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Verbrauchertipp: Kraftstoff sparen mit dem Navi

Erstellt von ub am 16. Februar 2011

Die Kraftstoffpreise bleiben auf Rekordniveau – Entspannung nicht in Sicht. Da heißt es, konsequent an allen Spritspar-Schrauben drehen.

Am meisten Energie spart, wer auf dem kürzesten Weg am schnellsten am Ziel ankommt. Die ökonomischste und ökologischste Strecke errechnet das Navi. Viele Hersteller bieten dazu einen Öko-Modus an. Die Experten vom TÜV SÜD-Tochterunternehmen NavCert geben Tipps und Tricks für die richtige Auswahl von Strecke und Navigationsgerät.

Neben Streckenlänge und -profil zählt vor allem auch das Verkehrsaufkommen. Besonders schlecht für die Bilanz sind Staus. Wenn der Verkehr ins Stocken gerät, steigt der durchschnittliche Verbrauch um bis zu 20 Prozent. Bei durchschnittlich 60 Stunden jährlichem Stauaufenthalt summiert sich der sinnlose Spritverbrauch hierzulande auf beinahe 300 Millionen Liter Sprit. Umweltbelastung: mehr als 700.000 Tonnen CO2. „Wer sein ‚Navi’ häufig benutzt, spart. Das gilt selbst für die Nutzung auf täglich befahrenen Strecken“, sagt Martin Grzebellus von NavCert. Untersuchungen von NuStats, einem sozialwissenschaftlichen Forschungsunternehmen, haben ergeben, dass Nutzer von Navigationssystemen bei einer jährlichen Fahrleistung von rund 20.000 Kilometer durchschnittlich 2.500 Kilometer weniger unterwegs sind und dadurch zwölf Prozent weniger Sprit verbrauchen. Kostenersparnis im Jahr: über 400 Euro. Vorteil für die Umwelt: Im Mittel rund 25 Gramm CO2 weniger pro Kilometer. „Navigationssysteme und genaue Verkehrsmeldungen verhelfen insgesamt zu einer flüssigeren Mobilität. Wer unter Stauberücksichtigung auf der kürzesten Strecke unterwegs ist, schont den Geldbeutel. Es lohnt sich, selbst für bekannte Strecken das Navi zu nutzen, um immer aktuelle Verkehrsinformationen zu haben“, so Grzebellus.

Clever kombinieren: Eine gute  Navi-Lösung hat zwei Komponenten. Zum einen die eigentliche Navigation mit Empfänger für das Global Positioning System (GPS) und einer elektronischen Karte. Sie bringt den Nutzer genau zum Ziel. Die zweite Komponente, der Empfänger für Verkehrsmeldungen, hilft, Staus zu vermeiden. Zusätzliche Verkehrsinfos reduzieren Reisezeiten und -strecken: Die größten Einsparungen werden im Berufsverkehr zwischen 7 und 9 Uhr und zwischen 16 und 19 Uhr erzielt.

Auf Siegel achten: Kartenabdeckung, Genauigkeit und Verlässlichkeit sind die wichtigsten Kriterien, die Navigationsgeräte und Verkehrsdienst erfüllen müssen. NavCert prüft und zertifiziert Lösungen für die Fahrzeugnavigation. „Bei unseren Tests fielen etliche Verkehrsinformationsdienste mit unzuverlässigen Meldungen auf“, so Grzebellus. „Wir prüfen nicht nur die schnelle Staumeldung, sondern auch die korrekte Abmeldung.“ Wer mit dem Navi Sprit sparen will, für den ist das Prüfzeichen von NavCert eine gute Orientierung.  

Richtig einstellen: Falsche Navigation ist oft Einstellungssache. Wichtig ist, „kürzere Zeit“ oder „geringen Kraftstoffverbrauch“ in der Routenführung zu wählen und nicht „kürzeste Strecke“. „Manchmal schlagen Geräte eine zwei Stunden längere Fahrzeit vor, um zehn Kilometer Weg zu sparen“, sagt Grzebellus.

Immer dabei: Seit einiger Zeit gibt es neben traditionellen Navigationssystemen auch Smartphones mit eingebauter Navigation. Sie greifen auf das gleiche Datenmaterial zurück wie die Navigationsgeräte und funktionieren gleichwertig. Nachteile sind die meist kleineren Bildschirme und dass die Bedienung nicht für den Betrieb im Auto optimiert ist. „Sehr wichtig ist eine stabile Befestigung“, sagt Grzebellus. Nicht jeder Saugnapfhalter erfülle diese Bedingung. Hinweis: Das Smartphone zur Navigation nicht bei laufendem Motor in die Hand nehmen, weil auch hier gilt: Handy-Verbot am Steuer.

Dienst wählen: Meldungen über Staus und andere Verkehrsinformationen erhalten die meisten Navis über UKW und den Traffic Message Channel TMC. Diesen Dienst gibt es in einer kostenlosen Version, die unhörbar über öffentlich-rechtliche Radiosender ausgestrahlt wird. Der Premium-Service namens TMCpro oder Navteq Traffic läuft im Hintergrund des Privatfunks und kostet eine Gebühr. Kostenlos ist aber der ebenfalls erweiterte Dienst von Antenne Bayern, der einen von NavCert zertifizierten Dienst nutzt. Beide sind genauer und schneller,  aber vor allem zuverlässiger als der Basis-TMC. Denn nur, wenn die Meldung verlässlich ist, macht es Sinn, die Empfehlung umzusetzen und nur dann kann gespart werden.

Bei höherwertigen Geräten ist TMCpro oft schon im Preis enthalten; ansonsten werden dafür einmalig zwischen 30 und 50 Euro fällig. Im Ausland gibt es zumeist ebenfalls kostenlose und gebührenpflichtige Verkehrsdienste. In Österreich ist TMCplus gratis. Bei hochwertigeren Navigationsgeräten sind die ausländischen Premium-Angebote mitunter ebenfalls im Paketpreis inbegriffen. Manche Hersteller bieten eine kostenlose mehrmonatige Probe an. Bei den Festeinbauten der Autohersteller sind die Konditionen sehr unterschiedlich.

Netz anschließen: Moderne Navis nutzen zunehmend das Internet statt des UKW-Rundfunks für die Datenübertragung. Dazu ist ein Mobiltelefon-Modul eingebaut. Das hat eine ganze Reihe von Vorteilen. Es kommen mehr Meldungen herein und auch schneller. Der mobile Internetzugang kostet aber Geld. Es gibt wie bei Handyverträgen reichlich Gebührenmodelle. Zusammen mit Navis werden günstige Flatrates angeboten, die für unter 50 Euro pro Jahr sogar im Ausland gelten. Ansonsten ist außerhalb Deutschlands Vorsicht beim Empfang angebracht. Vor allem bei der Nutzung der Navigationssoftware von Smartphones kann es sonst teuer werden.

Genau kalkulieren. Die tollsten Features der Geräte helfen nichts, wenn die Karte veraltet ist. Die Produzenten elektronischer Kartografie ändern jährlich über 15 Prozent der Daten. Darunter sind sowohl Straßen als auch so genannte Points oft Interest (POI). TÜV SÜD empfiehlt, im Zweifelsfall lieber ein preisgünstiges einfaches Gerät zu kaufen und dafür die Karte jährlich zu aktualisieren. Für die meisten Nachrüst-Geräte kostet das zwischen 50 und 80 Euro. Für 20 bis 40 Euro mehr bieten manche Hersteller ein so genanntes Livtetime-Update an. Mit dieser „Karten-Flatrate“ bekommt der Autofahrer stets die neueste Version.

 

 www.tuev-sued.de

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Studie: Toyota ist CO2-Europameister

Erstellt von ub am 2. Februar 2011

In Sachen CO2-Bilanz bei den europaweit verkauften Neuwagen hat Toyota die Nase vorn. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der “European Federation for Transport and Enviroment” (T&E), einem europäischen Dachverband von Umweltinitiativen.

Demnach ist der japanische Importeur in der erst kürzlich veröffentlichen Untersuchung des Jahres 2009 auf einen durchschnittlichen Flottenemissionswert von 132g CO2/km gekommen. Auf Platz zwei mit einem Wert von 136 g CO2 pro Kilometer liegen die Neuwagen von Peugeot und Citroen, gefolgt von Renault mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 140 g/km. Damit liegen die genannten Hersteller unter dem Branchendurchschnitt, der im Untersuchungszeitraum 145,7 g/km betragen hat.

