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am 13. März 2009
Durch eine neue Regelung ist es ab 30. März 2009 möglich, sich die Umweltprämie durch die Vorlage eines rechtskräftigen Kaufvertrags zu sichern.
Der Countdown läuft: Seit ihrer Einführung zu Jahresanfang erfreut sich die Umweltprämie großer Beliebtheit. Unzählige Wagenbesitzer möchten ihr altes Auto verschrotten lassen, um sich stattdessen ein klimafreundlicheres Modell zu kaufen. Die staatliche Unterstützung von 2.500 Euro bietet einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Anreiz. Da nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung steht, müssen sich willige Autokäufer beeilen, um von der Prämie profitieren zu können. Dies gestaltet sich allerdings dann schwierig, wenn das neue Wunschauto durch lange Lieferzeiten auf sich warten lässt – dadurch wird die Inanspruchnahme der Prämie hinausgezögert, im schlimmsten Fall wäre das Kontingent bereits aufgebraucht und die 2.500 Euro „futsch”. Deshalb wird zum 30. März 2009 ein neues Verfahren zur Beantragung der Abwrackprämie eingeführt: Nach dem Kauf eines Neufahrzeugs ist es möglich, sich mit Vorlage eines rechtsverbindlichen Kaufvertrags die Prämie zu reservieren.
Das Geld wird dann ausgezahlt, wenn die Verschrottung des alten Autos und die Zulassung des neuen Pkw nachgewiesen wird. So müssen Autokäufer auch durch lange Lieferzeiten ihres neuen Traumwagens nicht um die Umweltprämie fürchten. auto-medienportal.net
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am 2. März 2009
Katja Kipping: Umweltprämie bei Hartz IV-Bezug – Bundesregierung muss wieder einmal zum Jagen getragen werden
“Die Bundesregierung könnte schnell und mit vergleichsweise wenig Aufwand dafür sorgen, dass die so genannte Umweltprämie künftig auch an Langzeitarbeitslose ausgezahlt und nicht mehr wie bisher auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wird. Offenbar muss sie aber wieder einmal zum Jagen getragen werden”, kritisiert Katja Kipping die koalitionsinterne Diskussion um die Auszahlung der Prämie an Hartz IV-Bezieherinnen und -Bezieher. Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:
“Immerhin ist Union und SPD die ganze Geschichte sichtlich peinlich. Das zeigt die Hektik, die in der großen Koalition ausgebrochen ist, nachdem DIE LINKE den Skandal aufgedeckt hat. Umso unverständlicher ist es, dass die Bundesregierung hier nicht sofort Abhilfe schafft, sondern zögert und zaudert und die Frage erst noch umständlich prüfen will. Das legt den Verdacht nahe, dass es sich bei der Anrechnung der Prämie auf das Arbeitslosengeld II eben nicht um ein Versehen handelt.
Aus meiner Sicht ist die Sache klar und bedarf keiner weiteren Prüfung: Es ist ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, die Umweltprämie auch an Bezieherinnen und Bezieher von Hartz IV auszuzahlen. Und da die Prämie befristet ist, darf die Bundesregierung nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen, sondern muss umgehend handeln. Die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen, die das genauso sehen, sind aufgefordert, dem Antrag der LINKE zuzustimmen, den wir in der kommenden Sitzungswoche in den Bundestag einbringen werden.”
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
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am 11. Februar 2009
Erfolg der Umweltprämie in Deutschland
Seat reduziert Kurzarbeit um zwei Tage am Ibiza Band. Seat erhöht seine Produktion am Ibiza Band im März um zwei Tage im StaErfolg der Umweltprämie in Deutschland
mmwerk in Martorell. Auf Grund der kurzfristig stark gestiegenen Nachfrage wegen der Verschrottungsprämie in Deutschland ist der Auftragseingang dort vier Mal höher als ursprünglich geplant.
“Die Umweltprämie in Deutschland ist die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt. Es wäre wünschenswert, wenn auch andere Länder wie Italien, diesem Beispiel folgen würden, um die Auswirkungen der Wirtschafts- / Finanzkrise so gering wie möglich zu halten”, so Erich Schmitt, Vorstandsvorsitzender von SEAT.
