Sie sind hier:   Startseite / Elektromobile für kleines Geld

Elektromobile für kleines Geld

weißes Opel E-AutoModellprojekt RuhrAutoE startet in Essen.  Mit einem weiteren Projekt soll die Elektromobilität in Deutschland angeschoben werden. 30 Elektromobile stehen in den kommenden 18 Monaten an zwölf Stationen in der Ruhrmetropole Essen preiswert zur Verfügung. Möglich macht das das Forschungsprojekt RuhrAutoE zum Thema Elektromobilität, das die Universität Duisburg-Essen jetzt in Essen gestartet hat. Alle Stationen befinden sich an zentralen Punkten mit guter öffentlicher Nahverkehrsanbindung. 20 Opel Elektro-Autos vom Typ Ampera gehen dort sofort an den Start. Im Frühjahr 2013 kommen zehn E-Smarts hinzu. Das Projekt ist simpel, mitmachen kann jeder, der über einen  

gültigen Führerschein verfügt. Nach der Anmeldung auf der Internetseite www.ruhrauto-e.de erhält der Interessent ein elektronisches Ticket. Damit kann er ein auf seinen Namen reserviertes Fahrzeug öffnen und fahren. Der Ampera kostet 9,25 Euro pro Stunde einschließlich 30 Freikilometer. Für den E-Smart werden stündlich 4,90 Euro bei ebenfalls 30 Freikilometern fällig. Die Tagespreise betragen 90 Euro und 45 Euro.

Das Projekt soll zum einen die Akzeptanz der Elektromobilität in der Öffentlichkeit erhöhen. Zum anderen werden mit Hilfe eines Fahrtenschreibers an Bord der Autos Daten gesammelt wie die Länge der gefahrenen Strecke und die Fahrweise. Denn werden die Autos jeweils nur kurz genutzt und entsprechend schnell an die Ladesäulen zurückgebracht, könnte zum Bespiel die Batteriekapazität verkleinert und die Autos damit preiswerter werden. Wenn die Batteriekapazität um ein Viertel reduziert werden kann, verringert sich der Preis für das Auto um rund 2 500 Euro., erläutert Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen. Damit würde der hohe Preis als eine der Haupthürden für das E-Auto kleiner werden.

Die Bundesregierung fördert das Vorhaben mit 1,8 Millionen Euro. Nach erfolgreicher Etablierung des Projekts in Essen soll das System in der zweiten Phase auf die gesamte Metropolregion Rhein-Ruhr ausgedehnt werden. hw/mid Bildquelle: Opel
Bildunterschrift: mid Essen – Das Forschungsprojekt RuhrAutoE zum Thema Elektromobilität startet die Universität Duisburg-Essen jetzt in Essen. Mit von der Partie sind 20 Opel Ampera.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.






Bisher keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben