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Filterförderung und Barprämie wird fortgesetzt

Erstellt von ub am 10. Juni 2010

ADAC: Klarheit für Nachrüster: Ab sofort gibt es die Antragsformulare beim BAFA.

Die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit einem Partikelfilter wird mit einem staatlichen Zuschuss in Höhe von 330 Euro gefördert. Die Aktion gilt für PKW, Wohnmobile sowie leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Diesel-PKW, die bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wur¬den, werden gefördert, wenn sie im Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 nachträglich mit einem Partikelfilter ausgerüstet werden. Als PKW im Sinne dieser Förderrichtlinie gelten nun auch Wohnmobile bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen.
Ebenfalls gefördert werden leichte Nutzfahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen, wenn diese bis einschließlich 16. Dezember 2009 erstmals zugelassen wurden und die Nachrüstung eines Partikelfilters ab Inkrafttreten der Richtlinie (13. Mai 2010) bis einschließlich 31. Dezember 2010 erfolgt ist. Die neue Förderrichtlinie setzt den in 2009 begonnen Barzuschuss von 330 Euro zur Förderung des nachträglichen Einbaus von Partikelfiltern fort. Der ADAC hat sich für diese Verlängerung der Förderung eingesetzt.
Für die An¬tragstellung steht ab sofort auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle www.bafa.de ein entsprechendes Formular zur Verfügung. ADAC, Christian Buric

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GTÜ: Mehr Pkw mit schweren Mängeln unterwegs

Erstellt von ub am 13. April 2010

Die Zahl der Pkw mit schwerwiegenden Mängeln  auf Deutschlands Straßen hat weiter zugenommen. Trotz Abwrackprämie ist die Quote im Vergleich zum Vorjahr auf 17,6 Prozent gestiegen.

Bezogen auf die insgesamt 42 Millionen zugelassenen Pkw bedeutet dies, dass rund

8 Millionen Fahrzeuge mit „erheblichen Mängeln“ unterwegs sind. Dies ist das besorgniserregende

Ergebnis des am Freitag auf der AMI in Leipzig vorgestellten GTÜ-Mängelreports für das Jahr 2009.

„Das Plus an Neufahrzeugen durch die staatliche Prämie hat bislang keine

signifikanten Auswirkungen auf die Mängelstatistik und wird sich erst in

den Folgejahren bemerkbar machen“, so Rainer de Biasi, Geschäftsführer

der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung. „Insgesamt sind aber

dank der Abwrackprämie rund 4 Millionen Fahrzeugmängel in der Schrottpresse

gelandet. Zudem hat sich der Sicherheitsstandard auf unseren

Straßen durch die rund zweiMillionen Neufahrzeuge deutlich erhöht.“

Keine Entwarnung bei Mängelzahlen trotz Abwrackprämie

Bei den von der GTÜ im Jahr 2009 im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU)

geprüften Pkw waren insgesamt 51,8 Prozent mit Mängeln unterwegs.

Dies entspricht einem leichten Rückgang von rund zwei Prozentpunkten im

Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Angesichts der weiteren Zunahme der

gravierenden Fahrzeugmängel auf 17,6 Prozent geben die GTÜ-Prüfingenieure

jedoch keine Entwarnung. „Die Jahr für Jahr steigende Zahl der Pkw

mit erheblichen Mängeln bis hin zur Verkehrsunsicherheit ist besorgniserregend.

Diese Fahrzeuge erhöhen das Unfallrisiko erheblich“, gibt Rainer

de Biasi zu bedenken. „So ist beispielsweise jedes sechste Fahrzeug auf

unseren Straßen mit defekten Bremsen unterwegs.“

Rückkehr in die Werkstatt

Erfreulich ist die Zunahme der Pkw, die ohne jegliche Beanstandung die

Hauptuntersuchung absolvieren. Die Zahl der mängelfreien Fahrzeuge

stieg 2009 um zwei Prozentpunkte auf 48,2 Prozent (Vj. 46,3). Ein Indiz

dafür, dass die Fahrzeughalter mit ihren Pkw zu Service und Reparatur

wieder vermehrt in die Werkstatt fahren. „Einigen Autofahrern ist offenbar

bewusst geworden, dass sich die Geiz-ist-geil-Mentalität in Sachen Sicherheit

nicht auszahlt“, so der GTÜ-Geschäftsführer. Verschlechtert haben sich

dagegen die nicht werkstattgeprüften Fahrzeuge. Bei ihnen nahm die

Anzahl der Mängel pro Auto weiter zu.

Sorgenkinder Elektrik und Bremsen

Klarer Spitzenreiter in der aktuellen GTÜ-Statistik ist über alle Altersklassen

hinweg mit 23,6 Prozent (Vj. 23,5) die Mängelgruppe „Beleuchtung und

Elektrik“. Auf Platz zwei folgen die Mängel an der „Bremsanlage“ mit

18,1 Prozent (Vj. 17,7).