Das Interesse der Kunden hat sich seit Einführung der Umweltprämie nochmals deutlich verstärkt. Seat Deutschland Geschäftsführer Rolf Dielenschneider bestätigt: “Der neue Ibiza fährt der Krise davon. Die Mitarbeiter bei unseren Händlern arbeiten teilweise bis in die Nacht, um alle Aufträge zu erledigen.”
Deutschland ist für Seat der wichtigste Exportmarkt. Dorthin liefert die spanische Marke des Volkswagen Konzerns rund 11 Prozent ihrer Fahrzeuge. Bereits im Januar zeichnete sich mit einem Wachstum von 7,3 Prozent in einem rückläufigen Markt (-14,2 Prozent) ein reges Kundeninteresse bei den Fahrzeugen aus Martorell bei Barcelona ab. Schon im vergangenen Jahr hat die deutsche Vertriebsorganisation mit einer Qualitätsoffensive für den Handel die Weichen für diesen Erfolg gestellt. So konnten beispielsweise die Verkäufe an Privatpersonen um 10,9 Prozent gegenüber 2007 gesteigert werden (Gesamtmarkt + 3,3 Prozent). www.seat.de
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am 31. Januar 2009
VW fördert Autokauf mit „Umweltprämie plus”
Volkswagen fördert ab 02. Februar 2009 den Kauf eines Neufahrzeugs bei Inanspruchnahme der Umweltprämie mit einer zusätzlichen Prämie. Die Höhe der „Umweltprämie plus” genannten Verkaufsförderung ist modellabhängig. Nähere Einzelheiten teilte VW noch nicht mit.
Die zusätzliche Prämie erhalten Neuwagenkunden, die ihr mindestens neun Jahre altes Altfahrzeug verschrotten lassen und dafür 2500 Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes erhalten. Volkswagen bietet darüber hinaus Finanzierungskonditionen von 0,9 und 2,9 Prozent bei Erwerb einer Garantieverlängerung und einer Kraftfahrzeugversicherung an. Sie sind unanhängig von der staatlichen Abwrackprämie. volkswagen.de

Die neuen Kundenangebote werden von einer Werbekampagne begleitet, die heute, 31.1.2009, mit dem Slogan „Weil neu sauberer ist – Die Volkswagen Umweltprämie Plus” startet.
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am 29. Januar 2009
Folgende Vorraussetzungen müssen eingehalten werden, damit Sie die Umweltprämie in Höhe von 2.500,00 Euro erhalten:
Wer seinen alten Wagen gegen einen neuen eintauscht, hilft der Umwelt und sichert sich eine Umweltprämie von 2.500 Euro. Besitzer eines älteren Pkw können sich freuen: Wenn sie ihr Fahrzeug verschrotten lassen und sich stattdessen einen neuen Wagen kaufen, erhalten sie eine Umweltprämie von 2.500 Euro.
Voraussetzungen hierfür:
Kauf und Zulassung erfolgen zwischen dem 14.01. und 31.12.2009.
Das zu verschrottende Auto ist mindestens neun Jahre alt und war zuletzt zwölf Monate auf den Antragsteller in Deutschland zugelassen.
Bei dem erworbenen Pkw handelt es sich zudem um einen Neuwagen bzw. einen höchstens ein Jahr alten, einmalig zugelassenen Jahreswagen, der mindestens die Euronrom 4 erfüllt.