Ausdrücklich gelobt worden sind die Japaner von den Verfassern der Studie, weil sie sich nicht darauf beschränkt hätten, kurzfristig vermehrt kleinere Modelle anzubieten, um auf diese Weise ihre Umweltbilanz zu “schönen”. Stattdessen hätte das Unternehmen in die Entwicklung innovativer

Spritspar- und Hybridtechniken investiert. Diese seien dann quer über alle Modellgrenzen hinweg umgesetzt worden, etwa auch in schweren SUVs wie dem Land Cruiser oder dem RAV4. Auf diese Weise sei es Toyota gelungen, sich seit 2004 kontinuierlich aus dem Mittelfeld der CO2-Tabelle vom damaligen Durchschnittswert von 167 g CO2/km kontinuierlich an die Spitze zu arbeiten.

Diese Rangliste wird auch deswegen immer wichtiger, weil nach Willen der EU ab 2012 den Herstellern bei Überschreitung des dann verbindlichen Flotten-CO2-Grenzwerts von 130 g/km empfindliche Strafzahlungen in Millionenhöhe drohen.  mid/mah Bild-Toyota

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Oft entscheidet der Fahrer über den Durst seines Autos

Erstellt von ub am 3. Januar 2011

Der ADAC hat mit einem Spritspartest den Einfluss des Fahrers auf den Kraftstoffverbrauch untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur eine unvernünftige Fahrweise mit häufigen Beschleunigungs- und Abbremsphasen viel Sprit verbraucht, auch an der Ampel wird oft unnötig Kraftstoff vergeudet.

Der ADAC hat ermittelt, dass ein “nervöser Gasfuß” beim Warten auf das grüne Licht den Verbrauch bis zum 3,7-fachen ansteigen lässt. Auch das sogenannte Warmlaufenlassen ist eine immer noch verbreitete Unsitte. Es ist nicht nur verboten, sondern treibt auch den Verbrauch unnötig in die Höhe. Lässt man beispielsweise den Motor eines Mittelklassefahrzeugs etwa vier Minuten laufen, zum Beispiel während des Eiskratzens, kostet das Kraftstoff für rund 20 Cent. Außerdem schadet Warmlaufenlassen der Umwelt. Es kann mit zehn Euro Bußgeld geahndet werden. Technisch ist es zudem sinnlos, denn der Motor erreicht in dieser Zeit nicht einmal annähernd seine Betriebstemperatur.

Moderne Autos werden im Windkanal auf eine möglichst spritsparende Silhouette getrimmt. Je strömungsgünstiger die Karosserie ist, desto schlimmer machen sich Störungen der Aerodynamik bemerkbar. So können eine Dachbox oder ein Fahrradträger schon bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h einen Mehrverbrauch von zwei Litern bedeuten.

Weiterhinhat der ADAC hat ermittelt, dass man durch spätes Hochschalten bis zu 30 Prozent mehr Sprit braucht. Ein Fahrzeug, das bei 50 km/h im fünften Gang rund vier Liter auf 100 Kilometer verbraucht, schluckt im dritten Gang etwa einen Liter mehr. Das entspricht einer Steigerung von rund 24 Prozent.

Trotz aller Spritspartechnologie, die in moderne Autos eingebaut ist, zum Beispiel die Start-Stopp-Automatik, hat die Fahrweise immer noch den größten Einfluss auf den Verbrauch. Um eine vernünftige und effiziente Fahrweise zu erlernen, bietet der ADAC Spritspartrainings an. Durch die Schulungen lassen sich mühelos 20 Prozent Kraftstoff einsparen. adac.de

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Spritsparen: Beherrsche Deinen Fuß

Erstellt von ub am 23. November 2010

Spritsparen kann man lernen. Neben speziellen Trainings kann auch Analyse-Software helfen, den Kraftstoffverbrauch zu drücken.

Duftet Benzin für einige Automobilisten wie Parfum, gilt das Tanken als eine unangenehme Pflicht. Doch wie groß die Intervalle zwischen den einzelnen Tankstellen-Besuchen ausfallen, liegt vor allem am Gasfuß des Fahrers. Um diesen zu trainieren, bietet beispielsweise der ADAC spezielle Schulungen an. Für die Analyse des eigenen Fahrstils steht bei einer Ausfahrt ein Profi zur Seite. Um einer Schelte des Spritspartrainers zu entgehen, halten sich die Fahrer erfahrungsgemäß jedoch bei den Ausfahrten zurück, so dass eine alltagsnahe Analyse des eigenen Unvermögens nur ansatzweise durchgeführt werden kann. Hier helfen Fahranalyse-Programme, wie sie verschiedene Hersteller im Programm haben.