Den dritten Platz belegen „Achsen/Räder/Reifen/Aufhängungen“ mit

17,1 Prozent (Vj. 17,5).

Auf Platz vier liegen “Umweltbelastungen“ wie Motorabgase, Ölverluste,

Lärmentwicklung etc. mit 16,6 Prozent (Vj. 16,7) und auf Platz fünf landen

mit 13,1 Prozent (Vj. 13,6) „Sonstige Mängel“ (Scheibenwischer, Windschutzscheibe,

Scheibenwaschanlage, Außenspiegel etc.). Schlusslicht auf

der Liste sind Mängel an „Fahrgestell/Rahmen/Aufbau“ mit 11,5 Prozent

(Vj. 11,1).

Viele Mängel mit hohem Alter

Das durchschnittliche Alter der Pkw auf unseren Straßen ist leicht rückläufig

und liegt aktuell bei 8,1 Jahren. Im Zuge der Abwrackprämie wurden

rund zwei Millionen Fahrzeuge mit einem Durchschnittsalter von 13 Jahren

verschrottet.

Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der erheblichen Mängel bei

Personenwagen steil an. Wie schon in den vergangenen Jahren sind ältere

Fahrzeuge über neun Jahre – das sind 17 Millionen Pkw – besonders auffällig.

71,4 Prozent (Vj. 72,4) dieser Pkw waren 2009 mit Mängeln behaftet,

rund 25,8 Prozent (Vj. 25,1) Prozent mit erheblichen Mängeln oder sogar

verkehrsunsicher – ein gutes Viertel aller Pkw dieser Altersklasse!

Besonders deutlich wird die Diskrepanz zwischen alten und neuen Fahrzeugen

im GTÜ-Mängelvergleich. Während die Prüfer der GTÜ bei Autos

mit einem Alter bis drei Jahre an 100 Pkw knapp 20 Mängel fanden, spürten

sie in der Altersgruppe über neun Jahre an die 230 Mängel pro 100 Fahrzeuge

auf – fast das Zwölffache! Bei diesen Fahrzeugen waren über 71 Prozent

mit Mängeln unterwegs, knapp 26 Prozent davon sogar mit gravierenden

technischen Problemen.

GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH

Hans-Jürgen Götz, Fon: 0711 97676-620, E-Mail: hans-juergen.goetz@gtue.de

 www.gtue.de

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Ausweitung der Filternachrüstung – 330 Euro bares gibt es länger

Erstellt von ub am 17. Dezember 2009

Kfz-Gewerbe begrüßt Ausweitung der Filternachrüstung

Als richtigen Schritt für den Umweltschutz und ein Stück Rechtssicherheit für die Autofahrer hat ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes die Entscheidung der Bundesregierung begrüßt, die Nachrüstung von Pkw-Dieselpartikelfiltern auch im nächsten Jahr zu fördern und die Förderung auch auf leichte Nutzfahrzeuge auszudehnen. Damit werde vielen Handwerksbetrieben die Chance gegeben, ihre Fahrzeuge für die Einfahrt in die Umweltzonen fit zu machen. Das Kfz-Gewerbe hatte sich für eine Verlängerung und Erweiterung eingesetzt.

Nach Auskunft des Umweltministeriums kann das Förderprogramm für das nächste Jahr erst nach Verkündung des Haushaltsgesetzes 2010 starten. Das Bundesumweltministerium strebt aber an, dass dann rückwirkend auch Nachrüstungen gefördert würden, die bereits von Beginn des neuen Jahres an vorgenommen werden. automedienportal ampnet/Sm

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Warteliste für die Umweltprämie ausgeschöpft

Erstellt von ub am 16. Oktober 2009

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat mitgeteilt, dass die zusätzlich eingerichtete Warteliste für 15 000 weitere Antragsteller der Umweltprämie nach knapp sechs Wochen gefüllt ist.

Das Online-Reservierungsportal unter www.ump.bafa.de wurde daher abgeschaltet, und es können keine weiteren Reservierungen mehr getätigt werden.

Voraussichtlich im November werden die ersten Antragsteller auf der Warteliste Zuwendungsbescheide erhalten, soweit Prämien frei geworden sind. Bis abschließend fest steht, wie viele Anträge von der Warteliste insgesamt berücksichtigt werden können, wird es noch etwas länger dauern. auto-medienpreporter.net ampnet/nic

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Kleinere Autos auch in Zukunft auf dem Vormarsch?

