Sie sind hier:   Startseite / Automarkt im Inland stabilisiert sich

Automarkt im Inland stabilisiert sich

Der Automarkt im Inland erholt sich – der Absatz von Neufahrzeugen ist in diesem Jahr bis November im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weltweit um rund fünf Prozent gestiegen.

Die Automobilindustrie befindet sich aber nur global betrachtet auf Wachstumskurs. In Deutschland gab es 2013 bis November mit 2,93 Millionen Neuzulassungen einen Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Auf dem Inlandsmarkt setzt sich die langsame Stabilisierung fort“, sagte Mathias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), anlässlich der Jahrespressekonferenz bei der Präsentation der neuen Zahlen.

Der Trend sei positiv, denn im ersten Halbjahr habe es einen Rückgang von acht Prozent gegeben, während der VDA im Zeitraum von Juli bis November ein Plus von drei Prozent registrieren konnte. Wissmann rechnet für 2014 mit einem Aufwärtstrend.

Ähnlich wie in der Bundesrepublik erhole sich auch der Markt in Westeuropa, wo in diesem Jahr bisher drei Prozent weniger Autos angemeldet wurden. Nach Darstellung des VDA-Präsidenten bilden die großen Märkte USA und China die beiden starken Säulen des weltweit steigenden Absatzes an Fahrzeugen.

Im Westen sei die Zahl der Zulassungen um sieben Prozent gewachsen, in China liege die Steigerung gar bei 21 Prozent und habe die 16-Millionen-Marke (USA: 15,5, Westeuropa 11,4) überschritten. Derzeit haben die deutschen Automobilhersteller in China laut VDA einen Marktanteil von 20 Prozent.

Aufgrund der hohen Nachfrage von Autos auf dem Weltmarkt legen die Fahrzeugproduktion in Deutschland und der Export leicht zu. Für beide Sektoren meldet der VDA ein Wachstum von ein Prozent. Rund drei Viertel der in der Bundesrepublik gebauten Wagen geht ins Ausland. Dadurch haben die Hersteller die Stammbelegschaft von 760000 Mitarbeitern in diesem Jahr um 10000 erhöhen können. Nach Darstellung von Matthias Wissmann sorgen die Zulieferbetriebe in der Fahrzeugproduktion mit ihren knapp 300000 Beschäftigten für 75 Prozent der Wertschöpfung.

Die Sorge einiger Unternehmen, dass neue Antriebstechnologien die Zulieferanteile an den Autos verringern würden, habe sich nicht bewahrheitet, sagte Wissmann. mid/ari


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.






Bisher keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben