommen könnten”, sagte John.

 Hintergrund Die Kampagne “Rußfrei fürs Klima!” setzt sich für eine drastische Verringerung der Dieselruß-Emissionen ein. Im Bündnis “Rußfrei fürs Klima!” arbeiten die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zusammen, um die Rußpartikel aus Dieselmotoren zu reduzieren und den Klimaschutz voranzutreiben. Denn insbesondere Rußpartikel sind eine wesentliche Ursache für das Abschmelzen der Hochgebirgsgletscher in Europa, Asien und Amerika und für das Schmelzen der Arktis. Rußpartikel entstehen in Europa vornehmlich aus der unvollständigen Verbrennung von Dieselkraftstoff, in weiten Teilen Asien ist zudem die Verbrennung von Holz und das Abfackeln landwirtschaftlicher Flächen eine bedeutende Rußquelle.

 Eine Studie der EHZ Zürich zeigt, dass die Schweizer Gletscher seit den 1990er Jahren um zwölf Prozent geschrumpft sind. Ebenso dramatisch sei die Situation im Himalaya, vor allem in Nepal, wo bis 2035 die Gletscher- und Eisfelder vollständig verschwunden sein könnten. Die Gletscherschmelze habe insbesondere in Asien ernste Konsequenzen für die Menschen. Das tibetische Eisplateau zusammen mit dem Himalaya, dem Hindukusch und den umliegenden Bergregionen stellt das wichtigste Wasserreservoir für Asien dar. Die Gletscher speisen nicht nur den Gelben Fluss, sondern ebenso den Jangtse, den Mekong sowie die Flusssysteme Ganges und Indus mit davon abzweigenden Satlej, Yamuna, Ghaghara und Brahmaputra. Durch die starke Gletscherschmelze steigen die Wasserpegel der Seen und Flüsse in der Region. Diese treten über die Ufer und führen zu katastrophalen Überschwemmungen, auf die Dürren folgen. Dadurch werden die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen in der Region zerstört sowie die sensiblen Ökosysteme wie Fluss- und Waldlandschaften vernichtet. Die Klimawirkung von Black Carbon hat inzwischen Einzug in die internationale Klimadiskussion gehalten. Die UN-Kyoto-Nachfolgekonferenz, die vor einigen Wochen in Bonn zu Ende gegangen ist, und auch das UN-Umweltprogramm (UNEP) befassen sich neuerdings mit den kurzlebigen Klima schädigenden Stoffen. presseportal.de

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 0171 3649170, resch@duh.de

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Umweltzonen – Weniger Dieselruß

Erstellt von ub am 29. Mai 2009

Berlin zeigt, wie es geht. Der Dieselruß-Ausstoß  hat sich  bereits um 24 Prozent vermindert.

 

Martin Schlegel, Verkehrsreferent des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin, betonte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Kampagne: *Berlin ist derzeit bundesweit führend bei der Bekämpfung von Luftschadstoffen. Damit werden vor allem die Berlinerinnen und Berliner entlastet, die an verkehrsreichen Straßen wohnen.” Schlegel lobte insbesondere die frühzeitige Informationspolitik des Berliner Senats, die zur raschen Flottenerneuerung geführt habe sowie den Beschluss, die Umweltzone ab 2010 zu verschärfen. Vorbildlich sei auch die Ausstattung fast aller rund 1400 BVG-Busse mit einem Partikelfilter.

Die Kampagne *Rußfrei fürs Klima” hat heute die Berliner Umweltzone als Modell für andere Kommunen bei der Bekämpfung von Luftschadstoffen hervorgehoben. Als erste Stadt in Deutschland habe der Senat im April eine umfassende Wirkungsanalyse durchgeführt, die klar belegen konnte, dass die Umweltzone die erwünschten Umwelteffekte erzielt. So seien schon ein Jahr nach Einführung der Zone mehr als 70 Prozent aller PKW und rund 55 Prozent aller Lkw ohne Plakette von den Berliner Straßen verschwunden. Der Ausstoß von Dieselruß sei um beeindruckende 24 Prozent vermindert worden.