Erstellt von ub am 15. September 2009

Dass bei der Abwrackprämien-Aktion in Deutschland besonders kleinere Neufahrzeuge gefragt waren, ist keine Überraschung. Schließlich waren die Käufer – über 30 Prozent erstanden erstmals einen Neuwagen – in der Regel auch durch die 2.500-Euro-Prämie und zusätzliche Rabatte finanziell nicht in der Lage, sich ein Mittelklasseauto zu leisten.

Nach einer repräsentativen Umfrage des Nürnberger Marktforschungs-Instituts Puls wird diese Tendenz beim Autokauf weiter anhalten. Denn immerhin gaben 31 Prozent der Befragten an, dass sie sich bei ihrem nächsten Kauf für ein Auto entscheiden würden, das kleiner als das gegenwärtige Fahrzeug sei.

Doch es gibt auch einen echten, allerdings unverbindlichen Hoffnungsschimmer laut Puls-Umfrage für Anbieter größerer Fahrzeuge. Danach wollen sich nämlich 19 Prozent der Befragten beim nächsten Mal ein größeres und teureres Auto zulegen. Dieser Wert lag in den vergangenen Jahren nur bei 14 bis 15 Prozent. Leider fehlt die Aufschlüsselung, ob es sich um den Sprung vom VW Polo auf den VW Golf oder von der Mercedes-C- auf die E-Klasse handelt. Doch lässt das Ergebnis unsere Premiumanbieter zumindest hoffen.  autoreporter.net PS/ar/hhg

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02.09.2009 – Das Ende der Abwrackprämie

Erstellt von ub am 3. September 2009

MEIERHOFER: Abwrackprämie: Fünf Milliarden auf den heißen SteinZum Auslaufen der Abwrackprämie am gestrigen Tag erklärt der entsorgungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Horst MEIERHOFER:

Die fünf Milliarden-schwere Abwrackprämie wird sich schnell als teurer Tropfen auf den heißen Stein herausstellen. Nach dem heutigen Auslaufen werden die Neuwagen-Käufe allein im nächsten Jahr um eine Millionen Pkws einbrechen. Damit hat die Bundesregierung die Krise in der Automobilwirtschaft lediglich elegant auf die Zeit nach der Wahl verschoben. In der Zwischenzeit ist der Gebrauchtwagenmarkt eingebrochen und zahlreiche Werkstätten haben Konkurs anmelden müssen. Das alles nur, weil die schwarz-rote Koalition einen Wirtschaftszweig auf Kosten anderer, kleinerer Branchen bevormundet. Die Abwrackprämie ist auch umweltpolitisch ein Rohrkrepierer und es verbietet sich eigentlich, auch nur von Umweltprämie zu sprechen: Der CO2-Ausstoß ist durch sie nicht um ein Gramm gesenkt worden. pressrelations.de www.liberale.de

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ADAC rät Autokäufern bei der Abwrackprämie zur Eile

Erstellt von ub am 17. August 2009

Autokäufer, die jetzt noch auf die Abwrackprämie in Höhe von 2 500 Euro spekulieren, sollten sich beeilen. Die Fördermittel reichen nach Angaben des ADAC noch für rund 200 000 Anträge.

Derzeit gehen circa 50 000 Reservierungsanträge pro Woche beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Somit ist mit einem Ende der Förderung Mitte September zu rechnen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich möglichst in den nächsten Wochen die Prämie sichern, da die Zahl der Reservierungsanträge wegen des Ferienendes in vielen Bundesländern und angesichts des baldigen Auslaufens der Förderung noch einmal deutlich steigen könnte. Zudem hat das BAFA noch nicht darüber informiert, wie die Prämienvergabe geregelt wird, wenn die Fördermittel aufgebraucht sind. autoreporter.net adac.de

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Hilfreiche Tipps zur Verschrottungsprämie

Erstellt von ub am 26. Mai 2009

Autokäufer, die die Abwrackprämie in Anspruch nehmen wollen, aber noch einige Wochen oder Monate auf den Reservierungsbescheid des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) warten müssen, sollten bei der Entsorgung ihres Altfahrzeugs nach Empfehlung des ADAC besonders vorsichtig sein.

So muss ein zu verschrottendes Auto zum Zeitpunkt der Entsorgung mindestens zwölf Monate durchgehend auf den Antragsteller zugelassen sein. Wer sein Altauto bereits vorher abmeldet oder stilllegt, geht bei der Prämie leer aus.

Täglich erhalten derzeit tausende Autokäufer ihren bestellten Neuwagen. Um das Altfahrzeug ordnungsgemäß und vollständig entsorgen zu können, muss der Käufer jedoch den Reservierungsbescheid des BAFA haben. Diesem Bescheid ist das so genannte Verwendungsnachweisformular beigefügt, das der Entsorgungsbetrieb abzeichnen muss.

