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ADAC fordert höhere Entfernungspauschale

Zunehmend lange Arbeitswege und deutlich steigende Kosten bedrohen die Existenz vieler Bürger. Das meint jedenfalls der ADAC in der aktuellen Ausgabe seiner Club-Zeitschrift „ADAC Motorwelt“ und fordert die Politik auf, dringend die Entfernungspauschale zu erhöhen.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts und des ADAC haben sich die allgemeinen Lebenshaltungskosten seit 1995 um knapp 30 Prozent erhöht. Kraftstoff verteuerte sich vier Mal so stark. Auf der anderen Seite legen immer mehr Bürger längere Arbeitswege zurück. Entfernungen von mehr als zehn Kilometern zwischen Wohnung und Arbeitsplatz nehmen stark zu. Mehr als 13 Millionen Deutsche müssen zwischen 10 und 50 Kilometer zurücklegen und auch der Anteil von Pendlern, die mehr als 50 Kilometer zurücklegen, ist gestiegen. Ein Fahrer eines Wagens in der Kompaktklasse muss für eine tägliche einfache Strecke von 30 Kilometern im Jahr mit rund 5900 Euro rechnen.
Durch den steigenden Abgabenanteil sinke der Durchschnitts-Nettoverdienst erheblich, teilte der ADAC mit. Damit der Weg zur Arbeit finanzierbar bleibe, müsse mindestens die 2004 erfolgte Kürzung von 36 Cent für die ersten zehn und 40 Cent für alle weiteren Entfernungskilometer auf heute 30 Cent zurückgenommen werden, fordert der Club. auto-medienportal.net/nic


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