Dieselruß sei allerdings nicht nur gesundheitsschädlich, sondern belaste nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen auch das Klima, erläuterte Michael Müller-Görnert, Verkehrsexperte des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und Vertreter der Kampagne *Rußfrei fürs Klima”. So beschleunigten auf dem Schnee der Arktis abgelagerte Rußpartikel aus Europa maßgeblich das Abschmelzen des Nordpoleises. Hauptverursacher für Dieselruß sei der Verkehr. Entsprechend forderte Müller-Görnert: *Wir müssen schnell handeln, um die Rußemissionen flächendeckend drastisch zu verringern. Der erste Schritt ist das Nachrüsten aller Dieselmotoren mit wirksamen Rußfiltern. Und zwar nicht nur bei PKW und Nutzfahrzeugen, sondern auch bei stationären Maschinen, Schienenfahrzeugen und Schiffsmotoren, die mit Diesel betrieben werden.” Berlin müsse vor allem bei Baumaschinen handeln und sich zudem für bundesweite Regelungen einsetzen.

Der öffentliche und nichtmotorisierte Verkehr spiele ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Rußminderung. Marion Laube, Vorsitzende des VCD Nordost, betonte:*Wer zu Fuß geht oder mit dem Rad fährt, produziert keinen Dieselruß. Gerade in einer fortschrittlichen Stadt wie Berlin, wo die Hälfte der Haushalte kein Auto besitzt, muss die Politik vor allem den Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr fördern.” Nach ihrer Ansicht bedürfe der Radverkehr einer noch viel stärkeren Unterstützung, und der Fußverkehr müsse als Politikfeld in Berlin erst noch entdeckt werden. Sie forderte vom Senat, im Stadtentwicklungsplan Verkehr eine Strategie zur Steigerung des Fußverkehrs zu integrieren. Nur so könne Berlin glaubhaft das Klima und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen. www.vcd.org

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Gemischte Erfahrungen mit der Umweltzone

Erstellt von ub am 24. April 2009

Berlin hat 2008 als eine der ersten deutschen Städte eine Umweltzone eingeführt.

Jetzt legte Umweltsenatorin Katrin Lompscher eine erste
Wirkungsanalyse vor. Danach sanken der Dieselrußausstoß im Jahr 2008 gegenüber 2007 um
28 Prozent (oder 62 Tonnen) und die Stickoxidemissionen um 18 Prozent (oder 960 Tonnen).
Allerdings sei dabei, so Lompscher, der allgemeine Rückgang des Verkehrsaufkommens und
der Austausch im Fahrzeugbestand durch neue und umweltfreundlichere Fahrzeuge zu berücksichtigen.
Der gesamte Kfz-Verkehr ging außerhalb der Umweltzone um 6,3 Prozent und innerhalb
des Sperrbezirks um 3,9 Prozent zurück. Der Lkw-Verkehr allein schrumpfte außerhalb
der Umweltzone um 4,1 Prozent und innerhalb um 3,4 Prozent. Viele Fahrzeughalter hatten
offenbar die gut zweijährige Übergangsfrist bis zur Einführung der Sperrzone genutzt und ihre
alten Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß ersetzt oder nachgerüstet. Bis Ende 2008 ging
so die Zahl der Pkw der Schadstoffgruppe 1 ohne Plakette um mehr als 70 Prozent und die der
entsprechenden Nutzfahrzeuge um 55 Prozent gegenüber den prognostizierten Zahlen vor der
Umweltzone zurück. In Berlin erhielten bisher 99 Prozent aller Pkw und 85 Prozent der Lkw
eine rote, gelbe oder grüne Plakette. Lompscher: „Im Vergleich zum Jahr 2007 wurden die
Fahrzeuge auf den Straßen Berlins durch die Umweltzone moderner und sauberer”. Wenig
Einfluss scheint die Berliner Umweltzone auf die Feinstaubbelastung zu haben: Sie sank im
Jahr 2008 um nur drei Prozent. Auch der Politik scheint in Berlin inzwischen klar geworden zu
sein, dass sich über den Autoverkehr nur etwas mehr als ein Fünftel der städtischen
Feinstaubbelastung beeinflussen lässt. Rund 56 Prozent des Drecks weht von außerhalb in die
Stadt. So soll sogar schon Feinstaub aus der Sahara den Weg nach Berlin gefunden haben. www.arcd.de

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Fahrverbot auch bald für Dieselstinker mit gelben Plaketten

Erstellt von ub am 23. April 2009

Nach Gerichtsentscheid: Fahrverbote in Umweltzonen müssen ab 2010 bundesweit verschärft werden.

