Logo Autosteuer.de
  • Benutzerdefinierte Suche



  • Abonnieren

Downsizing bei Dieselfahrzeugen – Moderne Motorentechnik lässt Verbrauch weiter sinken

Erstellt von ub am 25. Januar 2012

Je mehr die Kraftstoffpreise klettern, umso attraktiver wird der Selbstzünder – zumal die technische Entwicklung nicht stillsteht und moderne Diesel-Pkw immer sparsamer werden. Zahlreiche Autoexperten sagen daher dem Antrieb, der in diesem Jahr im Pkw sein 75-jähriges Jubiläum feiert, noch eine lange Zukunft voraus.

Weniger ist mehr “Auch in 20 Jahren wird im Pkw der Dieselantrieb zu den wichtigsten Antriebsformen zählen”, ist beispielsweise der Bosch-Experte Dr. Markus Heyn überzeugt. Längst wird an den Motoren künftiger Fahrzeug-Generationen entwickelt. Nach dem Motto “Weniger ist mehr” konzipieren die Entwickler Motoren mit weniger Hubraum oder nur noch drei statt vier Zylinder bei gleicher Leistung. “Downsizing” lautet das Prinzip, mit dem künftig geringere Verbrauchswerte erzielt und die Emissionen reduziert werden sollen. Sparsamer und sauberer in die Zukunft Schon im Jahr 2015 werden sich nach Erwartungen des Experten neueste Dieselfahrzeuge in der Kompaktklasse mit einem Verbrauch von lediglich 3,6 Litern Diesel pro 100 Kilometer begnügen – rund ein Drittel weniger als bei einem vergleichbaren heutigen Modell. Mit dem geringeren Verbrauch sinken zugleich die Emissionen. Gerade der Diesel bringt für die Entwicklung gute Voraussetzungen mit: Starker Durchzug auch bei niedrigen Drehzahlen, eine gute Laufruhe selbst bei kleinvolumigen Motoren dank Common-Rail Technik von Bosch, dies sind nur einige der wesentlichen Vorteile. “Dieselmotoren der Zukunft werden nur noch drei Zylinder und 1,2 Liter Hubraum haben. Dennoch werden sie mit einer Leistung von circa 100 Kilowatt dynamische und kultivierte Fahreigenschaften bieten – damit hat der Diesel noch eine lange Zukunft”, sagt Dr. Heyn. Auch die Kombination von Selbstzünder und Hybrid-Antrieb gibt es bis Ende diesen Jahres auf dem Markt. djd/pt Bosch

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Neue Nokian Winterreifen: niedrigerer Spritverbrauch und kürzerer Bremsweg

Erstellt von ub am 22. November 2011

Starker Schneematsch-Aquaplaning-Schutz und niedrigerer Spritverbrauch mit den grünen Nokian WR G2 und Nokian WR G2 SUV. Weitere Verbesserungen: kürzerer Bremsweg bei Nässe, höherer Aquaplaning-Schutz und festerer Schneegriff.

Drei neue Größen:

Der sicher vor Schneematsch-Aquaplaning schützende, grüne High-Performance-Winterreifen Nokian WR G2 aus Finnland startet mit wichtigen Verbesserungen in diese Saison. Niedrigerer Spritverbrauch durch geringeren Rollwiderstand, kürzerer Bremsweg bei Nässe, stärkerer Aquaplaning-Schutz und besserer Schneegriff sind seine Vorzüge, teilt der führende Winterreifenhersteller mit. Außerdem hat der Schneematschspezialist eine längere Laufleistung. Die Optimierungen konnten durch fortschrittliche Gummimischungen und Kontaktflächenvergrößerung erreicht werden. Zusätzlich sind drei neue Größen des Öko-Reifens in 15 und 16 Zoll erhältlich. Das Sortiment des Nokian WR G2 ist mit 67 Größen das umfangreichste im Handel von 14 Zoll der Geschwindigkeitskategorie T bis zu 20 Zoll-W-Reifen mit 270 km/h Spitze.

Es gibt eine spezielle Version  für SUVs: den Nokian WR G2 SUV, ebenfalls Schneematschspezialist. Dieser umweltfreundliche Winterreifen fährt sicher bei jeder Witterung, auf nasser, trockener, matschiger, vereister Fahrbahn, charakterisieren die Finnen seine Stärken. Zehn Prozent geringeren Rollwiderstand hat er gegenüber den meisten Premium-Konkurrenten, ergaben Messungen des Herstellers. 28 Dimensionen von 15 bis 22 Zoll stehen zur Verfügung.