So bietet zum Beispiel Ford den sogenannten Econo-Check an. Hierbei werden alle verbrauchsrelevanten Fahrzeugteile kontrolliert. Anschließend wird an der Diagnose-Schnittstelle der Steuerelektronik ein Stick angebracht, der für eine Woche lang das Fahrverhalten des Fahrzeuglenkers protokolliert. Gemessen werden zum Bespiel das Beschleunigungs- und Bremsverhalten, Schaltvorgänge und die dazugehörigen Drehzahlen sowie Leerlaufzeiten. Nach der Öko-Woche werden dann die Daten von einem Profi ausgelesen und individuelle Tipps für eine sparsamere Fahrweise entwickelt.

Der 29 Euro teure Econo-Check ist für die meisten Modelle des Kölner Herstellers ab Baujahr 1998 mit Schaltgetriebe erhältlich.

Neben Ford hat auch Fiat ein Sprit-Spar-Analyse-System im Programm. Über eine USB-Schnittstelle im Fahrzeug kann der Fahrer damit auf einem Stick Daten zum persönlichen Fahrstil sammeln, darunter etwa Bremsverhalten und Schaltzeitpunkte. Am heimischen Computer werden die Informationen dann mit einer speziellen Software ausgewertet. Der Fahrer erhält auf Basis dieser Analyse Tipps zu einer sparsameren Fahrweise. Voraussetzung für die Nutzung der Funktion ist das je nach Ausstattungsvariante aufpreispflichtige Multimedia-System “Blue&Me”. Für die Software entstehen keine weiteren Kosten.

Honda bietet für das Hybridauto Insight zwar keine Analyse-Software, fordert den Fahrer jedoch auf andere Art und Weise zu einem gefühlvollen Gasfuß heraus. Bei Insight wachsen während der Fahrt in einem Display im Armaturenbrett digitale Blumen. Äußert man zu häufig und zu beherzt seinen Beschleunigungswunsch über einen Tritt auf das Pedal, verschwindet die florale Belohnung wieder. Mit dieser Methode soll der Insight-Fahrer animiert werden, möglichst zurückhaltend mit dem Gaspedal umzugehen. Damit der Fahrer auch weiß, wann er reserveschonend über die Straßen rollt, leuchtet der Tacho in verschiedenen Farben auf. Bei ökonomischer Fahrt erstrahlt er in Grün, bei hohem Verbrauch in Blau.

Auch die Navigationshersteller haben sich mit dem Thema Spritsparen auseinander gesetzt. So hat zum Beispiel Garmin ein Tool mit dem Namen “eco Route HD” angekündigt, dessen Adapter mit der On-Board-Diagnose-Schnittstelle verbunden wird. Nach dem Start des Motors verbindet sich die Software mit einem kompatiblen Navi aus dem eigenen Haus und zeichnet fortan den realen Spritverbrauch auf. Dadurch kann der Fahrer bei der Eingabe der nächsten Route nicht mehr nur zwischen der “schnellsten”

und der “kürzesten” Strecke wählen, sondern auch auf die Option “sparsamste”

Route zurückgreifen. Bislang kann das Tool allerdings noch nicht bestellt werden, lediglich eine Reservierung ist möglich. Der genaue Termin für den Marktstart ist noch nicht bekannt und bereits mehrfach verschoben worden. Vermutlich wird das Gerät ab Anfang kommenden Jahres erhältlich sein. Sabine Stahl/mid

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Fiat Modelle – Sechs Prozent weniger Verbrauch

Erstellt von ub am 10. November 2010

Mit der kostenlosen Software Eco-Drive von Fiat wurde bei einer länderübergreifenden Praxisstudie durchschnittlich sechs Prozent weniger Kraftstoff verbraucht. Die deutschen Fahrer landeten bei dem Versuch auf dem zweiten Platz.