Die Deutsche Umwelthilfe rechnet nach dem Grundsatzurteil des Verwaltungsgerichts Hannover mit einem baldigen Fahrverbot auch für Dieselstinker mit gelben Plaketten – “Freie Fahrt” ab 2010 nur für Fahrzeuge mit grüner Plakette – Gerichtsentscheid ist eine “schallende Ohrfeige” für den niedersächsischen Umweltminister Sander

Den entscheidenden Beitrag von Umweltzonen für die Luftqualität und den Gesundheitsschutz in Städten hat gestern das Verwaltungsgericht Hannover bestätigt. Die Richter wiesen Klagen gegen die Umweltzone in Hannover zurück und bestätigten mit der Entscheidung, dass Umweltzonen die verkehrsbedingte Feinstaub- und Stickoxidbelastung entscheidend reduzieren. Das Gericht bestätigt damit die Notwendigkeit einer drastischen Reduktion der viel zu hohen Stickoxid- und Dieselruss-Partikelemissionen und die Wirksamkeit von Umweltzonen.

“Das Urteil wird zu einer Verschärfung aller anderen Umweltzonen in Deutschland führen. Es ist davon auszugehen, dass neben Hannover und Berlin nun in einer ganzen Reihe weiterer Umweltzonen ab dem 1.1.2010 die Einfahrt für Fahrzeuge mit roten und gelben Plaketten verboten wird. Das bewundernswert klare Urteil ist auch eine schallende Ohrfeige für den niedersächsischen Umweltminister Sander” sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). “Anders als in Berlin, wo Land und Kommune gemeinsam die positiven Effekte der Umweltzone begrüßen, lässt der niedersächsische Minister die Stadt Hannover im Regen stehen.” Sander habe erst in der vergangenen Woche die Sinnhaftigkeit der Umweltzone in Frage gestellt. Damit habe er eines der wichtigsten Steuerungselemente für die Luftqualität zu demontieren versucht, mit dem gezielt stark emittierende Fahrzeuge aus der Innenstadt verbannt werden könnten,.

Um das Potential der Umweltzone auch in Hannover voll auszuschöpfen, fordert die DUH von der niedersächsischen Landeshauptstadt verstärkte Kontrollen. Probezählungen der DUH an der Messstation Göttinger Straße in der vergangenen Woche hatten ergeben, dass 5,4 Prozent der Pkw und sogar 17,9 Prozent der Nutzfahrzeuge regelwidrig ohne bzw. mit roter Plakette in der Umweltzone unterwegs sind.

Nicht nur in Hannover, sondern auch in Berlin werden ab 2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette Einfahrt in die Umweltzone erhalten, hat der Berliner Senat gestern bestätigt. Die Berliner Umweltzone hat bewiesen, wie effektiv sie sich insbesondere auf die Reduzierung der besonders schädlichen Dieselrußpartikel auswirkt, die binnen Jahresfrist um bis zu 24 Prozent im gesamten Berliner Straßennetz reduziert wurden. Resch geht davon aus, dass die über 30 deutschen Kommunen mit Umweltzonen als Folge der ab 2010 zusätzlich einzuhaltenden Stickstoffdioxid-Grenzwerte dem Beispiel von Berlin und Hannover folgen werden und nurmehr Fahrzeuge mit grünen Plaketten einfahren lassen. Die damit verbundene Reduzierung der Rußemissionen ist nach neuesten Erkenntnissen der NASA auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. www.duh.de

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Neue Umweltzonen ab 15.02.2009

