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Umweltprämie senkt ESP-Quote

Erstellt von ub am 21. Mai 2010

Die Ausrüstungsquote aller neu zugelassenen Autos mit ESP ging in Deutschland von 81 Prozent im Jahr 2008 auf 78 Prozent in 2009 zurück.

Nach Schätzungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV) kamen im vergangenen Jahr über 830 000 neue Pkw ohne den elektronischen Schleuderschutz in den Verkehr. Dazu trug in erheblichem Maße die Umweltprämie bei, die Neuwagenkäufer oft für die Anschaffung eines Einstiegsmodelle ohne ESP nutzten. Aufschläge ab etwa 300 Euro für Fahrassistenzsysteme haben Mini- und Kleinwagensegment viele Kunden aus Kostengründen abgeschreckt, teilte der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) mit.

Der Club fordert schon seit längerer Zeit von den Autoherstellern, ihre Modelle serienmäßig mit ESP auszuliefern und die EU-Fristen nicht bis zum letzten Tag auszureizen. Ab November 2011 müssen in Europa alle neu auf den Markt gebrachten Pkw-Modellgenerationen mit diesem Sicherheitssystem ausgestattet sein, ab November 2014 gilt dies für alle Neuwagen generell. Nach Angaben der UDV fehlt noch immer bei jedem vierten Fahrzeug eine serienmäßige Schleuderhilfe. Im A-Segment wird nur jedes zehnte Modell mit ESP angeboten, bei den Kleintransportern nur etwa ein Viertel und bei den Kleinwagen die Hälfte. automedienportal jri

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Anstieg des privaten Konsums im Jahr 2009 infolge der Umweltprämie für PKW

Erstellt von ub am 16. März 2010

Die auch durch die Umweltprämie geförderten Käufe von Kraftfahrzeugen haben im Jahr 2009 einen wesentlichen Beitrag zur Binnennachfrage in Deutschland geleistet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gaben die privaten Haushalte in Deutschland rund 73 Milliarden Euro für den Kauf eines Neuwagen oder Gebrauchtwagen aus.

Im Vergleich zu 2008 ist das eine Steigerung um ein Fünftel (20,5%). Die privaten Konsumausgaben insgesamt nahmen im vergangenen Jahr leicht um 0,4% gegenüber 2008 zu. Ohne die Käufe von Kraftfahrzeugen hätte sich der private Konsum rechnerisch um 0,5% vermindert.

Die beträchtliche Steigerung der Ausgaben privater Haushalte für den Kauf von Kraftfahrzeugen war im Wesentlichen eine Folge der vom Bundeskabinett am 14. Januar 2009 beschlossenen Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen (PKW) – umgangssprachlich auch Abwrackprämie genannt. Laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden im Jahr 2009 insgesamt mehr als 3,8 Millionen Neuwagen zugelassen. Das entspricht einer Steigerung um mehr als 23% gegenüber 2008. Die Zahl der Neuzulassungen war damit so hoch wie seit den beiden Boomjahren 1991 und 1992 im Zuge der Wiedervereinigung nicht mehr. Von den 3,8 Millionen Neuzulassungen entfielen 2,4 Millionen auf private Halter. Somit hatte sich bei diesen die Zahl der Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Die starke Zunahme der Zulassungen spiegelte sich nicht im gleichen Maße im Kaufvolumen wider. Das lag vor allem daran, dass die überwiegende Mehrzahl der neuen PKW Kleinwagen waren, wodurch der Durchschnittspreis aller Neuwagen erheblich gesunken ist.

Eine Betrachtung der Käufe von Kraftfahrzeugen im Verlauf des Jahres 2009 zeigt, dass nach den starken Zuwächsen in den ersten drei Quartalen das Wachstum im vierten Quartal infolge des Auslaufens der Förderung zurückgegangen ist. Bis ins dritte Quartal hinein hatte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Anträge für die Umweltprämie angenommen.