Vor zwei Jahren hat Fiat mit der kostenlosen Software Eco-Drive zunächst den Fahrern seiner Modelle 500 und Grande Punto ein wirksames Instrument für einen möglichst wirtschaftlichen Fahrstil an die Hand gegeben. Inzwischen ist das Computer-Sparprogramm, das auf der Seite www.fiat.de/ecodrive heruntergeladen werden kann, auch für die Modelle Fiat Punto Evo, Bravo, Croma, Doblo und Qubo serienmäßig zu haben, die mit dem Telematiksystem “Blue and Me” ausgestattet sind.

Im Rahmen einer Praxisstudie hat der italienische Automobilhersteller jetzt die auf 428 000 Einzelfahrten in fünf europäischen Ländern gesammelten Daten ausgewertet und präsentiert. Das Ergebnis: Die Eco-Driver verbrauchten durchschnittlich sechs Prozent weniger Treibstoff, die sparsamsten Fahrer reduzierten den Kraftstoffverbrauch sogar um bis zu 16 Prozent. Basierend auf der durchschnittlichen Fahrzeug-Lebensdauer von 7,5 Jahren in den fünf europäischen Hauptmärkten können so 1,1 bis 2,9 Tonnen CO2 eingespart werden, die Geldbörse wird an der Zapfsäule mit 600 bis 1 600 Euro weniger belastet. Bei der Auswertung kamen die deutschen Fahrer nach den Eco-Drivern aus Großbritannien auf den zweiten Platz, gefolgt von Frankreich, Italien und Schlusslicht Spanien.

 Analysiert wurde das Profil von 5 700 Fahrern über einen Zeitraum von 150 Tagen und einer durchschnittlichen Fahrstrecke von zehn Kilometern. Während der Fahrt über einen USB-Stick erfasste Daten zu Beschleunigungs- und Bremsphasen, Gangwechsel und Geschwindigkeit wurden anschließend auf einen Computer übertragen und von der Eco-Drive-Software ausgewertet. Klare Hinweise wie “früher schalten” oder “weniger stark bremsen” helfen dem Fahrer, den Spritverbrauch weiter zu senken. Die Faktoren frühes Hochschalten (Anteil 31 Prozent), sanfte Beschleunigung (29 Prozent), vorausschauendes Bremsen (25 Prozent) und gleichmäßige Geschwindigkeit (15 Prozent) reduzieren den Verbrauch maßgeblich. Die Studie zeigt, dass deutsche Autofahrer zwar früh hochschalten, aber Kraftstoff vergeuden, indem sie zu stark beschleunigen.

Überraschendes Ergebnis der Studie: Die umweltbewussten Eco-Driver brauchten nicht mehr, sondern letztendlich sogar 3,3 Prozent weniger Zeit für ihre Fahrten. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit stieg um 2,4 Prozent, weil sie durch vorausschauendes Fahren 13 Prozent weniger stehen bleiben mussten. Positiver Nebeneffekt: Eco-Driver fahren weniger aggressiv und dadurch deutlich sicherer. Martina Göres/mid  Fiat

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Spritsparen mit Öko-Winterreifen

Erstellt von ub am 4. Oktober 2010

Die Öko Winterreifen beeinflussen 20 Prozent des Kraftstoffverbrauchs eines Autos. Diese Reifen haben einen niedrigen Rollwiderstand, deshalb verringert sich der Brennstoffverbrauch.

„Mit dem rollwiderstandsarmen, umweltfreundlichen Nokian WR G2 kann man sogar einen halben Liter Sprit je 100 Kilometer sparen“, rät Teppo Huovila, Vice President Forschung & Entwicklung von Nokian Tyres, dem nach eigenen Angaben weltweit führenden Winterreifen-Spezialisten. „40 Prozent weniger Rollwiderstand bedeuten sechs Prozent weniger Kraftstoff. Das sind 300 Euro geringere Kosten bei einer normalen Laufleistung von 40 000 Kilometern. Gleichzeitig nehmen die CO2-Emissionen des Wagens ab.“