Da die zur Verfügung stehenden Finanzmittel auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro begrenzt sind, ist es außerdem ratsam, nicht allzu lange mit der Entscheidung zu warten. Wer jetzt so schnell wie möglich beim nächsten Autohaus vorbeischaut und dort einen Neuwagen kauft, muss nicht erst den Antrag auf die Umweltprämie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen, sondern kann dies den Händler erledigen lassen. auto-medienportal.net
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am 27. Januar 2009
Ein Herz für Klimakiller
Zur Einigung der Großen Koalition über die künftige Ausgestaltung der Autosteuer erklärt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V., Jürgen Resch:
“Nach über einem Jahrzehnt intensiver Diskussionen über die Umgestaltung der Kraftfahrzeugsteuer in eine Klimaschutzsteuer hat die Bundesregierung diesen Anspruch aufgegeben. Eine große Chance wurde vertan. Mehr noch: CDU/CSU und SPD verabschieden sich mit dieser neuen Autosteuer, die keine wirksame Lenkung hin zu Sprit sparenden Fahrzeugen entfaltet, endgültig von einer “ökologischen Industriepolitik”. Die nun beschlossene Mischmasch-Steuer mit einem Hubraum und einem CO2-Anteil steuert nicht in Richtung Klimaschutz und sie steuert nicht dagegen. Geradezu ärmlich ist das durchsichtige Bemühen der Regierung, das neue Flaggschiff der SUV-Flotte, den 500 PS starken Audi Q 7 V12 TDI nach den Protesten der letzten Tage nicht besser davonkommen zu lassen als bisher. Er kostet – wenn die ersten Meldungen über die Einigung korrekt sind – nun nach der neuen Steuerregelung ebenso 926 Euro wie nach der alten: Herzlichen Glückwunsch, das ist die mit Abstand peinlichste Punktlandung der ganzen Legislaturperiode! Mit der Autosteuer und ihrer Vorgeschichte treibt die Große Koalition ihre Symbolpolitik in die Vollendung.
Es ist zu befürchten, dass die deutschen Autohersteller das Signal der Regierung so verstehen, wie es gemeint ist: Macht weiter wie bisher! Diese Bundesregierung erhebt nicht den Anspruch mit Steuern (oder Konjunkturpaketen) zu steuern, wohin auch immer. Baut weiter übermotorisierte, schwere und durstige Autos, die die Welt in Zeiten des Klimawandels nicht braucht. Nehmt Euch ein Beispiel an Euren amerikanischen Vorbildern GM, Chrysler und Ford, überlasst den Massenmarkt der Zukunft den Japanern, den Franzosen, den Italienern, den Südkoreanern und den Osteuropäern.
Im europäischen Ausland sind in den vergangenen Monaten Kfz- und Zulassungssteuern in Kraft getreten, die den Anspruch erheben, die Autoindustrie in Richtung Verbrauchsminderung und Klimaschutz zu lenken – und die diesen Anspruch erfüllen. Im Klartext: Für besonders effiziente Pkw mit Hybrid- oder alternativem Antrieb werden Zuschüsse von mehreren tausend Euro EUR gewährt, übermotorisierte Vorstadtpanzer mit 500 PS Leistung und dem Durst eines Kleinflugzeugs werden mit wirklich schmerzhaften Klimaschutzsteuern verteuert. Und erkennbar ist schon jetzt: die Autokunden in diesen EU-Ländern reagieren wie gewünscht. Sie wenden sich in Scharen staatlich geförderten, verbrauchsarmen Pkw zu.
Hierzulande bleibt nur die Hoffnung, dass die deutschen Autokäufer den finanziellen Verlockungen dieser Bundesregierung zur Absatzförderung von Klimakillern widerstehen und so die Autobauer zwingen, endlich effiziente Autos zu bauen. Bisher feiern die Hersteller nach Dienstwagen-Privileg, Kfz Steuerbefreiung, Umweltprämie und EU-CO2-Paket erneut einen Lobbyerfolg, der sich schnell als Danaer-Geschenk der Bundesregierung erweisen wird. Vielleicht lösen ja die ersten Erfahrungen mit dem zur Umweltprämie umetikettierten Verschrottungsbonus einen Lerneffekt aus. Von ihr profitieren in erster Linie die Hersteller, deren Produktpalette noch am ehesten den Bedarf ihrer Kunden in Zeiten von Klima- und Wirtschaftskrise widerspiegeln. Und das sind vor allem nicht die deutschen. www.duh.de
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am 21. Januar 2009
Peugeot bezuschusst Umweltprämie – Umweltfreundlicher Fahrspaß im 107 schon ab 6.990 Euro
2.500 Euro Umweltprämie vom Staat für Altautobesitzer / Zuschuss kombinierbar mit Peugeot-Verkaufsaktionen / Stressfreie Abwicklung über die Peugeot Vertragspartner
Mit der vom Bundeskabinett beschlossenen Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro wird der Kauf eines neuen Peugeot noch attraktiver. So ist der umweltfreundliche 107, der nur 106 Gramm CO2/km ausstößt, bei teilnehmenden Peugeot Händlern jetzt schon ab 6.990 Euro zu haben.