Insgesamt ist bei der Betrachtung der Konsumausgaben zu bedenken, dass möglicherweise der erhöhte Absatz von Neuwagen zu einer verminderten Nachfrage nach Reparaturleistungen, Gebrauchtwagen oder anderen Konsumgütern geführt haben könnte. Der klassische Einzelhandel (ohne den Umsatz für Kraftwagen und Reparaturen) ist insgesamt im Jahr 2009 um 2,3% zurückgegangen. Michael Burghardt, Telefon: (0611) 75-2606,
Statistisches Bundesamt, Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden, Telefon: +49 (0) 611

http://www.destatis.de

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Warteliste für die Umweltprämie ausgeschöpft

Erstellt von ub am 16. Oktober 2009

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat mitgeteilt, dass die zusätzlich eingerichtete Warteliste für 15 000 weitere Antragsteller der Umweltprämie nach knapp sechs Wochen gefüllt ist.

Das Online-Reservierungsportal unter www.ump.bafa.de wurde daher abgeschaltet, und es können keine weiteren Reservierungen mehr getätigt werden.

Voraussichtlich im November werden die ersten Antragsteller auf der Warteliste Zuwendungsbescheide erhalten, soweit Prämien frei geworden sind. Bis abschließend fest steht, wie viele Anträge von der Warteliste insgesamt berücksichtigt werden können, wird es noch etwas länger dauern. auto-medienpreporter.net ampnet/nic

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02.09.2009 – Das Ende der Abwrackprämie

Erstellt von ub am 3. September 2009

MEIERHOFER: Abwrackprämie: Fünf Milliarden auf den heißen SteinZum Auslaufen der Abwrackprämie am gestrigen Tag erklärt der entsorgungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Horst MEIERHOFER:

Die fünf Milliarden-schwere Abwrackprämie wird sich schnell als teurer Tropfen auf den heißen Stein herausstellen. Nach dem heutigen Auslaufen werden die Neuwagen-Käufe allein im nächsten Jahr um eine Millionen Pkws einbrechen. Damit hat die Bundesregierung die Krise in der Automobilwirtschaft lediglich elegant auf die Zeit nach der Wahl verschoben. In der Zwischenzeit ist der Gebrauchtwagenmarkt eingebrochen und zahlreiche Werkstätten haben Konkurs anmelden müssen. Das alles nur, weil die schwarz-rote Koalition einen Wirtschaftszweig auf Kosten anderer, kleinerer Branchen bevormundet. Die Abwrackprämie ist auch umweltpolitisch ein Rohrkrepierer und es verbietet sich eigentlich, auch nur von Umweltprämie zu sprechen: Der CO2-Ausstoß ist durch sie nicht um ein Gramm gesenkt worden. pressrelations.de www.liberale.de

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US-Abwrackprämie brachte die Japaner nach vorn

Erstellt von ub am 27. August 2009

Die US-Abwrackprämie nutzte vor allem den Herstellern von Nicht-US-Marken. Das ergibt eine Auswertung des Programms durch die US-Behörden, die jetzt veröffentlicht wurde. Insgesamt 690 114 Fahrzeugkäufe für insgesamt 2,9 Mrd US-Dollar (etwa 2 Mrd Euro) wurden mit Schecks der Regierung aus dem „Cash-for-Clunkers“-Programm (Bargeld für Rostlauben) unterstützt.

Das Programm endete für die Autokäufer am Montag dieser Woche und für die Händler am Dienstag. General Motors, Ford und Chrysler haben 38,6 Prozent der Verkäufe im Rahmen des Programm tätigen können. Im Juli lag der gemeinsame Marktanteil mit 45,3 Prozent allerdings höher. Am meisten profitierten Toyota und Hyundai. Die Top Ten beim Verkauf mit Staatsunterstützung waren die Typen Toyota Corolla, Honda Civic, Toyota Camry, Ford Focus FWD, Hyundai Elantra, Nissan Versa, Toyota Prius, Honda Accord, Honda Fit und Ford Escape FWD. autoreporter.net

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Betrugszahlen – Abwrackprämie abwracken

Erstellt von ub am 6. August 2009

“Die öffentlich gewordenen Betrugszahlen machen eins deutlich: Die Abwrackprämie gehört abgewrackt”, so Lutz Heilmann zu den Einschätzungen von Experten, dass Autos, die in Deutschland offiziell abgewrackt wurden, massenhaft ins Ausland weiterverschoben worden sind. Der naturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