 „Sehr empfehlenswert“ ist der grüne Nokian WR G2 gemäß des Test-Urteils der „Auto Zeitung“, „Empfehlenswert“ gibt es von ADAC, „auto motor und sport“, „Auto“ und „sport auto“. Den kürzesten Bremsweg auf Nässe aller vom ADAC getesteten Reifen hat der Nokian, 22 Meter weniger als der schlechteste. „Sehr gut auf trockener Fahrbahn“ lautet das „ADAC-Urteil“ für den Finnen. „Sehr gute Fahreigenschaften und kurzer Bremsweg auf nasser Straße, gute Eigenschaften bei Trockenheit“ heißt es im „auto motor und sport Urteil“. „Auf trockener Straße ist der Nokian sensationell“, schreibt gar die „Auto Zeitung“ und lobt weiter: „Im Schnee bringt er gute Leistungen“. Für seinen geringen Kraftstoffverbrauch und seinen niedrigen Verschleiß gibt der ADAC dem Öko-Premium-Winterreifen jeweils die Note „gut“, wodurch er auch eine hohe Laufleistung hat. Auf Eis ist er der Beste, ebenfalls mit „gut“.

 Spritspar-Winterreifen müssen auch festen Grip bei Nässe und Schneematsch bieten

 Zwischen Sprit sparen und Nässehaftung gibt es einen Zielkonflikt. Je spritsparender ein Reifen ist, desto größer sind seine Schwächen auf nasser Fahrbahn. Man sollte keinen Öko-Reifen kaufen, der zwar Brennstoff spart und eine hohe Laufleistung hat, aber schlechten Grip auf nasser Straße und auf Schneematsch. Dann droht höchste Gefahr. Denn der Bremsweg bei Regen und Schneematsch ist mehrere Meter länger. 81 Meter Bremsweg auf Nässe benötigt ein billiges Fabrikat aus 100 km/h, schon nach 59 Metern steht der Nokian WR G2, also 22 Meter früher, hat der ADAC gemessen.

Ähnliches bewies auch der aktuelle Öko-Reifentest von „Auto Bild“. Mit der Bestnote „vorbildlich“ wurde der leicht laufende Nokian V dabei ausgezeichnet. Er spart deutlich Sprit, bietet aber vor allem hohe Sicherheit bei Nässe.

Aus der hervorragenden Bewertung dieses Öko-Sommerreifens aus Finnland kann man tendenziell auch auf ähnlich gute Fahrqualitäten der Öko-Winterreifen dieser Marke schließen. Hände weg von Billigreifen, die zu wenig Haftung bei Nässe oder wässrigem Matsch bieten. Sonst kann es lebensgefährlich werden. Schneematsch-Aquaplaning ist die bedrohlichste Fahrsituation im Winter. „Nokian-Öko-Winterreifen sparen nicht nur reichlich Kraftstoff, sondern bieten auch hohe Sicherheit, vor allem wenn die Straße nass ist und auf Schneematsch, aber ebenfalls bei Schnee, Eis und Trockenheit“, weiß Experte Huovila.

Das Größensortiment des grünen Nokian WR G2 bietet mit 67 Größen das umfangreichste Winterreifenprogramm im Handel von 14 Zoll der Geschwindigkeitskategorie T bis zu 20 Zoll-W-Reifen mit 270 km/h Spitze.

Für SUVs gibt es eine spezielle Version: den Nokian WR G2 SUV, ebenfalls grüner Schneematschspezialist und sicher bei jeder Witterung auf matschiger, nasser, schneebedeckter, vereister, trockener Fahrbahn, charakterisieren die Finnen seine Stärken.

Der Reifen der Zukunft wird noch mehr Sprit sparen. Wie viel demnächst möglich ist, zeigt ein Rolldistanztest: 64 Prozent weiter als ein guter Eco-Reifen rollt der neue Nokian-Prototyp-Reifen. 130 Meter schafft der Prototyp von Nokian, während der Eco-Pneu schon nach nur 80 Metern stoppt.

 Nokian Tyres – der Pionier der Umweltfreundlichkeit

Die Umweltfreundlichkeit eines Reifens wird auch durch die Verwendung ökologisch verträglicher Materialien bestimmt. Nokian Tyres ist der Pionier der Umweltfreundlichkeit, alle seine Reifen sind grün und haben hohe Laufleistungen. Das Unternehmen ist der erste Reifenhersteller weltweit, der vollkommen auf den Einsatz krebserregender PAK-Öle verzichtet und dafür gereinigte Öle verwendet und das bereits seit Ende 2004 (PAK = polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Der komplette Reifen ist frei von PAK-Ölen und nicht nur die Lauffläche. Finnische Premium-Reifen mit grünem Herz.