Laut Kabinettsbeschluss können private Halter von mindestens neun Jahre alten Gebrauchtwagen beim Kauf eines Neuwagens oder Jahreswagens die so genannte Abwrackprämie beantragen, wenn sie ihren Alt-Pkw verschrotten lassen und bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Für Peugeot-Kunden übernehmen die Vertragspartner der Löwenmarke die Abwicklung sämtlicher Formalitäten. Weitere Informationen unter www.peugeot.de.
Die 2.500-Euro-Umweltprämie ist voll kombinierbar mit den aktuellen Peugeot-Aktionen. Im Rahmen von “1.000 Euro bar auf die Hand” erhalten Privatkunden, die sich für einen direkt verfügbaren Neuwagen (außer 107 und Partner Origin) entscheiden, von teilnehmenden Peugeot Partnern bei Vertragsabschluss 1.000 Euro. Voraussetzung ist, dass ihr neuer Peugeot bis zum 28. Februar 2009 zugelassen ist. Den Kleinwagen 206 können Kunden im Aktionszeitraum bereits zu Preisen ab 7.990 Euro erwerben und somit sogar 3.500 Euro sparen.
Staatliche Umweltprämie auch kombinierbar mit “0,Nix-Leasing”
Lukrativ ist die Kombination von Umweltprämie und “1.000 Euro bar auf die Hand” auch in Verbindung mit dem “0,Nix-Leasing” von Peugeot für Privatkunden. Dabei werden bei einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Jahresfahrleistung von maximal 15.000 Kilometern weder eine Anzahlung noch Zinsen auf die Raten sofort verfügbarer Neuwagen fällig (nicht für 107 und Partner Origin).
Umweltschutz ist für Peugeot strategisches Ziel der Markenpolitik. Peugeot ist Pionier beim Einsatz des Rußpartikelfiltersystems FAP in Dieselautos. 15 Peugeot-Modelle stoßen bereits heute maximal 130 Gramm CO2/km aus und tragen das Umweltsiegel “Blue Lion”, das die Einhaltung strengster Umweltkriterien verlangt. auto-medienportal.net
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am 15. Januar 2009
Abwrackprämie für mehr als neun Jahre alte Autos
Neben dem Verband der Automobilindustrie begrüßen auch der Verband der Internationalen Kraftfahrzeugimporteure (VDIK), die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Auto Club Europa (ACE) die Initiative. Das Kfz-Gewerbeverband hingegen ist skeptisch. Kritik kam auch vom Automobilclub von Deutschland (AvD) und vom Verkehrsclub Deutschland (VCD).
Der VDIK sieht die Umweltprämie für Neuwagen ebenso wie die Einführung der CO2 basierten Autosteuer zur Jahresmitte als starken Anreiz, um die Autokonjunktur wieder in Gang zu kriegen. Die Verschrottung von Altautos sei auch umweltpolitisch zu begrüßen, sagte VDIK-Präsident Volker Lange. Der Auto Club Europa wertet die 2500 Euro Umweltprämie ebenfalls als wichtigen Impuls zur Konjunkturstütze. Die Gesellschaft für Technische Überwachung begrüßte den Schritt auch aus Sicherheitsgründen. Das Durchschnittsalter aller Pkw liege heute bei rund achteinhalb Jahren. Mehr als 20 Prozent der Autos seien sogar über 12 Jahre alt Im Schnitt weisen nach GTÜ-Angaben über neun Jahre alte Autos bei der Hauptuntersuchung zehn Mal soviele Mängel auf wie drei Jahre alte Pkw.
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bezeichnete die Pläne hingehen als enttäuschend. Die Pflicht zur Verschrottung nehme der Maßnahme einen großen Teil ihrer Wirkung, denn ein schrottreifes Fahrzeug werde in aller Regel nicht vom potenziellen Käufer eines Neufahrzeugs oder Jahreswagens gefahren. Das Kfz-Gewerbe hatte deshalb vorgeschlagen, auch den Umstieg von einem noch werthaltigen Altwagen auf ein umweltfreundlicheres Fahrzeug – allerdings in geringerem Umfang – zu belohnen. Der AvD sieht es ähnlich: Zum einen sei die Mehrheit der in Deutschland zugelassenen Pkw ohnehin jüngeren Datums und die meisten Autofahrer daher von der Initiative ausgeschlossen, zum anderen gebe es viele sozialschwache Familien, die sich auch mit Prämie kein neues Auto leisten können. Wesentlich sinnvoller und gerechter wäre nach Ansicht des AvD gewesen, die Kfz- oder Mineralölsteuer zu senken. Davon hätten alle Autofahrer profitiert. Darüber hinaus vermisst der Club eine über Euro 4 hinausgehende Umweltkomponente. Mit der Abwrackprämie werde weder der Kauf besonders kraftstoffsparender noch besonders schadstoffarmer Modelle belohnt. Dies wäre jedoch auch im Hinblick auf die ab 2010 geltenden neuen Stickoxid-Grenzwerte sinnvoll gewesen.
Als „kurzsichtig und umweltpolitisch fatal” bewertet der Verkehrsclub Deutschland den Koalitionsbeschluss. Die Prämie sei an keinerlei Umweltkriterien, sondern lediglich an das Alter des Autos geknüpft. Ein Austausch zwischen alt und neu nach dem Gießkannenprinzip entlaste nicht per se die Umwelt. So unterscheide die Prämie nicht zwischen Benziner mit weniger und Diesel mit mehr Schadtsoffausstoß. Auch bleibe unberücksichtigt, dass manche älteren Modelle immer noch weniger Kraftstoff verbrauchen als viele neuere Fahrzeuge. Die Prämie biete der Industrie keinerlei Anreiz zum Bau noch sparsamerer Fahrzeuge, beklagt der VCD. vcd.de
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am 14. Januar 2009
Umweltprämie für Neuwagen
VDIK begrüßt die Entscheidungen zur Umweltprämie für Neuwagen, zur schnellen Einführung der CO2 Autosteuer und sieht einen starken Anreiz für die automobile Konjunktur in Deutschland
Die ‘Umweltprämie’ von 2.500,- EUR für die Anschaffung eines Neu- oder Jahreswagens bei gleichzeitiger Verschrottung des Altfahrzeugs ist ein wichtiger Schritt, den Austausch alter gegen neue abgas- und CO2-arme Fahrzeuge zu beleben und damit Arbeitsplätze in der gesamten Automobilindustrie zu sichern.
VDIK-Präsident Volker Lange: “Der VDIK hat mit seiner Initiative ‘Pro saubere Luft’ seit 2006 immer wieder gefordert, den Austausch alt gegen neue Fahrzeuge zu fördern und eine CO2 bezogene Autosteuer einzuführen. Ich begrüße, dass sich die Bundesregierung nun endlich entschlossen hat, die ins Stocken geratene Kfz-Bestandserneuerung mit der Einführung einer Abwrackprämie zu unterstützen. Wichtig ist, dass diese Umweltprämie ab sofort gilt, weil damit deutliche Kaufimpulse gegeben und Kaufentscheidungen nicht weiter hinausgezögert werden. Ich begrüße ebenfalls die Entscheidung, die Autosteuer auf den CO2-Bezug zum 01. Juli 2009 umzustellen. Jetzt muss im Gesetzgebungsverfahren schnellstens die detaillierte Ausgestaltung der Steuer festgelegt und in einfacher, verständlicher Form dem Bürger vermittelt werden.”
Die zusätzliche Erhöhung der staatlichen Infrastrukturinvestitionen von 17 Milliarden Euro stellt ebenfalls einen starken Konjunkturimpuls dar. Die Investitionen in die Straßenverkehrsinfrastruktur sind angesichts der Bedeutung für eine leistungsfähige Wirtschaft positiv zu bewerten. Es ist notwendig, Erhaltungsinvestitionen zu verstärken, Neu- und Ausbauprojekte zu beschleunigen, zusätzliche Neu- und Ausbaumaßnahmen zu beginnen und Brücken zu sanieren. auto-medienportal.net
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