Allerdings kann der Versand der Bescheide unter Umständen mehrere Monate dauern. Antragsteller könnten in Betracht ziehen, den alten Wagen bis zur Verschrottung abzumelden oder stillzulegen, um nicht zwei Fahrzeuge unterhalten zu müssen. Damit wären die Voraussetzungen für den Erhalt der Verschrottungsprämie nicht mehr gegeben. Wer noch nicht über das Verwendungsnachweisformular verfügt, aber trotzdem sein Altauto verschrotten lässt, sollte laut ADAC unbedingt mit dem Entsorgungsbetrieb vereinbaren, dass das Formular später noch abgezeichnet werden muss.

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Beim Autokauf bleiben die Meisten ihrer Marke treu

Erstellt von ub am 22. Mai 2009

Geht es um den Kauf eines neuen Autos, zeigen 58 Prozent der Befragten Markentreue

 
 Eine aktuelle Umfrage der Kölner POS-Agentur Die Gefährten in Kooperation mit dem Fachmagazin acquisa zeigt, dass 46 Prozent der befragten Personen trotz Krise scheinbar noch keine Ebbe im Geldbeutel spüren und dank der Abwrackprämie sogar über einen Autokauf nachdenken. Die übrigen 54 Prozent wollten keine Angaben zu ihrer aktuellen finanziellen Lage machen. Gut zwei Drittel haben zwar noch kein Auto gekauft, jedoch bereits Informationen über einen eventuellen Kauf eingeholt. Dabei zeigen die Kaufinteressierten: Wir sind treu – und zwar Markentreu: Denn wenn es um den Kauf eines neuen Autos geht, bleiben 58 Prozent bei Altbewehrtem.
 
 
 autokauf-statistik
 

Neben den Autohäusern, die einen echten Abwrack-Boom zu spüren scheinen, dürfen sich auch die Marketer freuen: Die Werbemittel am POS wurden von erfreulichen 87 Prozent der Befragten registriert. Den meisten Kunden sind dabei spezielle Informationen über die Abwrackprämie (76 Prozent), Aufsteller und Infotafeln an Autos (71 Prozent) und Broschüren (53 Prozent) aufgefallen. Ein weiterer interessanter Aspekt: Jeder gab an, sich vorab informiert zu haben. Dabei ist das Internet Informationsmedium Nummer eins (80 Prozent), gefolgt von Prospekten der Autohäuser, mit denen sich 59 Prozent schlau gemacht haben.

Rundum zufrieden zeigen die Kunden sich sowohl mit der Beratung, als auch mit dem Service im Autohaus. Hier werden die Qualitäts-Höchstnoten gut und sehr gut vergeben. Zudem spielen neben der Beratungs- und Servicequalität für die Befragten bei der Wahl des Autohauses hauptsächlich die Lage und ein bereits vorheriger Kauf im Autohaus eine Rolle.

Mit den Ergebnissen der Konsumentenbefragung zum Thema Autohäuser präsentieren Die Gefährten in Kooperation mit dem Fachmagazin acquisa eine Umfrage, die den Status Quo am Point of Sale abbildet. Die Kölner Agentur hat dazu knapp 400 Kunden vor Autohäusern von BMW, Citroen, Dacia, Fiat, Mercedes, Peugeot, Renault, Seat, Skoda und Volkswagen in Köln nach ihren Erfahrungen befragt.

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ABWRACKPRÄMIE für alle ist überfällig

Erstellt von ub am 18. Mai 2009

“Es gibt keinen sachlichen Grund mehr, die Abwrackprämie auf die Grundsicherung anzurechnen”, so Katrin Kunert auf die Antwort der Bundesregierung auf eine erneute Anfrage zur Prämie.

Die kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

“In der Antwort gibt die Bundesregierung zu, dass die Möglichkeit einen Pkw für Fahrten zur Arbeitsstelle nutzen zu können, in ländlichen Regionen eine wichtige Voraussetzung für die Ausübung einer Beschäftigung sein kann. Und sie findet es auch richtig, wenn in diesem Kontext durch die örtlichen Leistungsträger Mobilitätshilfen (bis zu 2.000 Euro) gewährt werden, sollte der Nichtbesitz eines Pkw ein entscheidendes Vermittlungshemmnis sein, um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufzunehmen.
Auf die Nachfrage, ob die Bundesregierung plant, die gesetzlichen und administrativen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Abwrackprämie nicht als Einkommen bei SGB II-Beziehenden angerechnet wird, bleibt sie die Antwort schuldig.

Vielleicht auch deshalb, weil das BMAS bereits vor längerer Zeit und zwar im Zusammenhang mit dem Familienleistungsgesetz eine Gesetzesänderung zur Nichtanrechnung der Umweltprämie auf die Grundsicherung analog der Kinderbonusregelung vorgeschlagen hatte.

http://www.linksfraktion.de

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