“Die 50.000 illegal verkauften Autos sind nur die Spitze des Eisbergs. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. Sicher ist dagegen, dass unsere alten Stinker in Afrika und Osteuropa munter weiter stinkern.
Es bleibt dabei, die Abwrackprämie war von Anfang an sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Schwachsinn. Das dicke Ende erwartet uns im nächsten Jahr nach Auslaufen der Abwrackrämie, wenn die Verkaufszahlen von Neuwagen abstürzen werden.” pressrelations.de
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de

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CO2 Emissionen der internationalen Autohersteller bei 149 g/km

Erstellt von ub am 2. Juli 2009

Pkw-Markt im 1. Halbjahr mit deutlichen Zuwächsen

 Die Umweltprämie ist im ersten Halbjahr 2009 der Motor für die Zuwächse im deutschen Pkw-Markt und macht im Vergleich zum rückläufigen europäischen Markt deutlich, wie erfolgreich diese Maßnahme des Konjunkturpakets II ist. Sie wird auch ihrer Aufgabe eines verstärkten Klimaschutzes gerecht, die durchschnittlichen CO2-Emissionen bei neu zugelassenen Pkw werden deutlich gesenkt und sie erhöht nachhaltig die Sicherheit auf Deutschlands Straßen.

Der ‘Motor’ Umweltprämie sorgt im Juni für 427.000 Neuzulassungen und damit für ein Plus von 40 Prozent. Im ersten Halbjahr 2009 wurden knapp 2.060.000 Pkw zugelassen und damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 26 Prozent erreicht. Dies übertrifft sogar das Neuzulassungsergebnis des Rekordjahres 1999. Allerdings ist zu erwarten, dass in den kommenden Monaten die Zuwächse nicht mehr die Rekordmarken des ersten Halbjahres erreichen. Der Marktanteil der VDIK-Mitgliedsfirmen hat sich nun im 1. Halbjahr 2009 auf 42 Prozent gesteigert.

In den neuen Bundesländern wirkt die Umweltprämie besonders kräftig. Im Juni legte der Pkw-Markt in den östlichen Bundesländern um 51 Prozent und damit auf rund 57.500 Fahrzeuge zu. Während der Zuwachs Januar bis Juni bundesweit 26 Prozent beträgt, erreicht er in den östlichen Bundesländern die 49 Prozent-Marke.

Bei der Segmentbetrachtung legten die Minis um über 120 und die Kleinwagen um 85 Prozent zu; die Minis weisen nun höhere Neuzulassungszahlen auf als beispielsweise die Geländewagen. Rückgänge im zweistelligen Bereich verzeichnen die obere Mittelklasse, die Oberklasse, die Sportwagen und Vans. Die KBA-Statistik belegt, dass dank des guten und in die Zeit passenden Modellangebots und der Lieferfähigkeit der internationalen Hersteller in den Segmenten Mini und Kleinwagen deutlich über die Hälfte des Fahrzeugabsatzes in Deutschland auf die VDIK-Mitglieder entfällt.

Die alternativen Antriebstechniken erzielen ein Plus von 25 Prozent. Bei den Neuzulassungen steigerten Fahrzeuge mit Flüssiggasmotor ihr Volumen um 37 Prozent.

Der private Markt legt insgesamt um fast 650.000 Fahrzeuge, rund 99 Prozent, zu, während der gewerbliche um über 20 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum bleibt. Private Kunden haben das Vertrauen zurück gewonnen und ihr Interesse am Auto wieder entdeckt.

VDIK-Präsident Volker Lange: “Ohne eine Förderung durch die Umweltprämie hätten Privatkäufer sich in der Mehrzahl nicht für einen Neuwagen entschieden, sondern wie bisher für ältere Gebrauchtwagen. VDIK-Mitgliedsunternehmen sprechen in diesem Zusammenhang teilweise von Anteilen, die weit über 60 Prozent liegen. Die vielen Neuwagen-Erstkäufer sorgen dafür, dass die Rückgänge in der Periode nach der Umweltprämie moderater ausfallen können als bisher erwartet. Diese Neuwagen-Erstkäufer sichern auch zukünftig Arbeitsplätze in der Automobilbranche, denn sie stabilisieren den Servicebereich der Vertragswerkstätten und die entsprechende Produktion bei den Teileherstellern. Diese neuen Kunden geben dem Handel die große Chance, im Servicebereich eine dauerhafte Kundenbindung aufzubauen.”

Dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle liegen zurzeit rund 1,7 Millionen Prämienanträge und -reservierungen vor, der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) geht davon aus, dass die Fördermittel bis zum Jahresende ausgeschöpft sein werden.

Deutschland ist durch die Umweltprämie einen wichtigen Schritt in Richtung der EU-Klimaschutzziele vorangekommen. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der neuen Pkw haben sich gegenüber dem Vorjahr um 12 g/km auf 155 g/km reduziert. Die Werte der VDIK Mitgliedsunternehmen liegen dabei mit 149 g/km CO2 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Über ein Drittel der neu zugelassenen Fahrzeuge emittieren weniger als 140 g/km CO2, und jedes zweite dieser Fahrzeuge kommt in den Monaten Januar bis Mai 2009 von einem VDIK-Mitglied.

Volker Lange weiter: “Neue Autos sind sicherer als alte. Die erfolgreiche Umweltprämie ist damit auch ein Baustein zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Viele vergessen derzeit, dass der Austausch alt gegen neu nicht nur der Umwelt und der Konjunktur hilft, sondern auch in nicht unerheblichem Maß dazu beiträgt, dass die Sicherheit auf Deutschlands Straßen verstärkt wird.”

Bei gleichem Unfallgeschehen verringert ein neues Fahrzeug mit 4- oder 5-Sternen im EuroNCAP-Crashtest das Verletzungsrisiko um ein Vielfaches und rettet Leben. Die internationalen Kraftfahrzeughersteller tragen durch ihre Aktivitäten im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit wesentlich zu diesem Erfolg bei.

VDIK-Präsident Volker Lange: “Die Umweltprämie ist allen Unkenrufen zum Trotz die richtige Entscheidung der Bundesregierung zur nachhaltigen Belebung der Automobilkonjunktur, für die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie und bei den Zulieferern, für mehr Umweltschutz und mehr Verkehrssicherheit. Die Bundesregierung hat damit Deutschland zu einem weiteren Exportschlager verholfen. Das Basismodell ‘Umweltprämie’ wurde inzwischen auch von anderen Staaten wie z. B. Großbritannien, Österreich, Slowakei, Spanien und USA, übernommen.” presseportal.de  Thomas Böhm
E-Mail: boehm@vdik.de

Hier finden Sie die aktuellen Kfz Neuzulassungen auf einem Blick: www.kfz-auskunft.de/kfz/zulassungen.html

 

 

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Umweltprämie – Reservierungsbescheide

Erstellt von ub am 13. Juni 2009

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erteilt seit dem 8. Juni 2009 Reservierungsbescheide für eine Umweltprämie auf Basis der vom Deutschen Bundestag am 28. Mai 2009 beschlossenen einmaligen Aufstockung der Fördermittel für die Umweltprämie von 1,5 auf 5 Mrd. Euro.

Diese Reservierungsbescheide stehen unter Vorbehalt des Inkrafttretens des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Errichtung eines Investitions- und Tilgungsfonds (ITFG). Das Gesetz wird nach Abschluss des parlamentarischen Verfahrens voraussichtlich Ende Juni in Kraft treten.

Die Reservierungsbescheide enthalten nunmehr eine neunmonatige Reservierungsfrist. Innerhalb dieser Zeit muss das Altfahrzeug verschrottet und das neue Fahrzeug zugelassen werden. Die Reservierung gilt längstens bis 30. Juni 2010.

Des Weiteren wird das BAFA ab sofort die übliche Praxis bei Jahreswagen-Käufen im Hinblick auf Fahrzeugaufbereitung und -wiederverkauf angemessen berücksichtigen. Zwischen Erstzulassung und Zulassung auf den Antragsteller dürfen maximal 14 Monate liegen. Die Bundesregierung kommt damit dem vielfach geäußerten Wunsch nach mehr Planungssicherheit in Bezug auf die Förderung von Jahreswagen nach.