Um tatsächlich Kraftstoff zu sparen, sollten die Autofahrer immer mit dem richtigen Luftdruck fahren. Dann können sie 0,3 bis 0,5 Liter Sprit pro 100 Kilometer sparen mit einem Reifen mit niedrigem Rollwiderstand, rechnet Nokian vor. Wenn man zu wenig Reifendruck hat, ist der Rollwiderstand größer, weil der Reifen seine Form zu viel verändert. Außerdem wird es in Extremsituationen schwieriger, den Wagen unter Kontrolle zu behalten, und gefährlich. Wenn Sie mit dem richtigen Druck fahren, sparen Sie Geld und tun etwas Gutes für die Umwelt. Überprüfen Sie den Druck Ihrer Reifen! Der korrekte Druck stellt auch sicher, dass der Reifen leicht steuert und leicht rollt. Auch verringert er schädliche Emissionen.

Den Zustand Ihrer Winterreifen sollten Sie sorgfältig kontrollieren – vor der Montage. Checken Sie, ob sie Risse, Schnitte oder Beulen an der Seitenwand aufweisen. Die empfohlene Profiltiefe der Hauptrillen beträgt mindestens vier bis fünf Millimeter.

Schneematsch-Aquaplaning ist sehr gefährlich, denn der Reifen verliert dabei den Kontakt mit der Straße, und das Auto lässt sich nicht mehr lenken. Bei Schneematsch oder Schnee ist das Risiko tödlicher Unfälle 6,9 mal höher als auf freien Straßen, ergab eine Untersuchung der Tampere University of Technology.

Der unschlagbare Grip des Nokian WR G2 auf Schneematsch wird durch modernste technische Innovationen erzielt: Schneematsch-Kante (Slush Edge), asymmetrisches Profil und polierte Rillen, so der Anbieter. Diese Kante und die polierten Rillen leiten Schneematsch kraftvoll ab. Gutes Fahrverhalten auf Schneematsch ist das Wichtigste für 95 Prozent der Autofahrer laut repräsentativer Umfrage, weil matschiger Schnee Gefahr bedeutet und häufig vorkommt.

Außerdem punktet der WR G2 von Nokian gleich mit sieben Innovationen: Schneematschkante, Wischerlamellen, Beschleunigungs-Stabilisator, 3 D-Stützlamellen, Silica-Rapsölmischung, asymmetrisches Profil und polierte Rillen. Die Schneematschkante verdrängt schwere Matschmassen, die Wischerlamellen wischen beim Bremsen das Wasser von der Straße, und der Beschleunigungs-Stabilisator verbessert die Sicherheit beim schnellen Beschleunigen. Ohne krebserregende PAK-Öle (PAK = polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) wird die Gummimischung produziert, dafür mit dem Naturprodukt Rapsöl und Silica. Eine Schneeflocke am Rillenboden warnt vor zu geringem Profil.

Ausgezeichnetes Handling auf verschneiter und trockener Straße zeige der Finne sowie starken Griff bei Nässe. Auch bei hohen Geschwindigkeiten laufe der Nokian WR G2 exzellent. Kein Wunder: Denn Nokian baut die schnellsten Winterreifen der Welt mit 321 km/h – Weltrekord auf normalen Straßenreifen! Mit diesem Öko-Reifen ist die ideale Kombination von hoher Sicherheit und Kosten senkender Umweltfreundlichkeit gelungen, argumentiert der nordische Winterspezialist. nokiantyres.com

 

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Ratgeber: Clever fahren, Sprit sparen

Erstellt von ub am 19. Oktober 2011

Wer in den Herbstferien mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte sich im Vorfeld über die Spritpreise im anvisierten Urlaubsziel informieren. Denn dadurch lässt sich in der Regel bares Geld sparen. Bei der Fahrt in die Niederlande zum Beispiel sollten Halter eines Benziners vor der Grenze nochmals eine Tankstelle ansteuern und voll tanken.

Laut dem Automobilclub Deutschland (AvD) kostet Super dort im Schnitt zwölf Cent mehr. Dieselfahrer sollten hingegen bis nach dem Grenzübertritt warten, da der Treibstoff für Selbstzünder in den Niederlanden etwa drei Cent billiger ist. Genau andersherum haben sich die in die Schweiz Reisenden zu verhalten. Denn in dem Alpenstaat kostet Superbenzin 16 Cent weniger als in Deutschland, Diesel ist vier Cent je Liter teurer.

