Nachrüsttempomat – Mehr Sicherheit und Komfort

Ist der Einbau von einem Nachrüsttempomat interessant? Dem Autofahrer drohen hohe Bußgelder beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Oft resultiert die Übertretung nicht aus Rücksichtslosigkeit oder Berechnung, sondern aus

Unaufmerksamkeit. Viele dieser Knöllchen sind durch den Einsatz einer Geschwindigkeitsregelanlage vermeidbar, insbesondere bei langen, monotonen Fahrten. Auch steigert ein sogenannter Tempomat den Komfort auf Langstrecken erheblich. Außerdem wirkt sich ein gleichmäßiges Tempo positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus.

Für Fahrzeuge, die keinen Tempomat an Bord haben, gibt es auch Sets zum Nachrüsten wie den Waeco „Magic Speed MS 880“. Neben den üblichen Funktionen von Regelanlagen wie dem Halten einer voreingestellten Geschwindigkeit und deren stufenweise Erhöhung oder Verringerung, verfügt dieses System auch über einen sogenannten „Speed-Limiter“. Dieser verhindert auch bei Vollgas, wie bei Formel 1-Rennern in der Boxengasse, das Überschreiten einer zuvor eingestellten Geschwindigkeit.

Das System besteht aus einer Steuereinheit, einem Bedienelement in Form eines Hebels an der Lenksäule oder eines Druckschalters auf dem Armaturenbrett und einem fahrzeugspezifischen Kabelsatz. Fertig programmierte Komplettsätze kosten ab etwa 560 Euro. Die Anlage eignet sich für Pkw und Transporter mit elektronischem Gaspedal mit computergesteuertem Bordnetzwerk (CAN-Bus) oder auch mit analoger Anbindung. In die meisten Fahrzeuge, die nach der Jahrtausendwende gebaut wurden, kann das System eingebaut werden.

Eine Übersicht der Modelle findet sich auf der Website des Herstellers.

Der Einbau eines Nachrüsttempomats nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch, kostet also rund 100 Euro bis 150 Euro. ts/mid

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