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Neuwagenmarkt mit positiver Entwicklung

silberner VW PassatDer Neuwagenmarkt hat sich im Juni und im ersten Halbjahr positiv entwickelt. Als Marktführer zeigt VW mit 21,9 Prozent der Konkurrenz die Rücklichter – hier der Passat.

Mit 296 722 neu zugelassenen Pkw registrierte das Kraftfahrtbundesamt 2,9 Prozent mehr Verkäufe als im Vorjahresmonat.

Und im ersten Halbjahr 2012 waren es 1,63 Millionen Einheiten, was einem Zuwachs von 0,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 gleichkommt.

Alternative Antriebe bilden nach wie vor die Ausnahme. 7 558 der fabrikneuen Pkw erzeugen ihre Energie aus Erd- oder Flüssiggas. 9 232 Pkw verfügten über einen Hybridantrieb und 1 419 waren Elektro-Fahrzeuge. Der durchschnittliche CO2-Wert aller neu zugelassenen Pkw sank auf 143,1 Gramm pro Kilometer.

Deutsche Automobilhersteller deckten im ersten Halbjahr 64,0 Prozent des Neuwagenmarktes ab. Mit 21,9 Prozent verzeichnete VW den mit Abstand größten Anteil und legte gegenüber 2011 um 0,9 Prozent zu. Deutliche Aufwärtsbewegungen bei den Verkäufen konnten auch Mercedes mit plus 5,6 Prozent und Audi mit plus 8,1 Prozent für sich verbuchen. Den größten Zuwachs erreichte Porsche mit einem Plus von 23,2 Prozent. Federn lassen mussten indes Opel mit minus 9,3 Prozent und Ford mit minus 4,5 Prozent. Smart und BMW gaben um 2,0 Prozent und 0,7 Prozent nach.

4,8 Prozent Marktanteil konnte Skoda als größter Importeur erringen, Renault/Dacia bringt es zusammen auf 4,7 Prozent. Kia konnte seine Absätze im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent steigern und Land Rover gar um 82,2.

Kleinstwagen fanden 15,6 Prozent mehr Käufer, bei den Geländewagen waren es 17,1 Prozent mehr. Auch die Wohnmobile fanden 12,7 Prozent mehr Zuspruch. Wesentlich weniger Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr gab es dagegen in den Pkw-Kategorien Kleinwagen mit minus 6,7 Prozent, Mittelklasse mit minus 5,7 Prozent und Oberklasse mit minus 17,5 Prozent.

Der Privatmarkt präsentiert sich schwach, im ersten Halbjahr 2012 lag der Anteil bei 38,8 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Quote 41,2 Prozent.

Ein uneinheitliches Bild ergibt sich bei den Gebrauchtfahrzeugen: 3,98 Millionen Kraftfahrzeuge und 167 000 Kfz-Anhänger wechselten in der ersten Jahreshälfte den Halter. Während die Ämter 2,8 Prozent weniger Nutzfahrzeuge und 7,2 Prozent weniger Krafträder auf neue Eigner eingetragen haben als vor einem Jahr, präsentiert sich der Gebrauchtwagenmarkt mit 3,48 Millionen Besitzumschreibungen um 2,4 Prozent im Plus.

Für die zweite Jahreshälfte gibt sich Volker Lange, Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), eher pessimistisch. Ein Wachstum werde sich in der zweiten Jahreshälfte angesichts verhaltener Bestelleingänge wohl nicht einstellen. Der Experte erwartet am Ende des laufenden Jahres ein Ergebnis von rund 3,1 Millionen Einheiten, was dem Niveau von 2011 entspricht. tm/mid Bildquelle: VW


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