Noch deutlich mehr sparen kann man mit einem gemäßigten Gasfuß und einer vorausschauenden Fahrweise. Wer zudem noch früh hochschaltet, genügend Luft im Reifen hat und auf unnötiges Gewicht verzichtet, vergrößert das Sparpotenzial weiter. Auch Energiefresser wie Sitzheizung und Klimaanlage können, insofern man auf sie verzichtet, das Urlaubsbudget schonen: Ein Autofahrer, der beispielsweise das Abblendlicht, die Klimaanlage mit Gebläse, Scheibenwischer vorne und hinten, die heizbare Heckscheibe und ein Radio laufen hat, muss mit bis zu zwei Litern Mehrverbrauch auf 100 Kilometern rechnen. Deshalb empfiehlt der AvD, nur die sicherheitsrelevanten Stromverbraucher – wie Licht oder Scheibenwischer – gleichzeitig einzuschalten, die übrigen punktuell und nach Bedarf. Und noch ein Tipp von den Experten: Wer die Klimaanlage bereits einige Minuten vor Fahrtende ausschaltet, spart Kraftstoff und der Verdampfer kann trocknen. sta/mid Bildquelle:AVD

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Gewicht sparen mit Leichtbau-Bremsen

Erstellt von ub am 17. August 2011

Je weniger ein Auto wiegt, desto weniger Kraftstoff ist nötig, um es ins Rollen zu bringen. Aus diesem Grund werden an jedem Ende Kilos gespart.

Einen kleinen aber feinen Beitrag hierzu liefert der Automobilzulieferer Continental mit einer neuen Festsattelbremse, die pro Rad bis zu 1,5 Kilgramm weniger wiegt als Faustsattelbremsen. Generell hat die Festsattel-Technik den Vorteil, dass die Bremsen sehr schnell ansprechen und ein präzises Pedalgefühl vermitteln. Der Nachteil: Sie neigen zum Quietschen.

Um das zu verhindern, hat der Zulieferer die charakteristische Form von gezogenen Bremsbelägen auf den Festsattel übertragen. In Kombination mit einer zentralen Haltefeder statt einzelner Bolzen zur Positionierung reduziert sich die Schwingungsenergie beim Bremsen und somit auch die Geräusche. Das neue Produkt wurde für mittelschwere Pkw entwickelt und ist vorrangig für die Vorderachse ausgelegt. sta/mid  Bildquelle:Continental

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Ratgeber: Auf Sparflamme unterwegs

Erstellt von ub am 9. August 2011

Mit moderner Technik lassen sich die Kosten fürs Autofahren erheblich senken. Typische Vielfahrer wie Familien oder Berufspendler können aufs Auto einfach nicht verzichten:

Gerade in ländlichen Regionen gibt es oft keine Alternative zur individuellen Mobilität. Doch hohe Spritpreise belasten die Haushaltskasse von Familien besonders stark – gefragt sind daher sparsame Modelle. Mit modernen Technologien wie der Benzindirekteinspritzung lassen sich auch Ottomotoren auf “Diät” setzen.
Viel Drehmoment, wenig Verbrauch
Bei Systemen beispielsweise von Bosch, die in immer mehr Neuwagen zum Einsatz kommen, wird der Kraftstoff direkt in den Zylinder eingespritzt, ohne “Umweg” über ein Saugrohr. Das Resultat ist eine effizientere Verbrennung – und damit weniger Verbrauch und weniger Emissionen. Fachleute erwarten, dass die Benzindirekteinspritzung in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird. Der Verbraucher profitiert ebenso wie die Umwelt, denn auch die CO2-Emissionen werden durch die wirksamere Verbrennung reduziert.
Motoren werden kleiner
Ein weiterer Trend in diesem Zusammenhang lautet “Downsizing”: Diese turboaufgeladenen Motoren werden nach Meinung von Dr. Tilmann Schmidt-Sandte künftig mit drei statt heute meist noch vier Zylindern auskommen – und dies, ohne an Leistung einzubüßen. “Das Ergebnis sind beeindruckend hohe Drehmomentwerte bereits bei niedrigen Drehzahlen und eine deutliche Ersparnis beim Verbrauch”, erläutert Bosch-Experte Dr. Tilmann Schmidt-Sandte.