Erstellt von ub am 16. Februar 2009

Einrichtung von Umweltzonen in Düsseldorf und Wuppertal

Miller: Konjunktur-Gelder auch zur Feinstaubbekämpfung in Innenstädten einsetzen. Der NABU begrüßt, dass rund 13 Monate nach Einführung der ersten Umweltzonen in Deutschland nun mit Düsseldorf und Wuppertal zwei der größten Städte Nordrhein-Westfalens Maßnahmen gegen die umweltschädliche Feinstaubbelastung ergreifen. Ab Sonntag, den 15.02.2009, dürfen Autos mit sehr hohem CO2-Ausstoß dann nicht mehr in den Innenstadtbereich einfahren.NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Umweltzonen und die Kennzeichnung der Fahrzeuge mit Umweltplaketten haben sich als zuverlässiges Instrument erwiesen, um insbesondere Dieselautos und Nutzfahrzeuge mit schlechten Abgaseigenschaften aus den Städten zu verbannen.” Allein die Ankündigung der Umweltzone habe beispielsweise in Wuppertal dazu geführt, dass sich rund 44 Prozent der Halter, denen ein Fahrverbot drohte, von ihren alten Dieselstinkern getrennt haben.Nur noch in diesem Jahr wird die Nachrüstung eines Diesel-Partikelfilters bei Pkw gefördert. Aus Sicht des NABU darf sich die Nachrüstung aber nicht allein auf Pkw beschränken. Auch für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen müsse, so wie bereits seit 2006 in der Schweiz, eine Partikelfilterpflicht kommen. Begleitend dazu seien Anreize zur Nachrüstung bei leichten und schweren Lkw aufzulegen, da sie für die Hälfte aller verkehrsbedingten Feinstaub-Emissionen verantwortlich seien. Um die Feinstaubwerte dauerhaft einhalten zu können, bedürfe es einer Ausweitung der Umweltzonen, sowohl zahlenmäßig als auch in der Fläche. So sollte beispielsweise das gesamte Ruhrgebiet zu einer Umweltzone erklärt werden.Darüber hinaus sei es nötig, die Qualität der öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern, um Bürgern den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn zu erleichtern. Inakzeptabel sei, dass derartige Investitionen vom Konjunkturpaket II ausgeschlossen seien. „An kaum einer Stelle zeigt sich die Unausgewogenheit des zweiten Konjunkturpaketes so deutlich, wie bei der Nichtberücksichtigung des ÖPNV. Die Potenziale eines modernen öffentlichen Fuhrparks für Arbeitsplätze und Umwelt werden ignoriert.
Jeder Euro, der in moderne Busse und Straßenbahnen investiert wird, sichert Jobs, mindert Lärm- und Klimabelastung und hilft den Städten bei der Einhaltung der Feinstaub-Grenzwerte”, so der NABU-Bundesgeschäftsführer.  www.NABU.de

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Umweltzone – Dieselstinker mit roter Plakette

Erstellt von ub am 3. Januar 2009

Feinstaub-Kontrollteams - Fahrverbote in  den nun 32 ausgewiesenen Umweltzonen

“Feinstaub-Kontrollteams” der Deutschen Umwelthilfe erleben hohe Zustimmungsquote von bis zu 93,7 Prozent korrekt gekennzeichneten Fahrzeugen bei der Überwachung der acht neu hinzugekommenen Umweltzonen – Augsburg Schlusslicht mit nur 67,4 Prozent Plaketten, sauberste Pkw Flotte in Ludwigsburg mit 90,2 Prozent grünen Plaketten – In Hannover gilt seit dem 1. Januar Fahrverbot für Dieselstinker mit roter Plakette – Zulassungsstatistik belegt Wirkung der Umweltzonen auf Nachrüstung der Dieselstinker – DUH-Bundesgeschäftsführer Resch fordert von Politik und Industrie in 2009 “Neustart der Partikelfilter-Nachrüstung”, um die Fahrzeugflotte auf die “Scharfstellung der Umweltzonen in 2010″ rechtzeitig vorzubereiten.

Umweltsheriffs

Ein Jahr nach dem Start der ersten Umweltzonen in Deutschland setzen 32 Kommunen und Ballungszentren auf das Instrument “Umweltzone”. Zum Jahresbeginn 2009 kamen allein acht Städte mit Einfahrbeschränkungen für “Dieselstinker” hinzu. “Feinstaub-Kontrollteams” der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) haben in allen Umweltzonen die Einhaltung durch die Autohalter kontrolliert und diese vor Ort über Möglichkeiten der Nachrüstung informiert. Die meisten Autohalter haben sich dabei positiv zur Umweltzone geäußert, die insbesondere von den unter hohen Feinstaubbelastungen leidenden Anwohnern mit großen Hoffnungen gefordert wurden. Bei den Feinstaub-Kontrollen am Morgen des 2. Januar 2009 zeigte sich, dass 67,4 bis 93,7 Prozent der Autohalter bereits ein korrekt plakettiertes Fahrzeug aufweisen. Während Hannover zum 1. Januar seine Umweltzone für Fahrzeuge mit roter Plakette sperrte, können vorerst noch in den übrigen Umweltzonen Pkw und Nutzfahrzeuge mit einer roten, gelben oder grünen Feinstaubplakette einfahren. Dies gilt auch für die acht neu hinzugekommenen Städte Augsburg, Bremen, Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Mühlacker, Pforzheim und Ulm.