Die entsprechende Neufassung der Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenfahrzeugen (Umweltprämie) wird Ende Juni im Bundesanzeiger publiziert, nachdem das zugrunde liegende Gesetz in Kraft getreten ist. Die Neufassung der Richtlinie wird alle oben erwähnten Änderungen berücksichtigen.

Pressrelations.de/Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2@bmwi.bund.de

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Umweltprämie soll aufgestockt werden

Erstellt von ub am 26. März 2009

Unter Berufung auf die Deutsche Presseagentur melden mehrere Medien, dass sich Kanzlerin Angela Merkel und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier auf eine Anhebung der Summe geeinigt hätten.

Automobilverbände und Konzernchefs wie Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Martin Winterkorn hatten sich immer wieder für eine Verlängerung und Aufstockung der insgesamt 1,5 Milliarden Euro ausgesprochen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet damit, dass der aktuelle Fördertopf bereits im April aufgebraucht sein könnte und zahlreiche Neuwagen-Käufer, die ihr altes Fahrzeug verschrottet haben, leer ausgehen könnten. Gegenüber der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport” sprach sich ZDK-Präsident Robert Rademacher für zusätzliche 500 Millionen Euro aus. Das würde für 200 000 weitere Anträge reichen.

Es gibt aber auch Gegner einer entsprechenden Maßnahme. Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche hält nichts davon, da nach Auslaufen der Regelung der Neuwagen-Absatz erneut massiv einbrechen werde. Andere Branchen sehen in der Abwrackprämie zudem eine Ungleichbehandlung und Bevorzugung der Autoindustrie.

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Keine Gerechtigkeit bei der Abwrackprämie

Erstellt von ub am 20. März 2009

Ablehnung der Anrechnungsfreiheit der Umweltprämie

Zur Ablehnung der Anrechnungsfreiheit der Abwrackprämie für Bezieher von SGB-II-Leistungen und Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe beziehen durch die Unionsfraktion erklaeren die arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Andrea Nahles und die zustaendige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss fuer Arbeit und Soziales Gabriele Loesekrug-Moeller:

Mit der Verweigerung, die Abwrackprämie durch eine einfache Klarstellung im Gesetz auch Beziehern von Arbeitslosengeld II anrechnungsfrei zugute kommen zu lassen, steht die Union alleine. Dies wurde auch in der heutigen Sitzung des Ausschusses fuer Arbeit und Soziales deutlich, in der sich die SPD-Fraktion und alle uebrigen Fraktionen fuer die gesetzliche Klarstellung ausgesprochen haben. Die Ablehnung durch die Unionsfraktion ist unverstaendlich.

Es moegen nicht viele sein, fuer die die Anschaffung eines Neuwagens moeglich ist. Aber es ist schlicht ein Frage der Gerechtigkeit, ob Bezieher von Arbeitslosengeld II das bekommen, was auch leitende Angestellte in Anspruch nehmen.

Die Umweltprämie bezweckt und foerdert mit grossem Erfolg den Absatz von PKWs. Sie kommt zielgericht allen zugute, die ein neues Auto anschaffen und ein altes verschrotten. Ein Grund, ausgerechnet Bezieher von Arbeitslosengeld II und Menschen mit Behinderungen davon auszuschliessen, ist nicht zu erkennen.
Sollte die Abwrackprämie verlaengert werden muessen, wird diese Frage umso dringender.

Wir erwarten von diesen Menschen, dass sie durch Arbeit ihren Lebensunterhalt selbst sichern. Gerade in laendlichen Raeumen, wo es keinen ausreichenden oeffentlichen Nahverkehr gibt, brauchen Arbeitnehmer ein Auto. Besonders fuer Familien kann ein eigenes Fahrzeug unverzichtbar sein.

Um sicherzustellen, dass niemand, auch Bezieher von Arbeitslosengeld II nicht von der Abwrackprämie ausgeschlossen sind, benoetigen wir eine Gesetzesaenderung. Dies hat das Bundesarbeitsministerium eindeutig festgestellt. Im Interesse der Menschen muss die Union ihre Blockadehaltung aufgeben und den Weg fuer eine Gesetzesaenderung freimachen.

Alles Wissenswerte rund ums Thema Umweltprämie erhalten sie hier:

www.kfz-auskunft.de/kfz/umweltpraemie.html

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