Die Nokian-Reifen werden in den anspruchsvollen Winter-Verhältnissen des Nordens mit viel Schnee, glattem Eis und starker Kälte entwickelt, getestet und hergestellt. Sie bieten selbst unter den extremsten Bedingungen die bestmögliche Leistung und eine hohe Qualität, sind also nicht nur umweltfreundlich und verbrauchen nicht nur wenig Brennstoff. Das bestätigen ihre hervorragenden Testergebnisse der Automobilclubs und Zeitschriften, auch in Skandinavien. „Unsere Fahrdynamik-Ingenieure konstruieren so die besten Winterreifen der Welt für nordische Verhältnisse, deshalb bieten sie zusätzliche Sicherheitsreserven bei milderem Klima“, ist Teppo Huovila überzeugt.

 www.nokiantyres.de

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Kraftstoffverbrauch: Autos in Deutschland schlucken weniger

Erstellt von ub am 12. September 2010

Die heute in Deutschland zugelassenen Autos verbrauchen nach Informationen des ADAC im Schnitt knapp ein Viertel weniger Kraftstoff als die Wagen vor 30 Jahren. Wie die Auswertung von Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, lag im Jahr 1979 der Durchschnittsverbrauch von Autos noch bei zehn Litern je 100 Kilometer. Bis 2008 sank er um 24 Prozent auf durchschnittlich 7,6 Liter.

Diesel-Pkw verbrauchten 2008 im Durchschnitt 6,9 Liter und damit 2,1 Liter weniger als 1979. Damals schluckten die Selbstzünder noch 9 Liter. Nicht ganz so stark reduzierte sich der durchschnittliche Kraftstoff-Konsum von Benzinern. 1979 mussten die Autofahrer 10,1 Liter Benzin je 100 Kilometer veranschlagen. 2008 reichten für die gleiche Strecke 8,2 Liter. www.adac.de

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Abgastechnik – Partikel filtern und Kraftstoff sparen

Erstellt von ub am 10. September 2010

Der Straßenverkehr trägt rund 47% zu den Stickoxidbelastungen in Ballungsräumen bei. Die Stickoxide von Kraftfahrzeugen lassen sich bekanntlich mittels der SCR-Technik (Selektive Catalytische Reduktion) drastisch senken.

Einen Schwerpunkt des IAA-Auftritts der EMITEC Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH in Lohmar bei Köln bildet die Stickoxid(NOx)-Minderung mit SCR. An Fahrzeugen wird gezeigt, wie mit Emitec-Systemkomponenten die NOx-Abgasreinigung im Stadtverkehr funktioniert – und dies kann man in einem Kleinbus auf dem Messegelände sogar selbst “erfahren”.

Die EMITEC-Ingenieure haben für heutige und zukünftige Abgasgrenzwerte das kompakte Modulsystem SCRi(SCR mit integrierter Partikelreduktion) entwickelt. Dank der kontinuierlichen passiven Regeneration des Partikelfilters stellt SCRi eine einfach zu regelnde, kompakte Kombination aus Großserienbauteilen dar. Sie eignet sich hervorragend zur Nachrüstung. Mittels des SCRi-Systems lässt sich durch verbrennungsoptimierte Einstellung der Kraftstoffverbrauch des Motors um bis zu 15% senken.

Zur Entwicklung besonders effektiver sowie kostengünstiger Abgastechnik bietet EMITEC seinen Kunden seit Jahren erfolgreich Ingenieur-Dienstleistungen an. Dazu dienen Motorenprüfstände am EMITEC-Standort in Hörselberg bei Eisenach. Seit 2009 steht dort der leistungsstärkste Rollenprüfstand der Welt. Auf diesem zweiachsig gebremsten Prüfstand können die Ingenieure große Busse und schwere Nutzfahrzeuge sowie Allradfahrzeuge mit einer Gesamtleistung bis 600kW (816PS) bis 160km/h testen und mittels umfangreicher Messtechnik die Emissionen bis zu kleinsten Schadstoffwerten erfassen. EMITEC bietet ein herausragendes Werkzeug für die Entwicklung zukünftiger Nutzfahrzeuge, Motoren und Abgasreinigungssysteme.