Die heutigen Zählungen der DUH brachten eine Spannbreite von knapp 70 Prozent bis über 93 Prozent an Ausstattung mit Plaketten zutage. Während Augsburg noch Nachholbedarf offenbart – auch die Ausstattung mit grünen Plaketten bleibt mit nur 55,4 Prozent hinter den anderen Städten zurück. Beste Ergebnisse der heutigen Zählung weist Herrenberg auf. Die räumliche Nähe zu Stuttgart, in dem die Umweltzone seit 1. März 2008 besteht, mag zu einer Gesamtausstattung von 93,7 Prozent beitragen, mit grünen Plaketten sind hier knapp 76 Prozent der gekennzeichneten Fahrzeuge ausgestattet.

Das ist das Ergebnis erster Zählungen, die “Feinstaub-Kontrollteams” der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am heutigen (Freitag-)Vormittag durchgeführt haben und deren Ergebnisse die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation in Berlin präsentierte.

Diese Zahlen seien nur als erste Tendenz zu verstehen, betonte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Nach einer Serie von Zählstaffeln in allen 24 Umweltzonen seit Anfang 2008 seien jedoch einige allgemeine Aussagen möglich. “Die Umweltzonen werden von den Autohaltern sehr breit akzeptiert. Die Regelungen werden dann von Anfang an gut eingehalten, wenn die Kommunen die Wichtigkeit des neuen Instruments zur Luftreinhaltung offensiv vertreten und eine konsequente Überwachung sicherstellen. Besonders positiv hat sich dabei der Senat von Berlin hervorgetan. Umgekehrt reicht es nicht aus, Schilder aufzustellen und wie in Köln oder München auf die Kontrolle der Einhaltung weitgehend zu verzichten”, sagte Resch.

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Umwelthilfe in allen Umweltzonen wiederholt Kontrollen durchgeführt und ein Ranking erstellt. Die baden-württembergische Stadt Pleidelsheim liegt ganz vorne, hier haben 99,8 Prozent der Fahrzeuge eine Feinstaubplakette -davon sind allerdings nur 51,5 Prozent grün, damit bildet die Stadt in dieser Kategorie das Schlusslicht. Spitzenreiter mit grünen Plaketten ist Ludwigsburg, das mit einer Gesamtausstattung von 98,1 Prozent den dritten Platz belegt. Den letzten Platz in der Gesamtausstattung belegt Gelsenkirchen, hier wurden im Dezember 2008 immer noch mehr als 11 Prozent der Fahrzeuge ohne Plakette angetroffen.

Der DUH-Bundesgeschäftsführer berichtete über Erfahrungen in den vor einem Jahr eingerichteten Umweltzonen. Danach habe sich gezeigt, dass dort deutlich mehr Dieselstinker mit Partikelfiltern nachgerüstet bzw. saubere Autos zugelassen werden, wo Einfahrverbote drohen. Für 2009 rechnet die DUH mit einem deutlichen Boom bei der Filternachrüstung: “Die Umweltzonen werden ab 2010 scharf gestellt, das heißt, freie Fahrt haben nunmehr Fahrzeuge mit grüner Feinstaubplakette. Schon in 2009 werden die Preise für Gebrauchtfahrzeuge ohne grüner Plakette um bis zu mehrere tausend Euro einbrechen”, so Resch. Das sei exakt die Lenkungswirkung, die man sich von den Umweltzonen in ihrer “momentan noch sanften Ausprägung” erhofft habe. Die DUH wies in diesem Zusammenhang Kritiker scharf zurück, die Umweltzonen als nicht wirksam bezeichneten. Dies sei ein “interessengeleitetes Scheinargument, weil der große Einfluss wechselnder Wetterlagen einen solchen Vergleich mit Sicherheit erst nach einigen Jahren zulässt und weil die Zahl der bisher aus den Umweltzonen verbannten Fahrzeuge noch viel zu gering ist, um einen messbaren Effekt zu ergeben.” Dies werde sich allerdings schnell ändern, wenn in einem Jahr – wie in Berlin und Hannover die Umweltzonen “scharf gestellt” werden.