Weitere Extras wie eine Start-Stopp-Automatik für die rote Ampel können den Verbrauch nochmals reduzieren. Vergleicht man die heutigen Verbrauchswerte mit einem Auto des Jahrgangs 2020, so kann der Autofahrer in Zukunft, über einen Zeitraum von drei Jahren gerechnet, zwischen 1.000 und 1.500 Euro Kraftstoffkosten sparen, bezogen auf typische Jahresfahrleistungen und heutige Kraftstoffpreise. djd/pt

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Ratgeber Spritpreisvergleich – Deutschland liegt bei Super im Mittelfeld

Erstellt von ub am 28. Juni 2011

Nach Berechnungen des ACE kostet ein Liter Super im europäischen Schnitt zurzeit rund 1,42 Euro.

Wer heute Super-Benzin tankt, muss dafür in Norwegen (1,86 Euro/Liter), in der Türkei (1,83 Euro/Liter) und in den Niederlanden (1,71 Euro/Liter) am tiefsten in die Tasche greifen. Auch in Belgien (1,68 Euro/Liter), Dänemark und Griechenland (1,66 Euro/Liter) liegen die Spritpreise deutlich über dem europäischen Schnitt, berichtete der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart. Nach Berechnungen des Clubs kostet ein Liter Eurosuper im europäischen Schnitt zurzeit rund 1,42 Euro. 12 Cent darüber liegt Deutschland mit einem Preis von 1,54 Euro pro Liter.

Nur 74 Cent für einen Liter Super sind in Belarus (Weißrussland) zu bezahlen; das sind 1,12 Euro weniger als im hochpreisigen Königreich Norwegen. Bei einer 55-Liter-Tankfüllung sparen Autofahrer laut ACE selbst in Deutschland im Vergleich zu Norwegen im Schnitt mehr als 17 Euro (17,60 Euro).

Deutschland liegt im Vergleich zu seinen nächsten Nachbarn im preislichen Mittelfeld. Nach Ansicht des ACE besteht Anlass für eine gewisse Zuversicht, dass demnächst die Kraftstoffpreise etwas nachgeben, nachdem in einer konzertierten Aktion staatliche Reserven an den Markt gebracht worden und die Ölpreise im internationalen Handel daraufhin unter Druck geraten seien.

Der Club weist allerdings darauf hin, dass die Höhe der Kraftstoffpreise alleine noch kein vollständiges Bild über die Kosten der Mobilität in dem jeweiligen Land vermitteln. In Österreich (1,44 Euro/Liter) beispielsweise sind laut ACE die Kraftstoffpreise aus deutscher Sicht eher günstig. Dafür wird aber den Nutzern österreichischer Autobahnen eine Straßennutzungsgebühr (Maut) abverlangt, die es in Deutschland für Pkw-Fahrer bislang noch nicht gibt.

Der Club rät Autourlaubern, sich vor einem Grenzübertritt Gewissheit zu verschaffen, in welchem Land es preisgünstiger ist nachzutanken. Unter diesem Gesichtspunkt sollte laut ACE auch nicht unbedingt der Autourlaub mit einem vollen Tank angetreten werden.

Beim Urlaubsgepäck rät der ACE zur „Abrüstung“. Nach Angaben des Clubs kann eine Zuladung von 100 Kilogramm Gewicht bei einem 1,5 Tonnen schweren Mittelklassewagen zu einem Mehrverbrauch von rund 6,7 Prozent führen. Auf eine Tankfüllung bezogen mache dies etwa 3,5 Liter Kraftstoff aus, merkt der Club an. auto-medienportal/jri

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Jahrhundertaufgabe Elektromobilität

Erstellt von ub am 10. Mai 2011

Nach dem anfänglichen “Hype” um das Elektroauto kehrt ein bisschen Ruhe ein. Es sei mittlerweile “zum Glück eine neue Sachlichkeit eingekehrt”, erklärte der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn beim 32. Internationalen Motorensymposium in Wien.

“Alle seriösen Experten sagen dem Elektroauto einen langen Weg bis zum Massenmarkt voraus. Selbst optimistische Studien rechnen bis 2025 mit einem Marktanteil von nur rund zehn Prozent.” Mittel- und langfristig würden immer effizientere Benzin-und Dieselmotoren, alternative Kraftstoffe der nächsten Generation und der Elektroantrieb nebeneinander stehen. In den nächsten zehn Jahren werde man den bereits deutlich gesenkten Verbrauch von Verbrennungsmotoren um weitere 15 Prozent reduzieren können, so Winterkorn.

