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Glosse: Verkehrsminister Dobrindt als „Versuchskaninchen“

Kaum hat Verkehrsminister Alexander Dobrindt die Pkw-Maut durchgeboxt, nimmt er auch schon die Hände im Auto vom Steuer.  Und wo genau?Der Politiker spielte jetzt das „Versuchskaninchen“ und machte in einem Audi A7 eine kurze Werbe-Tour für das automatisierte Fahren.

Selbstfahrende Autos sind für Dobrindt längst keine Science Fiction: „In wenigen Jahren werden die automatisierten Fahrzeuge im Straßenverkehr unterwegs sein“, erklärte der Verkehrsminister nach der Probefahrt.

Ob er damit richtig liegt, muss sich erst noch zeigen. Schließlich hat sich Dobrindt schon bei seinem Zeitplan mit der Pkw-Maut geirrt.

Als PR-Politiker macht er allerdings eine gute Figur. „Unsere Autoindustrie hat die attraktivsten Produkte der Welt. Unser Ziel muss es sein, auch beim automatisierten Fahren an der Weltspitze zu bleiben“, lobte Dobrindt. Bei so viel Fürsprache ist ihm die nächste kostenlose Probefahrt bei einem deutschen Autobauer gewiss.

Da kann er sich dann ganz ungestört auf Bayerns Straßen von einem „Geisterauto“ rauf- und runterchauffieren lassen.

Und wo genau?

Am besten auf der Autobahn A9, denn die hat Dobrindt auf einer Teilstrecke vorausschauend schon zum „autonomen“ Testgebiet erklärt. mid/rlo Bildunterschrift: mid Düsseldorf – Hände weg vom Steuer: Verkehrsminister Alexander Dobrindt genießt die Probefahrt in einem Selbstfahrenden-Auto.


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