Damit Umweltzonen flächendeckend zu “Garanten für mehr Lebensqualität in unseren Städten werden, brauchen wir einen gemeinsamen Kraftakt von Bund, Ländern und Gemeinden, von Autohaltern, Gebrauchtwagenhändlern und Werkstätten”, forderte Resch. Um die Fahrzeugflotte fit zu machen für die zweite Stufe der Umweltzonen, sei insbesondere ein Neustart bei der Partikelfilternachrüstung nötig, so dass die Entgiftung sowohl über saubere Neuwagen als auch über den nachgerüsteten Fahrzeugbestand vorankomme.  Die Scharfstellung der Umweltzonen ab 2010 werde faktisch dazu führen, dass praktisch alle Diesel-Pkw mit gelber Plakette in diesem Jahr mit einem Dieselpartikelfilter nachgerüstet und damit ‘entgiftet’ werden. Nur noch in 2009 gelte zudem die steuerliche Förderung in Höhe von 330 EUR.

Nachdem die Behörden zwischenzeitlich Nachrüstfilter genau überprüften und Betrugsfilter vom Markt verbannt sind, besteht jetzt auch die hierfür notwendige Sicherheit. Die Politik müsse diesen Neustart der Filternachrüstung auf allen Ebenen aktiv unterstützen, Autohandel und Werkstätten müssten offensiv für die Umrüstung werben, sagte Resch.

Die Koordinatorin für die Feinstaub-Kontrollteams der DUH, Barbara Göppel, verwies darauf, dass die Autohalter, die von den Teams mit Informationen zu den Umweltzonen versorgt wurden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit viel Verständnis auf die Umweltzonen und die Aktivitäten der DUH-Teams reagierten. “Wie schon im vergangenen Jahr erleben unsere Teams vor Ort sehr viel Bereitschaft, zu einer insgesamt weniger gesundheitsschädlichen Mobilität in den Städten beizutragen.” Im Gegensatz zu manchen Skeptikern hätte auch die Mehrzahl der Autofahrer begriffen, dass Umweltzonen notwendig seien, um das schwerwiegendste Luftreinhalteproblem in Deutschland einzudämmen. “Die wahren Betroffenen des Feinstauproblems sind nicht die Autohalter, die sich mit Beschränkungen ihres Verschmutzungsprivilegs auseinandersetzen müssen, sondern die Menschen, die in Zonen überhöhter Feinstaubbelastung leben müssen”, erklärte Frau Göppel.

www.duh.de

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Rote Feinstaubplakette

Erstellt von ub am 29. Dezember 2008

Ab Januar 2009 wird es Ernst mit der roten Feinstaub-Plakette

In Hannovers Umweltzonen dürfen ab Januar 2009 keine Fahrzeuge der Schadstoffklasse 2 mit roter Feinstaub-Plakette mehr fahren. Die Industrie- und Handelskammer hat vor dem Hintergrund der Konjunkturkrise die Landeshauptstadt um eine Verschiebung der Regelung gebeten, denn betroffen seien vor allem die vielen älteren Fahrzeuge kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe.

Feinstaubplakette

Nach einem Bericht „Hannoversche Allgemeine Zeitung” hat die Stadt bislang rund 5000 Ausnahmegenehmigungen erteilt. Mit ihnen erhalten die Fahrzeughalter eine Schonfrist bis Ende 2009. In diesem Jahr sollen in Hannover rund 100 Verstöße wegen Fahrens ohne Plakette angezeigt worden sein. Die Polizei hält eine flächendeckende Kontrolle aus Zeit- und Personalgründen grundsätzlich nicht für möglich. Für die Überlegungen, künftig Politessen zur Überwachung der Fahrverbote einzusetzen, fehlen derzeit noch die gesetzlichen Grundlagen. Sie dürfen bislang ausschließlich den ruhenden Verkehr kontrollieren. auto-medienportal.net gtue

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