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am 24. April 2009
Berlin hat 2008 als eine der ersten deutschen Städte eine Umweltzone eingeführt.
Jetzt legte Umweltsenatorin Katrin Lompscher eine erste
Wirkungsanalyse vor. Danach sanken der Dieselrußausstoß im Jahr 2008 gegenüber 2007 um
28 Prozent (oder 62 Tonnen) und die Stickoxidemissionen um 18 Prozent (oder 960 Tonnen).
Allerdings sei dabei, so Lompscher, der allgemeine Rückgang des Verkehrsaufkommens und
der Austausch im Fahrzeugbestand durch neue und umweltfreundlichere Fahrzeuge zu berücksichtigen.
Der gesamte Kfz-Verkehr ging außerhalb der Umweltzone um 6,3 Prozent und innerhalb
des Sperrbezirks um 3,9 Prozent zurück. Der Lkw-Verkehr allein schrumpfte außerhalb
der Umweltzone um 4,1 Prozent und innerhalb um 3,4 Prozent. Viele Fahrzeughalter hatten
offenbar die gut zweijährige Übergangsfrist bis zur Einführung der Sperrzone genutzt und ihre
alten Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß ersetzt oder nachgerüstet. Bis Ende 2008 ging
so die Zahl der Pkw der Schadstoffgruppe 1 ohne Plakette um mehr als 70 Prozent und die der
entsprechenden Nutzfahrzeuge um 55 Prozent gegenüber den prognostizierten Zahlen vor der
Umweltzone zurück. In Berlin erhielten bisher 99 Prozent aller Pkw und 85 Prozent der Lkw
eine rote, gelbe oder grüne Plakette. Lompscher: „Im Vergleich zum Jahr 2007 wurden die
Fahrzeuge auf den Straßen Berlins durch die Umweltzone moderner und sauberer”. Wenig
Einfluss scheint die Berliner Umweltzone auf die Feinstaubbelastung zu haben: Sie sank im
Jahr 2008 um nur drei Prozent. Auch der Politik scheint in Berlin inzwischen klar geworden zu
sein, dass sich über den Autoverkehr nur etwas mehr als ein Fünftel der städtischen
Feinstaubbelastung beeinflussen lässt. Rund 56 Prozent des Drecks weht von außerhalb in die
Stadt. So soll sogar schon Feinstaub aus der Sahara den Weg nach Berlin gefunden haben. www.arcd.de
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ub
am 25. Februar 2009
Genf 2009: Kia zeigt Mini-Van-Studie und sparsame Cee’d-Versionen
Kia wird auf dem 79. Genfer Automobilsalon (Publikumstage: 05. bis- 15. März 2009) die neue Mini-Van-Studie Kia No 3. und vom Cee’d eine Hybridversion sowie mehrere Modelle mit Start-Stopp-System zeigen. Das 4,05 Meter lange Konzeptfahrzeuge Kia No. 3 zeichnet sich durch eine große Windschutzscheibe aus, die nahezu nahtlos in ein Panorama-Glasdach mit automatischer Sonnenblende und schräg stehendem Träger übergeht. Der ebenfalls ungewöhnlich geformte Kühlergrill, Scheinwerfer und Markenlogo der Studie zeigen das künftige Marken-Gesicht.

Der Kia Cee’d ISG ((Idle Stop & Go) mit Start-Stopp-System verbraucht bis zu 15 Prozent weniger Kraftstoff verbraucht. Das Modell steht mit 1,4- und 1,6-Liter-Benzinmotoren für alle drei Karosserievarianten zur Verfügung. Die in Genf präsentierten 1,4-Liter-Modelle des Cee’d ISG haben einen Schadstoff-Ausstoß von 137 Gramm je Kilometer.
Speziell für Praxistests in Europa hat Kia eine Flotte von Prototypen des Cee’d Hybrid produziert. Das Fahrzeug verfügt über einen 1,6-Liter-Benziner mit Start-Stopp-System und Automatikgetriebe sowie einen Wechselstrom-Synchronmotor, der 15 kW/20 PS leistet. Nach internen Messungen beschleunigt der Hybrid-Cee’d in knapp zwölf Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Als Durchschnittsverbrauch nennt Kia 4,8 Liter pro 100 Kilometer. Die CO2-Emission sinken um ein Viertel auf 109 g/km. www.kia.de
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am 9. Februar 2009
Für saubere und sparsame Dieselmotoren
50 Millionen Common-Rail-Systeme bei Bosch gefertigt
Erfolgsgeschichte seit dem Jahr 1997
- Im Vergleich zum Benziner: 30 Prozent weniger Verbrauch
- Potenzial für künftige Abgasgesetzgebungen
- 25 Prozent weniger CO2Auf 50 Millionen produzierte Common-Rail-Systeme (CRS) für Dieselmotoren kann Bosch seit Januar 2009 zurückblicken. Diese Technik, deren Serienproduktion im Jahr 1997 startete, machte den Diesel zu einem modernen und umweltfreundlichen Motor, der bis heute Erfolgsgeschichte schreibt. Mit dem CRS bekam der Dieselmotor zunehmend mehr Leistung, ein höheres Drehmoment und eine bessere Laufruhe. “Gleichzeitig konnten wir seit Einführung der Abgasgesetzgebung im Jahr 1990 den Verbrauch um 30 Prozent und die Schadstoffemissionen um mehr als 95 Prozent senken”, erläutert Dr. Ulrich Dohle, Vorsitzender des Bosch-Bereichsvorstands Dieselsysteme.
Rasante Marktentwicklung
Der Begriff”Common Rail” steht für die gemeinsame Speicherleitung, aus der Kraftstoff über die daran angeschlossenen Injektoren in die Zylinder eingespritzt wird. Die ersten Kunden, Alfa Romeo mit dem Modell 156 JTD und Mercedes mit dem 220 CDI, starteten Ende 1997 mit Bosch-Common-Rail-Systemen in den Markt. Die Stückzahlen entwickelten sich in den folgenden Jahren rasant. 2001 waren drei Millionen CRS von Bosch im Einsatz, 2002 waren es bereits zehn Millionen Systeme. Von 1997 bis 2007 stieg der Dieselanteil bei Pkw in Westeuropa von 20 auf mehr als 50 Prozent. “Das Einspritzsystem hat in Verbindung mit der Turboaufladung dem Dieselmotor zum Durchbruch verholfen”, so Dohle weiter. Heute setzen alle namhaften internationalen AUTOmobilhersteller auf Common-Rail-Systeme von Bosch. Hierfür fertigt das Unternehmen die entsprechenden CRS-Komponenten an 15 Standorten in Europa, Asien und Amerika.
Reduzierte Emissionen – weniger Verbrauch
Als wesentliche Argumente sprechen für den Diesel – im Vergleich zum Benziner – der um 30 Prozent geringere Kraftstoffverbrauch und die um 25 Prozent niedrigeren CO2-Emissionen. Mit Start der Abgasnorm Euro 5 im September 2009 werden zudem die Werte für NOx beim Diesel um rund 95 Prozent niedriger sein als zur Einführungsphase der Abgasnormen. Gleiches gilt für die Partikelemissionen, die in diesem Zeitraum um 97 Prozent gesenkt werden konnten. “Mit der Weiterentwicklung der Common-Rail-Technik wird Bosch auch künftig erheblich dazu beitragen, Verbrauch und Emissionen des Diesels weiter zu reduzieren und diesen Antrieb noch sparsamer und umweltfreundlicher zu machen”, erläutert Dohle.
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs- unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 282 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2008 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 45 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als drei Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit all seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik” von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 % bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.
Mehr Informationen unter www.bosch.com.
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