Der führende Abgasspezialist EMITEC präsentiert auf der Fachmesse IAA Nutzfahrzeuge vom 23. bis 30.Sept. 2010 in Halle 12 Stand C26 die komplette Bandbreite innovativer Abgasreinigungstechnologien. Dazu gehören kostenoptimierte Oxidationskatalysatoren, Partikelfilter und “turbulent” wirkende Metallkatalysatorträger für SCR-Katalysatoren sowie als Highlight die neuesten Generationen von AdBlue®-Dosiersystemen, als Komponenten oder als:

Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH, emitec.com
 

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Toyota sucht Spritsparer

Erstellt von ub am 7. September 2010

Den besten Spritsparer Deutschlands sucht Toyota. Im Rahmen der “Eco Challenge” können Mitte Oktober 20 Zweierteams ihre Fähigkeiten im ökonomischen Fahren mit dem Toyota Auris Hybrid auf einer 1 400 Meter langen Sparsamkeits-Rallye beweisen.

 Den besten Spritsparer Deutschlands sucht Toyota. Im Rahmen der “Eco Challenge” können Mitte Oktober 20 Zweierteams ihre Fähigkeiten im ökonomischen Fahren mit dem Toyota Auris Hybrid auf einer 1 400 Meter langen Sparsamkeits-Rallye beweisen. Der brandneue Kompakte wird von einer Kombination aus Otto- und Elektromotor angetrieben und ist mit Leichtlaufreifen von Michelin ausgestattet. Bewerbungen sind unter www.toyota.de/ecochallenge möglich. Als Hauptpreis winken je ein Auris Hybrid für Fahrer und Beifahrer.  mid/hh Toyota

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Europas Spritspar-Champion wird gekürt

Erstellt von ub am 21. Juli 2010

AvD unterstützt Finalrunde der Opel ecoFLEX Experience.  Ab morgen messen sich die effizientesten Fahrer aus 20 Ländern.

Mit geschicktem Fahrverhalten und innovativer Motorentechnologie wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch der Geldbeutel. Wer dies in Europa am besten kann, ermittelt Opel momentan bei der ecoFLEX Experience. 69.000 Teilnehmer aus allen Teilen Europas haben sich für diesen Wettbewerb registriert. In der Finalrunde treten ab Donnerstag  (22. bis 24. Juli 2010) nun die  effizientesten Fahrer aus den 20 Teilnehmerländern gegeneinander an. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) unterstützt die Opel ecoFLEX Experience und stellt für die Finalrunde Koordinatoren, Schieds- und Wertungsrichter. Das AvD Team wird unter anderem die Fahrzeuge wiegen, für gleiche Bedingungen sorgen, knifflige Aufgaben lösen und die Teilnehmer bei Wertungsprüfungen begleiten.

Europas Spritspar-Champion wird auf dem Sturup Raceway bei Malmö in Schweden gekürt. Dort müssen die 20 Finalrundenteilnehmer ihre Umwelt-Fahrkünste auf einem anspruchsvollen Parcours unter Beweis stellen – in Opel ecoFLEX Modellen. Das sind die Versionen der Opel Modell-Linien mit den niedrigsten CO2-Emissionen und dementsprechend auch mit dem niedrigsten Spritverbrauch. Auf den Sieger wartet ein Opel Ampera, ein innovatives Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite. Die Zweit- und Drittplatzierten gewinnen je ein Opel ecoFLEX Modell.

Moderne Fahrzeugtechnologie ist ein wichtiger Baustein, um umweltfreundlich und kraftstoffsparend unterwegs zu sein. Darüber hinaus müssen jedoch auch die Nutzungsgewohnheiten der Autofahrer auf den Prüfstand und bieten reichlich Potential. Langfristig lässt sich der Spritverbrauch so um 25 Prozent reduzieren. Der AvD empfiehlt beispielsweise, regelmäßig den Reifenluftdruck zu kontrollieren und überflüssigen Ballast aus dem Kofferraum oder ungenutzte Dachgepäckträger zu entfernen. Zudem sollte man möglichst gleichmäßig und niedertourig fahren, im Verkehr “mitschwimmen” und unnötige Bremsmanöver sowie “Vollgas-Touren” vermeiden.

Klimafreundlich mobil zu sein, ist eine der großen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Der AvD nimmt diese Herausforderung an, ist sich seiner besonderen Verantwortung als Automobilclub  bewusst und unterstützt die Opel ecoFLEX Experience deshalb sehr gerne. www.avd.de

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