Das größte mittelfristige Potenzial bei der Elektromobilität bietet seiner Ansicht nach aber der Plug-in-Hybrid. Er verbinde einen Verbrennungs- mit einem Elektromotor ohne Einbußen an Geschwindigkeit, Steigfähigkeit oder Anhängelast und habe zudem ein hohes CO2-Minderungspotenzial. Außerdem sei er deutlich kostengünstiger als ein Batteriefahrzeug, also reines Elektroauto. VW werde in den nächsten Jahren eine Reihe von Pkw mit dieser alternativen Technik auf den Markt bringen, kündigte der VW-Chef folgerichtig an. Für 2013 plane man die Markteinführung des zweisitzigen XL1 in einer Kleinserie: “Unser Ein-Liter-Auto hat alle Schlüsseltechnologien an Bord: Einen hocheffizienten TDI-Motor, innovativen Leichtbau und neue Werkstoffe aus Kohlefasern sowie einen Plug-in-Hybrid mit Lithium-Ionen-Batterie.”

Trotzdem ist das Elektroauto noch nicht abgeschrieben: Wenngleich die Produktion eines alltagstauglichen und bezahlbaren Elektroautos für alle eine Jahrhundertaufgabe sei, verfolge Volkswagen das klare Ziel, ein solches Fahrzeug anzubieten – “und zwar ohne Fragezeichen”, fügte Winterkorn hinzu.

In die gleiche Kerbe schlug Professor Christian Beidl von der Universität Darmstadt. Das reine E-Fahrzeug eigne sich im Alltag nur für begrenzte Anwendungen. Deshalb sei es naheliegend, den Weg zur E-Mobilität über eine verbrennungsmotorische Unterstützung – den sogenannten Range Extender – zu erleichtern. Der Markt für solche Fahrzeuge werde im Jahr 2020 drei- bis viermal so groß sein wie jener für rein batterieelektrische Fahrzeuge. Mit dieser Technologie könnten die Kunden “ohne Reichweitenangst die Vorteile des elektrischen Fahrens gezielt nutzen”, so Beidl.

Die Entwicklung sauberer, energieeffizienter und innovativer Fahrzeuge “wird nicht von heute auf morgen gehen”, bestätigte auch Thomas Stephens, Vice Chairman des US- amerikanischen Autoherstellers General Motors (GM): “Wir sind überzeugt, dass es keinen Königsweg für die Lösung der Probleme geben wird und arbeiten deshalb an einer Vielzahl von Technologien, darunter alternative Kraftstoffe, neue Technologien für konventionelle Antriebssysteme und die Elektrifizierung des Automobils durch die Einführung von verschiedenen Hybridsystemen, Plug-in-Hybridfahrzeugen, Elektrofahrzeugen mit Reichweitenverlängerung, batterieelektrischen Fahrzeugen und letztlich Brennstoffzellenfahrzeugen.” Mit diesen Entwicklungen werde man das Automobil von seiner fast vollständigen Abhängigkeit vom Erdöl hin zu elektrifizierten Fahrzeugen verändern.

Ähnlich äußerte sich der Managing Officer von Toyota, Yoshihiko Matsuda: Obwohl die Entwicklung elektrischer Fahrzeuge Fortschritte mache und deren Marktchancen sich durch Verbesserungen der Energiedichte von Batterien erhöhten, würden Kraftstoffe auf Erdölbasis in Kombination mit Hybriden und Plug-In-Hybriden noch lange Zeit verwendet werden. Hier sind die Japaner mit Modellen wie dem Prius und den Auris Hybrid Vorreiter. Durch neue Technologien ließen sich Verbrauch und CO2-Emissionen bei konventionellen Benzin- und Dieselmotoren sowie bei Hybridfahrzeugen weiter senken.

Das Elektroauto ist nicht die einzige automobile Alternative mit Spritsparpotenzial. Die konventionell angetriebenen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind nach Ansicht der Experten noch nicht vollständig ausgereizt, Hybridautos mit Doppelmotor unter der Haube befinden sich auf dem Vormarsch. Peter Kudlicza/mid Bildquelle:VW

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Verbrauchtertipp: Sparfüchse tanken sonntags

Erstellt von ub am 15. April 2011

Kraftstoffpreise im Wochentagsvergleich: Diesel freitags 3,7 Cent teurer als am Sonntag

Autofahrer, die am Freitag tanken, müssen beim Bezahlen besonders tief in die Tasche greifen. Wer hingegen sonntags den Tank nachfüllt, kann leicht den einen oder anderen Euro sparen. Wie die aktuelle ADAC Untersuchung der durchschnittlichen Tageskraftstoffpreise des gesamten Jahres 2010 zeigt, kostete Superbenzin an Sonntagen im Schnitt 1,387 Euro je Liter, an Freitagen 1,421 Euro – ein Unterschied von 3,4 Cent. Noch deutlicher fällt der Preisunterschied bei Diesel aus. So mussten die Autofahrer an Freitagen 1,231 Euro bezahlen, am letzten Tag der Woche hingegen nur 1,194 Euro. Der Preisvorteil für die Sonntagstanker beträgt demnach 3,7 Cent im Schnitt. Wie die ADAC Auswertung weiter zeigt, war der Montag im vergangenen Jahr der zweitgünstigste Tag zum Tanken. Noch 2008 und 2009 war der Montag der billigste Tag.

Die vorliegenden Durchschnittswerte zeigen, dass sich die Preise im Wochenverlauf nach einem regelmäßigen Muster entwickeln. Sie steigen von Montag bis Mittwoch deutlich an und fallen meist von Freitag auf Sonntag ab. Insgesamt hat sich das Sparpotenzial zwischen dem günstigsten und dem teuersten Wochentag im Vergleich zu den Vorjahren nochmals vergrößert. So betrug die Preisdifferenz 2007 für beide Sorten noch zwei Cent. Im Jahr 2008 vergrößerte sie sich auf 3,2 Cent (Benzin) beziehungsweise 3,1 Cent (Diesel), 2009 auf 3,5 Cent und im vergangenen Jahr bei Diesel bereits auf 3,7 Cent.

Angesichts der sich vergrößernden Preisunterschiede sollten die Autofahrer nach Empfehlung des ADAC ihre Sparmöglichkeiten nutzen und konsequent günstige Gelegenheiten zum Tanken wahrnehmen. Detaillierte Informationen zum Kraftstoffmarkt sowie zahlreiche Tipps zum Spritsparen findet man unter www.adac.de/tanken.

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Verbrauchtertipps: So sinken die Kraftstoffkosten

Erstellt von ub am 11. April 2011

Steigende Benzinpreise ärgern die Autofahrer, und weitere Verteuerungen sind nur eine Frage der Zeit. Mit umweltschonender Fahrweise, bewusstem Tanken, einer cleveren Tourenplanung oder einer Umrüstung auf Gas lassen sich die Auswirkungen der jüngsten Preiserhöhungen auf den Geldbeutel eindämmen.

Ein Stück weit unabhängig von der Preisspirale können sich Autofahrer machen, wenn sie die eigenen Fahrgewohnheiten einmal genau unter die Lupe nehmen und schauen, was sich daran ändern lässt. Durch das Vermeiden von Kurzstrecken und das Zusammenlegen von Touren lassen sich die jüngsten Preissteigerungen durchaus ausgleichen, stellt TÜV Süd fest. Auch könne ein Spritspartraining helfen, die Kosten an der Tankstelle sofort um bis zu zehn Prozent zu senken. Feinfühligerer Umgang mit dem Gaspedal seke zudem den Verschleiß: Reifen, Bremsen und Kupplung halten länger.

Wer sparsam fahren möchte, der muss früh hochschalten, untertourig fahren und auch bei kurzen Ampelstopps den Motor ausschalten sowie bergab herunterschalten und die Motorbremse nutzen: Abschalten lohnt sich nach TÜV-Angaben bei modernen Motoren schon unter zehn Sekunden.

Nicht unbedingt empfehlenswert ist hingegen die Suche nach der billigsten Tankstelle im Umkreis. Vorher sollte genau gerechnet werden. Wer bereits unterwegs ist und beispielsweise zwei Kilometer Umweg fährt, um an der Zapfsäule einen halben Cent pro Liter zu sparen, zahlt selbst bei einer 60-Liter-Füllung 16 Cent drauf, rechnet TÜV Süd vor. Ein Benziner mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 7,5 Litern hat dann bis zur Tankstelle 0,15 Liter Sprit geschluckt. Muss der Schnäppchenjäger wieder auf die ursprüngliche Route und damit die zwei Kilometer zurück, werden erneut 0,15 Liter Sprit fällig.  Getankt werden sollte auch der Umwelt zuliebe deshalb immer direkt an der Wegstrecke und möglichst mit warmem Motor.

Wer besonders viel unterwegs ist, für den kann die Umrüstung auf Gasantrieb eine Alternative darstellen. Dabei sind trotz eines Mehrverbrauchs Kostenersparnisse von bis zu 50 Prozent möglich. Doch nicht für jeden Autofahrer lohnt es sich, denn erst einmal müssen die
Umrüstungskosten bezahlt werden. Der TÜV Süd beziffert diese auf 1800 Euro bis 3500 Euro und warnt vor Billiganbietern, die mit Preisen von 1000 Euro locken. Vor dem Wechsel auf den alternativen Kraftstoff sollte daher genau gerechnet werden und ein Experte zu Rate gezogen werden. Selbst wenn günstige Gaspreise locken, lohnt sich der Umstieg nicht für jeden. So haben beispielweise Streckenart und die Fahrweise enormen Einfluss auf den Sparerfolg. Beispielsweise lohnt sich der Gasantrieb auf Autobahnen kaum, weil der Verbrauch anders als beim Benziner bei hohen Geschwindigkeiten exponentiell ansteigt. Wer da wirklich sparen will, der sollte auf Vollgasfahrten von vorneherein verzichten. Auch wer nur wenige tausend Kilometer im Jahr mit einem sparsamen Otto-Motor fährt, ist mit Sprit günstiger unterwegs.

Eine weitere Alternative sind Erdgasfahrzeuge. Da eine Umrüstung hier noch teurer ist als beim Flüssiggas, sind nur Neufahrzeuge oder bereits ab Werk mit Erdgasantrieb ausgerüsteter Gebrauchtwagen sinnvoll. auto-medienportal/jri

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

Clever fahren 2011: Kostenlose Spritspartrainings in vielen Städten Deutschlands

Erstellt von ub am 23. Februar 2011

In diesem Jahr bieten Volkswagen und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) wieder in vielen Städten unentgeltliche Spritspartrainings an. Experten zeigen dabei Autofahrern, wie man durch eine effiziente Fahrweise Verbrauch und Emissionen senken kann.

Pro Trainingstag lernen etwa 36 Teilnehmer, wie man durch eine effiziente Fahrweise den Spritverbrauch um bis zu 25 Prozent senkt. Somit trägt cleveres Fahrverhalten zur Umweltentlastung bei und spart Geld. Wegen der aktuellen Klimadebatte und den hohen Spritpreisen stoßen die Trainingstage von Jahr zu Jahr auf größere Resonanz.

Autofahrer können sich bei Interesse an die Volkswagen Partner oder die lokale NABU-Gruppe wenden. Die kostenlosen Trainings finden jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr statt. Durchgeführt werden sie von Trainern der Volkswagen driving experience, die dafür Fahrzeuge mit besonderer Messtechnik bereitstellen.

Volkswagen und der NABU kooperieren schon seit 1999. Zu den gemeinsamen Projekten gehören neben den Spritspartrainings auch die Artenschutz-Initiative „Willkommen Wolf!” sowie das Diskussionsforum „Mobil im Dialog” rund um das Themenfeld Umwelt und Verkehr.

Die bisher terminierten Spritspartrainings 2011 von Volkswagen und dem NABU im Überblick:

 2. April: Wetter
9. April: Itzehoe
7. Mai: Laupheim
14. Mai: Engen
28. Mai: Bremen
2. Juli: Heilbronn
3. September: Wernigerode
10.September: Essen
17.September: Köthen
24. September: Wittlich
8. Oktober: Heidenheim
15. Oktober: Stuttgart
29. Oktober: Bordesholm

Anmeldungen werden sechs Wochen vor dem jeweiligen Trainingstermin entgegengenommen und gesammelt. Sollten mehr Anmeldungen als Trainingsplätze vorliegen, entscheidet das Los. Infos zum energie-effizienten Fahren sowie den Trainingsorten und -terminen gibt es im Internet unter www.sparsprit.info volkswagen.de

Abgelegt unter Steuernews | Keine Kommentare »

 
Autosteuer.de is powered by WordPress | Design von Andreas Viklund | Portiert von Ainslie Johnson | Deutsche Übersetzung von Tim Zylinski